Magische Bücher

  • Ersteller Ersteller Hellequin
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Dann so ziemlich jede Veröffentlichung von John Dee aus dem 16. Jhd. - dem Erfinder/Entdecker der magischen Sprache des Henochisch. Worauf sich wiederum sämtliche magischen Systeme der Gegenwart beziehen!

Das stimmt leider nicht, egal wie sehr du dir das auch einreden magst. Magie existierte schon etliche Jahre vor John Dee vorher und ich finde eher, dass sich die meisten magischen Systeme (außer Chaosmagie, natürlich) eher auf dem Fragment der Tabula Smaragdina aufgebaut haben. Aber auch hier kann ich falsch liegen. Es gibt im Grunde kein "Fragment" für jedes System. Also, lassen wir dieses "worauf sich sämtliche Systeme der Gegenwart beziehen" weg und akzeptieren, dass es falsch ist. Okay? Gut.

Das Buch, das ich gerne empfehle ist:

Der Weg zum wahren Adepten - Franz Bardon.

Bietet einen wunderbaren Einstieg in die Magie. Ist aber (wer das Buch wirklich durcharbeiten will) anstrengend und braucht genug Willenskraft, um da sich wirklich durchzuarbeiten.

Also wem Hermetik nicht so zusteht und man keine Lust hat an sich zu arbeiten oder überhaupt viel zu arbeiten, der sollte von Bardon die Finger lassen, weil man sonst nur enttäuscht wird. Wer natürlich die Zeit investieren will, der wird sicher nicht enttäuscht werden und 'ne Menge Erfahrung sammeln.

MfG,
Astreos.
 
Interessanter Thread.

Wie ist denn das - steckt die Magie in jedem von uns? Und wenn ja, kann ein Buch sie aufwecken? Ich meine - wenn - angenommen jetzt so ein Früchtchen wie ich sich ernsthaft dafür interessieren würde? Gibt es ein Buch mit Magie für Anfänger?

Wenn es keines gibt, könntet ihr euch doch mal zusammensetzen und eines schreiben. ICH würde es jedenfalls schon mal lesen...!:D
 
Und wenn ja, kann ein Buch sie aufwecken? Ich meine - wenn - angenommen jetzt so ein Früchtchen wie ich sich ernsthaft dafür interessieren würde? Gibt es ein Buch mit Magie für Anfänger?

Wenn es keines gibt, könntet ihr euch doch mal zusammensetzen und eines schreiben. ICH würde es jedenfalls schon mal lesen...!:D

Naja, wenn die bisherigen Vorschläge dir nicht reichen, könnte ich noch Harry Potter empfehlen.

:)
 
"Modern Magick: Twelve Lessons in the High Magickal Arts" von Donald Michael Kraig. Gilt im englischsprachigen Raum als Klassiker der Moderne und kommt mir bisher sehr nützlich vor. Ich hole damit den Einführungskurs nach, um mal ein bisschen System in mein Chaos zu bringen.

Parallel dazu: "The Golden Thread: The Ageless Wisdom of the Western Mystery Traditions" vom immer wunderbaren Joscelyn Godwin.

Beide gibt es leider nicht in deutscher Übersetzung.
 
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Toller Thread, Hellequin!:)

Ich habe nicht von anfang an absolut jedes post gelesen, deshalb bin ich nicht sicher, ob ich wen wiederhole.

Für neuinteressierte an magie finde ich Carel Nosacks buch 'Sprache des Zufalls' super. Es ist kein buch über magie direkt. Ich finde es aber genial, weil er für ganz neues und unerwartetes sensibilisiert, gleichzeitig schärft es die aufmerksamkeit, indem Nosack im buch zu achtsamkeit anhält, dies anhand täglicher situationen und sei es nur das betrachten eines werbespots unterwegs. Wie sich diese inhalte plötzlich irgendwo anders, ev. ganz unerwartet wiederholen und man dann aha-erlebnisse hat, wenn man zuvor genau hingeschaut hat. Mit der zeit beginnt man dieses betrachten/in sich aufnehmen fast unbewusst zu üben. So kommt man automatisch dazu, dinge anders, tiefer zu betrachten und allenfalls direkt mit sich selbst zu verknüpfen. Im weitesten zeigt es, dass man selbst schöpfer/in (seines lebens) sein kann. Ich nehme das buch immer gerne wieder in die hand.

Adressing Power von S. Mace finde ich auch gut. Es ist in aufsatzform geschrieben und es geht darum die kraft der psyche zielgerichtet einzusetzen. Es ist schon eine weil her, dass ich es gelesen habe.

Kunst und Magie von A.O. Spare. Ich bin ganz zufällig auf das buch gestossen, als ich etwas von Spare und über Sigillen suchte. Im grunde erschien mir das buch zuerst nicht das, was ich wollte. Ich war dann aber zunehmend fasziniert von den bildern und deren künstlerischen tiefe, von seinen aussagen zu den Sigillen und auch von seinen zitaten aus dem
The Book of Pleasure, davon hier zwei:

'Die Reduktion aller Eigenschaften zur Einfachheit, und diese verwandelbar zu machen, um sie durch Neuausrichtung wieder zu nutzen, ohne ihnen übertriebene Bedeutung zu geben, doch dass sie viele Male Früchte tragen.'


'Sowie wir begehren, haben wir alles verloren:'Wir sind', was wir begehren, und werden es daher nie erhalten. Begehre nichts und es gibt nichts, was du nicht realisieren wirst.'

Tarot von P.F. Case: Tarot-symbolik und auch die ganze zahlenlehre, auch gut, aber nicht ganz einfach.

Vom Geheinis der Buchstaben/der Schöpfungsprozess von Jan Jakob (empfehlung durch Cayden aufgeschnappt:)): Ich komme nur langsam vorwärts. Es ist spannend, aber nicht ganz einfach. Ich denke, dass es sinnvoll ist, nicht von einer zeichen/zahl/heb. buchstabe zur nächsten zu hüpfen, sondern das ganze immer wieder sacken zu lassen. Hilfreich sind die gespräche/dialog dazwischen, was einer repetition des gelesenen gleichkommt.

Momentan lese ich Dion Fortune's Kabbala in einer grünen weichband-neuauflage, auf die ich erst noch eine weile warten musste. Ich lese parallel noch ganz anderes, sodass ich nicht so schnell vorwärts komme.
So bin ich an einer biographie von Hildegard von Bingen und einem büchlein über christliche Mystik. Ich lasse mich gerne treiben, bin dadurch aber auch nicht so konsequent - und langsam.

Ich muss noch sagen, dass ich kaum etwas auf englisch lese, weil mein englisch dafür nicht gut genug ist und ich obendrein zu ungeduldig bin.
Was mir auch auffällt ist, dass das alles irgendwie wirkt. Die bücher, das hiersein, gewisse übungen (auf einfachem niveau allerdings). Das ganze hat eine art früchte getragen, an die ich nicht dachte, mir zu mehr ruhe und sicherheit verholfen, zu mehr entschlusskraft und mut. Das macht mich glücklich und dankbar.:blume:
 
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