Dann ist es sicher übersteigert gelesen worden
Aus sich selbst heraus erklärt der Komplex der Kabbala (also Sohar, Talmud, Midrasch, die 5 Bücher ...) von selbst dahingehend, das er gar keine Magie darstellen kann. Mißbrauch meint dann eher das Einseitige, dH die berechnende Anwendung von .. ich sag mal.. Kabbala: Sei es Zahlenspielereien oder andere Dinge, die ich bewußt und berechnend anwende, um etwas mit ihr zu erreichen. Das ist dann Magie, jede Art von berechneAnder Anwendung und absichtlichem Vorhaben ist eine Konstrutkion, man legt dann sozusagen seine eigene Berechnung, sein eigenes Maß, zu Grunde, um damit etwas zu "erreichen". Das ist die Kabbala aber nicht, der ganze Komplex ist aus sich selbst heraus eine Beziehung, eine hohe Präzision, eine Beschreibung des Nicht-Bewußten des Menschen aus der Sicht der Ewigkeit. Die Kabbala umfasst das Wort als Abolsutheit, dort ist das Wort für Schwarz zb auch absolut nur präzise das. In der Zeit, also in der Welt, ist Schwarz nicht mehr Absolut - hier ist es Auslegung und viele Möglichkeit: Von Redewendungen bishin zur verschiedenen Nuancen im Schwarzen selber.
Kabbala als Magie würde bedeuten, das etwas für eine Handhabung festgelegt wird, obwohl das nicht sein kann, da die Kabbala dann ihren Bezug verliert. Gerade das Paradoxale, das sie auf der einen Seite für Magie "mißbraucht" werden kann, auf der anderen Seite aber aus sich selber heraus die Magie, also berechnende Festlegung, völlig "negiert". Der Mensch hat die Wahl. In der Überlieferung selber ist alles Magische immer der Zeit ausgeliefert, oder nahe der Form zu finden. Sei es Babel, das Land Kusch (südlich von Ägypten), Lilith als der einseitige Nutzen des Erscheinenden im Menschen, die Sternenleser, oder sich ausdrückende als erscheinende, logische Nutzbringbarkeit im Sprachbild vom "Hund", die "Hure" als der Mensch ohne "Erinnerung" und nur über die erscheinende Äußerlichkeit entscheidender Mensch, also ohne das Sprachbild des "Mannes", auch das bei Jesus das Los entscheidet - alles Dinge, die in der Überlieferung immer verdeutlichen, das Magie nichts ist, was die Zeit überdauert, das das wesentlich Entscheidende immer aus dem Nicht-Bewußten, immer aus dem völlig überraschenden, immer Zeitlosen ins Leben des Menschen begegnet.
Die Berechnungen des Menschen mit zB der Kabbala, sind - egal wie man sich selber dabei bewertet - Einseitigkeiten und Magie (Berechnungen spiegeln sich im Wortbild der Bibel als "Vorratsammeln" wieder, also das, was der Mensch als Phar(aro) in Ägypten, der Welt, die sich nur auf Basis der Zeit entstehend und lenkend hält). Daher ist es so, das man dann sagen kann, das Magie immer mit dem Nicht-Erkennen des Wortes zu tun hat. Denn aus sich selber heraus, und das ist dann die Basis für die Offenbarung, würde es das einfach ausschließen. Das geöffnete Wort, also die Beschneidung im Menschen (das Zurückschlagen der Ummantelung der äußeren Schicht des Wortes), verhindert automatisch Magie.
Daher ist Magie, der "Mißbrauch des Wortes". Magie ist eigentlich nur die Ungelduld und das Nicht-Vertrauen des Menschen, eine egoistische Seite, die ihn zum Mittelpunkt seines Urteils setzt und ihn das "Tun" lässt, mit einem Vorhaben.
Und der Sabbat sagt: "Es ist getan. Du brauchst es nicht mehr tun, Handel im Tun ohne Lohn, ohne Absicht". Der 7. Tag, also die Gegenwart, ist "gut", dH völlig angereichert - und das "Gut" dauert noch an, da der 7. Tag in der Überlieferung nicht beendet ist.
Das sagt eben dann "das Wort". Je länger man dann darüber nachdenkt, erzählt sich so aus der Kabbala dann immer umfangreicher, was Magie eben dann tatsächlich alles darstellt.
@Mipa: Natürlich beschreibt sie das. Sie beschreibt, was Dir in Deinem Leben ist, aus Sicht der ewigen Struktur Deines Nicht-Bewußten.