Immunsystem

Weil die Heilkräuter von einer höheren Intelligenz, nennen wir sie Natur oder Gott, zusammen mit dem Menschen geschaffen wurden. So wie Äpfel und Birnen in idealer Weise für die menschliche Ernährung geschaffen wurden, so gibt es auch Heilkräuter für Kranheitssituationen. Das gibt es auch bei Tieren, daß sie bei Krankheiten bestimmte Kräuter fressen. Solche Kräuter enthalten auch Wirkstoffe (z.B. Weidenrinde den Wirkstoff der bei Aspirin isoliert wurde) doch in Kombination mit anderen Bestandteilen, der es für das Verdauungssytem natürlicher zu verarbeiten macht.

Äpfel und Birnen wurden nicht ideal für die menschliche Ernährung erschaffen. In der Evolution beider haben sich Menschen und andere Tiere dem Verzehr von Äpfeln angepasst, und Äpfel auf die Aussaat durch Tiere. Da steckt keine "höhere Intelligenz" dahinter.

Dass es Heilkräuter gibt, ist unbestritten. Na und?

Im Gegensatz dazu sind Präparate der Pharmaindustrie von Menschen geschaffene Produkte. Dabei versucht man durch "Versuch und Irrtum" (trial and error) allmählich herauszubekommen welche Kombinationen wo helfen, was allerdings mitunter zu eigenartigen Ergebnissen führt, etwa Contergan usw.

Welches Kraut gegen was nun genau wirkt, muss(te) auch durch try and error herausgefunden weden. Vor wissenschaftlicher Methodik wirst Du nicht drumrum kommen, wenn Du Wirkungen gut belegen willst. Und nicht alles, was in der natur vorkommt, ist gut - man denke z.B. an Tollkirschen oder Fingerhut, von deren Verzehr ich abraten würde - und die dennoch für Arzneimittel verwendung finden (zumindest der Fingerhut).

Ja, Brot ist auch bereits denaturiert, darum empfiehlt Dr. Bruker rohes Getreide, wie es in der Antike und vorher viel gegessen wurde.

Aha... Dr. Bruker also...

So ungefähr. Wenn nach den gegenwärtigen Kenntnissen des Arztes ein Medikament erforderlich ist um Schaden abzuwenden, dann muß er es geben.

Tja, Krankheiten verlaufen selten nach Plan, und so besteht immer die gefahr, dass sie sich entgegen aller Erwartungen plötzlich verschlimmern. Ist es da nicht besser, eine Krankheit zu behandeln, bevor es so dramatisch wird?

Du wirst sicher nicht von mir erwarten, daß ich jetzt solche Untersuchungen finanziere. Das kann ich natürlich nicht. Das müssen die zuständigen Stellen machen.

Nö. Aber, wenn Du hier Heilbehauptungen aufstellst, sollte es ein leichtes für Dich sein, diese gut zu belegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Werbung:
Und das ist die eher harmlose Variante wenn man im Vergleich dazu die Mortalität anschaut. Durch die Exponentielle Vermehrung der Viren stellt sich meistens gar nicht mehr die Frage ob man zum Arzt gehen soll. Von einem Tag zum anderen liegt man flach. Wenn der Arzt schon hört das man schon ne Woche "schlecht fühlt" kann der ziemlich sicher von einem Schnupfen ausgehen.

Wenn das harmlos war, bin ich dankbar, dass es mich nicht "schwer" erwischt hat. Ich stand morgens auf mit Kopfweh und ein bißchen Husten, nach 2-3 Stunden lag ich flach und fühlte mich, als sei ich verprügelt worden und am ganzen Körper blau. Zwei Tage habe ich nur gelegen mit Fieber, gerade mal ein bißchen Wasser konnte ich trinken, zum Klo kriechen und das wars. Nicht mal zum Arzt hab ich es geschafft.

Eine Freundin hat mich dann zum Notienst geschleift, da hieß es Spital oder nicht - mir war alles egal. Schlußendlich hat sie mich wieder heimgenommen und mich die nächsten Tage gepflegt, bis es besser wurde. War schon verdammt mistig, das Ganze. Gottseidank war´s nicht noch ärger.
 
Wenn das harmlos war, bin ich dankbar, dass es mich nicht "schwer" erwischt hat. Ich stand morgens auf mit Kopfweh und ein bißchen Husten, nach 2-3 Stunden lag ich flach und fühlte mich, als sei ich verprügelt worden und am ganzen Körper blau. Zwei Tage habe ich nur gelegen mit Fieber, gerade mal ein bißchen Wasser konnte ich trinken, zum Klo kriechen und das wars. Nicht mal zum Arzt hab ich es geschafft.

Eine Freundin hat mich dann zum Notienst geschleift, da hieß es Spital oder nicht - mir war alles egal. Schlußendlich hat sie mich wieder heimgenommen und mich die nächsten Tage gepflegt, bis es besser wurde. War schon verdammt mistig, das Ganze. Gottseidank war´s nicht noch ärger.

Eine Grippe hat das Potential tödlich zu sein, man kann es also guten Gewissens "harmlos" nennen. Bei der letzten GrippeWelle sind sie in unserer Abteilung wie die Fliegen umgefallen. Von einem Tag auf den anderen. Ein oder zwei beidseitige Lungenentzündungen waren auch dabei.
 
Eine Grippe hat das Potential tödlich zu sein, man kann es also guten Gewissens "harmlos" nennen. Bei der letzten GrippeWelle sind sie in unserer Abteilung wie die Fliegen umgefallen. Von einem Tag auf den anderen. Ein oder zwei beidseitige Lungenentzündungen waren auch dabei.

Tödlich kann ich mir gut vorstellen; es sterben ja auch genug daran. Schon ein Magen-Darm-Infekt kann übel enden. Ich fing mir einst einen ein, unmittelbar nach einem Cortisonstoß; also war meine Abwehr stark heruntergeschraubt. Ich endete am Tropf, sonst wäre ich wohl hopps gegangen. Einen Tag mehr ohne medizinische Versorgung und es wäre mehr als knapp geworden.

So "harmlose" Sachen sind nicht zu unterschätzen. Eine Bekannte behandelte ihre Blasenentzündung lieber mit Tee und Wickeln statt zum Arzt zu gehen - sie wollte kein AB. Sie lag dann mit einer Nierenbeckenentzündung im Spital. Muß nicht passieren - kann aber.
 
Da steckt keine "höhere Intelligenz" dahinter.

Das kannst du aber wiederum auch nicht beweisen.


Welches Kraut gegen was nun genau wirkt, muss(te) auch durch try and error herausgefunden weden.

Das System von Ayurveda soll nach den Überlieferungen am Stück in einer Art Vision übermittelt worden sein. Dazu gibt es einen schönen Vortrag:

https://www.esoterikforum.at/forum/showthread.php?t=184968


Vor wissenschaftlicher Methodik wirst Du nicht drumrum kommen, wenn Du Wirkungen gut belegen willst. Und nicht alles, was in der natur vorkommt, ist gut - man denke z.B. an Tollkirschen oder Fingerhut, von deren Verzehr ich abraten würde - und die dennoch für Arzneimittel verwendung finden (zumindest der Fingerhut).

Das ist schon richtig. Es gibt ja auch Raubtiere in der Natur, die auch nicht so gesund sind. Ist eben für Abenteuer und Abwechslung gesorgt. :D


Aha... Dr. Bruker also...

Genau der.


Tja, Krankheiten verlaufen selten nach Plan, und so besteht immer die gefahr, dass sie sich entgegen aller Erwartungen plötzlich verschlimmern. Ist es da nicht besser, eine Krankheit zu behandeln, bevor es so dramatisch wird?

Na klar.


Nö. Aber, wenn Du hier Heilbehauptungen aufstellst, sollte es ein leichtes für Dich sein, diese gut zu belegen.

Du weißt doch ganz genau, daß ich als Privatperson sowas kaum leisten kann. Jedenfalls nicht im wissenschaftlichen Sinne. :D
 
Ein Schnitt in den Finger hat das Potential tödlich zu sein.

Ich hatte letztes Jahr eine Influenza (Diagnose vom Doc ;)).

Die benahm sich wie ein Gigolo: sehr heftig und schnell im Ansturm, kurze Nummer, schnell wieder weg. Kein Fieber (bissi erhöhte Temperatur), keine Röchelei, lediglich "die Knochen brannten", Dauer insgesamt: drei Tage. Ich genoss dann noch die AU zur Genesung, der Arzt meinte nämlich, ich dürfte mich auf wenigstens zwei Wochen einstellen, da eine Grippewelle grad heftig umgeht.

Ich weiß, das will mir bestimmt manch ein User hier nicht glauben wollen, das war aber so. Meinen persönlichen Weg damit umzugehen hatte ich selbstverständlich auch, aber das ist hier irrelevant, weil eh subjektiv und individuell.

LG
Any
 
Werbung:
Es gibt aber eben jene Grauzone, Joey. Es ist nicht immer nur so heftig, wie Garfield es beschrieben hat.

Abgesehen davon gehe mal mit Grippesymptomen zum Arzt, der untersucht ja nicht einmal, was man wirklich hat. AU und ein paar Tipps oder Medis und gut ist.

LG
Any
Ein Schnitt in den Finger hat das Potential tödlich zu sein.

Ich hatte letztes Jahr eine Influenza (Diagnose vom Doc ;)).

Die benahm sich wie ein Gigolo: sehr heftig und schnell im Ansturm, kurze Nummer, schnell wieder weg. Kein Fieber (bissi erhöhte Temperatur), keine Röchelei, lediglich "die Knochen brannten", Dauer insgesamt: drei Tage. Ich genoss dann noch die AU zur Genesung, der Arzt meinte nämlich, ich dürfte mich auf wenigstens zwei Wochen einstellen, da eine Grippewelle grad heftig umgeht.

Ich weiß, das will mir bestimmt manch ein User hier nicht glauben wollen, das war aber so. Meinen persönlichen Weg damit umzugehen hatte ich selbstverständlich auch, aber das ist hier irrelevant, weil eh subjektiv und individuell.

LG
Any

das war dann wohl ne Fehldiagnose vom Arzt und der vermeintlich milde Verlauf nicht deinen wie auch immer gearteten 'Fähigkeiten' zuzuschreiben.

Das hättest du aber auch gleich erkennen können, wo du dich doch so gut mit den 'meisten Ärzten' und ihren Kompetenzen in allen Gebieten der Medizin auskennst.

:)
 
Zurück
Oben