Iran, Israel, USA - Krieg

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Ist überhaupt nicht schwierig den Krieg zu legitimieren.

Erstens erklärt das iranische Regime fortgesetzt Israel vernichten zu wollen, und spätestens nach dem Terrorangriff vom 7.10.23 durch die iranische Proxy-Terrorgruppe Hamas ist das ernst zu nehmen. Wenn dein Feind deine komplette Vernichtung anstrebt ist es vollkommen fair ihm zuvorzukommen, in dem man das Regime dort ausschaltet. Es ist ein Präventivschlag, und auch ist es erlaubt seinen Verbündeten ins Spiel zu bringen. Noch mehr der Fall, da Iran offensichtlich an einer Atombombe interessiert ist.

Es gibt nicht die geringste Grundlage dafür, dass ein Frieden mit diesen Islamisten für Israel möglich ist.

Zweitens wurden wohl 30000 bis 40000 Menschen im Iran durch das Regime ermordet Anfang des Jahres https://en.wikipedia.org/wiki/2025–2026_Iranian_protests und insofern kann man den Militärschlag auch als Nothilfe ansehen, UND die Oppositionellen im Iran sehen es auch genau so, und deren Führung (so kann man sagen) Prinz Reza Pahlavi ist auch involviert.

Mag sein, dass es dem US-Präsidenten Trump aufgrund des Epstein-Skandals zusätzlich gelegen kommt und Motivation ist davon abzulenken, aber ändert nichts daran, dass der Angriff legitim ist.

Und da es bisher so aussieht, dass keine Bodentruppen eingesetzt werden, muss auch nicht begründet werden, warum man das Leben der eigenen Leute im großen Stil aufs Spiel setzt.

Daher ist es sowohl ein legitimer Präventivschlag Israels als auch Nothilfe für Oppositionelle vor Ort.

Und hätte viel früher passieren sollen, dass die USA eingreift. Hätten sie das im letzten Jahr mit Israel getan, würde es die 30000 bis 40000 toten Oppositionellen möglicherweise nicht geben.

Am Ende gilt auch im Großen das selbe wie im Kleinen, wenn möglich müssen (Massen)Mörder gestoppt werden. Das kann sich schwierig und gefährlich darstellen, aber hier wäre noch zusätzlich zu erwarten, dass es nur gefährlicher wird, sollten sie an die Atombombe kommen.

Alles spricht für diesen Militärschlag.
Oha, "Präventivschläge" hatten wir schon öfter, ich erinnere mich. Das nannte sich die "Achse der Guten" oder die "Achse der Willigen" oder so ähnlich. Mit ganz bösen Folgen, jeder Krieg ist übrigens eine Verfehlung schlechthin. Und auf Völkerrecht kann der Westen ja ohnehin gerne mal pfeifen. Und das ist nicht davon abhängig, was man vom Regime im Iran halten mag, völlig losgelöst davon. Ist dir nicht klar, dass es nie um Menschenrechte geht bei derartigen militärischen Interventionen? Man muss nur gut interpretieren und Geschichten in die Welt setzen können, je öfter, umso besser, das verstärkt die Wahrheitsnähe. Wissen wir doch, jede Wiederholung und sei sie noch so falsch, führt näher zur Wahrheit.

Ich sage dir, worum es tatsächlich geht: Eretz Israel, die zionistische Dominanz Israels im Nahen Osten.
 
Wenn es die eigene Bevölkerung schafft, hätte ich noch dazu sagen müssen. In den Ländern, im Nahen Osten vor allem, wo sich die Amis eingemischt haben oder vor allem das Argument vorgeschoben haben, dass sie der Bevölkerung helfen wollen, ist das sehr viel schlechter geworden.
es kann doch nur was werden wenn die eigene bevölkerung sich was aufbaut und dahintersteht.
Schön denkt man sich wenn jemand hilft, aber letztlich bleibt das Volk was etwas hervorbringen muss.
 
es kann doch nur was werden wenn die eigene bevölkerung sich was aufbaut und dahintersteht.
Schön denkt man sich wenn jemand hilft, aber letztlich bleibt das Volk was etwas hervorbringen muss.
Erstmal können vor Lachen...in Zeiten des Umbruchs hat das Volk meist noch weniger zu melden.

Und hier dachte ich grade, oh wie hübsch, lauter Phallus-Bauwerke :rolleyes: :

Ein Blick reicht, um das Land zu verstehen...*nun ist das Bild schon wieder weg, es war die Skyline von Dohar*

Und tausende Urlauber sitzen fest in der Golfregion, auf Kreuzfahrtschiffen z.B. und sind sauer und es
"kommt Unmut auf"...
Tja.
Kann jetzt ehrlich gesagt nicht behaupten, dass mir das sonderlich leidtäte, außer, sie
würden getroffen.
 
Zuletzt bearbeitet:
es kann doch nur was werden wenn die eigene bevölkerung sich was aufbaut und dahintersteht.
Wie denn? Die Opposition kann nicht geschlossen sein, es gibt da div Strömungen wenn ich das richtig verstanden habe. Das liegt daran, dass Zehntausende oder mehr hinter Gittern verschwunden, gefoltert, ermordet worden sind.
Schön denkt man sich wenn jemand hilft, aber letztlich bleibt das Volk was etwas hervorbringen muss.
Wie soll das iranische Volk das schaffen?
 
und du menst sie wählen, sollten sie die Möglichkeit haben-, etwas anderes?
Woher soll das kommen wenn die Entwicklung im Kern bei dem einzelnen Menchen nicht stattfindet.?
Sie kriegen doch voraussichtlich gar nicht die Möglichkeit, zu wählen.
Oder wurde in Venezuela gewählt oder steht das in Aussicht?
In Syrien? In Lybien? Im Irak? to be continued...
Nicht mal die Opposition konnte sich im Iran vereinen, weil Sanktionen und gesperrte Kommunikationwege das verhinderten, und jetzt werden die Karten ohne sie neu gemischt.
In solchen Ländern geht es um so viele Interessen von Mächtigen, da wird das Volk nicht gefragt.
 
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Die Nazis im Netz kritisieren den Angriff auf den Iran auch.

Kein Wunder: https://de.wikipedia.org/wiki/Holocaustleugnungskonferenz_in_Teheran_2006
Eingeladen waren damals NPD und Ku-Klux-Klan, unter anderem...
Und wer bekämpft die Juden denn mehr als das iranische Regime?

Ich finde es erschreckend, dass viele selbsterklärte Linke die antisemitisch-islamofaschistische Terrorachse um den Iran zumindest implizit und de facto unterstützen.

Und man erinnere sich, der Iran sah es auch so:

Sonst heißt es immer "Wer mit Nazis" an einem Tisch sitzt...?!

Und auch darüber hinaus vertritt das Regime ultrareaktionäre Werte, zum Beispiel:

Und Frauen haben ebenfalls keine Rechte.

Oder kurz gesagt:
Es gab schlimmere Ideen und Gruppen als diese "propalästinensische Linke" in der Historie der Menschheit, aber selten gab es wiederum dümmere Gruppen, insofern dass die meisten Bewegungen letztlich (selbst wenn es schief ging) Ziele und Verbündete hatten, die mit ihren Werten im Einklang standen. Hier aber nicht (mehr) der Fall... Diese Gruppe von Linken hat komplett den Plot verloren, wie Falschfahrer auf der Gegenfahrbahn, die sich darüber wundern, wie viele "Verrückte" ihnen auf der Autobahn entgegen kommen. Nein, ihr seid es...

P.S: Ich bin selber wirtschaftlich links eigentlich, und für Homo-Ehe usw. Sehe mich insgesamt als Zentrist. Aber beträchtliche Teile der Linken (noch mehr weltweit) sind mittlerweile irgendwas zwischen hoffnungslos naiv (bester Fall), komplett irrational und gefährlich antisemitisch.

In der taz gibt es einen guten Beitrag genau darüber:

 
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