Mobbing im Allgemeinen und Besonderen

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Ich schreibe extrem selten längere Texte, die im Grunde kaum etwas sagen.
Ich schreibe gerne kürzere extrem aussagefreudige Texte, die viel zu viel sagen.
Ich schreibe auch mal vom Butterbrot und dessen Bestandteile in Threads über Mobbing im Allgemeinen und im Besonderen und die Zusammenhänge dessen und der psychoanalytischen Implikationen, wenn gesagt wird, es fiele immer auf belegte Seite.. Jetzt gerade aber lieber nicht.
Gleichzeitig möchte ich betonen, dass gesagt wird, dass mit Marmelade beschmierte Butterbrote zu Karies führen können, wenn sie nicht in kreiselnden schreibschriftgeschriebenen Buckel S Formen danach geputzt werden.
 
Okay, schätze, das erwünschte Ziel der Threadschließung ("weil ja sowieso "nur" OT kommt")
rückt näher. Das Thema Druck- oder Schreibschrift ist allerdings wirklich ganz interessant. Wir
können @Walter ja bitten, die Beiträge abzuteilen in einen neuen Thread über die Schriftarten.

Es müßte nur jemand gucken, wo es damit anfing und welche Postings alle dazu gehören.
Ich bin gleich erstmal länger off, also wer machts? :winken5:
 
Sprache hat mit Kultur und deren Weltverständnis zu tun -
beides beeinflusst sich gegenseitig -
die Sprache die Wahrnehmung
und die Wahrnehmung die Sprache.

Es gibt Sprachen, wie die der Tojolabales, die völlig ohne Objekte auskommt -
darüber hat Carlos von Lenkersdorf berichtet und was eigentlich auch gut zum Thema dieses Threads passt - es gibt nur Subjekt-Subjekt-Beziehungen, keine Subjekt-Objekt-Beziehungen.
Auch kommen diese Sprachen völlig ohne Besitzpronomen aus -
weil sie das Besitzdenken der "zivilisierten" Kulturen einfach nicht haben.

Das was @Elementezauber anspricht, hat schon seinen Grund - mir ist das auch vom Schwyzer Dütsch, also den weiteren allemannischen Dialekten, in Vergleich zum Hochdeutschen bekannt. Sehr schwierig für die Kinder, wie auch für die Erwachsenen.
Und dabei sind diese natürlich gewachsenen Dialekte so schön und vielfältig -
die Sprache kann sich darüber viel komplexer ausdrücken. Meines Erachtens ...

Schreibschrift, also die gemalte Schrift, ist genauso wichtig -
denn diese zeigt noch die Entstehung von Schrift an,
enthält noch mehr des ursprünglichen Symbolgehalts.

Poesie braucht schonmal gar keine Grammatik. Poesie ist Bildersprache.
Du kannst da mit Versmassen arbeiten oder nicht, völlig frei ...
Poesie ist die Sprache unserer Träume, Metaphern, analoge Wahrnehmung,
Synchronizitäten, Sinnbilder, usw. ... vielmehr Synapsenfeuer ... hihi

Trotzdem hat auch die gedruckte Sprache
oder eine Konsens-Grammatik ihre Berechtigung.
Doch sollte sie eigentlich ein Hilfsmittel bleiben.
Denn es macht einen Unterschied,
ob Du nur noch gedruckte Buchstaben und grammatikalisch korrekte Sätze liest,
oder auch mal wieder gemalte Schrift und kreativ Gesprochenes ...

Bemerkenswert finde ich, dass Du freundlich,
sachlich argumentativ zurückgefragt hast,
und Dich auch nicht durch einen Like am Verhöhnen
von @Elementezauber beteiligt hast.

Danke schön.

*LOVE*​
Sehr richtig. Bei den Tojolabalos könnte es Mobbing gar nicht geben.
Literatur: Carlos Lenkersdorf, Leben ohne Objekte, IKO 2000
 
Okay, schätze, das erwünschte Ziel der Threadschließung ("weil ja sowieso "nur" OT kommt")
rückt näher. Das Thema Druck- oder Schreibschrift ist allerdings wirklich ganz interessant. Wir
können @Walter ja bitten, die Beiträge abzuteilen in einen neuen Thread über die Schriftarten.

Es müßte nur jemand gucken, wo es damit anfing und welche Postings alle dazu gehören.
Ich bin gleich erstmal länger off, also wer machts? :winken5:
Ich würde es sogar begrüßen, wenn der Thread offen bliebe. Meine Arbeit ist getan. Ich habe die Substanz des Threads in zwei Blogeinträge verfrachtet und mit der Option "Keine Antwort möglich" vor Shreddern durch Mobber gesichert. Der Thread hier ist insbesondere durch eine Mobber-Clique angegangen worden, die mir seit Wochen nachsetzt; sie können ihre persönlichen Angriffe ruhig fortsetzen. Das würde ich sogar außerordentlich advozieren, denn dann weiß noch der letzte Gutmütige, wer die sind und was die wollen.

Und die normalen User, die über Gott und die Welt reden wollen: nur zu, ich mache gern mit. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin gleich erstmal länger off, also wer machts? :winken5:
Mach es doch selbst, wenn Dir das wichtig ist -
Du könntest aus dem "wo es damit anfing und was alles dazugehört"
einen neuen weiteren Thread erstellen, und dies im Eingangsposting zitieren.
Interessant finde ich das Thema auch genug,
dass es auch zusätzlich einen weiteren Thread wert wäre -
hier jedoch auch im Kontext dieses Threads
seine Daseinsberechtigung behalten darf. Danke schön.

M. E. kann @Tommy selbst entscheiden, ob er das Thema Schrift und Sprache
als Offtopic zu dem von ihm erstellten Threadthema empfindet -
und das tut er ja offensichtlich nicht,
was an seiner Reaktion darauf zu erkennen ist:
was eigentlich auch gut zum Thema dieses Threads passt - es gibt nur Subjekt-Subjekt-Beziehungen, keine Subjekt-Objekt-Beziehungen.
Auch kommen diese Sprachen völlig ohne Besitzpronomen aus -
weil sie das Besitzdenken der "zivilisierten" Kulturen einfach nicht haben.
und ...​

Sehr richtig. Bei den Tojolabalos könnte es Mobbing gar nicht geben.
Literatur: Carlos Lenkersdorf, Leben ohne Objekte, IKO 2000

Danke schön.

*LOVE*​
 
Achja, aus der deutschen Sprache ist dadurch übrigens das englische Ti ätsch verschwunden,
früher hatten wir dafür noch ein d mit einem gebogenen Hals und einem Querstrichlein ...
So wurde aus dem Garten Athen halt dann irgendwann der Garten Eden -
und kaum einer hat das später mehr in Verbindung bringen können.
Doch das ist mittlerweile anders - auch in diesem Bereich
tragen viele Menschen zur Aufklärung mit bei.

Danke schön.

*LOVE*​
Du scheinst Ahnung davon zu haben.
Meine Kinder schreiben nur noch Druckschrift obwohl sie Schreibschrift gelernt haben. Aber irgendwann in den höheren Klassen wurde die Druckschrift (Blockschrift) von den Lehrern unterstützt. Formulare füllt man auch nicht mit Schreibschrift aus.
Ich erinnere mich an Diskussionen mit meinen Töchtern weil mir Schönschrift wichtig war und sie der Meinung sind, dass man eh nur noch selten mit der Hand schreibt.
Tja, die Welt dreht sich weiter.
 
Sehr richtig. Bei den Tojolabalos könnte es Mobbing gar nicht geben.
Literatur: Carlos Lenkersdorf, Leben ohne Objekte, IKO 2000
Ich sehe darüberhinaus noch einen weiteren Themenaspekt:
Man könnte die Lautreduzierung in Sprachen,
die durch gewisse Re-Formen entstanden sind,
wie beispielsweise das althochdeutsche ti ätsch,
das Lispel-D, wie auch einen weiteren Buchstaben,
der so eine Lautform von S darstellt, ähnlich einem kleinen P,
auch als Sprach- oder Schrift-Mobbing bezeichnen, hihi.
War anscheinend irgendwie unerwünscht dieser Lispellaut,
bei dem die Zunge ähnlich wie beim D
an die Vorderzähne gelegt wird?

Danke schön.

*LOVE*​
 
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Ich erinnere mich an Diskussionen mit meinen Töchtern weil mir Schönschrift wichtig war und sie der Meinung sind, dass man eh nur noch selten mit der Hand schreibt.
Ja, das hat auch mehrere Seiten. Ich erinnere mich an die Grundschule,
als mein Hausaufgabenheft von der Lehrerin in der ganzen Klasse rumgezeigt wurde,
weil ich so krakelig geschrieben hatte - und ich weiss noch,
wie ich meinen Kopf auf mein Pult legte,
und meinen Kopf in den Armen verbarg,
weil dies natürlich mich beschämen sollte und damals auch hatte.
Und meine Mutter wollte mir oft verbieten,
das Heft beim Schreiben diagonal vor mich zu legen.

Heute weiss ich, dass die Schreibschrift, wie auch anderes Gemaltes,
eben auch ein Ausdruck der inneren Verfassung ist, der Seele, der Psyche
- ein Schriftbild ... und daher genausowenig wie andere Kunst als falsch oder richtig,
gut oder schlecht bewerten könnte.

Die Schönschrift, wie es die japanische Kalligraphie auch schon seit
einigen Jahrhunderten oder auch Jahrtausenden pflegt,
hat jedoch m.E. auch einen Sinn -
nicht zuletzt einen Meditativen, Kontemplativen,
wie auch eben dem Sinnbild
auf welches der Buchstabe hinweist.

In unserer Sprache vergleiche man nur mal das rechtwinklige Druckschrift L
mit dem so herzlich wie ein Notenschlüssel in Schleifen
geschwungenen Schreibschrift - L,
beim grossen wie beim kleinen. Danke schön.

Dass Buchstaben eckig geschrieben wurden,
hat auch mit dem Ritzen in Holz zu tun -
wie bei den Runenstäben aus Buchenholz
- deswegen auch Buch-Staben -
die konnte man nicht mehr rund aufmalen
wie auf Felswände, auf Rinden, auf Lederhäute,
Zeltstoffwände oder in den Sand, die Erde.

Und dann entstand die Druckerei -
wobei die ersten Bücher noch zumindest die Buchstaben
am Kapitelanfang in detailliertester Form geschmückt gemalt haben.

Danke schön.

*LOVE*​
 
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