Konstruktive und destruktive Kritik

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Warum weichst du mir aus?
Du schriebst, meine Bemühungen seien vergebens.
Ich frage nochmals: Welche Bemühungen?


Offenbar ist es dir zu lästig deine Werke noch einmal nachzulesen. Oder hast du wirklich nicht verstanden was da von dir verewigt wurde? Du hast mich belehrt, wurdest dann unfreundlich und zum Schluss beleidigend. Daraufhin schrieb ich dir „deine Bemühungen sind vergebens“. Jetzt fragst du nach „welche Bemühungen“? Es ist dir also nicht einmal klar geworden, dass du mich beleidigen wolltest, oder ist es für dich keine Beleidigung jemand als Lügner zu bezeichnen?

Aber du kannst mich nicht beleidigen, eben weil ich mein Ego schon überwunden habe. Nenne mich wie es dir beliebt, es kann mich nicht verletzen. Und weil du die Geschichte mit dem Ego nicht verstehst, werde ich mich kurz dazu äußern. Du kannst ein Ego nicht weg kommandieren, es lässt sich nicht durch deinen Willen verscheuchen. Das wird auch niemandem gelingen.

Aber es gibt eine Lösung. Folge mehr und mehr Christus nach, lebe nach den Geboten, beachte die Bergpredigt und das mit allen Konsequenzen, so gut es dir möglich ist. Dann wirst du im Laufe der Jahre feststellen, dass dein Ego mehr und mehr schwindet, weil Christus dir dabei hilft und du erkennst, dass wir alle Geschwister sind im Urgrund unserer Seele. Es ist ein langer Lehrprozess, aber es wird dir mehr und mehr zur Gewissheit, ich bin nicht alleine, Christus hilft mir. Ich kann mich jederzeit an ihn wenden.

Wahrscheinlich werden dich diese Ausführungen nur peripher tangieren, aber ich wollte es nur einmal kurz klarstellen. Und dabei möchte ich es jetzt auch bewenden lassen, ich bitte um dein Verständnis. :)

 
@Tiefensucher , du hast zwar nicht mir geschrieben, aber ich habe da schon ein paar Einwände.
Folge mehr und mehr Christus nach, lebe nach den Geboten, beachte die Bergpredigt und das mit allen Konsequenzen, so gut es dir möglich ist. Dann wirst du im Laufe der Jahre feststellen, dass dein Ego mehr und mehr schwindet, weil Christus dir dabei hilft und du erkennst, dass wir alle Geschwister sind im Urgrund unserer Seele.
Ich bin nicht religös, gehöre zu den Menschen, die sagen, es kann sein, dass es einen Gott gibt, möglicherweise auch Christus.
Trotzdem glaube ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin.
Das mit dem Ego ist so eine Sache: Ich gestatte mir, eins zu haben, und ich habe nicht das Ziel, dass es verschwindet.
 
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Ich bin nicht religös, gehöre zu den Menschen, die sagen, es kann sein, dass es einen Gott gibt, möglicherweise auch Christus.
Trotzdem glaube ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin.
Das mit dem Ego ist so eine Sache: Ich gestatte mir, eins zu haben, und ich habe nicht das Ziel, dass es verschwindet.


Liebe Eva,

das hattest du mir bereits einmal geschrieben als ich versucht hatte dich zu trösten wegen deiner Lebenserfahrung. Deine Quintessenz damals „mit Gott habe ich nichts mehr am Hut“. Natürlich kannst du auf dem richtigen Weg sein, das ist letztendlich eine Frage der Einstellung zu allem was lebt. Selbstverständlich kannst du ein Ego haben, das ist einfach menschlich.

Auch ich hatte früher eines, und ich habe es niemals angestrebt, es möge sich nun vom Acker machen. Das war auch für mich überraschend als ich feststellte, dass mich Anfeindungen immer weniger belasten. Und darüber bin ich natürlich glücklich. Und wenn ich in diese Welt blicke und sehe was Egomanen anrichten ist das für mich eine Bestätigung, dass ich nichts verloren habe.

 
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