Mobbing Opfer/Täter

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Loslassen? Nein! Wie soll das gehen, wenn es einem das gesamte Leben bestimmt!
Ja, ich seh schon ein dass man damit absolut nichts anfangen kann, wenn man nicht in der Situation ist, und noch nie war...

Anders das Problem lösen?? Ohja, könnte ich...mit Rache....ich würde mich besser fühlen!

wenn sowas das gesamte Leben bestimmt und die Lebensqualität dauerhaft beeinträchtigt und man selbst es nicht aus dem Kreisel schafft, dann kann Mensch mal drüber nachdenken professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen (und damit meine ich sicherlich nicht Hobbypsychos mit Helfersyndrom in Foren).

Ich habe bei einigen Menschen, die wahrlich kein leichtes Leben hatten, gesehen, daß das möglich ist.

Geht natürlich nicht von jetzt auf gleich.

Die Veränderungen, die sich ergaben, wenn die Energieressourcen nicht mehr in Rache und Wut gefangen sind, waren wirklich schön.

Nur damit du mich nicht falsch verstehst...Wut, Trauer, Rachegedanken..das alles darf da auch seinen Platz haben.

Problematisch wird es aber, wenn da jemand nicht mehr rauskommt und es zum Dauerprogramm wird.

Und da sollte Mensch sich nicht zu schade sein, Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Wenn du dir das Bein brichst, gehst du ja auch zum Doc oder ?

:)
 
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helfen bei der verarbeitung kann mmn in erster linie ein entsprechendes umfeld. liebe- und verständnisvolle leute, die einem endlich mal (oder endlich WIEDER mal) positive erfahrungen vermitteln. selbst dann ist es sicher immer noch schwer, sowas wie vertrauen zu fassen.

aber sich aussprechen können und die ganze wut und verzweiflung rauslassen...wieder und wieder, bis es endlich nachlässt - auch dazu braucht man erst einmal das geeignete umfeld.

sonst ist es leider auch mit der verarbeitung eher schwierig.

aber man kann ein stück weit versuchen, sich dieses umfeld zu schaffen.

Ja das ist so, aber Schlussendlich muss man irgend wann wenn das Ganze verarbeitet ist, loslassen im Eigeninteresse, denn sonst ist man ja immer noch verhaftet, ... .
Das braucht Zeit, ich habe nirgends geschrieben, dass man es unmittelbar danach tun soll, aber längerfristig ist es meines erachtens der bessere Weg.
Wenn ich ein Leben lang Wut und Zorn im Bauch habe auf irgend eine Person, dann schadet mir das auch und das kann sogar auf die Gesundheit schlagen, denn man wird ja regelrecht krank, wenn man immer wieder zurückdenken muss und sich aufregen muss, was einem irgend eine Person mal in der Vergangenheit angetan hat.
lg
Cyrill
 

Herr Schlangenstab...ich hab dir ein paar ganz konkrete Frage gestellt zu einer Methode, die du jetzt überall im Forum wie Sauerbier anpreist.

Kannst du die beantworten oder kannst du es nicht ?

Alles was uns passiert oder auch nicht passiert, wie es uns geht und so weiter hat überall die Ursachen in unseren Gedanken.
lg
Cyrill

noch schwammiger gehts wohl nimmer.....

und falsch ist es noch dazu.

Du widersprichst dir am laufenden Meter.

:rolleyes:
 
kannst Du es ändern, ... ?

Love it, change it or leave it?
entweder du liebst es, oder du änderst es oder du verläßt es
also auf gut Deutsch, ändern kannst Du es nicht?
Lieben kannst Du es auch nicht?
Also dann bleibt Dir nur noch loslassen, ... !
lg
Cyrill

die option "zerstören" gibts aber auch noch^^
 
wenn sowas das gesamte Leben bestimmt und die Lebensqualität dauerhaft beeinträchtigt und man selbst es nicht aus dem Kreisel schafft, dann kann Mensch mal drüber nachdenken professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen (und damit meine ich sicherlich nicht Hobbypsychos mit Helfersyndrom in Foren).

Ich habe bei einigen Menschen, die wahrlich kein leichtes Leben hatten, gesehen, daß das möglich ist.

Geht natürlich nicht von jetzt auf gleich.

Die Veränderungen, die sich ergaben, wenn die Energieressourcen nicht mehr in Rache und Wut gefangen sind, waren wirklich schön.

Nur damit du mich nicht falsch verstehst...Wut, Trauer, Rachegedanken..das alles darf da auch seinen Platz haben.

Problematisch wird es aber, wenn da jemand nicht mehr rauskommt und es zum Dauerprogramm wird.

Und da sollte Mensch sich nicht zu schade sein, Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Wenn du dir das Bein brichst, gehst du ja auch zum Doc oder ?

:)
Der Psychodok wird dann das Selbe vorschlagen und es so versuchen zu lösen aber ist ja egal nizuz.
lg
Cyrill
 
Also hat er die Macht um aus Dir das Gleiche zu machen, wenn man Rache übt wird man vom Opfer zum Täter, also bist Du keinen Deut besser?
Die meisten Täter sind nämlich selbst Opfer, bevor sie Täter werden, ... .
Denn hier liegt ja der Ursprung, nicht umgehen können mit solchen Dingen, dann bleibt einem nur noch die Ausübung von psychologischer oder physischer Gewalt. Die meisten Täter sind ja selbst in irgend einer Mankosituation und suchen sich halt noch einen vermeintlich Schwächeren um von sich selbst abzulenken.
lg
Cyrill


Ja das trifft auf manche Täter zu, auf viele aber auch nicht. Vielleicht trifft diese These generell eher bei Kindern zu...zu Hause von Mama/Papa unterdrückt...in der Schule ein Rowdy....
Aber als Erwachsene??
Vielmals ist es einfach nur das Ausüben der Machtposition...Machtspielchen um das eigene Ego aufzupolieren...

Ich traue mich auch zu behaupten dass die meisten die mal gemobbt worden sind, dies nie selber machen würden, bei Schwächeren...aber ihre ehemaligen Mobber vergessen sie nie....


Und wie heißt es sogar in der Bibel schon? Auge um Auge-Zahn um Zahn....
 
Ja das ist so, aber Schlussendlich muss man irgend wann wenn das Ganze verarbeitet ist, loslassen im Eigeninteresse, denn sonst ist man ja immer noch verhaftet, ... .
Das braucht Zeit, ich habe nirgends geschrieben, dass man es unmittelbar danach tun soll, aber längerfristig ist es meines erachtens der bessere Weg.
Wenn ich ein Leben lang Wut und Zorn im Bauch habe auf irgend eine Person, dann schadet mir das auch und das kann sogar auf die Gesundheit schlagen, denn man wird ja regelrecht krank, wenn man immer wieder zurückdenken muss und sich aufregen muss, was einem irgend eine Person mal in der Vergangenheit angetan hat.
lg
Cyrill

und wenn du 100 mal recht hast und es gut meinst...was bringt es, das jetzt wieder und wieder denen unter die nase zu reiben, bei denen der schmerz einfach im moment zu groß ist um sich um das thema loslassen zu scheren?

wenn der (unvermeidbare) schmerz und die (berechtigte) wut so groß sind, dann hat man keinen nerv für das loslassen-geschwafel ! und wenn dir klar ist, dass das zeit braucht, dann hör auf, die leute mit dem "aber irgendwann musst du...." zu sekkieren. wenn mir kurz nach monikas tod jemand mit sowas gekommen wäre (bzw ist das ja eh passiert), hätte bzw habe ich ihn auch zur hölle gewünscht.
 
Herr Schlangenstab...ich hab dir ein paar ganz konkrete Frage gestellt zu einer Methode, die du jetzt überall im Forum wie Sauerbier anpreist.

Kannst du die beantworten oder kannst du es nicht ?



noch schwammiger gehts wohl nimmer.....

und falsch ist es noch dazu.

Du widersprichst dir am laufenden Meter.

:rolleyes:

Die Methode beinhaltet das der Therapeut die Verhältnismässigkeit erkennt, dh. es wird je nach Fall geschaut, wo man ansetzen muss.
Dh. es wird zuerst mal darüber gesprochen und festgestellt wo die schmerzenden Punkte sind (Symptome), dh. eine Analyse wird gemacht.
Anhand der Analyse werden dann verschiedene Methoden versucht anzuwenden. Dann wird darüber gesprochen und je nachdem welche Methode der Therapeut für sinnvoll anschaut, wählt er die dann.
Der Mensch ist ein Individium und ein Therapeut kann nur durch ein Gespräch klären wo der Schuh drückt. Dann wird langsam an das Problem herangeführt und oft in Verhältnismässigkeit gesetzt, dh. es wird aufgezeigt, dass es Vergangenheit ist und das man es nicht ändern kann, je nach Therapeut.
Dann wird wenn jemand eine Person ist die eher gläubig ist, kann man diese Variante wählen, denn somit wird man aus der Opferrolle genommen. Ansonsten wird es halt einem (ausgeredet).
lg
Cyrill
 
Der Psychodok wird dann das Selbe vorschlagen und es so versuchen zu lösen aber ist ja egal nizuz.
lg
Cyrill

der wird was vorschlagen ?...zum Psychodoc zu gehen und es versuchen so zu lösen :D

Ich hab dir ne Frage gestellt: worin unterscheidet sich das *Verzeihprogramm* von herkömmlichen Methoden ?

Du kennst dich doch angeblich so gut aus damit.
 
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Ja das trifft auf manche Täter zu, auf viele aber auch nicht. Vielleicht trifft diese These generell eher bei Kindern zu...zu Hause von Mama/Papa unterdrückt...in der Schule ein Rowdy....
Aber als Erwachsene??
Vielmals ist es einfach nur das Ausüben der Machtposition...Machtspielchen um das eigene Ego aufzupolieren...

Ich traue mich auch zu behaupten dass die meisten die mal gemobbt worden sind, dies nie selber machen würden, bei Schwächeren...aber ihre ehemaligen Mobber vergessen sie nie....


Und wie heißt es sogar in der Bibel schon? Auge um Auge-Zahn um Zahn....
Ja ist Deine Lebensqualität nicht meine, ich habe nur Tipps geschrieben, wie man es evtl. ändern könnte, ... .
Schlussendlich bist Du selbst verantwortlich für Dich, ich sehe einfach nicht ein, dass die meisten die Zusammenhänge nicht begreifen, ... .
Dann schaffe Dir doch ein Ventil für Deine Wut, verfluche Ihn, tue was Du willst.
lg
Cyrill
 
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