kann es sein das meine katze grade stirbt?

:banane: Applaus,gut geschrieben PsiSnake.
Und ich muß hier auch noch mal schreiben,das nicht alle Leute Katzen niedlich finden.Ich habe auch schon erfahren das man dann angegriffen und beleidigt wird wenn man sagt das man sich vor Katzen ekelt und sie nicht mag.Mein Ex-freund hatte auch eine und ich konnte mich nicht überwinden die Katze zu streicheln.Wenn ich bei ihm übernachtet habe,bekam ich im Stillen fast einen Schreikrampf weil die Katze nachts ins Bett kam.Das geht gar nicht.Ich mag lieber Hunde.Jeder hat halt seine Lieblingstiere.LG von Goldfee


Hier geht es aber nicht um das Mögen oder Nichtmögen eines Tieres, sondern um eine Hilfeleistung an einem lebendigen Wesen, falls notwendig.

Es ist gar nicht nötig, eine Katze zu mögen. Man kann nicht jeden und alles mögen. Hauptsache ist, daß man ihr Hilfe zukommen lässt, falls sie krank ist.



LG
Urajup
 
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Zitat:Eben...sie zog ja auch in Erwägung, bei einer Trennung vom Partner, ihre Kinder zurückzulassen...weil sie überfordert wäre, sich darum zu kümmern...dabei ist die älteste Tochteicht einmal das Kind des Partners...wenn man alle Threads liest, in denen Soluna schreibt...es scheint ihr nur um das Wohl einer Person zu gehen...Soluna...ein bißchen dürftig für jemanden, der sich sebe als hochspirituell bezeichnet...


sage, Ich habe den Thread, den du da wohl meinst nicht verfolgt, und weiß auch nicht ob soluna das so gesagt, oder gemeint hat. Das ist aber auch ein anderes Thema. Ich habe mit allen meinen Beiträgen hier nur zu diesem Thema Stellung bezogen, welches ich zufällig in "Neue Beiträge" oben gefunden habe. Jedenfalls lässt eine Abneigung gegenüber Katzen nun wirklich noch nicht auf fehlendes Mitgefühl gegenüber Menschen schließen.

Der heftige Disput hier hat dann dazu geführt, dass ich hier so viel geschrieben habe.

Hallo Evii

Zitat:wahrscheinlich wirklich alles zuviel verlangt, aber wenigstens die option einer weiterentwicklung wäre schön zu erlangen ...

Und soluna hat sich doch schließlich Mühe gegeben. Sie hätte auch sagen können: Katze, dich wollte ich nie, also warte ich hier paar Stunden (habe keine Verantwortung) bis Freund zurück kommt, und der soll dann schauen, was er mit dir anstellt.

Zitat:... für die lebewesen die in unserer obhut stehen, das sind in erster linie kinder + tiere (auch reptilien mit denen ich zum beispiel wenig anfangen kann, aber ich akzeptiere sie - muß mir ja keine halten, weil ich z.B. kein lebendfutter verfüttern könnte)

Meinst du es macht einen so großen Unterschied, ob du der Schlange eine Maus reinwirfst, oder ob irgendwelche anderen Personen das Vieh (Schwein, Rind) zum Schlachter bringen (unter großem Stress) um es dann zu Katzenfutter zu verarbeiten.

Zitat:ich akzeptiere es auch wenn jemand keine kinder oder tiere mag, ist ja kein problem dann schaffe ich mir auch keine an und sollte es unabsichtlich dazu kommen ... dann bitte nach lösungen suchen ... es gibt immer mindestens einen weg!


Welchen denn? Sie kann die Katze, die ihrem Freund gehört nicht einfach ins Tierheim bringen, obwohl sie das vielleicht gerne gemacht hätte. Das wäre möglicherweise strafbar (Entwendung eines Heimtieres) Außerdem hatte es die Katze wahrscheinlich gar nicht so schlecht dort. Sie hatte genug Auslauf,
Futter, Wasser. Eine Katze, die draußen mit anderen Katzen ihre soziale Ader
ausleben kann, braucht keine menschlichen Streicheleinheiten. Sie wäre doch weg dort, wenn es ihr nicht gefallen hätte. Und wenn es nach soluna gegangen wäre, dann hätte sie sogar vorher schon einen Tierarzt gesehen.

Zitat:PS: natürlich liebe ich katzen, aber auch ratten und mäuse *ggg* vor spinnen und schlangen habe ich mehr respekt als abscheu und bei insekten tut es mir leid sie vernichten zu müssen, ich verschwende mein geld nicht für urlaube sondern für meine enkelsöhne und unsere haustiere, aber das ist mein problem *ggg* versuche so wenig kosmetika wie möglich zu verwenden (zwecks tierversuche) und auch wenig fleisch zu verzehren (siehe tiertransporte) auch die umwelt ist mir ein anliegen - obwohl mir es schon ziemlich egal sein könnte ... für die keine ahnung wieviel jahre mir das leben noch schenkt ... ich hoffe noch vieeeeeeele ... aber für die nachkommenden generationen sollte man aufstehen und kämpfen ... denn das schlimmste ist stillstand!

Du versuchst weniger/kein Fleisch zu verzehren, du isst aber trotzdem...Sogesehen hat auch soluna versucht sich um die Katze zu kümmern. Da solltest du schon etwas milder in deinen Aussagen gegen die Threaderstellerin sein, und wenn du bei jedem Schnitzel heftige Gewissensbisse hast, warum kommt dann immer noch Fleisch auf den Teller?

Natürlich esse ich auch Fleisch. Ich will meinen Fleischkonsum auch gar nicht rechtfertigen. Obwohl es in der Natur viele Tiere gibt, die sich von Fleisch ernähren (Fleischkonsum also nichts unnatürliches ist), gibt es natürlich immer noch das Problem der nicht artgerechten Haltung usw. Aber ich fange dann auch nicht an andere exzessiv zu kritisieren.

LG PsiSnake
 
Und soluna hat sich doch schließlich Mühe gegeben. Sie hätte auch sagen können: Katze, dich wollte ich nie, also warte ich hier paar Stunden (habe keine Verantwortung) bis Freund zurück kommt, und der soll dann schauen, was er mit dir anstellt.

Und der Autofahrer sagt es beim Unfallopfer...und Ärzte haben es schon gesagt, weil der Patient die "falsche" Hautfarbe hatte...und der ist dann eben verreckt...und auch da gab es Menschen, die das toll fanden...


Sage
 
Zitat:Und der Autofahrer sagt es beim Unfallopfer...und Ärzte haben es schon gesagt, weil der Patient die "falsche" Hautfarbe hatte...und der ist dann eben verreckt...und auch da gab es Menschen, die das toll fanden...


Aber sie hat die Katze doch zum Tierarzt gebracht, sie hat nicht gewartet, dass der Freund zurück kommt, und wenn es ihr egal gewesen wäre, dann hätte sie hier sicher nicht um Rat gefragt.

Außerdem macht es für mich schon einen Unterschied, ob am Straßenrand eine angefahrene Katze liegt, oder ein Mensch, was nicht heißt, dass man dem Tier da nicht helfen soll. Wenn jetzt aber beispielsweise eine Katze in einen Fluss gefallen ist, und zu ertrinken droht, dann würde ich es sogar als
sehr unverantwortlich ansehen, wenn ein Familienvater da reinspringt und seinen eigenen Tod riskiert nur um die Katze zu retten, und die eigenen Kinder damit zu Waisen macht, falls es schief geht.
 
Zitat:Und der Autofahrer sagt es beim Unfallopfer...und Ärzte haben es schon gesagt, weil der Patient die "falsche" Hautfarbe hatte...und der ist dann eben verreckt...und auch da gab es Menschen, die das toll fanden...


Aber sie hat die Katze doch zum Tierarzt gebracht, sie hat nicht gewartet, dass der Freund zurück kommt, und wenn es ihr egal gewesen wäre, dann hätte sie hier sicher nicht um Rat gefragt.

Außerdem macht es für mich schon einen Unterschied, ob am Straßenrand eine angefahrene Katze liegt, oder ein Mensch, was nicht heißt, dass man dem Tier da nicht helfen soll. Wenn jetzt aber beispielsweise eine Katze in einen Fluss gefallen ist, und zu ertrinken droht, dann würde ich es sogar als
sehr unverantwortlich ansehen, wenn ein Familienvater da reinspringt und seinen eigenen Tod riskiert nur um die Katze zu retten, und die eigenen Kinder damit zu Waisen macht, falls es schief geht.


Es wäre dann auch "verantwortungslos", wenn er 4 Kinder hätte und wegen einem der Kinder ins Wasser springt...oder wegen einem fremden Kind...besides...auch Feuerwehrleute haben Familie...wenn jeder erst mal ne Kosten- Nutzenrechnung erstellen würde...dann wäre diese Welt sicher um noch einiges ärmer.



Sage
 
ich bin nur zufällig auf diese geschichte gestossen, die anderen kenne ich von der beitragsschreiberin nicht und ich hoffe vom ganzen herzen, daß es nur story's sind (denn internet ist ja so anonym und geduldig) und da kann man sich ja so richtig in "szene" setzen - manche beitragsverfasser scheinen auch nichts anderes zu tun zu haben ... ich werde mich hier ausklinken und mich wieder meinen realen projekten zuwenden!
 
Zitat:Es wäre dann auch "verantwortungslos", wenn er 4 Kinder hätte und wegen einem der Kinder ins Wasser springt...oder wegen einem fremden Kind...besides...auch Feuerwehrleute haben Familie...wenn jeder erst mal ne Kosten- Nutzenrechnung erstellen würde...dann wäre diese Welt sicher um noch einiges ärmer.


Gut, du willst den Unterschied dann wohl nicht sehen, oder für dich ist eine Katze wirklich genauso wichtig.Wegen einem Kind ins brennende Haus laufen ist was anderes wie wegen einem Hund. Was Feuerwehrleute betrifft, ist deren Arbeit zwar sicher nicht ungefährlich. So hoch ist das Risiko aber auch nicht, dass man ernsthaft damit rechnen muss, dass der Job einen umbringt. Man hat ja Spezialkleidung und professionelles Arbeitsgerät,ist gut ausgebildet und rückt im Team an.
Ein professioneller Rettungstaucher mit Spezialanzug riskiert ja auch nicht so viel, wie ein unsportlicher Mann im Anzug in einer Notfallsituation am Wasser.

Wenn ich nichts für mich riskiere, was auch beinhaltet, von einem gefährlichen (oder tollwütigen Tier) gebissen zu werden würde ich aber auch Tieren helfen, was ich ja auch bereits gemacht habe.

Wenn es darum geht, in einen Fluss zu springen, wenn ein Mensch dort ertrinkt kann ich dir hier keine Antwort geben. Ich bin eigentlich selbst ein sehr schlechter Schwimmer (bin gerade dazu in der Lage in einem ruhigen Schwimmerbecken zu schwimmen, ohne was zu riskieren, was ich auch schon lange nicht mehr gemacht habe), und würde wohl selbst untergehen. Bin froh, dass mir sowas nicht passiert ist bisher.
 
PsiSnake schrieb:
Gut, du willst den Unterschied dann wohl nicht sehen, oder für dich ist eine Katze wirklich genauso wichtig.Wegen einem Kind ins brennende Haus laufen ist was anderes wie wegen einem Hund. Was Feuerwehrleute betrifft, ist deren Arbeit zwar sicher nicht ungefährlich. So hoch ist das Risiko aber auch nicht, dass man ernsthaft damit rechnen muss, dass der Job einen umbringt. Man hat ja Spezialkleidung und professionelles Arbeitsgerät,ist gut ausgebildet und rückt im Team an.
Ein professioneller Rettungstaucher mit Spezialanzug riskiert ja auch nicht so viel, wie ein unsportlicher Mann im Anzug in einer Notfallsituation am Wasser.


Die Frage ist: Warum steht denn der Mensch in seinem Ansehen über den Tieren oder warum ist er es "mehr wert" gerettet zu werden? Weil er sich selber auf diesen Pidestal gesetzt hat, deshalb. Ob unsere vierbeinigen Freunde diese Ansicht wohl teilen?;)

Ich sehe den Menschen, der im übrigen für mich auch ein Tier ist - ein sehr gefährliches und unbarmherziges sogar - gleichberechtigt mit unseren Brüdern und Schwestern, die nicht sprechen können, auf einer Stufe.

Das wird für viele komisch klingen, aber es wird eine Zeit kommen, wo dies überhaupt nicht mehr in Frage gestellt wird. Dazu ein Zitat von Leonardo da Vinci: "Es wird die Zeit kommen, da das Verbrechen am Tier genauso geahndet wird, wie das Verbrechen am Menschen. "


Schönen Sonntagabend
Juppi
 
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Hallo Urajup

Zitat: Die Frage ist: Warum steht denn der Mensch in seinem Ansehen über den Tieren oder warum ist er es "mehr wert" gerettet zu werden? Weil er sich selber auf diesen Pidestal gesetzt hat, deshalb. Ob unsere vierbeinigen Freunde diese Ansicht wohl teilen?


Wir sind die einzigen, die überhaupt meinen, irgendwen retten zu müssen, der nicht gerade direkt Rudelmitglied ist (ein Lawinensuchhund macht das nicht aus moralischem Antrieb heraus). Tiere würden darüber gar nicht nachdenken. Darum können wir auch von anderen Menschen Mitgefühl erwarten. Zu einem gewissen Grad können wir in dieses System auch Tiere miteinbeziehen, auch wenn sie nicht Teil dieser ethischen Gemeinschaft sind, aber eben nicht vergleichbar.

Zitat:Ich sehe den Menschen, der im übrigen für mich auch ein Tier ist - ein sehr gefährliches und unbarmherziges sogar - gleichberechtigt mit unseren Brüdern und Schwestern, die nicht sprechen können, auf einer Stufe.


Wir sind zwar sehr mächtig, aber auch die einzigen Lebewesen, die bewußt andere Lebewesen schützen. Wir sind die einzigen Lebewesen die Mitleid in größerem Maße empfinden (welches über ein kleines Rudel hinausgeht).

Zitat: Das wird für viele komisch klingen, aber es wird eine Zeit kommen, wo dies überhaupt nicht mehr in Frage gestellt wird. Dazu ein Zitat von Leonardo da Vinci: "Es wird die Zeit kommen, da das Verbrechen am Tier genauso geahndet wird, wie das Verbrechen am Menschen. "


Es kann kein Tier wirklich Mitglied einer moralischen Gemeinschaft sein, da es
selbst kein moralischer Agent ist. Sowenig wir ein Tier dafür zur Verantwortung ziehen können, dass es ein anderes getötet hat, genauso wenig kann das Tier
darauf bauen die selben Rechte zu haben, wie ein Mensch, auch wenn das nicht bedeutet, dass man Tiere sinnlos quälen darf.

Moral und Ethik ist ein menschliches System, in der Natur zählt es nichts.
Und wenn wir die Tierwelt da miteinbeziehen ist das allein unsere Barmherzigkeit, keine wirkliche Verpflichtung. Es zeigt sich unsere Menschlichkeit aber auch hier, selbstverständlich.:)

LG PsiSnake
 
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