Magische energie und der angstdämon

Eben, und deswegen frage ich mich, warum fast alle das verwechseln ;)

Ich glaube, weil man diesen gedankengang erst einmal ganz zu ende führen muss - musste ich auch.
Oft steht die angst so im vordergrund, dass man an auslöser und ursprung nicht mehr wirklich interessiert ist, obwohl genau das diesbezügliche nachforschen und klare trennen, einen am weitesten bringen würde.

Aber eben, ist alles eh irgendwie eine illusion.....

:)
 
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Ich glaube, weil man diesen gedankengang erst einmal ganz zu ende führen muss - musste ich auch.
Oft steht die angst so im vordergrund, dass man an auslöser und ursprung nicht mehr wirklich interessiert ist, obwohl genau das diesbezügliche nachforschen und klare trennen, einen am weitesten bringen würde.

Aber eben, ist alles eh irgendwie eine illusion.....

:)

Meiner Meinung nach ist es nicht trennen ...
es ist das "drübersteigen" über die Emotion und das umsteigen auf rationale Sicht (Ursprungssuche )das Schwierige ...

jedoch ist man einmal über den Schatten gesprungen , dann kann man "portionsweise sozusagen" die Emotion ins richtige Mass bringen...

mein bescheidener Senf:)
 
Gräfin Jo schrieb:
Hallo Judith,

das würde jetzt sehr weit führen, aber ich habe mal zwei Bücher rausgesucht und gebe die mal als Literatur-Tipps weiter, okay?

John Ruskan, "Emotionale Klärung"
Debbie Ford, "Die dunkle Seite der Lichtjäger"

Da sind sehr schön mögliche Herangehensweisen beschrieben, wie man damit umgehen kann. Mein Beitrag bezog sich auch nicht nur auf Ängste, sondern auf Widerstände und Lockerung von Gedankenmustern im Allgemeinen.

Vielleicht ist ja was dabei.

Dank dir, Gräfin Jo, für deine Hilfsbereitschaft.

Bücher liebe und verschlinge ich. Vielleicht einer der Gründe, warum ich noch keine (funktionierende) Lösung gefunden habe: Weil ich den Kuchen nach einem Rezept backen will.

Liebe Grüße
Judith
 
Meiner Meinung nach ist es nicht trennen ...
es ist das "drübersteigen" über die Emotion und das umsteigen auf rationale Sicht (Ursprungssuche )das Schwierige ...

jedoch ist man einmal über den Schatten gesprungen , dann kann man "portionsweise sozusagen" die Emotion ins richtige Mass bringen...

mein bescheidener Senf:)

Genau!
Mit der illusion, die letztlich von der angst am schluss bleibt (oberes post), meine ich, dass wir merken, dass wir nur angst haben, weil wir den glauben an diese getrenntheit haben, die es ja nicht wirklich gibt.....

Dies aber zu verinnerlichen, ist nicht ganz einfach.
*etwasverwirrtbin*

:)
 
Genau!
Mit der illusion, die letztlich von der angst am schluss bleibt (oberes post), meine ich, dass wir merken, dass wir nur angst haben, weil wir den glauben an diese getrenntheit haben, die es ja nicht wirklich gibt.....

Dies aber zu verinnerlichen, ist nicht ganz einfach.
*etwasverwirrtbin*

:)

...nicht verwirrt ...du leitest um auf "Ganzheitliches Verstehen ":):):)
 
Ich stimme dir voll zu.
Auch der ursprung der angst, haben wir ihn dann gefunden,
ist ja nur eine illusion. Das zu erkennen, ist ein ungeheurer gewinn.
Verstehe ich dich richtig?

:)

Es gibt eigentlich gar keinen Unterschied zwischen der Angst die man wahrnimmt und dem vermeintlichen Ursprung dieser Angst. Das trifft auf alle Ursache-Wirkung-Kausalitäten zu... wir definieren sie selbst, erzeugen sie selbst. Interessanter ist eigentlich, dass wir genau das nicht lassen können. ;)

Wir nehmen etwas wahr und spinnen es sofort weiter, schließen rein mental auf eine mögliche Ursache in der Vergangenheit, wie auch auf eine mögliche Wirkung in der Zukunft und knüpfen auf diese Art Moment an Moment.. erzeugen dadurch einen stabilen Ablauf, weil durch diesen "Mechanismus" die Vergangenheit dazu neigt sich fortzusetzen... Das Bekannte hat sozusagen immer ein gewisses Vorrecht dann auch real erfahren zu werden.

Und dieser gesamte Ablauf basiert selbst schon auf Angst. Ein "Erwachter", der das Leben als einen luziden Traum erfährt sieht in allem "sich" und alles ist gleich-gültig. Wir erkennen das nicht und müssen daher, um herauszufinden was etwas ist und welche Bedeutung es hat, mit vergangenem Wissen vergleichen und bewerten (gut für mich, schlecht für mich?), was bedeutet dass wir auf Ursache und Wirkung zu schließen versuchen. Die Benennung ist daher schon angstmotiviert und Interpretation, die Bewertung ist es sowieso.

Allerdings muss man es nicht so negativ sehen, da es ein notwendiger Aspekt ist, diese Realität überhaupt auf diese Art erfahren zu können. Gleichzeitig sollte es aber das Ziel sein, sich dem immer weniger zu unterwerfen.

VG,
C.
 
Dank dir, Gräfin Jo, für deine Hilfsbereitschaft.

Bücher liebe und verschlinge ich. Vielleicht einer der Gründe, warum ich noch keine (funktionierende) Lösung gefunden habe: Weil ich den Kuchen nach einem Rezept backen will.

Liebe Grüße
Judith



Habe bei dieser Gelegenheit darin rumgeblättert und muß sagen, yepp mal wieder interessant (grad das erste von beiden). Ein großer Teil ist der Selbstablehnung gewidmet, die sich in vielfältiger Weise zeigt, z.B. durch Verdrängung, Ablehnung von Gefühlen, Schuldzuweisungen, Selbstanklagen, Anklagen gegen andere.

Also wenn du den Kuchen backen willst, Zutaten gibt es viele dafür. Wird also dein ganz spezieller Kuchen werden *lach.

:)
 
Es gibt eigentlich gar keinen Unterschied zwischen der Angst die man wahrnimmt und dem vermeintlichen Ursprung dieser Angst. Das trifft auf alle Ursache-Wirkung-Kausalitäten zu... wir definieren sie selbst, erzeugen sie selbst. Interessanter ist eigentlich, dass wir genau das nicht lassen können. ;)

Wir nehmen etwas wahr und spinnen es sofort weiter, schließen rein mental auf eine mögliche Ursache in der Vergangenheit, wie auch auf eine mögliche Wirkung in der Zukunft und knüpfen auf diese Art Moment an Moment.. erzeugen dadurch einen stabilen Ablauf, weil durch diesen "Mechanismus" die Vergangenheit dazu neigt sich fortzusetzen... Das Bekannte hat sozusagen immer ein gewisses Vorrecht dann auch real erfahren zu werden.

Und dieser gesamte Ablauf basiert selbst schon auf Angst. Ein "Erwachter", der das Leben als einen luziden Traum erfährt sieht in allem "sich" und alles ist gleich-gültig. Wir erkennen das nicht und müssen daher, um herauszufinden was etwas ist und welche Bedeutung es hat, mit vergangenem Wissen vergleichen und bewerten (gut für mich, schlecht für mich?), was bedeutet dass wir auf Ursache und Wirkung zu schließen versuchen. Die Benennung ist daher schon angstmotiviert und Interpretation, die Bewertung ist es sowieso.

Allerdings muss man es nicht so negativ sehen, da es ein notwendiger Aspekt ist, diese Realität überhaupt auf diese Art erfahren zu können. Gleichzeitig sollte es aber das Ziel sein, sich dem immer weniger zu unterwerfen.

VG,
C.

Das ist gut geschrieben und ich verstehe, was du sagen willst.:)
Ich habe dem momentan nichts beizufügen, ausser der frage -

Beschreibst du hier nicht genau diese illusion?
Wenn du auch dieser meinung bist, dann finde ich, dass du
den aufbau und ihre verankerung ziemlich gut darlegst!

:zauberer1
 
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Noch etwas zum "Ursprung der Angst"... Der Ursprung jeder Angst ist die Illusion der Trennung zwischen "Ich" und "Nicht-Ich" und letzteres wieder in unzählige unterschiedliche Objekte, denen wir unterschiedliche Bedeutung zumessen. Hohe Bedeutung hat dann alles, wovon wir glauben, dass es Ursache für eigenes Glück oder Leid sein könnte, wobei Glück all das ist was harmonisch verbindend wirkt und etwas hinzufügt, sich dem gegebenen System (man selbst) einpasst. Leid entspricht dem was dem gegebenen System etwas nimmt, abtrennt. Daher auch die klare Unterscheidung zwischen Liebe und Angst... Liebe für annehmen und verbinden, Angst für trennen und ablehnen.

Das bringt dann alles in Gang... führt zu Wille und Angst, brauchen und ablehnen. Daher ist Wille und Liebe auch 93. ;)
 
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