ist der kranke schuld an seiner krankheit?

Jep!

"die Zusammenhänge erklären" und "dem Kind bewußt machen, daß es nicht verantwortlich für seine Eltern ist" - mir schaudert bei der Vorstellung, was da konkret passiert ...

ich frage mich in dem Fall, wer von den beiden kränker ist (selbst auf die Gefahr hin, dass aus meiner Verwarnung eine Sperre wird):

Das Kind oder der "Helfer".
 
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ich frage mich in dem Fall, wer von den beiden kränker ist (selbst auf die Gefahr hin, dass aus meiner Verwarnung eine Sperre wird):

Das Kind oder der "Helfer".

Du hast schon das Helfersyndrom angeführt ... :)

Es wird oft belächelt und besonders "gutherzigen" Menschen attribuiert.
Was ein Helfersyndrom tatsächlich für Schaden (bis hin zu echten kriminellen, aber nicht "bewußten" Handlungen) anrichten kann, ist weitaus weniger bekannt.

Eines scheint mir aber klar: so kann kein Kind gesund werden.
 
mal etwas versöhnliches ...auch wenn es nicht direkt passen sollte
die macht der liebe ist immer stärker als die angst vor karma
 
Sag ich doch die ganze Zeit, das Leben ist schuld. Böses, ganz böses Leben. :D

Das Leben ist eben eines der gefährlichsten, es könnte mit dem Tod enden.

Heute, schwarz auf weiß von einem Wissenschaftler in einer recht CDU gesteuerten Zeitung...also keine Esozeitung, oder TAZ oder Neue Revue, Bunte,oder Bild...

vielleicht nachzulesen in der SZon:

Überschrift:
Hoffnung auf Heilung

Darunter:
Biochemiker Aaron Ciechanover glaubt an den Triumph der Medizin.

"Wir könnten viele Krankheiten kontrollieren, wenn wir unser eigenes Verhalten kontrollieren würden."
.....

Heilung für sehr viele Krankheiten verspricht sich Cienchanover von der Medizin des 21. Jahrhunderts vor allem deswegen, weil Ärzte einzelne Patienten künftig ganz individuell behandeln können...

.....
"Die Erkenntnis, dass dieselbe Erkrankung in unzähligen Varinten vorkommt und je nach Patient unterschiedlich sein kann ist relativ neu."
.....

So neu ist die Erkenntnis nicht....

Lg
Lumen
 
Warum muss man verurteilen, wenn man nach der Ursache sucht? Mit der Ursachenforschung und Korrektur bin ich absolut bei dir. Mir geht es schlicht und einfach um den Umstand, dass dieses Schuldprinzip Schuldgefühle verursachen kann, und das ist ausgesprochen destruktiv.

Man muss eben NICHT verurteilen!

Was würdest denn du sagen, wie würde es dir gehen, wenn dir jemand "du bist schuld, dass dein Kind diese oder jene Krankheit hat" mal ganz salopp gesagt ins Gesicht knallt?


Wenn ich mein Kleinkind von zwei Jahren 2 Stunden habe im Regen stehen lassen, die Folge eine Lungenentzündung, dann nehme ich es an, wenn mir jemand sagt, es ist meine Schuld.
Wenn mein Kind aber ansonsten irgend etwas bekommt, wo ich diesen unmittelbaren Zusammenhang nicht sehe, warum soll es meine Schuld sein?

Das Problem kommt doch wirklich sehr von der Katholischen Kirche, die immer noch sagt, für das Schlechte bin ich selbst Schuld, für das Gute aber nicht. Und wenn sie verurteilt!

Das ist natürlich einseitig und somit Unsinn!

Da ich das Ganze immer in einem sehr positiven Zusammenhang sehe, (= Entwicklung nach oben), macht es mir auch keine Probleme.

..
 
richte nicht werte nicht
dann machste einen schritt auf dieses liebesfeld zu..
das wirkt heilend
doch dieses wort(liebe) wird in dem sinne in der heilung eher noch von den esos ernst genommen
und das ist gelinde gesagt schade...und vielleicht sogar fatal
bezüglich der kinder fühlen sich eltern viellecht sogar schuldig...ihrren kindern nicht genügend liebe gegeben zu haben...sodass sie dann krank werden mussten
#also eltern sind auch nur menschen...die es nicht besser wussten..
und sind auch aus dieser beschuldigung erstmal rauszunehmen
so dann ist ein feld bestellt bei der dann heilung ansetzen kann und und zwar wenn möglich so individuell wie möglich..
da greif ich das mal von lumen zitierte gerne auf...weiter oben
 
Wie ist das da mit und bei Kindern, die körperlich krank sind, traumatisiert, oder, oder?
Ich würde nicht sagen, dass jeder auch seine Krankheit "selbst" verursacht hat.

Wenn ich dich am Bein verletze, hast du dir dein kaputtes Bein ja auch nicht selbst verursacht, das mein ich.
Es sei denn, das alles hat einen gedanklichen/inneren Hintergrund, du bist dir selbst nicht wichtig, behandelst dich selbst nicht gut usw. usf. - deshalb behandeln dich andere auch so.(?)
Als Ursache. Dir wird im Außen gezeigt, wie es im Innen ist.

Aber, puh, hm.


Ich mache nicht den Unterschied, nur weil ich den Zusammenhang gleich erkenne kann ich den Verursacher benennen, andernfalls gäbe es ihn nicht.


Nein, ich sagte schon, selbst der Ziegel, der einem "wie zufällig" auf den Kopf fällt, fällt einem NICHT zufällig auf den Kopf! Auch das steht in einem kausalen nachvollziehbaren höheren Zusammenhang.


Das Wort "Zufall" gibt es für mich überhaupt nicht, dem gewöhnlichen Gebrauch nach, denn das Geistige ist immer ineinander verwoben.

..
 
Musikuss schrieb:
Man muss eben NICHT verurteilen!

Natürlich muss man nicht. Man muss demjenigen auch nicht sagen "du bist schuld an .... ". Die Grenze von Schuld zur Verurteilung (auch sich selbst gegenüber) minimal (falls überhaupt vorhanden).

Musikuss schrieb:
Wenn mein Kind aber ansonsten irgend etwas bekommt, wo ich diesen unmittelbaren Zusammenhang nicht sehe, warum soll es meine Schuld sein?

Darum geht es aber hier in diesem Thread - schon seit 26 Seiten oder so. ;)

Musikuss schrieb:
Das Problem kommt doch wirklich sehr von der Katholischen Kirche, die immer noch sagt, für das Schlechte bin ich selbst Schuld, für das Gute aber nicht. Und wenn sie verurteilt!
Das ist natürlich einseitig und somit Unsinn!

Nicht nur die katholische, auch die evangelische arbeitet mit Beichte, wenngleich auch gegenüber der katholischen wesentlich humaner. Aber das ist ein anderes Thema. :)

LP
 
Mit den Eltern reden, die Zusammenhänge erklären und dem Kind Bewußt machen das es nicht Verantwortlich ist für sein Eltern. Ich habe schon ein Kind helfen können und ist seit zehn Jahren frei von Krebs. Es ist das Bewußte und wie wir damit Umgehen, was uns Formt. Und wie ich schon woanders schrieb, sind es oft unbedachte Kleinigkeiten die Disharmonien auslösen. Doch jetzt habe ich keine Zeitmehr muß los zur Arbeit.


Und du weisst natürlich genauestens über alle familiären Zusammenhänge bescheid ....

Ich vermute mal, das Kind wäre auch ohne dich krebsfrei - war grad ein zeitgleicher Zufall oder aber, das Unterbewusstsein dachte, ich werd jetzt mal schnell gesund, bevor der Typ nochmal kommt .... :blue2:


:D
Zippe
 
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Ich mache nicht den Unterschied, nur weil ich den Zusammenhang gleich erkenne kann ich den Verursacher benennen, andernfalls gäbe es ihn nicht.


Nein, ich sagte schon, selbst der Ziegel, der einem "wie zufällig" auf den Kopf fällt, fällt einem NICHT zufällig auf den Kopf! Auch das steht in einem kausalen nachvollziehbaren höheren Zusammenhang.


Das Wort "Zufall" gibt es für mich überhaupt nicht, dem gewöhnlichen Gebrauch nach, denn das Geistige ist immer ineinander verwoben.

..

Ja, ok, ich verstehe, was du meinst, und ich bin dem auch nicht abgeneigt.

Es ist ja auch nicht umsonst so, dass wir manche Wege eben nach Gefühl gehen - und genau auf diesem Weg dann jemanden begegnen, zum Beispiel.
Das passt, für mich, auch zu dem mit dem Ziegel, der einem "im richtigen" Moment auch auf den Kopf fallen kann.
 
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