Kartenlegen erlernbar?

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Gundis

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Servus Tamara!

Ich bin der Meinung, dass Kartenlegen bis zu einem gewissen Grad erlernbar ist. Die Fähigkeit dazu besitzt jeder Mensch, denke ich, sie gehört halt oft nur wieder entwickelt.

Ich hab mit Büchern angefangen und besonders die diversen Diskussionsforen haben mir sehr geholfen.

Wenn du weitere Fragen hast, steh ich dir gerne zur Verfügung.
Gruß Gundis
 

Eremit

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Hallo Tamara!

Grundsätzlich hat Gundis recht. Kartenlegen ist bis zu einem gewissen Grad erlernbar, denn es ist in gewisser Weise ein Handwerk. Man braucht als Kartenleger allerdings auch eine gute Intuition, einen Blick für Zusammenhänge, Einfühlungsvermögen und Menschenkenntnis, vor allem natürlich, wenn man für andere legt. Und man darf sich, aufgrund der Aussagen, die die Karten geben, nicht verbiegen lassen, denn die Aussagen sind ja vielleicht nicht immer positiv. Das gilt auch, oder vielleicht vor allem, wenn man die Karten für sich selber legt, denn man ist dann schnell geneigt, dass Ergebnis in die von einem selbst gewünschte Richtung zu verdrehen.
Man muss also bereit sein, einen respektvollen Abstand zu den Aussagen der Karten zu gewinnen.

Was Literaturempfehlungen angeht, müsstest Du erst einmal verraten, welches Kartendeck Du Dir zugelegt hast.

Einen lieben Gruß
Eremit
 

Gundis

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Servus Tamara!

Ich hab mit den Büchern von Hajo Banzhaf angefangen. Sie waren für mich für den Anfang übersichtlich, einfach zu verstehen und doch detailiert genug um ein tieferes Verständnis für die Karten bekommen zu können.

Für etwas später finde ich das Buch von Rachel Pollack "Tarot - 78 Stufen der Weisheit" sehr gut.

Wenn du aber nicht gleich Bücher kaufen magst, kannst ja einbißchen die Beschreibungen auf den Internetseiten durchlesen.
www.tarot.de
www.webtarot.de

Gruß Gundis
 

Senthiax

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Naja, im Grunde ist es erlernbar, aber nicht jeder bringt die Voraussetzungen dazu mit. Allein die innere Ruhe, mehr als 5 Minuten einen haufen Karten anzuschauen, der einen selbst womöglich garnichts angeht, die nötige Zeit, alleine bloß, um ein anfängerkompatibles, geeignetes Deck zu finden, und eine gewisse Resistenz gegen den Irrglauben, daß man ein Buch durchblättert, 2 Internetseiten liest, und dann könnte man's, sind in der Generation Y weißgott spärlich gesäte Gaben, was die Auswüchse solcher Anwendungsparodien wie des "intuitiven Deutens" zum Ergebnis hat. Also: Dem, der willens und ruhig genug ist, zu lernen, wünsche ich viel Kraft und Ausdauer. Dem, der sich nicht sicher ist, ob er wirklich Lust, Zeit und Geduld dafür hat, und es trotzdem versucht, anstatt das Geld und die Mühen zu sparen, und stattdessen gegebenenfalls in eine vertrauensvolle Beratung zu investieren, sei hiermit ein virtueller Vogel gezeigt.

Gruß
Senthiax
 

andrea b.

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hallo,

jeder bringt die voraussetzung für ALLES mit.

ob das interesse da ist -z.b. um karten zu legen - ist eine andere frage :)

und
jemand der sich die karten legen l ä s s t hat dasselbe potential wie der kartenleger.
einer im aktiven, einer im passiven bereich.
 

Senthiax

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Man kann es so sehen, aber um aktiv die karten zu legen, braucht man diese Voraussetzungen (nicht Potential - fürs Lernen des Tarot ist keine göttliche Gabe nötig) im aktiven Part. Wenn ich mir aber diese ADS-Rappelköppe da draußen anschau, die in der 9. Klasse nicht mal ein Gedicht auswendig können, dann zweifel ich, daß die genug Geduld und Ruhe für Tarot haben.

Gruß
Senthiax
 
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