Sollen wir streiten, wer mehr kennt, wer länger in Krankenhäusern gearbeitet hat und wer sich wem wie mitgeteilt hat?
Macht keinen Sinn, oder willste auf diese Ebene (?) - dann nicht mit mir.
Ich bin zwar kein Tribut, kein Mediziner bzw. Student und kein Asthmatiker, würde mich aber trotzdem gerne kurz einmischen.
Wenn ich Tribut richtig verstanden habe, so behauptete er ja nur, daß Mitfühlen einen Chirurgen bei der Arbeit eher hindert als ihm dabei hilft.
Meinst du es anders, Ireland?
Ein Beispiel.
Erfahrener Chirurg, Onkologe, operiert junge lebensfrohe Frau, kaum über 20, die wegen dem Verdacht auf <...> eingeliefert wurde. Vorherige Untersuchungen bzw. Biopsie ergaben nichts eindeutiges. Er schneidet auf, und sieht....................... (so erzählte er später), daß er es eigentlich... gleich wieder zunähen könnte. Für ihn als Chirurgen ist hier nichts mehr zu machen. Er operiert natürlich trotzdem, irgendwie... als ob. Gleich drauf der nächste Patient. Am nächsten Morgen hätte er einen Routinebesuch abstatten müssen, um die Befunde bzw. Prognosen mit den Patienten zu besprechen. Das Übliche halt.
Er hat an diesem Morgen nicht geschafft aus dem Bett aufzustehen. Er hat sich nichtmal dazu gebracht, anzurufen um sich krank oder was auch immer zu melden. Wobei es ja nur um die eigene Ohnmacht ging.
Dazu aber noch einen Anspruch auf sein Mit-gefühl zu erheben würde ich also auch durchaus... daneben(?) finden.
*mein genetisches Material einpack* und
Gute Nacht