Immunsystem

Joey schrieb:
Wenn es nachgewiesenermaßen den Genesungsprozess unterstützt... warum nicht?

Nachgewiesen? Von wem? Den Arbeitgebervertretern, damit die Menschen möglichst rasch wieder "funktionieren"? Oder der Pharmaindustrie?
Der menschliche Körper hat von Natur aus Selbstheilungskräfte, die mit Chemie immer mehr und immer stärker zurückgedrängt werden. (S)einem Kind gesteht man die Zeit dem Körper noch zu, den er zur Heilung braucht; unterstützt ihn mit Essigpatscherl, Wadenwickeln, Zwiebelsaft und ähnlichem. Warum wohl? Warum steht bei all diesen Hausmitteln und Naturheilkundemitteln nicht "Achtung, für Erwachsene sinnlos bis gefährlich"?

Joey schrieb:
Und wieso soll man dem Immunsystem soviel Arbeit machen, wenn es eben auch leichter geht? Warum setzt Du die medikamentengabe mit Passivität gleich?

Siehe oben. Der Hintergrund ist ein anderer, nicht der, dass "Natürliches" nicht funktioniert. Jeder verantwortungsvolle Arzt wird erstmal schauen und "klein" anfangen. Ein patient kann i.d.R. nicht ermessen, was da drin ist in dem "kleinen". Der nimmt halt das, was ihm Onkel Doc gibt, hauptsache, er ist schnell wieder fit - und wenns nur für das nächste Tennisspiel mit dem Freund ist. :D

Joey schrieb:
Was zuviel oder zu wenig ist, kann auch mit guter methodik erforscht werden. Auch diese Frage gehört zur evidenz- und wissenschaftsbasierten Medizin. Medizin bedeutet eben nicht automatisch alles zu schlucken, was es an Medikamenten auf dem Markt gibt oder angeboten wird.

Sicher gehört es in den Bereich der Medizin. Nichtsdestotrotz sollte Patient mündig sein und sich fragen, ob er das Pülverchen tatsächlich braucht. Der "Vorteil" von diesem Chemiezeug ist halt, dass es schnell wirkt. Ob's tatsächlich ein Vorteil ist, wage ich zu bezweifeln.
Abgesehen davon gibt es auch unter den Ärzten solche und solche. Manche gehen verantwortungsvoll mit den Rezepten um, andere verschreiben sofort und viel zu viel. Da reden sie sich dann gegenseitig auf auf den anderen aus. Onkel Doc auf den Patienten, der vermeintlich nix anderes will, und Patient sagt "na, Onkel Doc muss es ja wissen".

LP
 
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Nö, das glaubt niemand. Ich nehme z.B. keine Medikamente, weil ich derzeit gesund bin. Im Krankheitsfall bin ich aber - sofern vom Arzt geraten - gerne bereit, medikamente zu nehmen, die nachgewiesenermaßen den Genesungsprozess unterstützen. Z.B. bei einer bakteriellen Infektion Antibiotika zu nehmen unterstützt das Immunsystem in seiner Arbeit. Der Mechanismus ist verstanden, die Wirkung in guten Studien belegt etc.

Und das Attribut "Chemie" taugt zur Unterscheidung rein gar nichts. ALLES ist Chemie. ALLES besteht aus Atomen, Molekülen etc. Auch das, was aus der Natur kommt.

Es wird heute viel zu viel immer gleich mit der Chemiekeule zugekloppt. Viele Erkrankungen ließen sich auch schonender, etwa mit Ernährungsumstellung, Bewegung usw. angehen. Doch das ist völlig unüblich hier, zumindest meiner Erfahrung nach. Das ist sicherlich regional verschieden.

Was der ganze Medikamentenmißbrauch schon angerichtet hat sehen wir ja. Im Leitungswasser sind Medikamentenrückstände. und so kann man davon ausgehen daß sie sich überall verteilen. Es wird höchste Zeit, daß wir im Umgang mit Medikamenten bewußter werden und uns auf die Naturheilkunde besinnen.
 
Nachgewiesen? Von wem? Den Arbeitgebervertretern, damit die Menschen möglichst rasch wieder "funktionieren"? Oder der Pharmaindustrie?

Die Methodik, mit der geforscht werden sollte, ist klar. Wenn wegen gewinnstreben die Pharmaindustrie da Schlupflöcher sucht und findet, ist das nicht der Wissenschaft anzulasten.

Und die positive Wirkung von Medikamenten wird erforscht - oft mit hervorragender Methodik.

Und ich weiß nicht, wie es Dir geht, aber ich bin ungern krank. Wenn ich den Zustand signifikant verkürzen kann, mache ich das auch.

Der menschliche Körper hat von Natur aus Selbstheilungskräfte, die mit Chemie immer mehr und immer stärker zurückgedrängt werden. (S)einem Kind gesteht man die Zeit dem Körper noch zu, den er zur Heilung braucht; unterstützt ihn mit Essigpatscherl, Wadenwickeln, Zwiebelsaft und ähnlichem. Warum wohl? Warum steht bei all diesen Hausmitteln und Naturheilkundemitteln nicht "Achtung, für Erwachsene sinnlos bis gefährlich"?

Nochmal:

Zum einen: ALLES ist Chemie. Du kannst nicht nicht Chemie einnehmen. Auch der Zwiebelsaft ist Chemie. Auch die Naturheilmittel, von denen alle so schwärmen, sind Chemie.

Desweiteren: Stell Dir folgendes Bild vor. Es stehen sich zwei Armeen gegenüber: Die Armee der Krankheitserreger und die Armee des Immunsystems. Du willst, dass die Armee des Immunsystems den Kampf gewinnt, und das bitte auch relativ schnell. Du kannst dem Immunsystem - den Selbstheilöungskräften - dabei helfen, indem Du - z.B. durch die gabe von Medikamenten - die Armee der Krankheitserreger mit-reduzierst. Für Bakterien klappt das oft wunderbar - mit Viren ist das schwieriger. Wieso glaubst Du, werden dadurch die Selbstheilungskräfte "zurückgedrängt"? Und was machen die Aufgezählten Naturheilmettel - Zwiebelsaft etc. - mehr/besser als "Symptome lindern", was man oft der "Schulmedizin" vorwirft?

(...) Sicher gehört es in den Bereich der Medizin. Nichtsdestotrotz sollte Patient mündig sein und sich fragen, ob er das Pülverchen tatsächlich braucht. Der "Vorteil" von diesem Chemiezeug ist halt, dass es schnell wirkt. Ob's tatsächlich ein Vorteil ist, wage ich zu bezweifeln.

Warum sollte das nicht von Vorteil sein?

Welche sind denn deine Gründe? Und wo sind sie anders als meine?

Meine Gründe, Medikamente wegzulassen, sind meist einfach Faulheit. In den meisten Fällen bin ich nicht lange krank. Da führt dann eine Behandlung auch nicht zu einer so starken Beschleunigung der genesung, dass ich denke, dass es sich lohnt.

Z.B. eine Erkältung verläuft bei mir typischerweise so: Einen Tag, selten zwei Tage, fühle ich mich dreckig mit Kopf-, Hals und Gliederschmerzen. Danach geht es wieder, nur dass die Nase noch ein paar weitere Tage viel Auswurf produziert. Und dann ist es überstanden. Mit Medikamenten, die ich mir holen müsste, während es mir dreckig geht, mag es zwar besser gehen, aber nicht soviel ebsser, als dass ich im kranken Zustand denke, dass es sich lohnt, mich jetzt zur Apotheke zu schleppen.
 
Es wird heute viel zu viel immer gleich mit der Chemiekeule zugekloppt.

Was heißt denn "zuviel"? Und wieso glaubst Du entscheiden zu können, was zuviel ist?

Viele Erkrankungen ließen sich auch schonender, etwa mit Ernährungsumstellung, Bewegung usw. angehen. Doch das ist völlig unüblich hier, zumindest meiner Erfahrung nach. Das ist sicherlich regional verschieden.

Ich kenne KEINEN Arzt, der nicht gesündere Ernährung und Bewegung emnpfiehlt. Ich kenne auch KEINEN Arzt, der einen stark übergewichtigen Patienten nicht auf die Gefahr von Diabetis etc. hinweist.

Ein Problem ist, dass diese "schonenden Maßnahmen" von den Menschen viel Disziplin abverlangen. Soll z.B. einem Typ-2-Diabetiker die Medikation verweigert werden, weil er es ja auch ander hätte schaffen können?

Was der ganze Medikamentenmißbrauch schon angerichtet hat sehen wir ja. Im Leitungswasser sind Medikamentenrückstände. und so kann man davon ausgehen daß sie sich überall verteilen. Es wird höchste Zeit, daß wir im Umgang mit Medikamenten bewußter werden und uns auf die Naturheilkunde besinnen.

Wenn die Naturheilkunde ihre Wirksamkeit ebensogut belegen kann, wie die medikamente - d.h. wenn sie auch ebensogut randomisierte Doppelblindstudien bestehen - immer gerne. Solange ein Verfahren das nicht reproduzierbar etc. schafft, besteht kein Grund, anzunehmen, es wäre in der Wirkung den geprüften Medikamenten ebenbürtig.
 
Zum Thema Influenza kann ich folgendes sagen - ich bin kein Mensch, der überall "böse Viren" sieht. Aber eines Tages erwischte mich die "richtige" Grippe - das erfuhr ich aber erst ein paar Tage später, als man mich zum Notarzt brachte mit über 40 ° Fieber und kaum noch ansprechbar.
Da ich ansonsten auch geneigt bin, "hinter" eine Krankheit zu sehen, schließe ich irgendwelche Glaubenssätze einfach mal aus. Und kann nur sagen - eine richtige Grippe ist ein anderes Kaliber als das, was man sich so manchmal ans Bein bindet.

Bezüglich Medikamente: ja, es werden oftmals zu viele Medis verschrieben und/oder konsumiert. Aber per se sind Medikamente oft ein Segen. Das erkennt man meist aber nur, wenn man wirklich mal darauf angewiesen ist.
 
Was heißt denn "zuviel"? Und wieso glaubst Du entscheiden zu können, was zuviel ist?

Chemie, so wie Lichtpriester und ich den Begriff hier gebraucht haben meint denaturierte Präparate der Pharmaindustrie. Diese sollte man möglichst gar nicht einnehmen. Nur wenn unbedingt nötig.

Die moderne Medizin tut oftmals so als wüßte sie alles. Aber das stimmt keineswegs. Oft staunt man auch bei einfachen Sachen, daß die Wissenschaft noch immer keine Ahnung hat wie das funktioniert. Und so ist es auch bei Medikamenten, bei denen kein Mensch genau weiß was sie alles für Wirkungen und Nebenwirkungen haben. Auch nicht die "Halbgötter in Weiß". Es wird bedenkenlos verschrieben weil das irgendwo steht und die Krankenkasse ihren Segen gibt.


Ich kenne KEINEN Arzt, der nicht gesündere Ernährung und Bewegung emnpfiehlt. Ich kenne auch KEINEN Arzt, der einen stark übergewichtigen Patienten nicht auf die Gefahr von Diabetis etc. hinweist.

Ich bin noch nie in meinem Leben von einem Arzt in Ernährungsfragen beraten worden. Allerdings muß ich auch zugeben, daß ich ungefähr mein Idealgewicht habe und selten krank bin.



Ein Problem ist, dass diese "schonenden Maßnahmen" von den Menschen viel Disziplin abverlangen. Soll z.B. einem Typ-2-Diabetiker die Medikation verweigert werden, weil er es ja auch ander hätte schaffen können?

Das ist natürlich auch klar. Viele Patienten machen es einfach nicht, wenn man ihnen Hinweise zur Ernährung gibt. Dann belügen sie den Arzt und vielleicht auch sich selbst.


Wenn die Naturheilkunde ihre Wirksamkeit ebensogut belegen kann, wie die medikamente - d.h. wenn sie auch ebensogut randomisierte Doppelblindstudien bestehen - immer gerne. Solange ein Verfahren das nicht reproduzierbar etc. schafft, besteht kein Grund, anzunehmen, es wäre in der Wirkung den geprüften Medikamenten ebenbürtig.

Da müßte wohl seitens der zuständigen Stellen Interesse geweckt werden. Es gibt reichlich Material über Kräuterheilkunde, das in den Bibliotheken verstaubt. Aber im Augenblick sieht es danach aus daß die Entwicklung genau in die entgegengesetzte Richtung verläuft. Die EU will wohl die Benutzung von Heilkräutern einschränken oder sogar völlig verbieten.
 
Chemie, so wie Lichtpriester und ich den Begriff hier gebraucht haben meint denaturierte Präparate der Pharmaindustrie. Diese sollte man möglichst gar nicht einnehmen. Nur wenn unbedingt nötig.

Und was soll an "denaturierten Präperaten" soviel schlechter sein als an Naturheilverfahren?

Und ab wann ist ein Präperat denaturiert? Ein schönes Brot - mit den Zutaten Vollkornmehl, Wasser, Getreide, Hefe ... - kommt in der Natur nicht vor, und muss auch mühsam hergestellt werden. Ist das auch denaturiert?

Und was heißt "unbedingt nötig"? Wann ist ein Medikament unnötig verschrieben? Muss der Arzt erst vermuten, dass der patient sterben wird, wenn da nicht schnell geholfen wird, ehe er Deiner Ansicht nach ein "denaturiertes Medikament" verschreiben darf?

Die moderne Medizin tut oftmals so als wüßte sie alles. Aber das stimmt keineswegs. Oft staunt man auch bei einfachen Sachen, daß die Wissenschaft noch immer keine Ahnung hat wie das funktioniert. Und so ist es auch bei Medikamenten, bei denen kein Mensch genau weiß was sie alles für Wirkungen und Nebenwirkungen haben. Auch nicht die "Halbgötter in Weiß". Es wird bedenkenlos verschrieben weil das irgendwo steht und die Krankenkasse ihren Segen gibt.

Das ist falsch. Die moderne Medizin tut in keinster Weise so - sonst würde nicht mehr geforscht werden. Und was die Wirkungen und Nebenwirkungen angeht: Keine Wirkung ohne Nebenwirkung. KEIN wirksames Mittel greift nur an einer Stelle in die extrem komplexen Reaktionen im menschlichen Körper ein. Auch nicht die wirksamen Naturheilmittel.

Ich bin noch nie in meinem Leben von einem Arzt in Ernährungsfragen beraten worden. Allerdings muß ich auch zugeben, daß ich ungefähr mein Idealgewicht habe und selten krank bin.

Dann sieht auch ein Arzt keinen Anlass dazu, Dich groß dahingehend zu beraten. Warum sollte er?

Da müßte wohl seitens der zuständigen Stellen Interesse geweckt werden. Es gibt reichlich Material über Kräuterheilkunde, das in den Bibliotheken verstaubt. Aber im Augenblick sieht es danach aus daß die Entwicklung genau in die entgegengesetzte Richtung verläuft. Die EU will wohl die Benutzung von Heilkräutern einschränken oder sogar völlig verbieten.

Wer behauptet, ist in der Belegpflicht. Es steht den Leuten, die Naturheilkunde propagieren, frei, Ihre behauptungen mit guter methodik zu testen.
 
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fantastfisch schrieb:
Bezüglich Medikamente: ja, es werden oftmals zu viele Medis verschrieben und/oder konsumiert. Aber per se sind Medikamente oft ein Segen. Das erkennt man meist aber nur, wenn man wirklich mal darauf angewiesen ist.

Jep. Das habe ich aber von vornherein klargestellt. Es liegt mir fern, hier einen Feldzug gegen Medikamente veranstalten zu wollen.

Joey schrieb:
Die Methodik, mit der geforscht werden sollte, ist klar. Wenn wegen gewinnstreben die Pharmaindustrie da Schlupflöcher sucht und findet, ist das nicht der Wissenschaft anzulasten.

Und die positive Wirkung von Medikamenten wird erforscht - oft mit hervorragender Methodik.

Und ich weiß nicht, wie es Dir geht, aber ich bin ungern krank. Wenn ich den Zustand signifikant verkürzen kann, mache ich das auch.

Ich will sicher nicht jemandem etwas Falsches unterstellen, aber ich bin skeptisch. Wissenschaft und Wissenschaft sind für mich zwei Paar Schuhe. Das eine Paar ist eine neutrale ohne ein finanzielles Interesse, das andere Paar wäre hier die Forschung (wissenschaftliche Arbeit) der Pharmazie. Und wer garantiert, dass hier keinerlei Gewinnstreben berüchsichtigt werden muss?

Ich bin auch ungern krank, besser noch - ich bin es nur äusserst selten. Und wenn's mal passiert, dann ist das i.d.R. binnen einiger Tage auch wieder weg - ohne Arzt, ohne Medikament. Das letzte war mal eine Verletzung am Bein, die hat 14 Tage gedauert - auch ohne Arzt und Medikamente, mit Topfen und Zwiebel-Brot-Gemisch. ;) Aber natürlich ist mir bewusst, das ist mein persönliches "Vergnügen", jeder handhabt es so, wie er möchte.

Joey schrieb:
Zum einen: ALLES ist Chemie. Du kannst nicht nicht Chemie einnehmen. Auch der Zwiebelsaft ist Chemie. Auch die Naturheilmittel, von denen alle so schwärmen, sind Chemie.

Im Grunde hast du sicher recht. Der Unterschied für mich ist der, dass ich die Zwiebel ständig in Verwendung habe und sie mir daher vertraut ist. Wirkungsweisen kann ich im I-Net nachlesen bzw. sind sie als alte Hausmittelchen bekannt. Im Gegensatz zu Medikamenten, die künstlich erzeugt werden, von denen niemand, der nicht vom Fach ist, eine Ahnung hat, was da drinnen ist und was es im Körper tatsächlich bewirkt - auf lange Sicht gesehen. Nebenwirkungen, Abhängigkeiten etc. Beim Lesen mancher Beipackzetteln kann einem schlecht werden - inklusive Angst.

Joey schrieb:
Desweiteren: Stell Dir folgendes Bild vor. Es stehen sich zwei Armeen gegenüber: Die Armee der Krankheitserreger und die Armee des Immunsystems. Du willst, dass die Armee des Immunsystems den Kampf gewinnt, und das bitte auch relativ schnell. Du kannst dem Immunsystem - den Selbstheilöungskräften - dabei helfen, indem Du - z.B. durch die gabe von Medikamenten - die Armee der Krankheitserreger mit-reduzierst. Für Bakterien klappt das oft wunderbar - mit Viren ist das schwieriger. Wieso glaubst Du, werden dadurch die Selbstheilungskräfte "zurückgedrängt"? Und was machen die Aufgezählten Naturheilmettel - Zwiebelsaft etc. - mehr/besser als "Symptome lindern", was man oft der "Schulmedizin" vorwirft?

Ich denke, dass ein intaktes Immunsystem generell verd. viel gute Arbeit leistet, um Krankheiten weitgehend zu verhindern. Und auch Fieber, wenn es nicht in schwindelerregende und damit gefährliche Höhen steigt, ist ein Zeichen der Selbstheilungsarbeit. Auf vielen "Grippe"-Medikamenten steht: Fiebersenkend. Damit wird die körpereigene Arbeit zurückgedrängt. Meiner Meinung nach.

Um mal klarzustellen, Joey... ich werfe gar nichts vor. Jeder soll das handhaben wie er möchte. Ich bin für mich selbst der Meinung, dass vieles, was heute durch künstliche Chemie "geheilt" wird, auch ohne Tabletten & Co. wieder verschwindet, nur dauert es halt mitunter etwas länger. Der Körper braucht Zeit, und die wird ihm verwehrt.

Joey schrieb:
Warum sollte das nicht von Vorteil sein?

Wechselwirkungen, Nebenwirkungen, Spätfolgen etc.pp. Wer weiss das schon? Je schwerer die Krankheit umso heftiger die "Keule". Und je schwächer/überlasteter ein Körper, umso schwerer wird er damit fertig. Eigentlich logisch. Bissel Hausverstand tut auch einem Wissenschaftler gut. ;) (nicht böse gemeint)

Joey schrieb:
Meine Gründe, Medikamente wegzulassen, sind meist einfach Faulheit. In den meisten Fällen bin ich nicht lange krank. Da führt dann eine Behandlung auch nicht zu einer so starken Beschleunigung der genesung, dass ich denke, dass es sich lohnt.

Kommt mir bekannt vor. Wenn's wirklich mal eine Erkältung gibt, dann leide ich 1-2 Tage, und dann gehts auch wieder. Vergeht eh von selber, wozu zum Onkel Doc oder sonstwohin rennen..... :D

Übrigens, gerade im TV gesehen...

Offenbar hat man mit Migräneprobanden und Placebos probiert. Placebos "heilen" nicht nur, wenn der Patient nichts davon weiss, dass er ein Placebo schluckt, sondern auch, wenn der Patient es weiss. Allein das Ritual des "Pillenschluckens" hilft schon.

LP
 
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