Aus J.K. Notizbuch; 4. Oktober 1961
Liebe kennt kein Fortbestehen, sie kann nicht auf morgen vertagt werden; sie hat keine Zukunft.
Liebe kennt kein morgen, sie kann nicht in der Zeit gefangen und gesellschaftsfähig gemacht werden. Sie ist da, wenn die Zeit nicht ist. Sie kennt kein Versprechen, keine Hoffnung; Hoffnung bringt Verzweiflung. Sie gehört keinem Gott, keinen Gedanken und keinen Gefühlen. Sie wurde nicht vom Gehirn erdacht. Sie lebt und stirbt in jeder Minute. Sie ist etwas Schreckliches, denn Liebe ist Zerstörung. Sie ist die Zerstörung ohne ein Morgen.
23. September 1961
... Liebe war der Tod in jeder Minute, und der Tod war die Erneuerung der Liebe. Sie war keine Bindung, sie hatte keine Wurzeln; sie blühte ohne Ursache, und sie war eine Flamme, welche die Grenzen verbrannte, die sorgfältig errichteten Zäune des Bewußtseins. Sie war Schönheit jenseits von Denken und Fühlen; sie war nicht auf der Leinewand, in Worten oder in Marmor gestaltet.
Liebe kennt kein Fortbestehen, sie kann nicht auf morgen vertagt werden; sie hat keine Zukunft.
Liebe kennt kein morgen, sie kann nicht in der Zeit gefangen und gesellschaftsfähig gemacht werden. Sie ist da, wenn die Zeit nicht ist. Sie kennt kein Versprechen, keine Hoffnung; Hoffnung bringt Verzweiflung. Sie gehört keinem Gott, keinen Gedanken und keinen Gefühlen. Sie wurde nicht vom Gehirn erdacht. Sie lebt und stirbt in jeder Minute. Sie ist etwas Schreckliches, denn Liebe ist Zerstörung. Sie ist die Zerstörung ohne ein Morgen.
23. September 1961
... Liebe war der Tod in jeder Minute, und der Tod war die Erneuerung der Liebe. Sie war keine Bindung, sie hatte keine Wurzeln; sie blühte ohne Ursache, und sie war eine Flamme, welche die Grenzen verbrannte, die sorgfältig errichteten Zäune des Bewußtseins. Sie war Schönheit jenseits von Denken und Fühlen; sie war nicht auf der Leinewand, in Worten oder in Marmor gestaltet.