Magische energie und der angstdämon

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Wenn Du doch nur besser zitieren würdest. Deswegen antworte ich jetzt nicht explizit.
Eins: Oxytocin wird nicht aufhören zu wirken, weil es Dein Gehirn verändert hat ;)

Gute Nacht

*lach*........ich kanns nicht.....:zauberer1
Dann lässt du es eben bleiben, ist ja schon spät.

Ja, das ist möglich...
So würde vermutlich ein bio-chemiker reden....:)

Gute nacht.
 
Eins: Oxytocin wird nicht aufhören zu wirken, weil es Dein Gehirn verändert hat ;)

Da muss ich mal eben kurz was ansprechen. Ich hör immer wieder mal den Spruch à la "Wenn du mal Kinder hast, wirst du anders reden als jetzt". Hat das jetzt auch tatsächlich nen biologischen Hintergrund, dass man wenn man Kinder hat, ein anderes Verhältnis zu denen hat als wenn man noch keine hat? Mir wird immer vorgeworfen, ich würde zu leichtfertig in der Angelegenheit reden und hätte ja gar keine Ahnung von der Praxis; wobei ich mir selber gar nicht vorstellen kann, Kindern gegenüber anders eingestellt zu sein als jetzt, also nach wie vor positiv.
 
Da muss ich mal eben kurz was ansprechen. Ich hör immer wieder mal den Spruch à la "Wenn du mal Kinder hast, wirst du anders reden als jetzt". Hat das jetzt auch tatsächlich nen biologischen Hintergrund, dass man wenn man Kinder hat, ein anderes Verhältnis zu denen hat als wenn man noch keine hat? Mir wird immer vorgeworfen, ich würde zu leichtfertig in der Angelegenheit reden und hätte ja gar keine Ahnung von der Praxis; wobei ich mir selber gar nicht vorstellen kann, Kindern gegenüber anders eingestellt zu sein als jetzt, also nach wie vor positiv.

Ja, man macht ne 360° drehung.
Unheimlich, aber wahr.....:D:)
 
Hi MIpa!

Schade das ich diesen Beitrag noch nicht vor meinem letzten hatte. Da habe ich ja schon versucht ein bisschen die Kurve von Theorie zu Praxis zu bekommen...

Ich denke gerne und ordne die gedanken beim schreiben, dennoch bin ich praktikerin und möchte vorwiegend lernen, um dies praktisch umzusetzen. Ein theoretisches leben führe ich nicht.
Letztlich muss es ja auch darum gehen. Geht es sicherlich auch jedem. Theorie und überhaupt Denken entspricht m.A.n. zuerst einmal einem Kampf um den richtigen Weg. Es entspricht letztlich sogar einem ständigen Scheitern bis zum Durchbruch... von da an existiert kein Unterschied mehr zwischen Theorie und Praxis. Übrigens denke ich genau deshalb, dass hier nur Schüler und keine Lehrer oder Meister zu finden sind.


Zu der trennung in liebe und magische liebe. Das ist ein trennung, die die magie vornimmt, denn die eine liebesform trennt ja nicht die andere von sich ab. Mit der magischen liebe kenne ich mich nicht aus, mit der anderen dafür umso mehr.
Liebe bleibt liebe, ein starkes gefühl, das einen ganz einnimmt. Ob es dabei um die elternliebe, die zum partner, zum hund oder zu sich selbst oder zur natur, musik oder kunst geht, spielt keine rolle, denn liebe definiert sich in erster linie über das gefühl, das man empfindet. Es ist doch völlig einerlei, ob die liebe bewertet oder nicht, ob ich sie im stillen kämmerlein für mich lebe oder mit anderen zusammen, ob ich sie besinge, über sie lese, ob ich über sie schreibe oder sie mich in eine depression stürzt, weil ich mich selbst nicht mehr ausstehen kann - sie bleibt ein starkes gefühl – das ist ihre zentrale natur.
Wer das gefühl nicht empfindet oder meint, man könne es auf knopfdruck an – und abstellen, wie die beleuchtung eines zimmers, der spricht nicht von liebe. Liebe ist ein gefühl, das man über alle sinne erfährt, das vor nichts im innern halt macht, das einen ganz fordert und auch voll beschenkt. Ein bisschen liebe gibt es genauso wenig wie ein wenig licht oder ein wenig vertrauen. Liebe ist liebe.
Liebe ist Liebe, aber es gibt ja wie Du selbst beschreibst sehr viele verschiedene Arten sie auszudrücken. Auch sie zu definieren. Dabei ist weniger von Belang wie man sie denn nun definiert und was wahr ist und was unwahr. Es geht ja grundsätzlich für jeden von uns immer "nur" darum glücklich sein zu wollen. Auch Glück hat verschiedene Möglichkeiten des Ausdrucks und für manche bedeutet es auch sich auspeitschen zu lassen... Aber eine Definition passt immer: Glück ist schon die Abwesenheit von Leid. Die meisten denken auf der einen Seite existiere Leid, auf der anderen Glück und in der Mitte eine Art neutraler Zustand. Dieser vermeintlich neutrale Zustand ist aber wenn man so will das wahre Glück und die Basis für jeden Ausdruck von Glück...

In der Praxis ist es nun aber so, dass wir das "Plus" anstreben und darum kämpfen, das "Minus" bekämpfen und/oder davor weglaufen. Das Ergebnis davon ist dann Erhaltung des Gesamtzustands, der zwar eine gewisse Stabilität hat, aber weder Dauerhaft noch die Basis für wirkliches Glück ist... es ist ein ständiges Hin und Her, man kann sogar sagen: Es ist Leid. Und zwar selbst in Bereichen die von vielen sehr oft eher positiv interpretiert werden. Aber: Im Nachhinein.

Beispiel: Eifersuchts-Szene. Wenn sie abläuft hat das wenig mit Glück zu tun. Kurz danach lächelt sie und sagt: Das zeigt das er mich liebt. ;)

Worin liegt eigentlich das Glück wenn sie zumindest im Nachhinein die Eifersuchts-Szene positiv interpretiert? In einer kurzzeitigen Auflösung der Angst auf der Basis der Überzeugung über die Bedeutung von Eifersucht. Die Angst er könne sie nicht lieben muss zuerst einmal existieren, damit Eifersucht in irgendeiner Hinsicht als positiv empfunden werden kann. Wäre da kein Mangel, keine Angst, wäre die gesamte Szene nicht mal Selbstbezogen... dann würde sie sich nicht um eine mögliche Bedeutung seines Verhaltens Gedanken machen, sondern nur die Situation, die derzeitige Bedeutung sehen... Es würde nichts hineininterpretiert. Das macht immer nur die Angst.

Was ich damit sagen will ist: Im Streben nach dem was wir als positiv ansehen, im Kampf gegen das Negative und im Streben nach positiven Zeichen die klar wahrnehmbar sind, ziehen wir den Gesamtzustand eher in Negativität. Und das kann man an Liebesbeziehungen sogar sehr gut sehen. Liebe hat in Wirklichkeit ja etwas ungeheuer Stabiles. Die ganzen kleinen Spielchen, die Abhängigkeit... das alles ist Ausdruck eines Mangels, während das was dann als Positiv empfunden wird Momente der Auflsöung sind. Es bleibt dann aber vor allem ein Auf und Ab und das Interessante dabei ist: Der Verstand interpretiert es tatsächlich erst im Nachhinein als gut. Während der Erfahrung/en sind die Extreme nicht erfüllend, sind Zustände von Unbewusstheit... im Nachhinein wird es dann idealisiert. Das wiederum sehe ich nicht als negativ an. Aber ich sehe als wichtig an, dass man eben insgesamt das Glück in der Mitte sucht. Viele glauben, die Mitte sei nur deshalb positiv, da aufgrund von Wunschlosigkeit auch kein Mangel empfunden werde. Und die meisten reagieren dann in etwa mit: Aber ich will nicht frei von meinen Wünschen sein, ich will bekommen was ich wünsche. Sie übersehen dabei, dass diese Sichtweise von Angst geprägt ist und in der Mitte die Freiheit zu tatsächlich schöpferischem Ausdruck besteht... dann auch zur Realisation dessen was man wünscht... aber man wünscht es eben nur, man braucht es nicht.

Ara beschreibt die magische liebe als einen bewusstseinszustand, in dem man ohne auf etwas zu re-agieren, einen gedanken „pflanzen“ kann, also eine wahl trifft. Ich weiss nicht genau, warum man dann von magischer liebe spricht. Es ist ja der vorgang, wo man etwas „macht/erschafft“. Ich würde es als laie als ritual oder experiment bezeichnen. Man kann es vielleicht schon als magische liebe bezeichnen, aber sicher nicht den rest der liebe davon abspalten, denn das einzige, was wirklich absolut ist, ist die liebe - als ganzes. Sie beinhaltet ja auch die anderen gefühle wie angst, hass usw..
Ja.. sie beinhaltet alles. Aber für die eigene Erfahrung entscheidend ist ja der jeweilige Standort Deiner selbst. Denn Du bist ebenfalls Inhalt... und Du stehst innerhalb man mehr auf der Seite von Leid und Angst und mal mehr auf der Seite von Zufriedenheit/Glück/Liebe. Und für uns alle geht es ja dann darum, wie man erstens in die gewünschte Richtung kommt, zweitens dort auch dauerhaft bleibt. Und das was einen in die Richtung bringt sind nicht die Definitionen über Liebe, die verschiedenen Ansichten darüber wie Liebe sich ausdrückt. Es ist die Annäherung an den Seinszustand dieser ursprünglichen Liebe, die auf den ersten Blick nicht so schillernd ist wie die heroische Liebe oder die romantische Liebe, Verehrung usw. Es ist eher eine Form der Souveränität und Gleichgültigkeit. Gleichgültigkeit ist ein sehr interessantes Wort, weil es oft und von vielen eher negativ interpretiert wird. Aber es bedeutet ja: gleich - gültig. Man spricht nichts seine Gültigkeit ab. In der Praxis bedeutet das, dass man nicht verurteilt und nicht "pushed" was man will. Denn beides basiert auf Angst. Es geht tatsächlich um ein Geschehenlassen und da man das nicht kann, um ein bewusstmachen.... das auch geschehen lassen entspricht, aber erst einmal die Möglichkeit zu erkennen gibt, warum man eigentlich nicht viel weitreichender "geschehen lässt".


So.. aber ich sehe gerade... ist spät geworden und ich sollte mal aufhören. Ich antworte vielleicht morgen weiter. Ist auf jeden Fall seit langem mal wieder ein wirklich interessantes Thema. ;)

VG,
C.
 
Also ich glaub das nicht; ich weiss, dass ich gut mit Kindern kann, egal obs meine eigenen wären oder fremde.

Dann lass es, liebe Annie.:)

Es geht doch hier nicht um den umgang mit kindern, sondern, dass sich dein inneres verändert, wenn du eigene kinder hast.

Ich konnte früher nicht sonderlich gut mit kindern umgehen und kann es heute immer noch nicht, aber das hat nichts mit dem zu tun, was ich meine.
Mutter zu werden ist etwas ganz spezielles, das muss man erleben, ich kanns nicht beschreiben.

:)
 
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Dann lass es, liebe Annie.:)

Es geht doch hier nicht um den umgang mit kindern, sondern, dass sich dein inneres verändert, wenn du eigene kinder hast.

Ich konnte früher nicht sonderlich gut mit kindern umgehen und kann es heute immer noch nicht, aber das hat nichts mit dem zu tun, was ich meine.
Mutter zu werden ist etwas ganz spezielles, das muss man erleben, ich kanns nicht beschreiben.

:)

Ok, ich glaube zu verstehen, was du meinst.
Obwohl ich da bisher nie so getrennt hab zwischen dem "Talent" mit Kindern umzugehen, und dem biologischen Aspekt von Mutterschaft.

LG
 
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