Mobbing im Allgemeinen und Besonderen

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Und denkst du wirklich, dass die deutsche Rechschreibung jemand erfunden hat,
der jetzt tot ist? Wer soll denn das gewesen sein?

Es wäre eine Sensation, wenn diese Leute noch leben würden.
Konrad Duden ist 1829 geboren und hat´s nur bis 1911 geschafft.
Gar nicht zu reden von den bis zu tausend Jahre früheren Schreibern.



Genauso fragen manche 2. Klässler, wozu Schreibschrift gelernt werden muss,
wo doch alles was ihnen Geschriebenes begegnet im Alltag in Druckbuchstaben ist?

Weil´s hier OT ist, nur kurz ein Link mit Gedanken/Argumenten für die unterschiedlichen Schriftarten:

 
Die Mitläufer liken prinzipiell den Beitrag eines Mobbers, unabhängig davon, was für ein haarsträubender Schwachsinn drin steht. Hauptsache, es geht gegen das markierte Opfer.
Was bedeutet "markiertes Opfer" ?
 
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Und übrigens ... wenn wir weder einen Genetiv noch einen Dativ haben - dann wird die Verständigung der Menschen untereinander eher schwierig oder auch, dem Menschen seine Ausdrucksmöglichkeit reichlich eingeschränkt :D
Sprache hat mit Kultur und deren Weltverständnis zu tun -
beides beeinflusst sich gegenseitig -
die Sprache die Wahrnehmung
und die Wahrnehmung die Sprache.

Es gibt Sprachen, wie die der Tojolabales, die völlig ohne Objekte auskommt -
darüber hat Carlos von Lenkersdorf berichtet und was eigentlich auch gut zum Thema dieses Threads passt - es gibt nur Subjekt-Subjekt-Beziehungen, keine Subjekt-Objekt-Beziehungen.
Auch kommen diese Sprachen völlig ohne Besitzpronomen aus -
weil sie das Besitzdenken der "zivilisierten" Kulturen einfach nicht haben.

Das was @Elementezauber anspricht, hat schon seinen Grund - mir ist das auch vom Schwyzer Dütsch, also den weiteren allemannischen Dialekten, in Vergleich zum Hochdeutschen bekannt. Sehr schwierig für die Kinder, wie auch für die Erwachsenen.
Und dabei sind diese natürlich gewachsenen Dialekte so schön und vielfältig -
die Sprache kann sich darüber viel komplexer ausdrücken. Meines Erachtens ...

Schreibschrift, also die gemalte Schrift, ist genauso wichtig -
denn diese zeigt noch die Entstehung von Schrift an,
enthält noch mehr des ursprünglichen Symbolgehalts.

Poesie braucht schonmal gar keine Grammatik. Poesie ist Bildersprache.
Du kannst da mit Versmassen arbeiten oder nicht, völlig frei ...
Poesie ist die Sprache unserer Träume, Metaphern, analoge Wahrnehmung,
Synchronizitäten, Sinnbilder, usw. ... vielmehr Synapsenfeuer ... hihi

Trotzdem hat auch die gedruckte Sprache
oder eine Konsens-Grammatik ihre Berechtigung.
Doch sollte sie eigentlich ein Hilfsmittel bleiben.
Denn es macht einen Unterschied,
ob Du nur noch gedruckte Buchstaben und grammatikalisch korrekte Sätze liest,
oder auch mal wieder gemalte Schrift und kreativ Gesprochenes ...

Bemerkenswert finde ich, dass Du freundlich,
sachlich argumentativ zurückgefragt hast,
und Dich auch nicht durch einen Like am Verhöhnen
von @Elementezauber beteiligt hast.

Danke schön.

*LOVE*​
 
Wollen die Kinder dann nur in Druckbuchstaben schreiben und auch nur in diesen unterschreiben?
Schreibschrift zu lernen und sich eine eigene Schrift anzueigenen, ist nicht nur eine Übung für Motorik, es ist auch ist auch ein Teil der Persönlichkeitsentwicklung.
@Elementezauber hat eher das Gegenteil davon geschrieben -
sie nannte dies als Beispiel der Fragen, die Kinder ihr stellen ...
Die Kinder sehen sich von einer Welt von Druckbuchstaben umgeben,
auch mit ihren Schulbüchern - und wenn sie dann nach der Schreibschrift fragen,
dann fragen sie genauso nach dem Original wie wenn sie nach den Dialekten fragen.
So habe ich @Elementezauber verstanden -
dass sie eher die hohe Bedeutung von formaler Druckschrift
und formaler Grammatik etwas relativiert.

Danke schön.

*LOVE*​
 
Achja, aus der deutschen Sprache ist dadurch übrigens das englische Ti ätsch verschwunden,
früher hatten wir dafür noch ein d mit einem gebogenen Hals und einem Querstrichlein ...
So wurde aus dem Garten Athen halt dann irgendwann der Garten Eden -
und kaum einer hat das später mehr in Verbindung bringen können.
Doch das ist mittlerweile anders - auch in diesem Bereich
tragen viele Menschen zur Aufklärung mit bei.

Danke schön.

*LOVE*​
 
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Ich schreibe extrem selten längere Texte, die im Grunde kaum etwas sagen.
Ich schreibe gerne kürzere extrem aussagefreudige Texte, die viel zu viel sagen.
Ich schreibe auch mal vom Butterbrot und dessen Bestandteile in Threads über Mobbing im Allgemeinen und im Besonderen und die Zusammenhänge dessen und der psychoanalytischen Implikationen, wenn gesagt wird, es fiele immer auf belegte Seite.. Jetzt gerade aber lieber nicht.
 
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