Die AFD ist sehr islamkritisch und sieht in dieser Religion eine religiös-faschistische Organisation.
Das ist leider umso weniger der Fall, je stärker der Flügel wird. Höcke und Co. kritisieren den Islamismus nicht als religiös-faschistische Ideologie, sondern als artfremde Kultur, soll heißen: Sie haben mit ihm nur deshalb und so lange ein Problem, weil bzw. wie er in Westeuropa auftritt. Selbst sind sie keine Agenten der Aufklärung, sondern einer anderen Form von Barbarei, und das ist tatsächlich fatal, da es bedeutet, dass die einzige starke Stimme gegen den Islamismus auf eine indiskutable Art korrumpiert ist. Ich hoffe nach wie vor darauf, dass eine etablierte Partei vernünftig wird und erkennt, was auf dem Spiel steht.
Die Nazis nun waren mit dem Islam eng verbündet
Ja, und der mörderische Antisemitismus, der in der muslimischen Welt grassiert, war letzten Endes ein deutscher Export. In gewisser Hinsicht erleben wir gerade die Renazifizierung Deutschlands. "Unsere Jungs" kommen heim und bringen einen frischen Hass mit. Dank ihrer Herkunft müssen sie sich nicht für die Shoah verantworten, sondern können jede Bluttat mit den Propagandalügen begründen, die auch hierzulande über Israel kursieren, und da sich unser völlig pervertierter Antifaschismus unter einem Nazi nur einen Weißen vorstellen kann, ist es nahezu unmöglich, problematische Tendenzen anzusprechen.
Eigentlich müssten wir gut darauf achten, nur Hilfsbedürftige ins Land zu holen und ein unbeschränktes Aufenthaltsrecht nur denen zu gewähren, die auch mit unserem politischen System und den Werten, für die es zu stehen behauptet, etwas anfangen können. Allerdings kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass in den Hinterköpfen vieler Entscheidungsträger, von denen man es nicht erwarten würde, gerade Nazi-Opas auf Rache sinnen.