Islam, meine Meinung und das problem unserer Gesellschaft

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ich denke nicht, dass man das problem direkt auf die religion projezieren soll .. ich versuche die ursache an der richtigen stelle zu finden, anstatt der religion der betreffenden .. sonst werden wir niemals die richtigen ursachen finden und lösungen dafür anbieten können .. für mich sind es daher nicht die religionen oder kulturen, sondern die traditionen, daran schuld .. und je schädlicher eine tradition, umso sind menschen emotional verhärteter und geschädigter ..


Was ist denn der große Unterschied zwischen Religion und Tradition, wenn sie beide einen unterdrückenden Verhaltenskodex vorgeben? :confused:
Oft wird die Tradition ja GRADE von den Religionen, bzw. ihren Vertretern weitergegeben! Und im Islam ist das ja eh alles noch eins, so wie bei uns im Mittelalter!


ich hatte das gefühl, dass weder arme noch reiche familie in ihren erziehungsleistungen gestört waren ... im allgemeinen dominiert dort noch eine herzlichkeit und gastfreundlichkeit, die mir gut getan hat ...

lg
PT



Na ja, das sagt erst mal nix aus! Ist ja bei denen Vorschrift! Interessant wäre, was abgeht, wenn die Gäste wieder draußen sind. Aber es liegt in der Natur der Sache, dass man das als Gast nicht mitkriegt.


LG

believe :)
 
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ich habe auch dort gelernt, dass die propaganda: "islam ist eine gewaltverherrliche religion" einfach nicht stimmen kann .. denn die gewaltbereitschaft und gewalttätigkeit haben ausschliesslich mit eigener gewalterfahrung, speziell in der kindheit zu tun .. und diese wiederum haben nichts mit religion oder religionszugehörigkeit zu tun ...

Man kann sich den Islam auch schön reden. Mit ein paar Scheuklappen kann man die gewaltverherrlichenden und frauenverachteneden Suren des Korans leicht ignorieren oder sie verharmlosen und sich das kriegerische und machtbesessene Leben Mohammeds schönzureden. Mohammed führte über 60 Feldzüge gegen nichtislamische christliche, jüdische und arabische Stämme, um sie gewaltsam zu islamisieren. Und wehe, sie hätten es gewagt, sich dagegen auszusprechen. Genau diese Mentalität findet man ebenfalls im Koran wieder.
 
Man kann sich den Islam auch schön reden. Mit ein paar Scheuklappen kann man die gewaltverherrlichenden und frauenverachteneden Suren des Korans leicht ignorieren oder sie verharmlosen und sich das kriegerische und machtbesessene Leben Mohammeds schönzureden. Mohammed führte über 60 Feldzüge gegen nichtislamische christliche, jüdische und arabische Stämme, um sie gewaltsam zu islamisieren. Und wehe, sie hätten es gewagt, sich dagegen auszusprechen. Genau diese Mentalität findet man ebenfalls im Koran wieder.

so ist es.:)
Leider darf man aber in Deutschland seine Meinung zu dem heiklen Thema fast nicht mehr sagen.So viel eben zur freien Meinung in Deutschland.Die Menschen werden eben nur noch bevormundet und kontrolliert,hysterisch vom Staat ueberwacht.
 
... sie ist für mich mehr eine unbewusste angst und irrationale disgust unserer gesellschaft .. und das ist ausschliesslich das problem unserer gesellschaft ..

Hallo PT,

ich denke nicht.

Ich denke, es gibt nur bewusste Menschen, aber jeder individuelle Mensch hat seine eigene Ebene auf der er bewusst ist. Und natürlich kann sich jeder individuelle Mensch ein 'Bild machen', das er übernimmt z.B. aus dem Hörensagen oder aus den Desinformationen des Opti oder aus den Desinformationen der Mullahs, aber das muss er nicht.

Man kann erkennen, dass das, was man als 'Gesellschaft' handelt um damit etwas zu begründen, ebenso ein Phantom ist, wie 'Der Islam' oder 'Der Kommunismus' oder 'Die Religionen', denn alles das hat keine Existenz und keine Basis. Zudem kann man erkennen, dass das, was man als 'Free Speech' oder Meinungsfreiheit kennt, ein unabdingbares Individualrecht ist, das natürlich dann, wenn es für z.B. eine Desinformation z.B. von Islamischen Mullahs oder katholischen Priestern in Frauenkleidern am Sonntag missbraucht wird, weil es eben nicht das Individuale argumentiert, nicht das Problem löst, sondern im Gegenteil wiederum Phantome oder => Windmühlen creiert.

Wenn man den Kern des 'Free Speech' oder der Meinungsfreiheit erkennt, dann kann man sehen, dass es nicht um das Verbreiten von einer persönlichen Meinung geht, welche unbeschadet von erkennbarer Wahrheit oder Liebe walten kann, unter dem Motto: 'Besser ich sperre meine Tochter Jahrzehnte ein, dann hat sie wenigstens Familienanschluss' (Hader), sondern, dass es um das freie Sprechen geht, das, was man individuell als wahr erkannt hat, und das man individuell als lieblos erkannt, als Individuum frei zu sprechen. Das ist nur einem Individuum gegeben, aber nicht einer (abstrakten) Gesellschaft. Und klar ist dieses Individualrecht auch nicht veräußerbar an 'die Gesellschaft' oder eine Religion oder eine Regierung oder die EU.

Natürlich, Unwissenheit und => Egozentrik verbunden mit Hörensagen verleitet das Individuum zu Projektionen, welche den Anderen immer zum Dummen machen (wollen) oder den Anderen immer zum Feind machen. Auf einer Tontafel von ~2300 BCE, die ein Sumerer im Cuneiform System beschrieben hat, ist ein Text zu lesen. Ein Übersetzer (Edmund Gordon) übersetzte die Symbole so: "The traveler from distant places is a perennial liar." (Ref. Samuel Noah Kramer, The Sumerians, ISBN 0-226-45238-7, 1971) Es lässt ein Prinzip erkennen, dass exakt mit den obigen Attributen Unwissenheit und Egozentrik verbunden ist, denn dann, wenn sowohl die Unwissenheit aufgehoben ist, als auch die Egozentrik aufgehoben ist, (welche auch eine 'nationale' Egozentrik sein kann, wenn ein Führer beansprucht, dass sich niemand 'in die inneren Angelegenheiten der xyz Nation einmischen' darf), kann man hinter allem den einfachen individuelle Menschen ent_decken.

Nun, beides, Unwissenheit und Egozentrik, sind heilbar. Alles ist erkennbar und nichts verborgen, man muss es nur suchen und kann es finden. Und ebenso hilft das Erkennen des Selbst dabei, mehr zu sehen, als das, was nur das Ego sieht. Und wenn das Freie Sprechen eine ethische Bedeutung hat, die unabdingbar ist, dann kann man auch anerkennen, dass es das und jedes Individuum ist, das hier etwas Unabdingbares hat, welche z.B. auch im Deutschen GG als eine 'unantastbare Würde' des Menschen gelehrt wird (und nicht der Gesellschaft).

Es hat sich bei wohlwollenden Menschen gezeigt, dass das, was Menschen oder Individuen => argumentieren, also begründen in dem was sie aussagen, in dieser Weise auch gegenargumentiert werden kann, um gemeinsam das zu finden, was wahr ist, oder was in Harmonie mit der Liebe ist. Dieses wird als Tugend in der Philosophie geübt aber auch in vielen anderen Bereichen, jenseits von Politik und Hörensagen.

Ich denke gerade heute im Google-Zeitalter ist es nicht schwer, Aussagen als valide begründete Argumente zu machen, und niemand ist mehr auf Hörensagen von Mullahs oder Kirchenpappis oder die bezahlten und ehrenamtlichen => Desinformanten aus Presse, TV und Politik mehr angewiesen.

Wenn das alles richtig ist, dann ist das, was Du als eine Angst beschreibst, welche exakt aus dieser Unwissenheit und Egozentrik als eine Verhaltensweise geübt wird entsteht, sie aufgelöst werden kann durch Wissen und das Vermeiden von Egozentrik.

Z.B. kann man lernen, dass z.B. => Mevlana Jelaluddin Rumi Professor für Islamische Theologie war und Vieles in Poems und Geschichten - mit Argumenten - begründet hat, und er sagte z.B. " Man sagt dass nach Muhammad und des Propheten Offenbarung niemand anderer herabgestiegen ist. Warum nicht? Natürlich sind das andere auch, aber dann wird das nicht 'Offenbarung' genannt. Es ist das, auf was der Prophet verweist, wenn er sagt, 'Die Gläubigen sehen mit dem Licht Gottes.' Wenn der Gläubige mit Gottes Licht sieht, dann sieht er alle Dinge: Das Erste und das Letzte, die Gegenwart und das Abwesende. Wie sollte irgendetwas verborgen sein vor Gottes Licht? Und wenn etwas verborgen ist, dann ist es nicht das Licht Gottes. Deswegen existiert die Bedeutung der Offenbarung, sogar wenn sie nicht Offenbarung genannt wird."

Ebenso kann man lernen, dass der Personenkult um Mohammed samt den tradierten Riten eine Fortsetzung der Vedischen Rituale sind, die bereits vor der Zeit von Mohammed als ein Ritual zur Anbetung der Göttin ausgeübt wurde, wie ich es auch hier gezeigt habe, in vielen Artikeln.

Insofern denke ich, ist es immer ein Problem des Individuums, denn niemand Anderer kann im Individuum Unwissenheit ersetzen durch Wissen und niemand Anderer kann im Individuum die Egozentrik auflösen, als das Individuum selbst.

LG

T.
 
Hallo PT,

ich denke nicht.

Ich denke, es gibt nur bewusste Menschen, aber jeder individuelle Mensch hat seine eigene Ebene auf der er bewusst ist. Und natürlich kann sich jeder individuelle Mensch ein 'Bild machen', das er übernimmt z.B. aus dem Hörensagen oder aus den Desinformationen des Opti oder aus den Desinformationen der Mullahs, aber das muss er nicht.

All die "Desinformationen" kann man dem Koran und der Biographie Mohammeds entnehmen. Wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht, kann jeder sehen, was im Namen des Islam geschieht. Man kann aber auch in seinem religiösen Fanatismus davor die Augen verschließen. Ich kann die Menschen beim besten Willen nicht verstehen, die sich zum Islam hingezogen fühlen. In meinen Augen ist es die intoleranteste Religion, die ich kenne. Jeder, der die frauenverachtenden und intoleranten Tendenzen des Islam nicht sieht, der will sie in seiner religiösen Verblendung nicht sehen. Er glorifiziert den Islam, weil ihm diese rigiden religiösen Vorschriften den Halt geben, den er für sein Leben benötigt. Dies zeugt aber auch davon, dass er offensichtlich nicht in der Lage ist, selbst die Verantwortung für sein Leben zu übernehmen. Er braucht offensichtlich jemandem, bzw. den Koran, der ihm sagt, was er zu tun und zu denken hat.
 
Jeder, der die frauenverachtenden und intoleranten Tendenzen des Islam nicht sieht, der will sie in seiner religiösen Verblendung nicht sehen.

Jeder, der den Menschen nicht sieht, sondern nur das Phantom 'Islam' will den MENSCHEN nicht sehen. Aber ein Mensch ist wirklich, eine Religion ist nur eine Idee.

Er glorifiziert den Islam, weil ihm diese rigiden religiösen Vorschriften den Halt geben, den er für sein Leben benötigt.
Nun, das ist Moral und es ist Deine persönliche Moral, die sagt, dass Menschen, die einen Halt suchen in Vorschriften, damit zugleich Menschenverachtung betreiben. Aber dass diese Deine persönliche Moral ethische Mängel hat, kannst daran erkennen, dass Du es bist, der die Menschen verachtet, weil sie einen Halt suchen in ihrer Unvollkommenheit.
Dies zeugt aber auch davon, dass er offensichtlich nicht in der Lage ist, selbst die Verantwortung für sein Leben zu übernehmen. Er braucht offensichtlich jemandem, bzw. den Koran, der ihm sagt, was er zu tun und zu denken hat.
Ich denke, wenn jemand das sagt, aber trotzdem sagt: "Dhammanupassana Satipatthana ist die Grundlage der Achtsamkeit auf die Geistesobjekte: Achtsame Betrachtung der Geistesobjekte oder Sanna Khandha (die Daseinsgruppe von Gedächtnis und Wahrnehmung) und Sankhara Khandha (die Daseinsgruppe der geistigen Formation, des Willens oder gewohnheitsmässiger Tendenzen), die Betrachtung der Fünf Daseinsgruppen, der Fünf Hindernisse, der Sechs Sinnestore, der Sieben Erleuchtungsglieder, der Vier Edlen Wahrheiten und des Noblen Achtfachen Pfades einschliesst. In dem Buch Der einzige Weg - Die Lehre der Vipassana Meditation des Ehrwürdigen Ajarn Tong Sirimangalo findest du auf Seite 69 eine Beschreibung für das Dhammanupassana.", dann empfiehlt er Vorschriften, vermutlich aus dem Buddhismus.

Das ist z.B. das, was ich hier im Forum als => Nichtlinearität beschrieben habe und oben Egozentrik genannt habe. 'Der Dumme ist immer der Andere'.

Hier machst Du mit Lust die Menschen zu Dummen, die in den Vorschriften im Islam ihren Halt sehen, und Du machst Dich zum Weisen, weil Du in den Vorschriften des Achtfachen Pfades Deinen Halt siehst, der dazu noch die Exklusivität beansprucht, 'der einzige Weg' zu sein.

Das, was Du machst, ist aber nicht nur, dass Du einen Halt suchst in einer Vorschrift, nein, Du diskreditierst die Menschen, die im Islam ihren Halt sehen dadurch, dass Du pauschal 'den Islam' und ihre Anhänger politisch, sozial und korrupt verächtlich machst. Und die Korruption besteht darin, dass Du das, was Menschen sagen, wie z.B. Rumi oder Shams-i Tabrizi oder Attar oder Avicenna (Abu ' Ali Husein Ibn ' Abdu'llah Ibn Sina) der sagte: 'Gott ist das erste Eine, das Zwingendseiende: aus Ihm entsteht die Vielheit der Körperwelt. Die menschliche Seele, die in ihrem Leibeswesen eine Schule zur Ausbildung hat, besteht nach dem leiblichen Tode, der dem Körper für immer ein Ende macht, in enger oder entfernter Verbindung mit dem Weltgeist fort. Diese Vereinigung mit dem Geist - die kein völliges Einswerden ist! - ist die Seligkeit der guten, wissenden Seele. Die Seele des wahren Weisen ist wie ein Vogel: mit großer Mühe entkommt sie den irdischen Stricken und durchfliegt die Weltenräume, bis der Engel des Todes ihr die letzten Fesseln löst. Alles Tun und Geschehen ist aus der Liebe zu Gott geboren. Und diese geistige Liebe, diese reingeistige Seligkeit kann die Menge nicht verstehen, für sie ist daher noch das Gesetz der Religion verpflichtend. Denn Muhammad wollte seine Wüsten-Araber zu höherer Erkenntnis erziehen, musste sie aber wegen ihrer Verständnislosigkeit für rein geistige Dinge mit der Aussicht auf körperliche Leiden oder Freuden im Jenseits bei den Vorschriften der Religion halten.

Mit dieser sinnlichen Menge, deren Gottesdienst in der Beobachtung äußerer Formen besteht, stimmen die Asketen überein, obgleich ja sie gerade ganz und gar der Welt und den Sinnen entsagen wollen, weil auch sie nur im Hinblick auf den Himmel als Lohn ihre frommen Werke ausüben.

Höher als die Menge und der fromme Asket stehen die wahren Gottesverehrer geistiger Liebe, die die nichts wollen, als Gott selbst, ohne Hoffnung, ohne Furcht. Ihr Eigentum ist die Freiheit des Geistes.

Dies Geheimnis soll man aber der Menge nie offenbaren -- nur seinen Schülern vertraut es der Weise an."
(nach T.J. de Boer)

nicht zu Kenntnis nimmst und ignorierst.

In jeder (sozialen) Gesellschaft auf der Welt gibt es soziale Gesetze, welche für jene ein Halt sein können, welchen in sich selbst der Unterschied zwischen Mein und Dein nicht bewusst ist, und offensichtlich ist es nicht einmal Dir bewusst, denn das, was das des Anderen ist, der seinen Halt im Koran sucht, ist nicht das Deinige.

Jeder der die spirituellen Welten kennt, weiß, dass im Koran sowohl das soziale Moralgesetz enthalten ist, aber auch die Hinweise auf die spirituelle Ordnung die im Koran 'Al' genannt wird und im Hebräischen 'El' wie in 'Isra_El' ('Der mit Gott ringt') genannt wird. In Deutschland kümmert sich Herr Schäuble um das Moralgesetz und belehrt öffentlich das Bundesverfassungsgericht, und in den USA hat sich bis vor kurzem Mr. W. Bush darum gekümmert und im Forum kümmert sich Cultbuster darum.

Buddha war ein Mensch und er sagte: 'Nicht diese Lehre führt zur Abkehr, zur Wendung, zur Auflösung, zur Aufhebung, zur Durchschauung, zur Erwachung, zur Erlöschung, sondern nur zur Einkehr in das Reich der Grenze möglicher Wahrnehmung.' Und ich, fand diese Lehre ungenügend, ihr Mönche, und unbefriedigt von ihr zog ich fort. .. Von allen Dingen ewig abgeschieden, verlassend alles, lebenswahngeläutert, durch mich allein belehrt, wen kann ich nennen? Kein Lehrer hat mich aufgeklärt, kein Wesen gibt es, das mir gleicht, die Welt mit ihren Göttern hat nicht Einen Ebenbürtigen."

Es ist die Freiheit eines jeden Menschen Unvollkommen zu sein, und selbst ohne Dich, seine Fehler zu machen.

Rumi sagte:
"Komm nur, ja komm nur, wer immer Du bist;
Sucher, Verehrer, Freund des Verlassens.
Es ist kein Problem, was es auch ist,
mit Zweifeln müssen wir uns nicht befassen.
Du hast Eide gebrochen? Und das tausendmal?
Auch dann komme wieder, beginne noch mal."

T.
 
Jeder, der den Menschen nicht sieht, sondern nur das Phantom 'Islam' will den MENSCHEN nicht sehen. Aber ein Mensch ist wirklich, eine Religion ist nur eine Idee.

Du hörst dich offenbar selber gerne reden. Deshalb musst du wohl auch immer so lange Beiträge verfassen. Mir waren solche Menschen immer schon sehr unsympathisch. Ich hatte immer den Eindruck, sie schwätzen dich voll, damit sie dich nicht zu Wort kommen lassen, denn sie wollen eines nicht, nämlich zuhören. Ich habe übrigens gar nichts gegen die Moslems gesagt. Meine Kritik richtete sich in erster Linie gegen den Islam. Ich habe mich sehr lange und sehr intensiv mit Moslems über den Islam unterhalten, denn ich habe mich mehrere Monate lang im Umfeld meherer Moscheen aufgehalten. Dabei musste ich leider feststellen, dass besonders die gläubigen Moslems in der Regel sehr ungebildet sind und sich weder mit der islamischen Geschichte, noch mit dem Koran auskennen, obwohl sie fünfmal am Tag beten und obwohl sie täglich in die Moschee gehen. Und wehe, man wagt es, den Islam zu kritisieren. Dann schlägt einem blanker Hass entgegen und man muss sich sehr genau überlegen, was man sagt, wenn man nicht mit ernsthaften Konsequenzen rechnen möchte.

Der Islam ist und bleibt für mich eine sehr intolerante "Religion". Das kann man schon daran erkennen, das die Menschen, die sich vom Islam abwenden, mit dem Tode bedroht werden. Mein Respekt gilt daher Mina Ahadi, einer exil-iranischen politischen Aktivistin, die sich für Menschenrechte und Religionsfreiheit einsetzt. Sie ist die Vorsitzende des Rats der Exmuslime, die 2001 das Internationale Komitee gegen Steinigung gründete. Ich kann jedem nur empfehlen sich einmal den Podcast (die Radiosendung) von Mina Ahadi anzuhören. Dieser Podcast öffnete mir die Augen über den Islam und führte dazu, dass ich mich intensiv mit ihm beschäftigte. Erst dadurch ist mir so richtig aufgefallen, wie frauenfeindlich und menschenverachtend der Islam in Wirklichkeit ist
 
Du hörst dich offenbar selber gerne reden. Deshalb musst du wohl auch immer so lange Beiträge verfassen ...

"Letzter Kunstgriff

Wenn man merkt, daß der Gegner überlegen ist und man Unrecht behalten wird, so werde man persönlich, beleidigend, grob. Das Persönlichwerden besteht darin, daß man von dem Gegenstand des Streites (weil man da verlornes Spiel hat) abgeht auf den Streitenden und seine Person irgend wie angreift: man könnte es nennen argumentum ad personam, zum Unterschied vom argumentum ad hominem: dieses geht vom rein objektiven Gegenstand ab, um sich an das zu halten, was der Gegner darüber gesagt oder zugegeben hat. Beim Persönlichwerden aber verläßt man den Gegenstand ganz, und richtet seinen Angriff auf die Person des Gegners: man wird also kränkend, hämisch, beleidigend, grob. Es ist eine Appellation von den Kräften des Geistes an die des Leibes, oder an die Tierheit. Diese Regel ist sehr beliebt, weil jeder zur Ausführung tauglich ist, und wird daher häufig angewandt. Nun frägt sich, welche Gegenregel hiebei für den andern Teil gilt. Denn will er dieselbe gebrauchen, so wirds eine Prügelei oder ein Duell oder ein Injurienprozeß.

Man würde sich sehr irren, wenn man meint, es sei hinreichend, selbst nicht persönlich zu werden. Denn dadurch, daß man Einem ganz gelassen zeigt, daß er Unrecht hat und also falsch urteilt und denkt, was bei jedem dialektischen Sieg der Fall ist, erbittert man ihn mehr als durch einen groben, beleidigenden Ausdruck. Warum? Weil wie Hobbes de Cive, Kap. 1, sagt: Omnis animi voluptas, omnisque alacritas in eo sita est, quod quis habeat, quibuscum conferens se, possit magnifice sentire de seipso. – Dem Menschen geht nichts über die Befriedigung seiner Eitelkeit und keine Wunde schmerzt mehr als die, die dieser geschlagen wird. (Daraus stammen Redensarten wie »die Ehre gilt mehr als das Leben« usw.) Diese Befriedigung der Eitelkeit entsteht hauptsächlich aus der Vergleichung Seiner mit Andern, in jeder Beziehung, aber hauptsächlich in Beziehung auf die Geisteskräfte. Diese eben geschieht effective und sehr stark beim Disputieren. Daher die Erbitterung des Besiegten, ohne daß ihm Unrecht widerfahren, und daher sein Greifen zum letzten Mittel, diesem letzten Kunstgriff: dem man nicht entgehen kann durch bloße Höflichkeit seinerseits. Große Kaltblütigkeit kann jedoch auch hier aushelfen, wenn man nämlich, sobald der Gegner persönlich wird, ruhig antwortet, das gehöre nicht zur Sache, und sogleich auf diese zurücklehnt und fortfährt, ihm hier sein Unrecht zu beweisen, ohne seiner Beleidigungen zu achten, also gleichsam wie Themistokles zum Eurybiades sagt: pataxon men, akouson de. Das ist aber nicht jedem gegeben.

Die einzig sichere Gegenregel ist daher die, welche schon Aristoteles im letzten Kapitel der Topica gibt: Nicht mit dem Ersten dem Besten zu disputieren; sondern allein mit solchen, die man kennt, und von denen man weiß, daß sie Verstand genug haben, nicht gar zu Absurdes vorzubringen und dadurch beschämt werden zu müssen; und um mit Gründen zu disputieren und nicht mit Machtsprüchen, und um auf Gründe zu hören und darauf einzugehn; und endlich, daß sie die Wahrheit schätzen, gute Gründe gern hören, auch aus dem Munde des Gegners, und Billigkeit genug haben, um es ertragen zu können, Unrecht zu behalten, wenn die Wahrheit auf der andern Seite liegt. Daraus folgt, daß unter Hundert kaum Einer ist, der wert ist, daß man mit ihm disputiert. Die Übrigen lasse man reden, was sie wollen, denn desipere est juris gentium, und man bedenke, was Voltaire sagt: La paix vaut encore mieux que la vérité; und ein arabischer Spruch ist: »Am Baume des Schweigens hängt seine Frucht der Friede.«

Das Disputieren ist als Reibung der Köpfe allerdings oft von gegenseitigem Nutzen, zur Berichtigung der eignen Gedanken und auch zur Erzeugung neuer Ansichten. Allein beide Disputanten müssen an Gelehrsamkeit und an Geist ziemlich gleichstehn. Fehlt es Einem an der ersten, so versteht er nicht Alles, ist nicht au niveau. Fehlt es ihm am zweiten, so wird die dadurch herbeigeführte Erbitterung ihn zu Unredlichkeiten und Kniffen [oder] zu Grobheit verleiten.

Zwischen der Disputation in colloquio privato sive familiari und der disputatio sollemnis publica, pro gradu usw. ist kein wesentlicher Unterschied. Bloß etwa, daß bei letzterer gefordert wird, daß der Respondens allemal gegen den Opponens Recht behalten soll und deshalb nötigenfalls der praeses ihm beispringt; – oder auch daß man bei letzterer mehr förmlich argumentiert, seine Argumente gern in die strenge Schlußform kleidet."
(Arthur Schopenhauer)
 
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Hallo PT,

ich denke nicht.

Ich denke, es gibt nur bewusste Menschen, aber jeder individuelle Mensch hat seine eigene Ebene auf der er bewusst ist. Und natürlich kann sich jeder individuelle Mensch ein 'Bild machen', das er übernimmt z.B. aus dem Hörensagen oder aus den Desinformationen des Opti oder aus den Desinformationen der Mullahs, aber das muss er nicht.
hallo tucholsky ..

ich danke dir herzlich für deinen text ... ich habe es öfter lesen müssen, um den satz zu verstehen und einzusehen ...

Man kann erkennen, dass das, was man als 'Gesellschaft' handelt um damit etwas zu begründen, ebenso ein Phantom ist, wie 'Der Islam' oder 'Der Kommunismus' oder 'Die Religionen', denn alles das hat keine Existenz und keine Basis. Zudem kann man erkennen, dass das, was man als 'Free Speech' oder Meinungsfreiheit kennt, ein unabdingbares Individualrecht ist, das natürlich dann, wenn es für z.B. eine Desinformation z.B. von Islamischen Mullahs oder katholischen Priestern in Frauenkleidern am Sonntag missbraucht wird, weil es eben nicht das Individuale argumentiert, nicht das Problem löst, sondern im Gegenteil wiederum Phantome oder => Windmühlen creiert.

Wenn man den Kern des 'Free Speech' oder der Meinungsfreiheit erkennt, dann kann man sehen, dass es nicht um das Verbreiten von einer persönlichen Meinung geht, welche unbeschadet von erkennbarer Wahrheit oder Liebe walten kann, unter dem Motto: 'Besser ich sperre meine Tochter Jahrzehnte ein, dann hat sie wenigstens Familienanschluss' (Hader), sondern, dass es um das freie Sprechen geht, das, was man individuell als wahr erkannt hat, und das man individuell als lieblos erkannt, als Individuum frei zu sprechen. Das ist nur einem Individuum gegeben, aber nicht einer (abstrakten) Gesellschaft. Und klar ist dieses Individualrecht auch nicht veräußerbar an 'die Gesellschaft' oder eine Religion oder eine Regierung oder die EU.

Natürlich, Unwissenheit und => Egozentrik verbunden mit Hörensagen verleitet das Individuum zu Projektionen, welche den Anderen immer zum Dummen machen (wollen) oder den Anderen immer zum Feind machen. Auf einer Tontafel von ~2300 BCE, die ein Sumerer im Cuneiform System beschrieben hat, ist ein Text zu lesen. Ein Übersetzer (Edmund Gordon) übersetzte die Symbole so: "The traveler from distant places is a perennial liar." (Ref. Samuel Noah Kramer, The Sumerians, ISBN 0-226-45238-7, 1971) Es lässt ein Prinzip erkennen, dass exakt mit den obigen Attributen Unwissenheit und Egozentrik verbunden ist, denn dann, wenn sowohl die Unwissenheit aufgehoben ist, als auch die Egozentrik aufgehoben ist, (welche auch eine 'nationale' Egozentrik sein kann, wenn ein Führer beansprucht, dass sich niemand 'in die inneren Angelegenheiten der xyz Nation einmischen' darf), kann man hinter allem den einfachen individuelle Menschen ent_decken.

Nun, beides, Unwissenheit und Egozentrik, sind heilbar. Alles ist erkennbar und nichts verborgen, man muss es nur suchen und kann es finden. Und ebenso hilft das Erkennen des Selbst dabei, mehr zu sehen, als das, was nur das Ego sieht. Und wenn das Freie Sprechen eine ethische Bedeutung hat, die unabdingbar ist, dann kann man auch anerkennen, dass es das und jedes Individuum ist, das hier etwas Unabdingbares hat, welche z.B. auch im Deutschen GG als eine 'unantastbare Würde' des Menschen gelehrt wird (und nicht der Gesellschaft).

Es hat sich bei wohlwollenden Menschen gezeigt, dass das, was Menschen oder Individuen => argumentieren, also begründen in dem was sie aussagen, in dieser Weise auch gegenargumentiert werden kann, um gemeinsam das zu finden, was wahr ist, oder was in Harmonie mit der Liebe ist. Dieses wird als Tugend in der Philosophie geübt aber auch in vielen anderen Bereichen, jenseits von Politik und Hörensagen.

Ich denke gerade heute im Google-Zeitalter ist es nicht schwer, Aussagen als valide begründete Argumente zu machen, und niemand ist mehr auf Hörensagen von Mullahs oder Kirchenpappis oder die bezahlten und ehrenamtlichen => Desinformanten aus Presse, TV und Politik mehr angewiesen.

Wenn das alles richtig ist, dann ist das, was Du als eine Angst beschreibst, welche exakt aus dieser Unwissenheit und Egozentrik als eine Verhaltensweise geübt wird entsteht, sie aufgelöst werden kann durch Wissen und das Vermeiden von Egozentrik.

Z.B. kann man lernen, dass z.B. => Mevlana Jelaluddin Rumi Professor für Islamische Theologie war und Vieles in Poems und Geschichten - mit Argumenten - begründet hat, und er sagte z.B. " Man sagt dass nach Muhammad und des Propheten Offenbarung niemand anderer herabgestiegen ist. Warum nicht? Natürlich sind das andere auch, aber dann wird das nicht 'Offenbarung' genannt. Es ist das, auf was der Prophet verweist, wenn er sagt, 'Die Gläubigen sehen mit dem Licht Gottes.' Wenn der Gläubige mit Gottes Licht sieht, dann sieht er alle Dinge: Das Erste und das Letzte, die Gegenwart und das Abwesende. Wie sollte irgendetwas verborgen sein vor Gottes Licht? Und wenn etwas verborgen ist, dann ist es nicht das Licht Gottes. Deswegen existiert die Bedeutung der Offenbarung, sogar wenn sie nicht Offenbarung genannt wird."

Ebenso kann man lernen, dass der Personenkult um Mohammed samt den tradierten Riten eine Fortsetzung der Vedischen Rituale sind, die bereits vor der Zeit von Mohammed als ein Ritual zur Anbetung der Göttin ausgeübt wurde, wie ich es auch hier gezeigt habe, in vielen Artikeln.

Insofern denke ich, ist es immer ein Problem des Individuums, denn niemand Anderer kann im Individuum Unwissenheit ersetzen durch Wissen und niemand Anderer kann im Individuum die Egozentrik auflösen, als das Individuum selbst.

LG

T.
ich möchte deine texte und besonders den link über mevlana jelaluddin rumi nochmal hervorheben, denn sie sind es wert öfter gelesen und verstanden zu werden ..
und bin ebenfalls der meinung, dass der "personenkult um mohammed samt den tradierten riten eine fortsetzung der (tantrischen) vedischen rituale" sind .. habe in diesen arabischen länder eine islamisiche sufi-gruppe kennenlernen dürfen, die fest überzeugt sind, dass allah die ganze menschheit und das ganze all, wegen einer frau (weibliches prinzip) erschaffen hat ..

lg
PT
 
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