Liebe dich selbst und es ist ...

danke, das beruhigt mich :) egal wie sehr ich mich bemühe, ich könnte es mir einfach nicht vorstellen. und manchmal frag ich mich ernsthaft...warum tun menschen so etwas? warum halsen sie sich freiwillig so viel gedankenbürde auf? ablenkungsmanöver?
lg jessey

Ist halt anerzogen durch den Glauben, die meisten Kinder werden so aufgezogen mit einer Konfession und irgendwann wenn sie wechseln oder nachdenken bekommen sie Angst, weil ja Gott so anerzogen wird, dass er straft und dass man Ihn fürchten muss etc.. Ist eigentlich eine schlimme Situation und viele Menschen brauchen dafür auch lange, wenn sie sich ein anderes Bild verschaffen wollen. Die Religion hat natürlich den Gott auch geprägt, denn er dient ja auch als Kassenschlager, dh. die Leute müssen ja abhängig werden von den Vorstellungen, denn sonst sind sie nicht gut an eine Vereinigung oder Gesellschaft zu binden.
lg
Cyrill
 
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Aberglaube hat soviel Leid durch alle geschichtlichen Epochen gebracht. Soviel Entsetzliches und Abscheuliches wurde getan - im Glaube, "Böses" zu vertreiben.
 
Aberglaube hat soviel Leid durch alle geschichtlichen Epochen gebracht. Soviel Entsetzliches und Abscheuliches wurde getan - im Glaube, "Böses" zu vertreiben.

Ja früher war man halt noch nicht soweit, dass sich die Menschen so gut vernetzen konnten und bilden konnten. Man muss auch bedenken viele Menschen hatten gar nie einen solchen Zugang wie heute die Durchschnittsmenschen haben. Aber es gehört ja auch dazu zur Evolution, dass man auch ein anderes denken gewinnt, ... .
Aber in dem Sinne ist es ja den Menschen auch nicht vorzuwerfen, sie wussten es nicht besser und diejenigen wo es ein bisschen besser wussten, missbrauchten es um die Anderen zu kontrollieren.
lg
Cyrill
 
Ist es im Zuge der Resonanz nicht selbstverständlich, dass wenn ich vollkommen liebe, auch den vollkommenen Partner treffe, den einzigen richtigen, der auch vollkommen liebt?
Den gibt es nicht. Das ist auch nur eine Illusion. Wieviele Paare gibt es die behaupten den vollkommenen Partner gefunden zu haben und sich nach einer Zeit wieder trennen, weil es eben nicht so ist. Der Grund warum meine Partnerin und ich immer noch zusammen sind ist der das sie erkannt hat, das ich ein Vollidiot bin, und keine Erwartungen mehr in mich legt, umso einfacher ist es diese Erwartungen die sie jetzt nicht mehr hat zu erfüllen, und sie so positiv in die Partnerschaft zu tragen. Beziehungen gehen nicht in die Brüche weil die Liebe fehlt sondern die Freundschaft, und Liebe zu fordern ist schon die höchste aller Anmassungen.
 
Den gibt es nicht. Das ist auch nur eine Illusion. Wieviele Paare gibt es die behaupten den vollkommenen Partner gefunden zu haben und sich nach einer Zeit wieder trennen, weil es eben nicht so ist. Der Grund warum meine Partnerin und ich immer noch zusammen sind ist der das sie erkannt hat, das ich ein Vollidiot bin, und keine Erwartungen mehr in mich legt, umso einfacher ist es diese Erwartungen die sie jetzt nicht mehr hat zu erfüllen, und sie so positiv in die Partnerschaft zu tragen. Beziehungen gehen nicht in die Brüche weil die Liebe fehlt sondern die Freundschaft, und Liebe zu fordern ist schon die höchste aller Anmassungen.

Partnerschaft ist halt auch geben und nehmen und ist wie eine Blume die man pflegen muss, ... .
Ich denke wenn man in einer Partnerschaft lebt, sollte man auch immer daran arbeiten und es immer wieder leben, wer es nicht lebt, der lässt es sterben.
lg
Cyrill
 
Zum Glück ist das heute ganz anders, hm?
Hat sich wirklich so viel verändert, noch wichtiger, verbessert?

Gute Frage, ... .
Ich denke es ist vielen Menschen noch nicht so bewusst, dass sie eigentlich unwichtig sind auf das Ganze gesehen und viele Menschen nehmen sich zu wichtig, ... . Man sieht es im Rl, viele denken sie sind besser als andere und erheben sich künstlich, sie rennen dem Geld nach oder anderen Dingen und vergessen eigentlich dabei das Eigentliche, das Leben selbst,... .
Das Leben ist halt eine spannende Sache und je näher man der Wirklichkeit oder Realität kommen will, desto näher ist man dem Jetzt Zustand und umso bewusster kann man leben und weiss dann auch selbst, weshalb man was will und überlegt sich vieleicht die Dinge ein zweimal, bevor man einen Mangel zulässt. Ich denke Menschen sind halt eitel und Selbstgefällig und vergessen halt in dem Sinne auch viel, sie sehen oft nur das Ego von sich selbst und leben auch unbewusst. Das Ego kann man sein, sich selbst, sollte aber auch weise genug sein, dass man noch einen Blick auch für anderes hat.
Wie Umwelt, Natur, Umfeld, Brennpunkte, Probleme der Menschen etc.. .
Ist jetzt meine Ansicht, aber jeder wie er will.
lg
Cyrill
 
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Tatsachen als sagen wir mal "Normalverhalten" lasse ich mal gelten.
Vorsicht, Faydit! Wenn du sagst: "Normalverhalten", dann impliziert das, dass es Ausnahmen gibt. Und dann fängst du an, diese Ausnahmen zu suchen. Es gibt keine Ausnahmen! Oder machst du dir selbst vor, eine solche zu sein? Ein Mann, der keinen Sex will?

Faydit schrieb:
Aber auch die sind, wären ja nicht unveränderbar. Da spielt eine Menge an Faktoren mit.
Es gibt nur einen Faktor, der dieses "Normalverhalten" ändert: die Liebe zu sich selbst.

Die Frage ist also: wie geht das, sich selbst zu lieben? Wie kommt man in diesen Zustand der Selbstliebe? Silja hat das schön beschrieben:

Die vollkommene Liebe erkennt einen Misstand als Ergebnis einer Ursache und somit als vollkommen.
Ein Misstand ist eine relative Beurteilung.
Was für den einen ein Misstand ist, kann für den anderen Ausdruck der Perfektion sein.
Wenn ein Mensch anfängt, ein Instrument zu üben, so kann er nach zwei Wochen noch nicht gut spielen, aber das ist kein Misstand, sondern er befindet sich im Wachstum des Übens- das gilt auch für alle anderen sogenannten Misstände.
Deine Antwort darauf war:

Was wenn einer eine Vergewaltigung zum Zwecke seiner "Perfektionierung" glaubt, brauchen zu müssen? Oder dich zum Zwecke seiner "Perfektionierung" grün und blau prügelt? Ist das dann für dich auch vollkommen? Vollkommene Liebe, das zu akzeptieren?

Das ist klar sehr heikel sehr direkt tief in das Problem Vollkommenheit eingestiegen, aber Gesetze haben keine Ausnahmen.
Es ist eben definitiv so, dass wir das bekommen, was wir säen und wenn wir verprügelt werden, so haben wir die Ursache in uns.
Es geht nicht ums akzeptieren, sondern darum, heraus zu finden, wo wir so wenig lieben, Grenzen übertreten, bösartig sind, dass wir diese Resonanz haben.
Es geht um Selbsterkenntnis und die ist in sich auf vollkommener Liebe aufgebaut, das System selbst ist vollkommen, der einzelne entwickelt sich innerhalb des vollkommenen Systems zum vollkommen liebenden Menschen erst mit der Zeit- trotzdem ist das System vollkommen, denn es bildet vollkommene Wesen aus.

Das kann beim besten Willen nicht in Ordnung sein. Egal was wir verbockt haben. Wo bleibt sowas wie Gnade, Vergebung?

Ist dein Gott so erbarmungslos?

Wir haben 2009 schon mal darüber gesprochen, über die vollkommene Verantwortung für alles, was geschieht.
Wer sich selbst liebt, hat erkannt, dass alles von ihm ausgeht- jedes Ereignis, und sei es noch so schlimm und schmerzhaft. Eine Vergewaltigung, Prügel, Diebstahl, Betrug- es liegt im Willen desjenigen selbst. Er erntet, was er gesät hat.

Was die Sache etwas schwierig macht, ist die Übersetzung. Kein Mensch will vergewaltigt, geprügelt, beklaut oder betrogen werden. Keiner will das! Aber die Früchte davon, die will er sehr wohl! Wenn jemand die Wahrheit wirklich wissen will, warum ihm geschieht, was ihm geschieht, dem wird die Gnade der Offenbarung zuteil.

Hier habe ich ein Beispiel von mir erzählt:
https://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=1053459&postcount=574

Dieses Beispiel ist aus meiner Übungsphase und lange her. Sich selbst zu lieben bedeutet, sich seiner Schuldgefühle und den daraus resultierenden falschen "Nettigkeiten" bewusst zu werden. Das Beispiel bezog sich nur auf eine Freundschaft, in einer Partnerschaft sind solche "Nettigkeiten" an der Tagesordnung- sie zu erkennen und zu unterlassen ist Selbstliebe.

Was die Vergebung angeht, sie geschieht während des Erkennens von selbst, ja mehr noch: die Anklage des Täters entfällt, so dass sie überflüssig ist.

Faydit schrieb:
Was tut, täte der/die dann?
Die Frage ist zu unspezifisch, da kann ich nur ganz allgemein sagen: wer sich selbst liebt, lebt so, wie es ihm wahrhaft gemäss ist.
 
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