Meditation und Enthaltsamkeit

ich denke ja eher, daß sich das alles von selbst regelt.Wenn man bedenkt, daß die Rückstände der Pille und sämtlicher anderer Medikamente, die die Menschheit so zu sich nimmt, sich ja schon im Wasser befinden, da sie nicht ausgefiltert werden können, wenn man dann weiter bedenkt, daß das alles dann in unserer Nahrung ist, wie weit wird sich das entwickeln? Unfruchtbarkeit vielleicht? Dann brauchts nicht mal mehr Enthaltsamkeit, um die Menschheit zu reduzieren.

liebe Grüsse
 
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Gopi Krishna spricht über Liebe und Sex - Teil 6

Ein Blick auf dein eigenes Selbst

Es ist nicht möglich für den menschlichen Verstand, das Glück zu erfassen, sobald der Mensch der Glorie des Universums gegenüber steht, wenn der Mensch seine eigene göttliche Natur erfährt, wenn er erfährt, daß er und das geliebte Objekt, das Universum, eins sind. Es wird von solch einer intensiven Verzückung begleitet, daß jede Glückseligkeit auf dieser Erde dagegen nur ein schwaches Spiegelbild davon ist. Wenn du tatsächlich diese Verzückung der Liebe erfährst, bekommst du einen flüchtigen Blick auf dein eigenes Selbst. Es ist nur ein Blick, ein zarter Eindruck von der Seligkeit, die von allen Vergnügungen am größten ist. Sogar Könige, Kaiser, Multimillionäre und Milliardäre, neigen sich vor dieser Liebe. Auch ihr Leben wird erst durch diese göttliche Liebe glücklich.

Genau so, wie man sich vorstellen kann, daß Menschen bereit sind, für die Geliebte zu sterben, kann man sich vorstellen, dass diese Liebe sich vervielfacht und ein Teil des täglichen Lebens wird. Stellen sie sich vor, daß die Freude, die Heiterkeit eines Kaisers, wie Alexander des Großen, und die Freude des reichsten Milliardärs der Vereinigten Staaten und das Leben eines Mannes, der den schönsten Harem in der Welt besitzt, sich alles zusammen in kosmisches Bewußtsein verwandelt. Wo besteht dann die Notwendigkeit der Menschen, hinter all dem Reichtum und der Macht hinterher zu laufen, wenn solch ein Segen innerhalb seiner Reichweite kommt?

Wenn du das Leben der Mystiker nachliest, dann wirst du dort meine Aussagen bestätigt finden. Sie verschmähten alles. Sie interessierten sich weder für Reichtum, Wohlstand oder Ämter. Alle waren ausschließlich, Tag und Nacht, in ihrem inneren Glück vertieft. Und wenn es sie manchmal verließ, waren sie verzweifelt.

Die Krone der Evolution

Die mystische Verzückung ist eine erstaunliche Krone der Evolution, die der Menschheit den größten Anreiz bietet. Der sexuelle Anreiz dagegen ist bedeutungslos. Die mystische Verzückung stellt die Motivation für Frieden und Kontemplation zur Verfügung, weil man ohne inneren Frieden, ohne Kontemplation, ohne Bescheidenheit und ohne das Fehlen von Stolz, diesen mystischen Zustand nicht erreichen kann. Darum muss man alle diese Sachen aufgeben, um dieses Glück, dieses Geschenk, diesen Segen zu erreichen, der über allem steht, das wir uns erträumen können. Dieses Glück übertrifft alles, was der Reichtum, die Macht und die Sexualität uns geben kann.

Dieser Hauptanreiz hat die komplette Veränderung der Menschheit zur Folge, weil alle, die den erleuchteten Zustand des Bewußtseins erreichen, wiederholen, was Christus und Buddha und alle geistigen Lehrer der Vergangenheit gesagt haben. Das Wissen um diesem Zustand ist eine Seite, und es ist genau diese Richtung, in der sich die Menschheit entwickeln wird. Dies ist der Traum, die goldene Spitze, die vor uns liegt. Und sobald es bestätigt und bekannt wird, und die Menschen beginnen, sich in diese Richtung zu bewegen, wird es Tausende dieser erhabenen erleuchteten Menschen geben, die in den verschiedenen Bereichen der menschlichen Tätigkeit aktiv sein werden. Sie werden die Menschheit sicher durch das nukleare Zeitalter führen; und sie geben jedem die gleiche Chanche und den passenden Kredit.

Dann wird es kein Ausnutzen mehr geben, das auf den eigenen Vorteil bedacht ist. Kein Christus oder Buddha möchte den Kredit für sich selber haben. Er wird sagen, lass uns den Kredit untereinander aufteilen. Dieses wird die Zukunft von Frau und Mann sein. Dieses ist der Mann oder die Frau, auf den die Welt wartet. Sie werden sicher erscheinen, sobald die mystischen Methoden bestätigt sind.

Teil 7 folgt.

Gopi Krishna spricht über Liebe und Sex
 
Gopi Krishna spricht über Liebe und Sex - Teil 7

Wunschlos glücklich

Es ist ein erhabenes Ziel, die Menschheit auf diese glorreiche Bestimmung vorzubereiten, diese Botschaft an jedem Ort zu verkünden. Andernfalls aber bin ich recht glücklich, denn das Reisen gefällt mir nicht so gut. Ich bin gesegnet. Ich benötige kein Lob, keinen Beifall oder irgendwelche Anhänger. Ich bin zufrieden. Was ich gewonnen habe, verläßt keinen Raum. Es gibt in mir keinen Wunsch, noch etwas erreichen zu wollen.

Ich lebe ein normales Leben, esse meine Mahlzeiten und schlafe. Ich bin in jeder Tätigkeit normal. Aber ich werde auch gesegnet. Ich weiß, worüber ich rede. Ich gebe mir sehr viel Mühe, die Wahrheit zu sagen und ich versuche sie mit einfachen Worten auszudrücken. Ich habe keine Not, aber ich möchte diese Wahrheit mit allen Menschen teilen, diese Idee den Wissenschaftlern und Gelehrten mitteilen. Ich möchte die Wissenschaft anregen, sich damit zu befassen, damit den Menschen, die leiden, dieses Leid erspart bleibt, damit sie ein glücklicheres, zweckmäßigeres und befriedigenderes Leben führen können. Mögen die Menschen das Ziel erreichen, welches für sie bestimmt ist und den goldenen Preis gewinnen, den die Natur für uns bewahrt hat. Das ist mein ganzer Ehrgeiz.

Ich bin zufrieden, wenn der Himmel mir erlaubt, diese Mission zu erfüllen, in welchem Umfang auch immer. Ich bin zufrieden, wenn ich in der Lage bin, darüber zu sprechen oder zu schreiben und lasse die Frucht in den Händen Gottes. Darum bin ich euch sehr dankbar, dass ihr mir in den letzten Tagen so geduldig und aufmerksam zugehört habt.

Keine isolierte Anstrengung, keine Entdeckung der Wissenschaft, keine politische Strategie, die nicht die ganze Erde umfasst, wird an der Situation etwas ändern, wenn wir uns nicht verändern. Die Kernwaffen werden uns immer daran erinnern, dass wir uns ändern sollten. Andernfalls würden sie nicht da sein. Es ist so absurd, so selbstmörderisch, so unmenschlich, daß solch eine Waffe nie von normalen denkenden Leuten geplant werden könnte. Aber sie sind hier, weil wir vom Weg abgewichen sind, der uns von der Offenbarung vorgeschrieben wurde. Alle Zivilisationen fielen, als sie diese Begrenzung überschritten. Das gleiche Schicksal erwartet unsere eigene Zivilisation, wenn wir es nicht ändern.

Soweit also Gopi Krishnas Rede über Liebe und Sex. Jetzt würde ich gerne etwas mehr über Gopi Krishnas spirituelle Praktiken erfahren.

Teil 8 folgt.

Gopi Krishna spricht über Liebe und Sex
 
Gopi Krishna spricht über Kundalini - Teil 1

Es ist ein schwerwiegender Fehler, anzunehmen, daß die Kundalini ungestraft von jedermann erweckt werden kann, der sich in dieser Disziplin versucht. Die beliebte Vorstellung, daß die Praxis einfach eine neue Energie im Körper aktiviert, ist trügerisch. Die, die glauben, daß das Erwecken und die Beherrschung der Kundalini, allein durch das absichtliche Bemühen erzielt werden kann, leben in einem Paradies der Narren. Richtig gesehen, muß die Einstellung mit der rechten Art und Weise betrachtet werden. Es ist tatsächlich der Druck, durch den sich langsam öffnenden hochempfindlichen Energiekanal, der auf das Gehirn ausgeübt wird, und der gleichzeitig als Wurzel des religiösen Impulses gilt, der den spirituellen Sucher antreibt, seine Sehnsucht zu befriedigen.

Das Aufsteigen der Kundalini bedeutet nicht, eine wenig mehr Stille oder ein etwas entspannterer Zustand des Verstandes. Es ist auch nicht die Fähigkeit, ein wenig mehr Kreativität zu entfalten, euphorische Gefühle oder visionäre Erfahrungen zu erwecken. Unter dem Kundaliniaufstieg sollte man auch nicht die Erhöhung der Leistungsfähigkeit bei der Arbeit oder den individuellen Bewußtseinswandel verstehen. Vielmehr versteht man darunter die komplette Metamorphose (Verwandlung) der Persönlichkeit.

Die Verrücktheit des religiösen Wahns ist vergleichbar mit der Exzentrizität und der Verrücktheit eines Genies. Nur nimmt die geistige Verirrung eine andere Form an. Es sind nur die höchsten Erleuchteten, die frei davon sind. Übermäßige Buße, schreckliche Selbstkasteiung, äußerste Einsamkeit, die Ablehnung der Liebe, die Ablehnung der Welt und Familie, anormale Lebensarten und Verhaltensweisen, bizarres Auftreten und malerische Kleidung sind Teil dieser Manie.

Wenn der Verstand nicht schon von frühen Alter an diszipliniert worden ist, bringt eine angeregte Kundalini oft den unbezähmbaren Wunsch nach Okkultem und Bizarrem hervor. Es ist unglaublich, in welchem Ausmass die Opfer dieses Wunsches, durch Pseudo-Gurus, durch Scharlatane und Schwindler übertölpelt werden, die sich als Gottmenschen ausgeben. Einer dieser "Gottmenschen", die ich kennen lernte, lebte in einem Dorf in Kaschmir. Er urinierte im Beisein der Menschenmassen, die ihn besuchten, in ein silbernes Gefäß, um anschließend das Publikum, Männer und Frauen, mit dieser Flüssigkeit zu besprühen. Es wird sogar gesagt, daß seine Bewunderer ihre Gesichter hinhielten und ihre Busen freilegten, um die "heiligen" Tropfen zu empfangen.

Teil 2 folgt.
 
Gopi Krishna spricht über Kundalini - Teil 2

Der Wunsch an einem in hohem Grade ausgeglichenen und geregeltem Leben, als eine Vorbedingung für kosmisches Bewußtsein, wurde schon vor langer Zeit in Indien erkannt. Die Betonung aller großen Religionen, an einem keuschen und gesegneten Leben, stammt von der gleiche Notwendigkeit ab.

Das Erwachen der Kundalini kann stufenweise oder plötzlich geschehen und es kann in der Intensität und in der Wirkung, entsprechend der Entwicklung, der körperlichen Verfassung und dem Temperament der unterschiedlichen Individuen schwanken.

Aber in den meisten Fällen ergibt sich daraus eine grössere Instabilität der emotionalen Natur und eine grössere Anfälligkeit zu abweichenden Geisteshaltungen. Dies resultiert hauptsächlich aus fehlerhaften Erbanlagen, falschen Methoden in der spirituellen Praxis oder in einem Übermaß in der Gestaltung oder Form der spirituellen Praxis.

Anmerkung opti: In diesem Punkt kann ich Gopi Krishna nicht zustimmen. Davon auszugehen, dass die spirituelle Praxis in den meisten Fällen zu einer abweichenden Geistelhaltung führt, halte ich für sehr fragwürdig. Vielmehr würde ich davon ausgehen, dass genau das Gegenteil davon eintritt, nämlich eine erhebliche Genesung, die mit einer psychischen Stabilisierung einhergeht. Wie allerdings von Gopi Krishna bekannt ist, hatte er selber enorme psychische Probleme beim Aufstieg der Kundalini. Lassen wir uns also überraschen, wie Gopi Krishnas spirituelle Praxis ausgesehen hat, da er darauf noch zu sprechen kommt.

Gopi: Es schien, als ob ich mich unerwartet von einem soliden Felsen der Normalität in einen verrückt rasenden Whirlpool abnormalen Daseins verwandelte. Der heftige Wunsch zu sitzen und zu meditieren, der stets während der vorhergehenden Tage vorhanden war, war plötzlich verschwunden und durch ein Gefühl des Horrors vor dem Übersinnlichen ersetzt worden. Am liebsten wäre ich davon geflogen. Gleichzeitig verspürte ich eine plötzliche Abscheu gegenüber der Arbeit und Gesprächen, mit dem unvermeidlichen Resultat, dass ich mich für nichts mehr so recht begeistern konnte. Die Zeit quälte sich nur langsam dahin, was den bereits verzweifelten Zustand meines Verstandes noch weiter verschlimmerte.

Die Nächte waren sogar noch schrecklicher. Ich konnte es nicht ertragen, Licht in meinem Zimmer zu haben, nachdem ich zu Bett gegangen bin. In dem Moment, in dem mein Kopf das Kissen berührte, eilte eine große züngelnde Flamme über die Wirbelsäule in das Innere meines Kopfes. Es erschien, als ob in den Stunden der Dunkelheit, ein Strom lebenden Lichtes, mit wachsender Geschwindigkeit, ununterbrochen durch das Rückenmark, in den Schädel raste.

Wann immer ich meine Augen schloss, hatte ich das Gefühl, in einen eigenartigen Kreis aus Licht zu schauen, in dem leuchtende Ströme wirbelten, die sich schnell von einer Seite zur anderen Seite bewegten. Der Anblick war faszinierend aber schrecklich, ausgestattet mit übernatürlicher Ehrfurcht, die manchmal das Mark in meinen Knochen abkühlte.

Teil 3 folgt.
 
Mein Englisch ist vielleicht nacht acht Jahren Gymnasium, die immerhin 30 Jahre zurückliegen, nicht mehr das taufrischeste. Aber dein Übersetzungsversuch "was ich gewonnen habe, verläßt keinen Raum" veranlaßt mich jetzt doch zum Schmunzeln. Sei mir net bös, aber den Satz des englischen Quelltextes kann man nicht in zwei Sätze teilen, und er bedeutet, auch wenn ich ihn jetzt nur aus dem Stand übersetze
"Was ich erreicht (gewonnen) habe, läßt keinen Raum (für etwas anderes), kein Sehnen nach irgendetwas anderem."

Wenn du alle deine anderen Übersetzungen auch so bewerkstelligst...

@Opti,
Kinnaree und auch lebaron und auch Satnaam haben recht. Deine Uebersetzungen sind zwar gut gemeint, aber verfälschen teilweise den Sinn.
Ich finde es wäre besser, wenn du den Text im Original (also englisch) postest. So können wir und selbst ein Bild machen. Wir, die in diesem Thread lesen, sind ja keine Dumpfbacken.

Ich sage dir, du solltest bei deinen Leisten bleiben, nämlich über Enthaltsamkeit berichten und über Deine persoenlichen Erfahrungen damit.
Wenn du dich nur mit den Erfahrungen der Anderen beschäftigst, wirst du zum Voyeur. Das sind wir zwar alle mehr oder weniger, aber es kann auch zu einer Obsession werden. Das würde nicht zur Praktik der Enthaltsamkeit passen.


Kinnaree schrieb:
Übrigens hab ich das Gefühl, daß diese ganze Unterhaltung über translative Probleme in dem von mir abgezweigten Thema speziell zu den Übersetzungen besser aufgehoben wäre, also wenn ihrs da hinhaben wollt, müßt ihr mirs nur sagen.

Das ist meiner Ansicht nach nicht nötig, denn über die Uebersetzung wurde nun doch wohl alles gesagt.

Ch'an
 
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Ich sage dir, du solltest bei deinen Leisten bleiben, nämlich über Enthaltsamkeit berichten und über Deine persoenlichen Erfahrungen damit.
Wenn du dich nur mit den Erfahrungen der Anderen beschäftigst, wirst du zum Voyeur. Das sind wir zwar alle mehr oder weniger, aber es kann auch zu einer Obsession werden. Das würde nicht zur Praktik der Enthaltsamkeit passen.
Na mit dem persönlichen hat er ja schon immer seine Schwierigkeiten, aber andere danach ausfragen, das kann er wirklich gut.
Voyeurissmus & Obsession :foto: sehr prägnate Sichtweise.
Das läßt mich ja schon lange an einer echten *Enthaltsamkeit* bei ihm zweifeln.
 
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