Mobbing am Arbeitsplatz

Mobbing


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magiclife

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Seid ihr schon mal gemobbt worden und wie sind eure Erfahrungen dazu? Habt ihr euch gewehrt (Betriebsrat etc.), habt ihr die betroffenen Personen zur Rede gestellt oder habt ihr gekündigt?

LG
magiclife
 
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DNEB

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Ich schon, aber nur in der schule.
Ist wohl von den möglichen reaktionen etwas verschieden...

DNEB
 
E

evy52

Guest
magiclife schrieb:
Seid ihr schon mal gemobbt worden und wie sind eure Erfahrungen dazu? Habt ihr euch gewehrt (Betriebsrat etc.), habt ihr die betroffenen Personen zur Rede gestellt oder habt ihr gekündigt?

LG
magiclife

Oooh jaaa,schon des Öfteren....und es hat nichts genützt mit dem Vorgesetzten zu reden und schon gar nicht mit den Mobbern, denn da wird dir alles widerlegt, so dass am Ende du der Teschek bist - so nach dem Motto - der Täter ist immer das Opfer...... Ich hab schon drei Stellen durch Mobbing verloren und immer selbst gekündigt...
Jetzt hab ich mich lieber selbständig gemacht und bin mein eigener Herr (Frau).
Ich lass mich nicht mehr zur Sau machen (von wem auch immer!).
Aber, magiclife, ich glaube, es gibt mittlerweile eine öffentliche Institution (Ombudstelle), bei der man sich gegen Mobbing beschweren kann...aber was Genaues weiss ich nicht darüber...sicher gibt es hier einige Leute,die dir mehr darüber sagen können.
Lass dich ja nicht unterkriegen, wehr dich mit allen Mitteln,die du zur Verfügung hast! Denn zum Teufel noch mal, keiner, aber auch wirklich keiner hat das Recht, uns unsere Arbeitstellen (die heutzutage ein Heiligtum sind) zu verleiden! Wir haben alle das Recht, uns unsere Brötchen zu verdienen und MÜSSEN uns gegen alles und jeden wehren, die uns das nehmen wollen....verdammt noch mal, das macht mich so wütend....
verzeiht mir...aber ich bin eine Betroffene und weiss, was es heisst, durch die Schuld anderer seinen Job zu verlieren....und sowas kann ich nicht verzeihen...weil es um unser aller Überleben geht....
grüß euch
evy
 

Spätzin

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im Schwobaländle
Hallo und Guten Abend,

habe das Mobbing-Theater nach acht Jahren erfolgreich abgewendet.
:angry2:
Die Kollegin wurde zwangsversetzt und nun ist in der Abteilung Ruhe eingekehrt.

:guru: Und ne neue Kollegin bekommen, mit der alles prima klappt.....

Wünsche noch einen schönen Abend
 

Elisabetha

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An meinem Arbeitsplatz gibts sowas nicht... arbeite auch in einem sozialen Beruf, vielleicht liegts da drann. :rolleyes:
Ich kenne aber das Gefühl, gemobbt zu werden. In der Schulzeit, Ausbildungszeit hab ich da schon einige Erfahrungen gesammelt....
 

roli

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377
Hallo
Da das Mobbing bei mir von dem Chef und seinem Stellvertreter losgetreten wurde, und die lieben Mitarbeiter dabei wohl oder übel mithelfen mussten, habe ich nachdem man mir ein zweiseitiges Schreiben (Bedingungen) die ich ab sofort einzuhalten hätte, zur Unterschrift vorgelegt, musste ich unterzeichnen. Aber die Bedingungen kann man natürlich nicht einhalten, wurde gedroht nach 2 Monaten zu anderen Massnahmen zu greifen. Tja was wohl? Man hat aber schon vorher diverse Abklärungen getroffen die sie eigentlich nicht hätten machen dürfen. Also am anderen Tag habe ich die Kündigung dem Chef präsentiert. Der hat sich sogar noch geweigert diese zu quittieren. Na dann halt eingeschrieben, aber dadurch musste ich noch einen Monat läger dort ausharren. Aber durch meine Kündigung, hat seinen Ruf noch mehr gelitten gegen oben. Ich denke man hat keine Chance dabei für mich lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende....
Tja danach waren die kommenden Jahre nicht so einfach, aber das ist wieder eine andere Geschichte.
Gruss Roland
 

Fee

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roli schrieb:
Hallo
Da das Mobbing bei mir von dem Chef und seinem Stellvertreter losgetreten wurde, und die lieben Mitarbeiter dabei wohl oder übel mithelfen mussten, habe ich nachdem man mir ein zweiseitiges Schreiben (Bedingungen) die ich ab sofort einzuhalten hätte, zur Unterschrift vorgelegt, musste ich unterzeichnen. Aber die Bedingungen kann man natürlich nicht einhalten, wurde gedroht nach 2 Monaten zu anderen Massnahmen zu greifen. Tja was wohl? Man hat aber schon vorher diverse Abklärungen getroffen die sie eigentlich nicht hätten machen dürfen. Also am anderen Tag habe ich die Kündigung dem Chef präsentiert. Der hat sich sogar noch geweigert diese zu quittieren. Na dann halt eingeschrieben, aber dadurch musste ich noch einen Monat läger dort ausharren. Aber durch meine Kündigung, hat seinen Ruf noch mehr gelitten gegen oben. Ich denke man hat keine Chance dabei für mich lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende....
Tja danach waren die kommenden Jahre nicht so einfach, aber das ist wieder eine andere Geschichte.
Gruss Roland

Hallo, Roland,

Du hast das Einzig Richtige gemacht, denn wenn Mobbing von Seiten der Chef kommt, also von oben nach unten in der Hierachie, dann hat man schlechte Karten. Ein guter Chef mobbt nicht, er sagt, was er denkt und zwar offen und direkt demjenigen ins Gesicht, was er nicht gut findet, den es betrifft.

Es waren keine guten Chefs bei Dir.......

Ich hatte Mobbing durch eine Kollegin, die dann wiederum drei oder vier andere "mitgezogen" hatte, die gegen mich intriegierten. Habe mir das eine Woche oder zwei? mit angesehen, mir den Übertäter geangelt und diejenige zur Rede gestellt. Dabei wurde es auch etwas laut. Ich habe ihr gesagt, dass ich es nicht zulassen werde, dass sie gegen mich mobbt und wir hier alle in einem Boot sitzen und nur in Ruhe arbeiten wollen und die Praxis nach vorn bringen müssen. Und wenn meine Diskussion nichts genutzt haben sollte, ich mit dieser Sache zu den Chefs gehe um endlich Schluss mit dem Mobbing zu machen. Und es hatte gewirkt. Es war Ruhe und ich hatte mir irgendwie Respekt verschafft durch meine Reaktion, den Verursacher selbst zur Rede zu stellen. Ich habe alles auf eine Karte gesetzt und habe mir gesagt, wenn ich jetzt weglaufe, bei der nächsten Firma kann das Gleiche passieren und laufe ich dann wieder weg?! Nein, ich wollte kein "Angsthase" sein und habe es selbst geregelt.
Meine Chefs standen hinter mir. Und das hat sie gewusst. Es gibt immer falsche Kollegen, aber da muss man entweder selber Initiative ergreifen oder mit den Chefs sprechen. Sonst hilft nichts anderes.

hast Du jetzt eine bessere Arbeitsstelle, Roland?

Maike
 

Elena777

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Maike Gutjahr schrieb:
Habe mir das eine Woche oder zwei? mit angesehen, mir den Übertäter geangelt und diejenige zur Rede gestellt. Dabei wurde es auch etwas laut. Ich habe ihr gesagt, dass ich es nicht zulassen werde, dass sie gegen mich mobbt und wir hier alle in einem Boot sitzen und nur in Ruhe arbeiten wollen und die Praxis nach vorn bringen müssen. Und wenn meine Diskussion nichts genutzt haben sollte, ich mit dieser Sache zu den Chefs gehe um endlich Schluss mit dem Mobbing zu machen. Und es hatte gewirkt. Es war Ruhe und ich hatte mir irgendwie Respekt verschafft durch meine Reaktion, den Verursacher selbst zur Rede zu stellen. Ich habe alles auf eine Karte gesetzt und habe mir gesagt, wenn ich jetzt weglaufe, bei der nächsten Firma kann das Gleiche passieren und laufe ich dann wieder weg?! Nein, ich wollte kein "Angsthase" sein und habe es selbst geregelt.
Meine Chefs standen hinter mir. Und das hat sie gewusst. Es gibt immer falsche Kollegen, aber da muss man entweder selber Initiative ergreifen oder mit den Chefs sprechen. Sonst hilft nichts anderes.


Maike

Genau so ist es, wenn man nichts tut, bleibt man ewig ein Opfer. Ich würde mir das auch nicht gefallen lassen.

In jedem Beruf wird gemobbt, sogar bei Ärzten! Ich war mal in einer Zahnarztpraxis, da war ein ständiges Kommen und Gehen bei den zahnärztlichen Assisteninnen, auf meine Frage, warum das so sei, bekam ich von einer zur Antwort, dass das Arbeitsklima nicht stimme. Bei genauer Beobachtung konnte ich mir ein Bild davon machen, wie die "Damen" miteinander umgingen, man spürte die Spannungen.

Durch Mobbing gibt es auch viel mehr Krankenstände bedingt durch die psychosomatischen Erkrankungen, wie Magenschmerzen, Kopfweh, man wird häufiger krank, weil das Immunsystem auf dauer leidet.

LG
Elena
 

Verena3003

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naja, ist es mobbing wenn man 9 std am tag nichts zu tun hat und noch an einem verkaufsoffenen Sonntag 5 std. als einzige im Büro sitzen muss obwohl nichts zu tun ist ?

Ich habe es als sehr sinnlos und demütigend empfunden... nun habe ich nach 11 Monaten in dieser Firma, wo ich vielleicht 1 Std. am Tag arbeit hatte,
gekündigt...

nun geht es mir viel besser und ich ich freue mich auf einen Neuanfang 2005.
Werde nun noch eine Fortbildung machen und mich dann selbstständig machen... mein leben selber in die Hand nehmen :)

ob es Mobbing ist, weis ich also nicht.. es war wie warten auf den Tod, und das war grausam...

Alles Liebe,

Verena
 
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Spätzin

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Hallo Verena,

gibt es sowas noch in der freien Wirtschaft? Neun Stunden Anwesenheit und eine Stunde Arbeit?.
Da wäre es mir auch zu langweilig geworden.

Ich wünsche Dir für Deine Selbständigkeit alles Gute und viel Erfolg.

Lieben Gruß
 
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