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Faydit
Guest
ich hab weder gott, noch luzifer je getroffen, deshalb glaub ich weder an das eine noch das andere... oô
Vielleicht hast du sie nur nicht erkannt?
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ich hab weder gott, noch luzifer je getroffen, deshalb glaub ich weder an das eine noch das andere... oô
Wie hältst du an den Dingen nicht fest?Ich kenne dieses Denken. Ich verstehe das, aber ich halte an den Dingen einfach nicht mehr in dieser Form fest. Falls man überhaupt in diesem Thread den Eindruck gewonnen hat, ich würde hier Wahrheit predigen, dann möchte ich an dieser Stelle betonen, dass ich einfach anerkenne das mein Wissen wirklich relativ ist und das ich eben nichts suche in diesem Sinne.
Im Kindergarten gibt es Erwachsene, die eingreifen, wenn die Kinder allzusehr gegen gewisse Regeln verstoßen. Die Erwachsenen fehlen mir in deiner Übertragung.Nun, inwiefern unterscheidet sich denn unser komplexer Wirkungsdschungel des Alltags von einem Sandkasten im Kindergarten?
Wie hältst du an den Dingen nicht fest?
Nicht mehr schreibst du ja vor allem, was heißt, das war mal anders. Wie kam es zu dem Unterschied?
Relativ ist schön relativierend. Mit einem relativ großen Stein kannst du jemanden erschlagen, ein relativ kleiner Stein verursacht nur einen Kratzer. Auch relativ, aber deswegen im Effekt nicht das Gleiche.
Im Kindergarten gibt es Erwachsene, die eingreifen, wenn die Kinder allzusehr gegen gewisse Regeln verstoßen. Die Erwachsenen fehlen mir in deiner Übertragung.
Gut, wenn du dann also gelernt hast, dass es nicht schlimm ist, wenn du Sand ins Auge bekommst (Wirkung in dem Fall = Schmerz), sagst du, dass dich das nicht kümmert, weil du weißt, dass es nur ein Spiel ist? Insofern kannst du tun und lassen, was du willst und möchtest, weil die Erwachsenen dir nichts tun können, im Gegensatz zu anderen Kindern, die das nicht wissen.
Ich glaub dir nicht, dass das alles sein soll.
Auch das kenne ich, aber diese Sichtweise ist ja bereits wieder dem Wirken inbegriffen und somit kann ich nur sagen, dass es außerhalb meines Denkens ist, außerhalb meiner Sinneswahrnehmung, außerhalb von mir selbst.
Dabei soll man den Begriff außerhalb nicht wörtlich nehmen, denn es lässt sich nicht ausdrücken, was auch immer es ist. Ich weiß es nicht, ich werde es niemals wissen.
Wenn du jetzt sagst, ja das ist der Geist, dann sage ich nee, der Geist ein Schöpfer und der Geist ist vom Architekten oder da ich heute den Begriff wechseln möchte ist der Geist aus der Wirkkette entstanden.
Ich bin in einer Wirkkette gefangen bzw. ich gehe aus ihr hervor und somit unterstehe ich ihr und kann auch nur in ihren Begriffen existieren.
Ich begreife auch nur in dieser Form.
Ich mag dir nicht mehr erklären, weil ich es persönlich nicht ausstehen kann,
wenn man mir etwas unterstellt anstatt nachzufragen.
Es ist mir egal was du glaubst. Ich bin nicht da, um dich aufzuklären.
Zeige mir deine Meinung zu diesem Thema und das ist ok.
Meine Meinung zu dem Thema ist, dass du das Ganze zu leicht darstellst.
Im Prinzip ist gleichgültig was passiert, im Prinzip spielt sowieso jeder seine Rolle, ob er will oder nicht, und ist genau da richtig, wo er ist.
Praktisch fehlt bei der Sichtweise ein Grund, aktiv etwas zu tun.
Was gelogen ist, sicher, weil die Wirkkette am Ende zurückschlägt und dich dann durch Schmerz dazu bringt, es trotzdem zu tun.
Trotzdem ist da das Programm, das eine Motivation will, irgendetwas zu tun, und das ein Motiv braucht, um gefühlt Unangenehmes in Kauf zu nehmen, wo Andere das offensichtlich nicht tun.
Als einziges Motiv bleibt letztlich, freiwillig zu spielen, um das Spiel besser zu lernen als jemand, der sich dessen nicht bewusst ist, und damit zumindest den größten Steinen/Wirkungen auszuweichen.
Es ist nackt, kalt und brutal, nichts sonst. Und auch wieder nicht die ganze Wahrheit. Zumindest pur gesehen unangenehm.
Also, so betrachtet, ich denke, an sich stimme ich dir zu.
Glaube aber nicht, dass du um das Unangenehme herum kommst und halte daher deine 'nurs' für untertrieben. Letzteres allerdings nur persönliche Wertung und damit wohl nicht das, was du lesen magst, aber auch Teil meiner Meinung.
Der erste Satz hat mit dem Thema nichts zu tun sondern mit mir.
Ich vertrete nicht nur eine Sicht. Ich lebe in in einer Wirklichkeit. Dort kann mir nichts egal sein, weil es in mir so nicht angelegt ist. Notwendigkeiten zu handeln gehören genauso in diese Wirklichkeit wie auch eine Form der Egalität anzunehmen. DU tust, was du tun musst. Freiwilligkeit ist vielleicht ein Schlagwort, aber ist man jemals freiwillig Teilnehmer? Was ist ein freier Wille, wenn ich einer Wirkkette unterliege? Es ist nackt kalt brutal, liebevoll, herzlich, fröhlich, freundlich, gütig, demütig, engstirnig, beängstigend, hasserfüllt, voller Freude, tödlich, lebendig,......bunt, schwarz-weiss, vielseitig, einseitig.... Es ist wie es ist. Mein Verhältnis zu allem ist entscheidend und dieses Verhalten ist mir vorgegeben und ich muss es leben.
Scheint so.
Witziger noch, wir sind die Sklaven vom Luzifer ob wir wollen oder nicht,
denn wir sind seinem Wirken ausgesetzt und wir müssen glauben.
Jetzt ist halt die Frage ob wir ihm glauben müssen?
Können wir überhaupt anders? Spielt es überhaupt eine Rolle?
Ich sage ja. Ich kann mich seiner Kraft nicht widersetzen, muss mich ja aber auch nicht von ihr einnehmen lassen.