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Mahabharata

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von anadi, 30. März 2014.

  1. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Mahabharat Buch 3.187

    Die Geschichte von Manu und der Sündflut 2

    Nach diesen Worten überkam Vaivaswata Manu (einer der 14 Väter der Menschheit
    die an einem Tag Brahmās - das erste bedingte Lebewesen in einem Universum - erscheinen;
    Ein Tag Brahmas dauert 1000 Zyklen je 4 Yugas, siehe Universelle Zyklen)großes Mitgefühl.

    Mit eigener Hand hob er den mondgleich glitzernden Fisch aus dem Wasser und gab ihn in ein irdenes Wassergefäß. Dort fütterte er ihn und sorgte für ihn wie für ein Kind, so dass der Fisch schnell an Größe gewann. Nach einer Weile war er zu groß für das irdene Gefäß, und er sprach zu Manu: Ehrenwerter Herr, suche eine andere, bessere Bleibe für mich.

    So trug ihn Manu zu einer großen Wasserstelle und sorgte weiter für ihn. Viele lange Jahre wuchs der Fisch an diesen Ort und wurde auch hier zu groß, obwohl die Wasserstelle zwei Yojanas lang und ein Yojana (12 km ie. 60 kosh = 1 yojana and 1 kosh is 200 m) breit war. Als er sich kaum noch bewegen konnte, sprach er zu Manu:
    Oh frommer und verehrter Vater, wenn es dir beliebt, dann trage mich zur Ganga, der Lieblingsgefährtin des Ozeans, damit ich dort schwimmen kann. Durch deine Gunst wuchs ich zu dieser gewaltigen Größe heran, oh Sündenloser, und ich werde auch dein Bitten freudig erfüllen.

    Der aufrichtige und genügsame Manu folgte der Bitte und trug den Fisch höchstselbst zum Fluss. Dort wuchs der Fisch noch eine Weile, und als er Manu eines Tages wiedersah, sprach er zu ihm:
    Oh Herr, schon wieder kann ich mich kaum noch in der Ganga bewegen, denn mein Körper ist riesengroß geworden. Bitte, ehrenwerter Herr, trag mich schnell zum Meer. Und Manu übergab den Fisch gern dem großen Ozean. Obwohl er so riesig war, konnte Vaivaswata Manu ihn ohne Mühe tragen, ja selbst die Berührung und der Geruch des Fisches waren ihm angenehm.
     
  2. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Mahabharat Buch 3.187

    Die Geschichte von Manu und der Sündflut 3

    Als der Fisch ins Meer eingetaucht war, sprach er mit einem Lächeln zu Manu:
    Oh Verehrter, du hast mich mit besonderer Sorgfalt beschützt. Nun hör mir zu, was du in nächster Zeit tun sollst. Oh glücklicher und ehrenwerter Herr, die Auflösung der belebten und unbelebten Welt steht bevor. Die Zeit ist reif, diese Welt zu säubern. Und ich erkläre dir nun, was gut für dich ist. Der Untergang der Schöpfung ist gekommen und betrifft alle Wesen, mögen sie die Macht zur Fortbewegung haben oder auch nicht.

    Baue du eine starke und massive Arche mit einem langen Seil. Besteige sie mit den sieben Rishis, oh großer Muni, und nimm all die verschiedenen Samen mit, welche einst die zweifachgeborenen Brahmanen aufgezählt haben. Bewahre sie sorgfältig und getrennt voneinander in deinem Schiff. Warte dann auf mich, geliebter Muni. Ich werde dir als gehörntes Wesen erscheinen. Daran wirst du mich erkennen. Ich nehme nun Abschied, oh Asket. Handle du nach meinen Instruktionen, denn ohne meine Hilfe wirst du dich vor der grässlichen Flut nicht retten können.

    Und Manu antwortete ihm:
    Ich zweifle nicht an deinen Worten, du Großer, und werde alles tun, was du gesagt hast.

    So verabredeten sie sich und gingen ihrer Wege. Manu sammelte alle Samen ein, wie es ihm der Fisch geheißen hatte, und setzte an seinem hervorragenden Boot alle Segel, um die wogende See zu durchkreuzen. Dann dachte er an den Fisch, oh Herr der Erde, und im selben Moment erschien dieser mit Hörnern auf den Kopf, denn er wusste um Manus Gedanken. Manu erkannte den gehörnten Fisch, der wie ein Berg aus den tosenden Wassern aufragte, und ließ das Seil in einer Schlinge herab und vertäute es am Kopf des Fisches, welcher dann mit großer Kraft das Schiff durch die salzige See zog.

    Sicher führte er das Schiff durch die brüllenden Wogen, welches vom sturmgepeitschten Ozean hin- und her geschleudert wurde wie eine betrunkene Dirne. Weder Land noch die vier Himmelsrichtungen konnten ausgemacht werden, denn überall war Wasser. Selbst Firmament und Himmel waren mit Wasser bedeckt. In dieser überfluteten Welt waren nur noch Manu, die sieben Rishis und der Fisch zu sehen.

    Unermüdlich zog der Fisch das Boot durch die raue See für viele, lange Jahre. Dann zog er das Boot zum höchsten Gipfel des Himavat, oh Juwel des Bharata Geschlechts, und gebot den Insassen, es hier fest zu vertäuen. Was jene sofort taten. Seit dieser Zeit, oh Sohn der Kunti, wird dieser Gipfel Naubandhana (Hafen) genannt.
     
  3. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Mahabharat Buch 3.187

    Die Geschichte von Manu und der Sündflut

    Und der Fisch sprach zu den Rishis:
    Ich bin der Herr der Schöpfung. Es gibt nichts Größeres als mich.
    Ich nahm die Gestalt eines Fisches an, um euch vor der Katastrophe zu bewahren.
    Manu wird alle Wesen wieder erschaffen, Sura- und Asura-Götter, Menschen und all die Geschöpfe, welche die Kraft der Bewegung haben oder auch nicht.
    Er wird durch strenge Buße die Macht dazu erlangen.
    Und durch meinen Segen wird die Illusion keine Mach über ihn haben.

    Im selben Augenblick verschwand der Fisch. Und Vaivaswata Manu war willens, die Welt neu zu erschaffen.
    Damit ihn während dieser Arbeit keine Täuschung überkam,
    übte er schwere Askese
    und vollbrachte mit diesem Verdienst die Schöpfung
    in genauer und angemessener Weise.
    Diese Geschichte wird als die glorreiche Geschichte vom Fisch-Avatar gefeiert und vernichtet alle Sünden.
    Der Mensch, welcher der alten Saga von Manu täglich lauscht,
    erlangt Glück,
    seine Wünsche werden erfüllt,
    und er geht in den Himmel ein (die materielle Bereiche der Glückseligen - nicht die spirituelle Welt).​
     
  4. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Mahabharat Buch 3.188

    Über die Ursachen der Dinge 1

    Demütig sprach da der tugendhafte König Yudhishthira zum ruhmreichen Markandeya:
    Oh großer Muni, du hast viele tausend Zeitalter (siehe Die Zeit) vorüberziehen sehen. In dieser Welt gibt es keinen, der so alt ist wie du. Oh Bester von denen, die Kenntnis von der Höchsten Selle erlangt haben, niemand kann sich an Jahren mit dir messen, außer dem großgeistigen Brahmaa (das erste durch das Falsche Ego bedingte Lebewesen in einem Universum) an seinem hohen Ort.

    Du hast Brahmaa schon zur Zeit der großen Auflösung des Universums verehrt, oh Brahmane, als diese Welt ohne Himmel und ohne Götter und Danavas war. Nachdem die verheerende Katastrophe vorüber war, und der Große Vater (Brahmaa) erwachte, da hast du allein Brahmaa geschaut, wie er die vier Arten der Wesen schuf, nachdem der Himmel mit Luft gefüllt und die Wasser wieder an ihrem rechten Ort waren. Du, oh großer Brahmane, du hast in seiner Anwesenheit (Brahmaas) den großen Herrn und Vater aller Kreaturen geehrt, indem deine Seele in Meditation versunken, und von Ihm vollkommen aufgesogen war.

    Viele Male hast du mit eigenen Augen die ursprünglichen Handlungen der Schöpfung beobachtet, und in strengste Askese vertieft, hast du die Himmlischen selbst übertroffen. Von dir wird gesagt, dass du Narayan (dem Transzendentalen Herrn) in der nächsten Welt nahe bist. Schon in längst vergangenen Tagen hast du viele Male den Höchsten Schöpfer des Universums mit dem Auge der spirituellen Einsicht durch Entsagung geschaut, nachdem du dein reines und lotusgleiches Herz geöffnet hattest – diesem einzigen Ort, an dem der vielgestaltige Vishnu mit dem universalen Wissen zu erkennen ist.

    Deswegen, oh du wissender Rishi, und durch die Gunst der Götter haben
    weder der alles vernichtende Tod
    noch die Altersschwachheit,
    welche den Körper verfallen lässt, Macht über dich.

    Wenn weder Sonne, Mond, Feuer, Erde, Luft oder Himmel bestehen können, und die ganze Welt zerstört im Ozean versinkt, wenn die Sura-, Ausra-Götter, und großen Nagas vernichtet sind, und Brahmaa mit dem großen Geist, dieser Herr aller Wesen, seinen Lotussitz einnimmt und schläft, dann bist du der Einzige, der bleibt und ihn ehrt. Oh bester Brahmane, du hast mit eigenen Augen alles Geschehene gesehen. Du allein warst Zeuge mit all deinen Sinnen, so dass nichts in der Welt dir unbekannt ist. Und so möchte ich deine Belehrung über die Ursache der Dinge hören.
     
  5. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Mahabharat Buch 3.188

    Die 4 Yugas - universelle Zeitalter

    Markandeya antwortete:
    Ja, ich werde dir alles erklären. Doch mögen wir uns erst vor dem
    selbstexistenten, ursprünglichen, männlichen Wesen verbeugen,
    welches ewigwährend, unvergänglich und nicht erkennbar ist,
    und welches gleichzeitig sowohl mit als auch ohne Eigenschaften existiert.

    Oh Tiger unter den Männern, dieser Janārdana (der Aufreger der Menschen - der Transzendentale Herr)
    in seinen gelben Kleidern ist die große Triebkraft und der Schöpfer von allem,
    die Seele und der Gestalter von allen Dingen und der Herr von allem.

    Er wird auch der Erhabene genannt, der Unfaßbare, der Wunderbare und der Makellose.
    Er ist ohne Anfang und Ende,
    erhält die Welt, ist unveränderlich und unvergänglich.
    Er ist der Schöpfer, doch selbst unerschaffen (Er ist das Aboslute - seine eigene Ursache und Stütze).
    Er ist die Ursache aller Kräfte. Sein Wissen ist größer als das von allen Göttern zusammengenommen.

    Oh bester König und überragender Mann, nach der Auflösung des Universums lebt die ganze wunderbare Schöpfung wieder auf.
    Man sagt, daß das Krita Yuga viertausend Jahre (nach der Zeitrechnung der Götter) lang besteht.
    Seine Morgen- und Abenddämmerung umfaßt jeweils vierhundert Jahre.
    Das Treta Yuga dauert dreitausend Jahre, und dessen Beginn und Ende sind dreihundert Jahre lang.
    Das nächste Yuga wird Dwapara genannt, dauert zweitausend Jahre mit einem Anfang und Ende von zweihundert Jahren.
    Und dann kommt das tausendjährige Kali Yuga mit jeweils einhundert Jahren Beginn und Ende.

    Wisse, oh König, Morgen- und Abenddämmerung eines Yugas sind immer gleich lang.
    Und wenn das Kali Yuga vorüber ist, kommt wieder das Krita Yuga.
    Ein solcher Zyklus der Yugas geht also über zwölftausend Jahre.
    Und tausend solche Zyklen machen einen Brahma Tag aus.

    Wenn das Universum (am Abend des Brahmaa-Tages) wieder zurückgezogen wird
    und versteckt in seiner Heimat, nämlich im Schöpfer, ruht, oh Tiger unter den Männern,
    dann wird dieses Verschwinden aller Dinge von den Gelehrten die universale Vernichtung genannt.

    siehe auch: Die universellen Zyklen
     
  6. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Mahabharat Buch 3.188.3

    Ende des 1000 Jährige Kali-Yuga

    Gegen Ende dieser tausend Jahre (des Kali Yugas), wenn sich ein Zyklus seiner Vervollkommnung naht, verlieren sich die Menschen immer mehr in ihren Lügen.
    Dann werden Opfer, Gaben und Gelübde nicht mehr tiefsinnig, sondern nur noch dem Namen nach durchgeführt.
    • Brahmanen handeln wie Shudras (dienen anderen),
    • die Shudras widmen sich dem Anhäufen von Reichtum (wie die Kaufleute - die Vaishyas),
    • und die Kshatriyas praktizieren religiöse Riten.
    Im Kali Yuga
    • halten sich die Brahmanen vom Opfer und dem Studium der Veden fern,
    • tragen weder Stab noch Hirschfell und essen alles.
    • Auch widmen sie sich nicht mehr den Gebeten und der Meditation,
    • während die Shudras beten und meditieren.
    Der Gang der Welt scheint umgekehrt, und dies sind die Vorboten der universellen Auflösung.
    Unzählige gottlose Könige herrschen dann über die Erde,
    • welche sich der Sünde und falschen Rede hingegeben haben
    • und damit ihre Untertanen nach unheilsamen Prinzipien regieren.
    Dies, oh Tiger unter den Männern, ist der Status der Welt in der Abenddämmerung des Kali Yugas.
    Nicht ein einziger Brahmane hält sich noch an die Pflichten seiner Kaste.
    Kshatriyas und Vaisyas folgen Praktiken, die den angemessenen Handlungen ihrer Ordnung völlig entgegengesetzt sind.

    Die Menschen
    • werden immer kurzlebiger,
    • und ihre Kraft, Macht und Energie nimmt ständig ab.
    • Ihre Körper werden schwächlich, und ihre Rede kennt kaum noch Wahrhaftigkeit.
    In großen Gebieten schwinden die Völker dahin, und die wilden Raubtiere vermehren sich in großer Zahl auf Erden.
    Wer in dieser Zeit noch Brahmaa anruft, tut dies vergebens.
    Die Shudras rufen nach den Brahmanen „He“, während die Brahmanen die Shudras mit „verehrter Herr“ ansprechen.

    Alles Tierische nimmt zu. Düfte und Parfüme sind dem Geruchssinn nicht mehr angenehm, und der Geschmack leidet.
    Mütter bringen viele Nachkommen zur Welt, die kleinwüchsig sind und keine guten Manieren kennen.
    Ihre Münder benutzen sie als Fortpflanzungsorgan,
    Hungersnöte verwüsten die Städte und Dörfer, und überall sind Frauen von üblem Ruf.

    Ganz allgemein sind in dieser Zeit die Frauen den Männern feindlich gesinnt und kennen keine Zurückhaltung.
    Die Kühe geben wenig Milch. Die Bäume sind mit Scharen von Krähen bedeckt und schaffen es nicht mehr, viele Blüten und Früchte wachsen zu lassen.
    Die Zweifachgeborenen befleckt die Sünde des Brahmanenmordes, und sie nehmen Geschenke von verlogenen Monarchen an.
    Sie gehen mit den äußeren Zeichen der Religion auf wohltätige Märsche, doch sie tragen im Innern Habsucht und Unwissenheit,
    und so plagen sie die Menschen auf Erden.

    Die Menschen, die ein häusliches Leben führen, erdrückt die Last der Steuern, und so werden sie zu Betrügern.
    Und Brahmanen tragen fälschlicherweise das Kleid der Asketen, ohne sich Haare und Nägel zu schneiden, während sie mit Handel reich werden.
    Viele unter den Zweifachgeborenen werden aus Habgier zu religiösen Bettlern der Brahmacharya Ordnung.
     
  7. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Mahabharat 3. Buch 188.4. Kapitel

    Beschreibung des 1000 Jährigen (nach der Rechnung der planetarischen Systeme der Götter) Kali-Yuga

    Ja, die Menschen verhalten sich ganz entgegengesetzt zu ihren ursprünglichen Lebensweisen.
    Sie sind süchtig nach berauschenden Getränken. Sie sind in der Lage, das Bett ihres Lehrers zu entweihen.
    Ihre Begehren sind nur noch von dieser Welt, und alles dreht sich um Fleisch und Blut.

    Oh Tiger unter den Männern, die Einsiedeleien der Asketen füllen sich mit sündigen und dreisten Lumpen, die ein Leben in Unselbständigkeit loben.
    Der ruhmreiche Indra schickt keinen Regen mehr zur rechten Jahreszeit. Die auf die Erde ausgestreuten Samen keimen kaum noch.

    Die Menschen in ihren unheiligen Taten und Gedanken finden Vergnügen an Bosheit und Neid, und die Erde füllt sich mit Sünde und Unmoral.
    Wer in dieser Zeit tugendhaft ist, lebt nicht lang. Wahrlich, der Erde mangelt es an allen Arten von Tugend.
    Die Händler und Verkäufer sind voller Arglist und veräußern riesige Mengen aller Arten von Artikeln mit falschen Maßen und Gewichten.

    Die Tugendhaften gedeihen nicht, während die Untugendhaften großen Einfluss haben. Die Tugend verliert ihre Kraft, und die Sünde wird übermächtig.
    Wer sich der Tugend verschreibt, wird arm, im Gegensatz zu denen, die der Untugend folgen.
    Zu solchen Zeiten verhalten sich die Menschen sogar sündig in aller Öffentlichkeit. Und sie suchen immer mit sündhaften Mitteln ihre Ziele zu erreichen.

    Schon beim kleinsten, angehäuften Vermögen werden sie hochmütig.
    Sie rauben den Reichtum, der ihnen anvertraut wurde, und erklären noch laut und schamlos: „Mir wurde nichts übergeben.“

    Raubtiere und andere wilde Tiere und Vögel lassen sich in aller Ruhe auf öffentlichen Plätzen in Städten und Dörfern nieder und auch in heiligen Gebäuden.
    Mädchen von sieben oder acht Jahren empfangen, während Knaben von zehn oder zwölf Jahren schon Kinder zeugen.

    Schon mit sechzehn Jahren überkommt die Menschen Altersschwäche und Verfall, und ihr Leben dauert nicht mehr lang.
    So benehmen sich schon die Jungen wie die Alten, und an den Alten beobachtet man die Zeichen der Jungen.
    Die Frauen überkommen unschickliches Verhalten und üble Manieren. Sie betrügen sogar die besten Ehemänner und vergessen sich mit Dienern, Sklaven und sogar Tieren.
    Frauen, welche die Gemahlinnen von Helden sind, suchen noch zu Lebzeiten ihrer Gatten die Gesellschaft von anderen Männern und vergessen sich dabei.
     
  8. Blissy

    Blissy Sehr aktives Mitglied

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    2.791
    hallo anadi !

    :)


    konntest du etwa finden, wonach du gesucht hast bisher ?
    interessant, dass du seit einigen Jahren dich mit den Schriften beschäftigst. Der Thread geht ja schon sehr lange und 2010 gabs auch einen Thread, also seit über 10 Jahren, dass ist eine lange Zeit und nunmehr passen einige Passagen in die heutige Zeitqualität:

    z.B.:


    *
     
  9. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Der Sinn des Lebens - Liebe für Radha-Krishna in ihren Jugend Spiele.
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. März 2021
  10. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Servus Blissy,
    wir sind am Anfang von Kali-Yuga. Sie sollte angefangen haben als Krishna die Erde verlassen hatte, also vor etwa 5300-6000 Jahre.

    "Und dann kommt das tausendjährige Kali Yuga mit jeweils einhundert Jahren Beginn und Ende." (MB 3.188)
    Der Kern von Kali-Yuga dauert 1000*360 = 360 000 Jahren +
    Das Hochfahren von Kali-Yuga 100*360 = 36 000 Jahren +
    das Runterfahren von Kali-Yuga 100*360 = 36 000 Jahren
     
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  1. anadi
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