Mobbing im Allgemeinen und Besonderen

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Najaaaa, ich sag zwar nix gegen die deutsche Grammatik oder besser gegen Dativ oder Genitiv, aber es gibt ne Menge Sprachen ohne die "Fälle" und ich glaube echt nicht, dass diese Menschen sich nur eingeschränkt unterhalten können. Was die Grammatik angeht oder überhaupt die deutsche Sprache finde ich eine Menge total klasse, aber manches auch weniger toll. Was Idealisierungen angeht bin ich eh bizzli vorsichtig. Aber meinetwegen kann das jeder so halten wie er will.

Es gibt eine Südseeinsel auf der gibt es fünf verschiedene Wörter für "wir".
Die australischen Ureinwohner kannten kein, links, recht, vorne, hinten, seitlich
Latein hat 6 Fälle und wir kommen mit vier aus.

Jede Sprache ist anders. Wir können jetzt natürlich alle eine Fremdsprache lernen, wo wir den Dativ und Genetiv nicht so gebrauchen, wie wir es tun - sondern anders halt. Grammatik aber, wird uns in keiner Sprache erspart bleiben.
 
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Leider. Das ist das Problem von Altruismus, Aggression und Gruppen. Für die eigene Gruppe den Altruismus und gegenüber der fremden Gruppe, Aggression. Ist ein sozialpsychologischer Aspekt menschlichen Seins.
Die Wiki zum Thema Eigen- und Fremdgruppe. Find ich für diesen Thread nicht uninteressant:


Eigengruppenbevorzugung und Fremdgruppenabwertung​

Der Sozialpsychologe Henri Tajfel zeigt in seiner Forschung zu Minimalgruppen, dass willkürliche Unterscheidungsmerkmale binnen Minuten zu Vorurteilen, Stereotypen und Diskriminierung gegenüber einer Fremdgruppe führen können (Fremdgruppenabwertung). Werner Herkner weist darauf hin, dass der Grad der Bildung von Vorurteilen gegenüber anderen Menschen mit der eigenen Selbstzufriedenheit korreliert. So kann das Selbstwert-Gefühl gesteigert werden, wenn positive Eigenschaften der Eigengruppe überbetont, negative heruntergespielt werden und ebenso Fremdgruppen als solche bezeichnet und abgewertet werden.

Die Zugehörigkeit zur Eigengruppe führt hingegen zu einem „Wir-Gefühl“, also Vertrautheit, Sympathie und Kooperationsbereitschaft der einzelnen Gruppenmitglieder. Durch das starke Gefühl von Zusammengehörigkeit, Loyalität und Gruppenidentität grenzt sich die Gruppe auch „Anderen“ gegenüber ab. Es findet eine Eigengruppenbevorzugung oder engl. Ingroupbias statt, in der die eigene Gruppe höher bewertet wird bzw. man in Verteilungssituationen der eigenen Gruppe bewusst oder unbewusst mehr Ressourcen zuteilt.

 
Sprache hat mit Kultur und deren Weltverständnis zu tun -
beides beeinflusst sich gegenseitig -
die Sprache die Wahrnehmung
und die Wahrnehmung die Sprache.

Es gibt Sprachen, wie die der Tojolabales, die völlig ohne Objekte auskommt -
darüber hat Carlos von Lenkersdorf berichtet und was eigentlich auch gut zum Thema dieses Threads passt - es gibt nur Subjekt-Subjekt-Beziehungen, keine Subjekt-Objekt-Beziehungen.
Auch kommen diese Sprachen völlig ohne Besitzpronomen aus -
weil sie das Besitzdenken der "zivilisierten" Kulturen einfach nicht haben.

Das was @Elementezauber anspricht, hat schon seinen Grund - mir ist das auch vom Schwyzer Dütsch, also den weiteren allemannischen Dialekten, in Vergleich zum Hochdeutschen bekannt. Sehr schwierig für die Kinder, wie auch für die Erwachsenen.
Und dabei sind diese natürlich gewachsenen Dialekte so schön und vielfältig -
die Sprache kann sich darüber viel komplexer ausdrücken. Meines Erachtens ...

Schreibschrift, also die gemalte Schrift, ist genauso wichtig -
denn diese zeigt noch die Entstehung von Schrift an,
enthält noch mehr des ursprünglichen Symbolgehalts.

Poesie braucht schonmal gar keine Grammatik. Poesie ist Bildersprache.
Du kannst da mit Versmassen arbeiten oder nicht, völlig frei ...
Poesie ist die Sprache unserer Träume, Metaphern, analoge Wahrnehmung,
Synchronizitäten, Sinnbilder, usw. ... vielmehr Synapsenfeuer ... hihi

Trotzdem hat auch die gedruckte Sprache
oder eine Konsens-Grammatik ihre Berechtigung.
Doch sollte sie eigentlich ein Hilfsmittel bleiben.
Denn es macht einen Unterschied,
ob Du nur noch gedruckte Buchstaben und grammatikalisch korrekte Sätze liest,
oder auch mal wieder gemalte Schrift und kreativ Gesprochenes ...

Bemerkenswert finde ich, dass Du freundlich,
sachlich argumentativ zurückgefragt hast,
und Dich auch nicht durch einen Like am Verhöhnen
von @Elementezauber beteiligt hast.

Danke schön.

*LOVE*​

Ich empfehle - eh nicht das erste Mal - dieses Buch hier:


Es ist relativ einfach zu lesen und sehr spannend.
 
Ich empfehle - eh nicht das erste Mal - dieses Buch hier:


Es ist relativ einfach zu lesen und sehr spannend.
Da fällt mir ein Beispiel ein. Im deutschen heißt es "Lebensgefahr" im französischen aber "Todesgefahr".
 
Sprache hat mit Kultur und deren Weltverständnis zu tun -
beides beeinflusst sich gegenseitig -
die Sprache die Wahrnehmung
und die Wahrnehmung die Sprache.

Es gibt Sprachen, wie die der Tojolabales, die völlig ohne Objekte auskommt -
darüber hat Carlos von Lenkersdorf berichtet und was eigentlich auch gut zum Thema dieses Threads passt - es gibt nur Subjekt-Subjekt-Beziehungen, keine Subjekt-Objekt-Beziehungen.
Auch kommen diese Sprachen völlig ohne Besitzpronomen aus -
weil sie das Besitzdenken der "zivilisierten" Kulturen einfach nicht haben.

Das was @Elementezauber anspricht, hat schon seinen Grund - mir ist das auch vom Schwyzer Dütsch, also den weiteren allemannischen Dialekten, in Vergleich zum Hochdeutschen bekannt. Sehr schwierig für die Kinder, wie auch für die Erwachsenen.
Und dabei sind diese natürlich gewachsenen Dialekte so schön und vielfältig -
die Sprache kann sich darüber viel komplexer ausdrücken. Meines Erachtens ...

Schreibschrift, also die gemalte Schrift, ist genauso wichtig -
denn diese zeigt noch die Entstehung von Schrift an,
enthält noch mehr des ursprünglichen Symbolgehalts.

Poesie braucht schonmal gar keine Grammatik. Poesie ist Bildersprache.
Du kannst da mit Versmassen arbeiten oder nicht, völlig frei ...
Poesie ist die Sprache unserer Träume, Metaphern, analoge Wahrnehmung,
Synchronizitäten, Sinnbilder, usw. ... vielmehr Synapsenfeuer ... hihi

Trotzdem hat auch die gedruckte Sprache
oder eine Konsens-Grammatik ihre Berechtigung.
Doch sollte sie eigentlich ein Hilfsmittel bleiben.
Denn es macht einen Unterschied,
ob Du nur noch gedruckte Buchstaben und grammatikalisch korrekte Sätze liest,
oder auch mal wieder gemalte Schrift und kreativ Gesprochenes ...

Bemerkenswert finde ich, dass Du freundlich,
sachlich argumentativ zurückgefragt hast,
und Dich auch nicht durch einen Like am Verhöhnen
von @Elementezauber beteiligt hast.

Danke schön.

*LOVE*​

Gute Grammatik ist die Vorraussetzung für schöne Poesie. Nur wer sie beherrscht, kann mit ihr spielen.

Sowie eine fundierte Zeichenausbildung die Basis für abstrakte Kunst ist.
Oder klassisches Ballett für Modern Dance.
 
Tatsächlich ist es andersherum, oder nicht? Es geht hier doch einfach nur um User*innen die sich auf den Schlips getreten fühlen, wenn man nicht deren "Meinung" ist (wobei das meiste davon schon gar keine Meinung mehr ist), oder berechtigterweise Kritik übt. Und wenn @Tommy und seine Groupies es geschafft haben @SunnyAfternoon aus dem Forum zu ekeln, frag ich mich wer denn jetzt der Mob ist?
Und wenn ich noch daran denke, wie @bodhi- , kurz nachdem er von @Walter "begnadigt" wurde, von einigen Usern dieses Forums im Sturzflug attackiert wurde, weil diese die "Fehlentscheidung" des Forumsbetreibers korrigieren wollten.
Sorry, hätte ich jetzt wohl besser nicht geschrieben.
 
Gute Grammatik ist die Vorraussetzung für schöne Poesie. Nur wer sie beherrscht, kann mit ihr spielen.
Meinst Du? Könnte was dran sein ...
Die Grundvoraussetzung ist jedoch die Fähigkeit zum analogen Denken ...
denn Poesie ist eine Bildsprache und Bilder sagen bekanntlich mehr als 1000 Worte -
deswegen können manche Kunst und alte Bilderschriften
auch manche komplexe Sachverhalte deutlicher darstellen,
als wenn man sie in wissenschaftlich linear verbalen Texten darstellen müsste.

In Bezug auf Tanz erinnere ich an den Freien Tanz,
eben den Ausdruckstanz anstelle
genormter Schritte oder "höfische" Posen wie im Ballett ...
kleine Mädchen mit Tütü - einem hochgehobenen Rock,
der sich nicht senken und schwingen kann ...
und die wunden Zehen der Ballerinas ...
höfische Kultur halt.

Ich selbst war auch im Ballett,
am besten hat mir da die Akrobatik des Rad schlagens gefallen.
Vielleicht ist es tatsächlich so,
dass man mit solchen Basics dann auch frei tanzen kann,
wie mit Grammatik in der Poesie spielen -
ich kann es nicht beurteilen,
wie es ohne diese wäre -
weil ich nicht ohne bin ... hihi

Und generell wäre dann halt auch die Frage, was ist eigentlich Grammatik genau?
Von alten Völkern wurde ja auch behauptet, sie hätten keine Schrift gehabt.
Oder dass Tiere angeblich keine so komplexe Sprache wie der Mensch hätte.
Ist aber ganz anders ... und eben auch eine Frage der Offenheit einer Definition.

Zum Freien Ausdruckstanz fällt mir übrigens ein Film von Pina Bausch ein.
Von Doris Humphrey habe ich mal ein Buch gelesen.
Kennst eventuell beide. Danke schön.

*LOVE*​
 
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