Jiddu Krishnamurti

Aus J.K. Notizbuch; 4. Oktober 1961

Liebe kennt kein Fortbestehen, sie kann nicht auf morgen vertagt werden; sie hat keine Zukunft.
Liebe kennt kein morgen, sie kann nicht in der Zeit gefangen und gesellschaftsfähig gemacht werden. Sie ist da, wenn die Zeit nicht ist. Sie kennt kein Versprechen, keine Hoffnung; Hoffnung bringt Verzweiflung. Sie gehört keinem Gott, keinen Gedanken und keinen Gefühlen. Sie wurde nicht vom Gehirn erdacht. Sie lebt und stirbt in jeder Minute. Sie ist etwas Schreckliches, denn Liebe ist Zerstörung. Sie ist die Zerstörung ohne ein Morgen.


23. September 1961

... Liebe war der Tod in jeder Minute, und der Tod war die Erneuerung der Liebe. Sie war keine Bindung, sie hatte keine Wurzeln; sie blühte ohne Ursache, und sie war eine Flamme, welche die Grenzen verbrannte, die sorgfältig errichteten Zäune des Bewußtseins. Sie war Schönheit jenseits von Denken und Fühlen; sie war nicht auf der Leinewand, in Worten oder in Marmor gestaltet.
 
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Die Liebe ist Energie, welche beströmt.

Manche haben mehr davon und andere -Menschen- weniger, je nach Potential.

Man sagt, die Liebe sucht sich dort ihren Platz, wo sie gepflegt und gerne gesehen (zu Ausdruck gebracht) wird.
 
Es funktioniert so verblüffend einfach, was er äussert, dass ich es nicht glauben kann *lach.
Einfach Beobachter werden, geht doch ganz easy... und unglaublich viel ändert sich. Ich staune halt. :)


manchmal erscheint es mir auch verblüffend einfach, dann wieder so unglaublich schwierig, wenn das wegdriften vom eigenen erleben sich wiedermal als zu subtil für meine schwammige aufmerksamkeit zeigt.
so als wärs nicht machbar.
dann, nach einiger zeit, manchmal, wieder wie guter witz.

:)
 

Schwerwiegendes Wort: Auf-MERKsamkeit. Das bedeutet ja fast automatisch, dass sich einem gewisse Teile von ... was auch immer ... entziehen. Wer kann sich schon von 50 Gegenständen alle 50 merken? Das strengt zudem auch sehr an, es immer wieder zu versuchen.
Achtsam sein ist auch etwas anderes als aufmerksam sein. ACHT geben, Achtsamkeit... sobald ich anwesend bin, tue ich das also!? Achtsamkeit schliesst die Vergangenheit und die Zukunft aus. Es lebt sich gut mit ihr.
Aufmerksamkeit schult den Geist, ich will das nicht schmälern.
Achtsamkeit hingegen schult den Beobachtungssinn.
Das sind 2 verschiedene Dinge.
Sayalla
 
Schwerwiegendes Wort: Auf-MERKsamkeit. Das bedeutet ja fast automatisch, dass sich einem gewisse Teile von ... was auch immer ... entziehen. Wer kann sich schon von 50 Gegenständen alle 50 merken? Das strengt zudem auch sehr an, es immer wieder zu versuchen.
Achtsam sein ist auch etwas anderes als aufmerksam sein. ACHT geben, Achtsamkeit... sobald ich anwesend bin, tue ich das also!? Achtsamkeit schliesst die Vergangenheit und die Zukunft aus. Es lebt sich gut mit ihr.
Aufmerksamkeit schult den Geist, ich will das nicht schmälern.
Achtsamkeit hingegen schult den Beobachtungssinn.
Das sind 2 verschiedene Dinge.
Sayalla

hm, gut.
hat sicherlich hintergrund, dass ich aufmerksamkeit geschrieben hab.
interressant.

ja, du hast recht.
es ist das "mir merken wollen" welches da mitspielt.
eine ungeduld die neue blockaden setzt.

ganz im gegensatz zu achtsamkeit, die nicht verbissen in vergangenheit und zukunft gräbt.

danke für die erläuterung.
:)
 
Es war die Art der Anwesenheit, die mir anerzogen wurde (durch Schule oder das Loben daheim für guten Noten). Fast klar, dass man das dann erstmal aufrecht erhält... man kennts ja gar nicht anders.
:)

ja, war bei mir identisch (wie wohl bei 95% aller leut, schätz ich mal)

sauber
gscheide frau:)

danke für die anregung.

das lernen, ja, hehe.
achtsamkeit, schönes wort..
 
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