Liebe dich selbst und es ist ...

Mir wird bald schlecht. Ich fühle mich ins Mittelalter katapultiert - und in die düstere kirchliche Vergangenheit, wo kleine Kinder fast zu Tode verprügelt wurden, weil sie ins Bett gepinkelt hatten.

Warum, weil dann dein Bild von dem genialen unschuldigen Kind, als das du ungerechter Weise auf die böse Welt gekommen bist, wackeln muss?

Habe ich auch nur ein Wort davon gesagt, dass ich es richtig finde, Kinder zu quälen? Was für bösartige Worte legst du mir in den Mund? Pfui Teufel.

Ich sagte, dass kein Opfer unschuldig ist, denn wir alle befinden uns in einer langen Kette von Ursache und Wirkung, in einer sehr langen Kette.

Und vielleicht solltest du dich lieber mal fragen, was es ist in dir, dass du einem Menschen solche dreisten Unterstellungen in den Mund legen musst- die er mit keinem Wort gesagt hat- vielleicht kommst du dann der Wahrheit näher von dem, was du wirklich bist und lässt deine Wusnchtraumillusionen von dem guten Menschen mal ein bisschen fallen, für den du dich hältst.
 
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genau, auf das leben bezogen. im hier und jetzt. aber für mich nicht auf `vor`leben dessen damaligen fehlern ich mir nicht bewußt bin. ich übernehme nur für das heute die verantwortung. denn im heute muß ich leben, verantworten und konsequenzen tragen, nicht im oder aus dem voherigem.

es ging auch eher darum das du meintest...das was wir erleben (selbst als kind) hätte damit zu tun was ich (oder auch andere) selbst jemanden mal in einem vorleben angetan hätte. so zumindest verstand ich den inhalt.
das wühlte mich auf und nicht das jetzt oder die vergangenheit an sich.
lg jessey

Warum genau wühlt es dich auf?
 
Und vielleicht solltest du dich lieber mal fragen, was es ist in dir, dass du einem Menschen solche dreisten Unterstellungen in den Mund legen musst- die er mit keinem Wort gesagt hat- vielleicht kommst du dann der Wahrheit näher von dem, was du wirklich bist und lässt deine Wusnchtraumillusionen von dem guten Menschen mal ein bisschen fallen, für den du dich hältst.

Merkst du denn selber nicht wie brutal und mitunter durchaus herzlos du hier schreibst? Sachlich neutral oder nüchtern wäre für mich was anderes.
Welcher andere Eindruck sollte denn dann beim Lesen entstehen? Es sind deine Worte, die das auslösen.
 
Liebe wird nicht erzeugt. Der Ansatz ist schonmal grundverkehrt.
Die fließt, kann fließen, oder eben nicht.

Seh ich nicht so. Ich kann mich entscheiden, ob ich mich hinter die Glotze setze und mich berieseln lasse und keine Empfindungen habe oder ich kann mich hinsetzen, mich auf Gott konzentrieren und damit auf Liebe- das ist eine klare Entscheidung in einem Moment für oder gegen Liebe. Und das kann ich in jedem Moment tun oder eben nicht tun.
 
Darum geht's dir?
Nein. Aber dir. *g

Faydit schrieb:
Widerlege ich dir gleich zwei Vorurteile: Meine Freundin ist geiler auf Sex als ich. War nicht immer so. Aber ist es eben.
Ja, das ist sogar der "normale" Verlauf des Spiels- die verkehrte Welt.
Warum hat sich das umgekehrt? Dafür gibt es doch einen Grund. Welchen?

Faydit schrieb:
Und wenn ich die Wahl zwischen Liebe ohne Sex und Sex ohne Liebe hätte, wäre die Entscheidung sonnenklar. Traf ich zumindest schon einmal, eigentlich schon öfter, diese Wahl. Vielleicht bin ja eine Frau im falschen Körper, wäre auch möglich. Dann kannst du dein Konzept aufrecherhalten. Oder es ist eben ganz anders. Wer weiß....
Nein, du bist keine Frau im falschen Körper- mein Konzept ist trotzdem richtig. Ich verstehe aber jetzt, warum du es für falsch hältst.

Ich frage mal anders. Wenn du sagt, du hättest dich schon öfter für die Liebe ohne Sex entschieden, was ist dann für dich Liebe? Ein Gefühl der Anziehung? Oder was anderes? Kannst du das mal bitte beschreiben?

Faydit schrieb:
Abgesehen davon ist's ohenhin irrelevant was und ob ich was bestätige oder nicht. Würde es an deinen Ansichten was ändern? Bestimmt nicht.
Nein, das wird es nicht, da hast du recht.
Es geht mir auch gar nicht um das geistige Programm von Mann und Frau, das zu ergründen kommt später- hier geht es ja erstmal um das "liebe dich selbst und es ist egal ...".

In den Zustand sich selbst zu lieben gelangt man, indem man die völlige Verantwortung für jegliches Geschehen erkennt. Was sagst du denn zu meinem Beispiel? Ich kann noch eins erzählen, da hat mein Seelenverwandter mich geschlagen- auch meine Verantwortung. Der Seelenverwandte ist übrigens derjenige, den das Universum einem schickt, wenn man die volle Verantwortung und die ihr innewohnende Liebe erstmalig erkannt hat und sie nun erlernen will. Dazu braucht man einen entsprechenden Partner, also einen, der die Liebe auch erkannt hat und sie nun auch erlernen will. DAS ist der sogenannte Seelenverwandte oder "die Dualseele". Ich sage dir das, weil ich deinen thread gesehen habe, passt hier gerade.
 
Das ist ja gut, wenn deine Gefühle von selbst schreiben.
Ich habe zu keinem Zeitpunkt behauptet, dass die Erkenntnis der Wahrheit etwas einfaches oder leichtes oder Unemotionales wäre.

Es geht nicht darum, einem Kind zu erklären, warum ihm etwas passiert.

Es geht darum, zu begreifen, warum wir überhaupt hier sind und welchen Sinn unser Dasein hat und was genau wir lernen wollen oder sollen.

Das Wichtigste bei einem Kind ist, es zu hegen und zu pflegen und dass wir selbst, die für das Kind da sind, es nicht missbrauchen. Da fängt das Problem schon an, denn Missbrauch ist nicht nur, ein Kind zu vergewaltigen.
Das fängt schon ganz woanders an. Zum Beispiel, ein Kind nicht ernst zu nehmen. Lieber arbeiten zu gehen als zuhause zu bleiben, ein Kind zu ignorieren, usw.
Wenn das Kind von jemand anderem misshandelt wurde, so braucht es Trost und mehr Zuwendung als sonst, ist doch klar.

Dennoch wird es garantiert programmiert und das aufgrund seiner Resonanz.
So wächst es heran und zu gegebener Zeit wird es sich die Fragen des Lebens dann stellen und an sich arbeiten oder nicht- so wie wir alle.
Ich tue doch nichts weiter, als einen Entwicklungsweg einer Seele zu beschreiben, der sich über viele Leben hinzieht, ein Anfang und ein Ende hat, und dem ein Sinn und ein Ziel innewohnt.
Bei diesem Thema flippen regelmäßig alle aus- warum nur? Ist es so schwer anzunehmen, dass unser Verhalten Konsequenzen hat?
Es ist aber besser, wenn man sich das klar macht und nicht meint, alles was wir tun und fühlen und denken, wäre bedeutungslos- es ist bedeutungsvoll und das ist fair, denn so hat jeder selbst seine Zukunft in der Hand.
Das ist doch bedeutend befreiender als das Gefühl, das Opfer von irgendjemandem sein zu müssen.
Klar habe ich auch oft Probleme damit, anzunehmen, was mir da so entgegen kommt- aber vom verleugnen wird es auch nicht besser.
Wenn wir uns Mist eingebrockt haben, müssen wir ihn eben auslöffeln und möglichst darauf achten, keinen neuen zu machen.

Das ist vieleicht Deine Wahrheit die muss aber nicht für alle gleich sein.
Ein Kind bekommt eine Prägung durch das Aufwachsen von den Eltern und dem Umfeld, aber schlussendlich kriegt das jedes Kind. Aber für das Leben selbst ist eigentlich jeder selbst verantwortlich ab einem gewissen Alter.
Das mit dem Glauben ist eine mögliche Erklärung, hat aber nichts mit dem zu tun. Es ist eigentlich unabhängig vom Glauben wie sich ein Mensch entwickelt, nur der Glaube prägt die Denkweise und dadurch entstehen mitunter die seltsamsten Muster.
Der Glauben ist unter anderem Anerziehung, dieser Punkt ist wichtig, denn hier wird auch sehr stark geprägt.
lg
Cyrill
 
morgenröte;3105210 schrieb:
Wo ist bitte der Zusammenhang zwischen der Liebe zu sich selbst und Sex?
hm, also wenn du dich selbst nicht liebst oder annehmen kannst wie du bist und dazu gehört ja auch der eigene körper, dann kannst du sex nicht wirklich ausleben und genießen. sex ist ja auch irgendwie, zumindest ein bestandteil der liebe (partnerschaftlich gesehen). nach längerem zusammensein verlagert es sich oft, die liebe bekommt eine andere neuere bedeutung, andere werte die man als wichtiger empfindet.

sex rückt somit oft wieder weiter in den hintergrund. die einen können sex haben ohne ein tieferes gefühl für den anderen menschen zu empfinden, andere wiederum können sich sex ohne gefühle für diesen menschen nicht vorstellen.

ich glaube nicht das partnerschaftliche liebe als solches mit sex unbedingt auf gleiche stufe gestellt wird oder als grundvorraussetzung. aber wer will es schon missen wollen? zumindest anfänglich doch die wenigsten...
lg jessey
 
Das rechtfertigt natürlich jede Gewalt gegenüber anderen. es reicht nämlich nicht nur ständig um Vergebung zu bitten, wenn man der Ansicht ist man würde sie auch verdienen, und man würde die Gewalt ausüben weil es so sein müsste.
Genau das rechtfertigt Gewalt nicht mehr, da jede noch so geringe Gewalt sofort vom Leben als Leiden zurückkommt.
Gewalt gegenüber Kinder auszuüben, nur weil man der Ansicht ist, es hätte selbst in einem früheren Leben Gewalt ausgeübt, zeugt nunmal von Dummheit. Es hat nichts mit deiner Intelligenz zu tun. Gewalt ist etwas das selbst Universitätsprofessoren ausüben, wenn sie einer falschen Ideologie folgen.
An welcher Stelle habe ich gesagt, dass ich Gewalt gegen Kinder richtig finde?
Noch so eine Unterstellung.
Warum lest ihr nicht, was ich sage, anstatt mir euer Ego reinzudrücken?

Ich sagte, wir existieren in einer Kette von Ursache und Wirkung und nicht, dass ich es richtig finde, Kinder zu misshandeln.
Geht's noch?
 
Den gibt es nicht. Das ist auch nur eine Illusion. Wieviele Paare gibt es die behaupten den vollkommenen Partner gefunden zu haben und sich nach einer Zeit wieder trennen, weil es eben nicht so ist. Der Grund warum meine Partnerin und ich immer noch zusammen sind ist der das sie erkannt hat, das ich ein Vollidiot bin, und keine Erwartungen mehr in mich legt, umso einfacher ist es diese Erwartungen die sie jetzt nicht mehr hat zu erfüllen, und sie so positiv in die Partnerschaft zu tragen. Beziehungen gehen nicht in die Brüche weil die Liebe fehlt sondern die Freundschaft, und Liebe zu fordern ist schon die höchste aller Anmassungen.

Doch, den gibt's.
 
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Seh ich nicht so. Ich kann mich entscheiden, ob ich mich hinter die Glotze setze und mich berieseln lasse und keine Empfindungen habe oder ich kann mich hinsetzen, mich auf Gott konzentrieren und damit auf Liebe- das ist eine klare Entscheidung in einem Moment für oder gegen Liebe. Und das kann ich in jedem Moment tun oder eben nicht tun.

Du entscheidet ob und wie du sie zulässt oder nicht. Nur erzeugst du keine.
 
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