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Kundalini und Hatha-Yoga mischen?

Dieses Thema im Forum "Yoga" wurde erstellt von Animah, 13. September 2009.

  1. saradevi

    saradevi Mitglied

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    Bergisch Gladbach, D
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    Lieber Kriyayogi :)

    Da stimme ich Dir natürlich zu, dass es nicht 'sofort' anfängt durchzubrennen. Aber dennoch sollte man die Tatsache nicht verleugnen, dass es mittlerweile Kliniken, bzw. Abteilungen in Kliniken gibt, die sich mit Menschen beschäftigen, die einen sogenannten "spirituellen Unfall" hatten. Zum Glück wird heute 'unterschieden' zwischen spirituell-psychischen Störungen und krankhaft psychischen Störungen. Die Transpersonale Psychologie - angefangen von C.G.Jung bis hin zu Ken Wilber - beschäftigt sich damit. Und diese Menschen erzählen (ich kenne selbst genug Menschen, denen es passiert ist), dass der Lehrer diese Techniken 'ohne seine weitere Hilfe' einfach weitergegeben habe. Auch ohne darauf hinzuweisen, dass es Schritt für Schritt und langsam aufgebaut werden sollte. Klar, es gibt auch Menschen, die haben einfach Glück und wahrscheinlich in anderen Leben schon viele praktiziert. Aber als Yogalehrer für eine ganz 'normale' Yogastunde, hab ich einfach die Verantwortung - Punkt.

    Om namah sivaya

    :)
     
  2. Schooko

    Schooko Aktives Mitglied

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    21. Oktober 2008
    Beiträge:
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    DonauCity
    hey dickbauch, so gehts auch nicht
    aber so kanns auch gehen
     
  3. Schooko

    Schooko Aktives Mitglied

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    21. Oktober 2008
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    DonauCity
    Sichtweisen prallen aneinander
    Ananda, Sananda, Kasandra, recht hat immer ein andrer
    wenn man sich erpicht
    und versucht sich das Gefühl zu geben dass man Recht spricht

    Yoga sagt: tus nicht
    Tuss macht schluss mit lästigen (Gedanken)insekten
    die dich neckten -
    zu beginn hattest du das Gefühl dass sie dich erweckten
    doch
    Insekten
     
  4. ~Kaji~

    ~Kaji~ Guest

    Hallo kriyayogi,

    Richtig, möchte jemanden sehen, der ohne Übung - um einfach mal ein paar Beispiele zu nennen - den Lotussitz im Kopfstand macht. Oder die Bandhas beherrscht. Oder - was vielleicht doch einige ohne Übung können - das Kinn auf das Brustbein legen. Drei Minuten im Schulterstand verharren, eine Minute aufrecht in einem Meditationssitz sitzen, überhaupt 10 sekunden bei sich bleiben.

    In diesem Sinne magst Du recht haben, daß eine forgeschrittene Übung vergebens ist.

    Im Beispiel des Hatha-Yogas kann es aber schon zu Schäden führen, wenn jemand zwanghaft versucht, drei Minuten im Schulterstand zu stehen, wenn Rücken und Bauchmuskeln die Kraft dazu noch gar nicht haben. Oder wenn jemand zwanghaft versucht, täglich zwanzig Minuten zu meditieren, obwohl der Geist/die Psyche nach 5 Minuten signalisieren: stop, es reicht - das was in mir geschieht/hervorbricht, ist zu heavy.

    Fortgeschrittene Übungen bei einem Laien mögen also nie/selten die Wirkung erreichen, die geschehen soll. Das sie keine Wirkung haben, würde ich dann aber doch nicht behaupten. Das Prana intelligent ist, mag sein - doch ist es auch der Mensch, der damit rumspielt? Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: man kann es durchaus übertreiben. Man kann sehr viel falsch machen. Und eine Energie falsch gelenkt oder zu sehr konzentriert, kann durchaus zu Schlafstörungen, Angstzuständen, Hippeligkeit, Depressionen ... führen.

    Praktizierst Du Kriya-Yoga nach Yogananda? Selbst dort mußt man erst dies und jenes praktizieren, um überhaupt die Einweihung zu bekommen. Wird sicher seinen Sinn haben.



    Finde ich nicht. Wie geschrieben: eigene Erfahrungen... Davon mal abgesehen, würde mich interessieren, wieviele der im Westen Praktizierenden tatsächlich "yogische" Erfahrungen machen, wie sie im Ursprungsraum bekannt sind. Für die meisten dürfte es ein wenig Gymnastik und Entspannung darstellen, wo wenig in die Tiefe gegangen wird.

    Wenn ich an Techniken denke, daß man die Kundalini durch eine Einweihung erwecken kann, indem ein zuvor Eingeweihter einem einfach die Wirbelsäule entlang streicht - nun ja, ... Ohne Worte, oder? Da ist zwar jetzt kein Horror dabei, zeigt aber, was der Westen an Schwachsinn (in meinen Augen) so hervor bringt. Oder was die Westler sich unter die Nase schmieren lassen und dann einfach glauben.


    Mich würde mal interessieren, was eine solche unwissenschaftliche Atemtechnik sein soll - und was im Gegenzug eine wissenschaftliche ist.

    Desweiteren: wer ist ein echter Meister? Wie erkennt man ihn? Wie findet man ihn?

    Kaji
     
  5. Schooko

    Schooko Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Oktober 2008
    Beiträge:
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    Ort:
    DonauCity
    Ich bin für besserwisserliche manieren, herumexperimentieren, selbstverständlich ohne anleitung, mit oder ohne Guru (je nachdem was mehr spass macht) - und anstrengend ist das Leben immer wieder mal; auch die Atmung, und das durchbrechen von Mustern

    :)
     
  6. kriyayogi

    kriyayogi Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    531
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    hallo Schooko,

    ja, ..und?, ..da hat ja eh niemand was dagegen, mit welchen experimenten du deine zeit ver(sch)wendest...., :banane:

    ..mit YOGA hat das jedenfalls nichts zu tun, und nur darum ging es ja!

    viel spaß bei was auch immer???

    :confused:
     
  7. kriyayogi

    kriyayogi Mitglied

    Registriert seit:
    3. Mai 2009
    Beiträge:
    531

    jai guru
     
  8. kriyayogi

    kriyayogi Mitglied

    Registriert seit:
    3. Mai 2009
    Beiträge:
    531
    :flower2:JAI GURU:flower2:
     
  9. ~Kaji~

    ~Kaji~ Guest

    Sicher, wenn übertrieben, ist man in der Regel selbst schuld - vorausgesetzt, man spürt die Anzeichen. In dieser Hinsicht gebe ich Dir Recht, daß zu hoher Ehrgeiz ins Gegenteil kehrt. Vor allem dann, wenn sich wirklich BEIM üben Schmerzen oder Unwohlsein bemerkbar machen.

    Dies kann aber auch verzögert auftreten. Die Muskeln lockern sich, die Knochen verschieben sich in ihrer Position - und plötzlich merkt man im Verlauf des Tages: irgendwas ist seltsam, sticht und zieht. - Das kann postiv sein, weil der Körper sich ausgleicht und wieder harmonisiert; kann aber auch Anzeichen sein, das man irgendwas verrenkt oder eingeklammt hat...

    Dann gibt es auch Fälle, wo jemand eine Erkrankung hat, von der er weiß oder aber auch nicht weiß, und gewisse Übungen nicht machen sollte - was man in der Regel meist nicht weiß. Beispiel: wer unter Netzhautablösung leidet, sollte keinen Kopfstand machen. Wer unter Schilddrüsenüber- oder unterfunktion leidet, sollte entweder den Schulterstand sein lassen, oder den Fisch.
    Bei diversen Rückenbeschwerden ist der Drehsitz nicht geeignet, bei Bluthochdruck oder niedrigem Blutdruck dieses und jenes zu beachten...

    Jetzt könntest Du wieder sagen: deswegen braucht man einen guten Lehrer, einen großen "Meister" - und an sich hast Du damit dann auch recht.



    20 Minuten empfinde ich keinesfalls als kurz. Vor allem nicht für ungeschulte "Westler" - aber darüber mag man sich nun streiten (oder auch nicht).

    Und ja, wird einem durch die Praxis etwas bewußt, kann es an sich nicht schaden. Problematisch wird es aber, wenn eine Psychose ausgelöst wird. Oder eine Angststörung. - Sicher, Du magst sagen, nur dann kann sie auch behandelt werden... Aber so leicht ist das nicht immer.

    Ich weiß z.B. bis heute nicht, was da manchmal in mir aufgewühlt wird, wenn ich regelmässig praktiziere. Es kann nicht benannt werden, ist eine Gefühl oder eine Emotion, Unbehagen. Wo kommt es her? Ich weiß es nicht. Was will es mir sagen? Das etwas nichst stimmt, wohl. Was soll ich damit machen? Wie bewältigen? Keine Ahnung... Mit "nur" Yoga und Meditation komme ich nicht weiter. Es wird höchstens schlimmer. Was tun? Weitermachen, damit es sich irgendwas auflöst? Oder eben aufhören, weil man ja nicht übetreiben soll...

    Noch krasser, jemand aus dem Bekanntenkreis. Nach dem Yoga sieht die Person mitunter Gestalten, bekommt Panikattacken, leidet unter Schlafstörungen. - Kein Psychologe konnte bisher was tun. Auch kein "Meister". Woher es kommt - wer weiß. Yoga ist in diesem Sinne nicht Schuld - da gebe ich Dir wieder Recht. Aber es ist Auslöser...



    Was empfielst Du denn einem kranken Menschen in diesem Fall? Wenn selbst die kleinste Stufe schon eine Panikstörung auslösen kann?


    Mein eigener Ehrgeiz. Oder aber auch Angaben wie: 20 min Meditation sind ein guter Durchschnitt und sollten täglich geübt werden - während 5 min in meinem Fall bereits ausreichend gewesen wären.

    Auch mit den Körperübungen, die Yogananda empfiehlt, konnte ich nie viel anfangen. Auch diese sollte/kann man ja so und so oft täglich wiederholen. das am besten noch zu dieser und jener Tageszeit...
    - Es funktioniert einfach nicht immer, nicht für jeden - so klein die Schritte auch aufgebaut sein mögen. Mancher Mensch ist bereits damit überfordert, 5 min jeden Morgen eine gewisse Bewegung auszuführen. Man kann das "Ego" überwinden und weiter machen, oder aber eben es sein lassen, oder variieren.


    Woher ich das weiß? Ich reime es mir anhand dem zusammen, wie ich mich anschließend fühle, wie meine Atmung ist etc.

    Warum ich es mache? Irgendwann habe ich es eben nicht mehr getan. Habe so lange praktiziert, wie ich die Hoffnung hatte, daß es sich schon legen wird. Du weißt schon, was einem so mitunter erzählt wird: das ist das Ego, welches streikt, das sin Reinigungserscheinungen wo man durch muß... Mag alles stimmen, aber wenn es nicht mehr geht, dann geht es eben nicht mehr. Also Pause, später vielleicht wieder beginnen. Oder schauen, ob ein anderer Weg nicht passender ist.


    Okay, Du hast Recht. Darum schreibe ich jetzt: Yoga kann Auslöser all dieser Dinge sein, ist selbst aber nicht dafür verantwortlich. Macht es lediglich bewußt, regt es an...


    Das diese die Grundlagen sein sollten, habe ich auch so gelernt. Und das man ohne diese erst gar nicht mit weiteren Übungen zu beginnen braucht. Ich behaupte aber mal, daß die wenigsten dies beherrschen - um all dies einzuhalten ist sicher etwas mehr von Nöten, als ein paar Monate "Pseudogetue" (wie es oft zu beobachten ist). Ich möchte behaupten, um diese "einfachen" Regeln zu beherrschen, braucht es mitunter ein ganzes Leben.


    Hier stellt sich die Frage: nach welchem System? Gut, man kann versuchen, es selbst zu erspüren. Dann sollte man vorher aber nicht beeinflußt werden von einem Meister, der einem sagt, wo die Chakren liegen, welche Farbe und welches Symbol sie haben... (oder das sie überhaupt ein Symbol und eine Farbe haben - an sich ist das schob viel zu viel verraten).

    Fließt die Energie nun den Rücken hoch und vorne runter, oder umgekehrt? Oder gibt es eher einen Mittelstrang, wie es einige Buddhisten praktizieren? Existiert Kundalini oder nicht? Sammelt man die Energie im dritten Auge oder über dem Scheitel?
    - Manche Systeme beschreiben es so, andere anders. was stimmt nun? Wie überprüft man es? Wer bestätigt mir, daß mein Fühlen richtig ist und nicht nur Einbildung?

    Was ist besser - die Energie den Rückenmarkskanal hoch zu puschen, oder doch eher im Bauchraum sammeln zu lassen?

    Unterrichtet wird viel, und für jede Schule gibt es Meister, die auch erstaunliches vollbringen können. Das zeigt mir, daß es anscheinend so und auch so funktioniert. Wie kann das sein? Ist die Lehre der Chakren letztendlich doch nur ein Konstrukt, was man sich selbst erschafft und damit dann arbeitet? Ist ja nicht weiter tragisch, wenn es funktioniert. Doch eine Wissenschaft in diesem Sinne gibt es dann nicht.


    Habe schon von Leuten gehört, die daran glauben, man kann die Chakren öffnen und schließen, rechts oder linksrum drehen - und man kann die Chakren anderer beeinflussen. Dadurch kann jemand krank oder gesund gemacht wedren, oder zumindest beeinflusst...

    Ist da auch nur ein Fünkchen Wahrheit enthalten, so kann man unter falscher Anwendung einiges falsch machen. - Was wenn ich mein Chakra verschliesse? Oder es zu schnell ausdehne, zu durchlässig mache? Wer will das überprüfen, ob 5 min Arbeit am Chakra ausreichen, oder man 40 braucht?


    Geht das nicht? Wäre interessant, was dieser bewußte Traumzustand ist - vielleicht geht es ja dennoch ohne "Schlaf"? In gewisser Weise ist es "nur" eine Entspannungstechnik, oder?


    Nicht nur Yogananda vermittelt eine solche Technik. Da gibt es verschiedene Leute, "Meister", die sowas vermitteln.

    Doch, das geht auch. Zumindest mit einer ähnlichen "Traumtechnik". Die von Yogananda kenne ich jetzt ehrlich gesagt nicht.
    (immerhin geht es doch um das bewußte "träumen" - wenn man sich bewußt ist, sollte oder kann man doch auch die Chakren wahrnehmen. Warum sollte das nicht möglich sein?)


    Ist es eine Technik, mit welcher ich alleine rausfinden kann, wie diese Klänge und Farben sind - würde es mich sehr interessieren. Ist es eine Technik die besagt: "Konzentriere dich auf Muladhara, du wirst irgendwann eine rote Farbe wahrnehmen und jenen Klang hören" - dann ist es für mich einfach nur Beeinflussung von Außen.

    Dann stellt sich mir noch die Frage: was tut man dann mit diesem Wissen? In welcher Weise ist es hilfreich oder für eine Erleuchtung wichtig? Magst Du dazu etwas schreiben? Würde mich interessieren.



    Karma? Wenn Yoga wirklich eine Wissenschaft ist, und all die kleinen Schrittchen und Stufen mühelos funktionieren sollten - dann kann ich mit Karma an dieser Stelle nichts anfangen. Entweder es trifft für alle gleich zu, oder es ist eben doch Fakt, daß Yoga nicht für jeden geeignet ist! Je nach Karma eben....


    *Grins*, das ist jedenfalls zu hoffen. Aber vermutlich reicht es mitunter nicht mal dazu.

    Hm, wie paßt dann der Karma-Gedanke von eben da mit rein? Kann eine Technik wirklich auf jeden die gleiche Wirkung haben? Das wäre an sich sehr schön... Sind wir dazu aber nicht viel zu unterschiedlich? Stehen nicht alle irgendwie an einer anderen Haltestelle, mit einer anderen Ausrüstung? Im Sinne von: der eine muß erstmal die Yamas erlernen, der nächste kann gleich mit der Meditation beginnen - naja, vielleicht ergibt das dann wieder Sinn.

    Kaji
     
  10. saradevi

    saradevi Mitglied

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