Leere ... das ätherische Element?

  • Ersteller Ersteller Nica1
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Du implizierst zu wissen, dass ich das nicht habe.

Ist nicht so neu, das Buch habe ich bestimmt schon 10 Jahre.

Davon abgesehen ist es sehr wohl ein schamanisches Thema,
weil man über die Wissenschaft hinaus Erfahrungen machen kann.

Von daher muss auch nicht jede meiner Meinungen der der Wissenschaft entsprechen.

Das '"vielleicht" am Ende ist auch durchaus Ernst gemeint. Vielleicht.
 
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Ein bisschen fehlt mir bei der Diskussion aber der Bezug zum Schamanismus.

Ich weiss, ich hab´s absichtlich eher offen gelassen, ist sehe es schon als schamanisches Thema und hab zT den Zusammenhang begründet. Ich seh´s aber auch als magisches Thema, deshalb wollte ich es nicht in die schamanische Schublade stecken.

Ich persönlich finde die Leere unumgänglich, um überhaupt empfangen zu können,

Dann , um weiterzugehen, mit Trance; wenn man sich in nen gewissen Bewusstseinszustand versetzt, erhält man einiges an Informationen,
 
man könnte genauso sagen
ALLES ist bis es zu ETWAS wird in der Materie
Genau, alle Dinge sind als Idee im Universum bereits vorhanden, bevor sie sich materialisieren.
Und wenn sie sich dematerialisiert haben, tauchen sie in anderer Form wieder auf (gleiche Idee, andere äußere Gestalt).
Der ewige Kreislauf.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schamanen sind Dichter
niemals jedoch Richter

Sie vermitteln durch Zeit und Raum
die meißten glauben es ja kaum

Sie können etwas wieder richten
und auch wieder gewichten

was aus den Fugen geraten
ohne sich vorher zu beraten

Ich bin nichts
doch bin ich

Ich bin nicht voll
und auch nicht leer

Ich bin hier
wo komm ich her

Wo geh ich hin
was ist der Sinn

Denkt nicht so viel
ist alles nicht schlimm.


ALLES hat seine Daseinsberechtigung, auch der Schamanismus!!!

schamanichste Grüße vom otter dem zweiten
 
Kommt bei alldem auch noch etwas Praktisches raus?
:sneaky: Nur mal leise nachgefragt.


Ich möchte es mal probieren, was praktisches bzw. etwas aus der Praxis zu beschreiben.


Ich sehe das anders, ich denke, dass in der Leere alles ist, alles entsteht, alles vergeht und diese Leere können wir uns zu nutzen machen, indem wir etwas entstehend lassen, manifestieren..

Wenn man überlegt, dass jegliche Erfindung, ich nehme mal das "Rad" auf einem Gedanken basiert, ist es ja erstmal nicht da, es existiert nur im Gedanken, mit allen Vorstellungen und dann "entsteht" es, es wird zu Materie und schon können wir das Rad nutzen, verstehst Du, was ich meine?



Ja, sehe ich auch so … eigenartigerweise empfinde ich da aber zu Deiner vorherigen Aussage einen Widerspruch, wenn du dann sagst, die Leere ist nichts...


So wie @Nica1 es beschreibt, ist es eigentlich verständlich. Ob es aus der Leere kam, ist nicht zu beweisen, aber anzunehmen.

Nehmen wir das Rad. Wer hat es erfunden? Wann? Wo?

Die Indianer kannten das Rad nicht, als es im alten Europa schon genutzt wurde, obwohl sie runde Gegenstände nutzten. (Traumfänger, Spielgeräte, Pfeifenköpfe etc.)

Viele (wenn auch nicht alle) Dinge die wir Menschen entwickelten, haben wir uns von der Natur abgeschaut.

Versuch und Irrtum eben.

Die Indianer brauchten das Rad nicht. In ihrer Lebensweise war es eher hinderlich, statt förderlich. Sie hätten es nutzen können, da auch sie schon gesehen haben, wie ein Baumstamm einen Berg runter kullert und sie es bauen hätten können. Da kam aber aus der Leere, der Input: wozu??? brauchen wir nicht!!!

Nehmen wir doch mal unser Pferd (die Schamanentrommel) :):):)
Sie ist überall, wo getrommelt wird, rund. (ich hab auch schon neuzeitlich sechseckige gesehen :3puke:)
Oder auch zylindrisch (ein hohler Baumstamm zum Beispiel).
Entstanden aus dem Nichts? (der Leere)
Fällt mir schwer, das zu akzeptieren. (bedeutet nicht, dass ich beratungsresistent bin)

Für mich ist die Leere das, was gefüllt werden sollte, (bei manchen Menschen ist das fast zu spät)
weil aus einiger Leere, manche Gedanken, einiger Köpfe, zur Zeit nichts Gutes entsteht.



PS: @Nica1

Das Rad ist ein tolles Beispiel. :thumbup::thumbup::thumbup:
 
Die Indianer brauchten das Rad nicht. In ihrer Lebensweise war es eher hinderlich, statt förderlich. Sie hätten es nutzen können, da auch sie schon gesehen haben, wie ein Baumstamm einen Berg runter kullert und sie es bauen hätten können. Da kam aber aus der Leere, der Input: wozu??? brauchen wir nicht!!!
Die Indianer in den Hochkulturen kannten schon das Rad, wenn auch nicht zum Transport von Lasten.

Vor ihrer Entdeckung transportierten die Indianer Nordamerikas ihre Habseligkeiten auf zwei Stangen, die Hunde hinter sich herzogen. Selbst als sie Pferde hatten, nutzten sie die Transportstangen weiter. Das hatte auch praktische Gründe, denn damit konnten auch die Zeltstangen der Tipis in den Prärien mitgeführt werden.

In den Bergregionen Südamerikas hingegen wurden auch Lamas als Lasttiere domestiziert, die in den Anden wohl eher zurechtkamen, als ein sperriger Karren. Bei den Maya waren Boote auf deren Gewässern in den Regenwäldern ein naheliegendes Transportmittel.

Es ist möglich, dass das Rad eigentlich eine Erfindung ist, die aus dem Zusammenhang mit der Töpferei entstand. Zumindest gibt es da einen zeitlichen Zusammenhang in der Verbreitung. Weiterer Faktoren dürften die Lebensräume spielen, in dem ein Karren seinen Sinn erfüllen kann.


Merlin
 
Die Stille / Leere ist unumgänglich, wenn man empfangen möchte, wenn man wirken möchte, wenn man erschaffen möchte und wenn man verabschieden möchte. Es ist - wie soll man das ausdrücken? - ein wacher Geist ohne die Belastung der tausend Gedanken, die einem dauernd durch den Kopf schiessen...



Jetzt geht´s mir grad ähnlich wie @ColoraDonna … ich versteh kein Wort.

Naja, es gibt in der (z.B. modernen) Mythologie zahlreiche Beispiele, in denen Telepathie normal ist. Die Außerirdischen, die sich fortpflanzen, indem sie ihren Geist in eine neue Hülle einschließen und die alten Säcke auf Erden haben halt keine Fähigkeit mehr dazu. Deren geistige Ergüsse sind originär. Durch deren Kopf schießen keine Gedanken mehr, da sie isoliert sind. Sie müssen selber denken.
 
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schau ma mal...
Wie kommt man am besten in diese Leere? Ich denke am ehesten mit Meditation, mit wachsam sein, mit bewusst sein. Weil man ja da schon gelernt hat, den Geist erstmal zur Ruhe zu bringen.

Die Meditation dann ausweiten auf diverse Übungen, wie Visualisieren, wenn man etwas schaffen möchte und eben mit Manifestation.

Dann , um weiterzugehen, mit Trance; wenn man sich in nen gewissen Bewusstseinszustand versetzt, erhält man einiges an Informationen, den kann mit verschiedenen Methoden erreichen, die alle aufzuzählen, wäre hier zu viel des Guten, aber die kennt eh Jeder von Euch selber.

Es gibt dann auch noch Atemübungen.

Die sind aber mMn gefährlich, da man irgendwann selber verantwortlich gemacht wird dafür - und selbständig atmen muss und wie. Und nicht mehr das vegetative Nervensystem...
 
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