Meditation und Enthaltsamkeit

@Ch'an:
Übrigens, und das schreibe ich bloss, um dich zu ärgern, adelt es mich zu sehen, dass du mich nicht magst. Denn du weisst selbst, dass ich etwas habe, was du auch haben möchtest.

Chan, mach dir nichts draus. fckw hat mir neulich noch geflüstert, dass er sich manchmal selbst nicht mag.

In Mesopotamien mag es zwar eine hochstehende religiöse Kultur gegeben haben, aber insgesamt waren die sumerische, babylonische, assyrische und ägyptische Kultur nicht unbedingt ein Hort zum Wohlfühlen, wenn man nicht gerade als Pharao inkarniert war. Selbst der Auszug der Juden aus Ägypten scheint dies zu bestätigen. Es wird vermutet, das der Grund des Auszuges in der Sklaverei zu suchen ist. Die Ägypter sind ja für ihren Pyramidenbau bekannt. Wahrscheinlich haben sie ihre Sklaven nicht gerade mit Samthandschuhen angefasst. Außerdem hatten die Ägypter, ebenso wie ihre Vorgänger, das scheinen alles ziemlich rauflustige Burschen gewesen zu sein, etliche Völker und Stämme unterworfen und unterjochten sie dementsprechend. Es gibt also wenig Grund, die altägyptischen Mythologie zu bewundern.
 
Werbung:
Mhm. Vor allem wenn man keine Ahnung davon hat :escape:

Na gut, man hatte ja immerhin schon einmal die Töpferscheibe erfunden. Und wenn man die fleißig drehte und die gefertigte Keramik verkaufte, dann konnte man sich vielleicht sogar irgendwann eine Pyramide zusammensparen. Es soll allerdings nur einige wenige gegeben haben, denen dies gelang. Und das waren die Pharaonen. Die ließen nämlich die Töpferscheibe für sich drehen.

Hinter jedem Töpfer sollen allerdings immer zwei peitschenschwingende Soldaten gestanden haben, die aufpassten, dass die Arbeit auch schnell genug vonstatten ging. An Spiritualität, Religion oder Mythologie war da nicht viel zu denken, weil die Töpfer jeden Abend totmüde vor ihrer Töpferscheibe einschliefen.

Die einzige Abwechslung bestand eigentlich daran, dass der Töpfer an seinen freien Tagen die Steinbrocken auf die Pyramide hinauftragen durfte. Ging das aber nicht schnell genug, dann sauste wieder die Peitsche auf die Sklaven nieder. Und so ging schließlich die Pyramide unter entsetzlichen Qualen der Sklaven ihrer Vollendung entgegen. Und der schöngeistige Hofstaat fand daran gefallen.

Gab es einmal nichts zu tun, dann stand bestimmt wieder ein Feldzug an, in der der arme Töpfer sein Leben für die Eroberungsphantasien der Pharaonen opfern durfte.
 
Gab es einmal nichts zu tun, dann stand bestimmt wieder ein Feldzug an, in der der arme Töpfer sein Leben für die Eroberungsphantasien der Pharaonen opfern durfte.
Erstaunlich wie gut du das Leben da beschreibst.
Bist besser als jeder spirituelle Meister, kennst dich in jeder Kultur geschichtlich bestens aus, auch umweltmäßig bist du in deinen Kenntnissen unschlagbar.

Opti der allwissende Besserwisser.

Nur mit deinen Eiern scheinst du nicht ganz klarzukommen. :party02:
 
Erstaunlich wie gut du das Leben da beschreibst.
Bist besser als jeder spirituelle Meister, kennst dich in jeder Kultur geschichtlich bestens aus, auch umweltmäßig bist du in deinen Kenntnissen unschlagbar.

Opti der Allwissende Besserwisser.

Nur mit deinen Eiern scheinst du nicht ganz klarzukommen. :party02:

Hört sich an, wie eine Wechselwirkung. :eek:
 
Na gut, man hatte ja immerhin schon einmal die Töpferscheibe erfunden. Und wenn man die fleißig drehte und die gefertigte Keramik verkaufte, dann konnte man sich vielleicht sogar irgendwann eine Pyramide zusammensparen. Es soll allerdings nur einige wenige gegeben haben, denen dies gelang. Und das waren die Pharaonen. Die ließen nämlich die Töpferscheibe für sich drehen.

Hinter jedem Töpfer sollen allerdings immer zwei peitschenschwingende Soldaten gestanden haben, die aufpassten, dass die Arbeit auch schnell genug vonstatten ging. An Spiritualität, Religion oder Mythologie war da nicht viel zu denken, weil die Töpfer jeden Abend totmüde vor ihrer Töpferscheibe einschliefen.

Die einzige Abwechslung bestand eigentlich daran, dass der Töpfer an seinen freien Tagen die Steinbrocken auf die Pyramide hinauftragen durfte. Ging das aber nicht schnell genug, dann sauste wieder die Peitsche auf die Sklaven nieder. Und so ging schließlich die Pyramide unter entsetzlichen Qualen der Sklaven ihrer Vollendung entgegen. Und der schöngeistige Hofstaat fand daran gefallen.

Gab es einmal nichts zu tun, dann stand bestimmt wieder ein Feldzug an, in der der arme Töpfer sein Leben für die Eroberungsphantasien der Pharaonen opfern durfte.

Also mein Freund gibt freiwillig zu, daß er während des Geschichtsunterrichts heimlich Fußballspielen war. ... Und wo warst du?? *ehnichtaufantworthoff* :escape:
 
Werbung:
In Mesopotamien mag es zwar eine hochstehende religiöse Kultur gegeben haben, aber insgesamt waren die sumerische, babylonische, assyrische und ägyptische Kultur nicht unbedingt ein Hort zum Wohlfühlen, wenn man nicht gerade als Pharao inkarniert war. Selbst der Auszug der Juden aus Ägypten scheint dies zu bestätigen. Es wird vermutet, das der Grund des Auszuges in der Sklaverei zu suchen ist. Die Ägypter sind ja für ihren Pyramidenbau bekannt. Wahrscheinlich haben sie ihre Sklaven nicht gerade mit Samthandschuhen angefasst. Außerdem hatten die Ägypter, ebenso wie ihre Vorgänger, das scheinen alles ziemlich rauflustige Burschen gewesen zu sein, etliche Völker und Stämme unterworfen und unterjochten sie dementsprechend. Es gibt also wenig Grund, die altägyptischen Mythologie zu bewundern.
Das ist kein vernünftiges Argument. So gibt es beispielsweise in den USA eine hochstehende Forschung und hervorragende Universitäten, obschon die USA immer mal wieder Krieg gegen diverse Länder führen und ihre derzeitige Regierung ziemlich fragwürdig ist.

Das Argument, die Ägypter hätten sich Sklaven gehalten und andere Völker unterworfen, und darum sei ihre Mythologie keine Bewunderung wert, ist reichlich unsinnig.

Übrigens, Gop Krishna behauptet irgendwo, die ersten Schilderungen der Kundalini stamme aus dem mesopotamischen Raum ungefähr 3000 Jahre vor Christus. Wenn du dir mal anschaust, was die West- und Mitteleuropäer vor 5000 Jahren so betrieben haben, dann dürftest du ganz schnell ernüchtert sein über unsere zivilisatorischen Leistungen.
Es geht also nicht darum, beispielsweise die Ägypter dafür zu bewundern, dass sie dies und jenes wussten und taten und unterliessen, sondern sie dafür zu (ver)achten, dass sie es zu jener Zeit wussten und taten und unterliessen. Verglichen mit manchen zivilisatorischen Leistunen, die wir heute vollbringen können, ist das alles geradewegs nicht der Rede wert. Jedes beliebige Bauunternehmen könnte heute eine Pyramide errichten.

Aber niemand käme ja auf die törichte Idee, eine Zivilissation von vor zig tausend Jahren mit einer Zivilisation von heute zu vergleichen, oder Opti?
 
Zurück
Oben