Mobbing im Allgemeinen und Besonderen

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Auch weitere Schreibrichtungen gibt es viele ...
von rechts nach links, von links nach rechts,
von unten nach oben, von oben nach unten,
hat m.E. auch alles Einfluss auf die Wahrnehmung
und die Verarbeitung von Informationen.
Sind alles hochspannende Fragen und gehen letztlich in Bereiche der Philosophie. Vielleicht gibt es ja schon Untersuchungen, wie sich Von- rechts- nach- links-Schreiben prinzipiell auswirkt auf die Sichtweise von Welt und Mensch. Gab's zu meiner Zeit nicht, die Sprachwissenschaft scheint hochspannend geworden zu sein. :)
 
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Ich wurde zum Rechtsschreiben gewungen, obwohl ich Linkshänder bin und gern auch mit Links geschrieben hätte. Bei Zuwiderhandlungen gabs drastische Strafen. Ohne Nachtisch ins Bett gehen und so.

Heutzutage macht es mir nichts mehr aus, ohne Nachtisch ins Bett zu gehen, aber damals war es eine große Schmähung, was zum Heulen. :rolleyes:
Und damit hast Du Munition für mindestens ???? Beiträge geliefert, in denen Dein etc. usw. :lachen: :lachen: :lachen: und wie auch immer thematisiert wird, weil es eben so ist in diesem Forum.
 
Eben. @Tommy hat hier von einer Mobbing-Clique geschrieben, die u.a. ihn durchs Forum verfolgt
Tatsächlich ist es andersherum, oder nicht? Es geht hier doch einfach nur um User*innen die sich auf den Schlips getreten fühlen, wenn man nicht deren "Meinung" ist (wobei das meiste davon schon gar keine Meinung mehr ist), oder berechtigterweise Kritik übt. Und wenn @Tommy und seine Groupies es geschafft haben @SunnyAfternoon aus dem Forum zu ekeln, frag ich mich wer denn jetzt der Mob ist?
 
Hochinteressant. Die Psychologie sagt: Das Selbstbild ist immer schon geschönt. Und man könnte jetzt ergänzen: im Lichte dessen, wie man gern sein möchte.
Ich nutze es in erster Linie um mich selbst zu checken.
Es ist so, dass man das, was man an sich mag, "im Licht" sieht (wie du ja auch sagst). Während das, was man ablehnt bzw. verurteilt, im Schatten liegt. Und je heller das Licht, umso dunkler der Schatten, klar. Man kann schon erkennen, was im Schatten liegt, aber man muss schon bizzli genauer hinschauen - und auch fähig zur Selbstkritik sein. Wenn man nicht so genau drauf achtet, kommt es halt dazu, dass man an anderen erkennt, was man an sich nicht wahrnimmt bzw. nicht wahrnehmen will. Und dann bekommen andere ab, was man verurteilt, ohne dass man selbst etwas draus lernen kann.

Nunjja - und weil ich das in erster Linie zum beobachten und kontrollieren meines aktuellen Selbst nutze, weiß ich halt, dass es ziemlich gut funktioniert. Ich finde meine eigenen Urteile und kann sie auflösen - z.B. indem ich mir Situationen vorstelle, in denen das verurteilte Verhalten richtig und gut sein kann. Und so entwickelt man sich halt weiter und manchmal über das Verständnis anderer hinaus. Aber das ist okay, ich "weiß" ja, wo es dann (oft) herkommt.
 
Die Mitläufer liken prinzipiell den Beitrag eines Mobbers, unabhängig davon, was für ein haarsträubender Schwachsinn drin steht. Hauptsache, es geht gegen das markierte Opfer.
Das ist richtig. Allerdings halten diejenigen das dann nicht für Unsinn - warum auch immer. Die "Mobber" schreiben halt, was ihnen gerade einfällt, um jemandem aufs Füßchen treten zu können und klar wird das mitunter wirklich abstrus. Da kann der beste Beitrag stehen, wenn ein einziger Begriff anfechtbar ist, dann fischen sie den heraus und reiten meist auch noch längere Zeit drauf rum.

Ich glaub nicht mal, dass sie es bös meinen, genaugenommen glaub ich nicht mal, dass sie es überhaupt bemerken, sie geraten ein bizzli in einen "Jetzt hab ich dich!"-Räuschlein und Gleichgesinnte (wenn es denn welche gibt) machen dann auch mit - auch ohne sich bewusst zu sein, was sie da gerade veranstalten.

Das hab ich alles im Laufe vieler Jahre durch mich selbst gelernt, eben weil ich mich ziemlich gründlich und "erbarmungslos" selbst beobachte. Nichts ist spannender als der Mensch, der man selbst ist - und klar erkennt man im anderen immer (auch) sich selbst, da mache ich mir nicht (mehr) das Geringste vor.
 
...gibt es hier irgendwelche gewohnheitlichen Regelungen, Erfahrungswerte bzw. Studien, die aussagen,
nach wieviel Seiten (im Mittel) ein solcher Empörungsfaden versandet/abgeklemmt wird?

Frage für einen Freund.
Für mich selbst würde ich sagen "Wenn ich selbst kein Problem mehr damit habe."
Und dann isses mir halt eh wurscht. Solange ich ein Problem damit habe, ist es ja mein Problem und das kann ich nur selbst auflösen. Zu erwarten, dass es sich von außen regelt, birgt die Wahrscheinlichkeit einer Enttäuschung.

Man kann es auch direkt ansprechen - gernst in einer PM. Oft wird dem anderen erst dann bewusst, dass da etwas nicht rund läuft. Aber keinen sofortigen Erfolg erwarten, weil meistens erst mal ein Verteidigungsmodus aktiviert wird. Einfach warten, bis es sich 'gesetzt' hat. Früher oder später rutscht es (möglicherweise) - ist zumindest bei mir so. Es braucht oft einfach nur Zeit.
 
Ob @Drebberwocky das Vorkommnis überhaupt kennt, auf welches du anspielst?
Ich? LAAAAAAAAAAAAAAAAAAACH!! 🤣
Nee, als "literarisches Genie" habe ich mich echt noch nie gesehen. :D

Gut möglich, daß sie nichts davon weiß, weil sie vermutlich nicht alles mitliest.
Korrekt, soviel Zeit hab ich gar nicht bzw. soviel Zeit will ich mir von meinen täglichen 24 Stunden nicht abknapsen.

Bei dem vorherigen Geschreibe um "Kritik an einem Bild" (inkl Schlenker zum Kinder zuviel Loben)
hat man ja auch schon gemerkt, daß sie die Story um Tommys Kurzgeschichte offenbar nicht kennt.
Japp, sowas kann durchaus passieren. Aber ich denke, wenn es @Tommy wichtig gewesen wäre (oder jemand anderem), hätte ich sicherlich einen Link bekommen. Da mach ich mir also keinen Kopf - wieso auch? Ich hab ja schon einen! 🥰
 
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Und übrigens ... wenn wir weder einen Genetiv noch einen Dativ haben - dann wird die Verständigung der Menschen untereinander eher schwierig oder auch, dem Menschen seine Ausdrucksmöglichkeit reichlich eingeschränkt :D
Najaaaa, ich sag zwar nix gegen die deutsche Grammatik oder besser gegen Dativ oder Genitiv, aber es gibt ne Menge Sprachen ohne die "Fälle" und ich glaube echt nicht, dass diese Menschen sich nur eingeschränkt unterhalten können. Was die Grammatik angeht oder überhaupt die deutsche Sprache finde ich eine Menge total klasse, aber manches auch weniger toll. Was Idealisierungen angeht bin ich eh bizzli vorsichtig. Aber meinetwegen kann das jeder so halten wie er will.
 
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