Oh...läßt du dich so gern von mir führen? Wir können gerne noch ne Weile weiterüben (wiederhol(ung)en), bis du die Schritte dieses Tänzchen kannst.
Also von Feld eins:
Gedächtnis ist ein "geistiges Organ" das auf die Vergangenheit gerichtet ist, also unser geistiges Organ für Vergangenheit.
Wille ist ein "geistiges Organ" das auf die Zukunft gerichtet ist, also unser geistiges Organ für die Zukunft.
Die Schwierigkeit bei Wille liegt darin, dass er mit Dingen zu tun hat, die noch nicht sind, auch den Sinnen noch nicht greifbar sind und durch den Geist "vergegenwärtigt" werden müssen und Der sich zudem auf Sachverhalte und Dinge bezieht, die noch nie existiert haben.
Feld Zwei:
Es gibt da diesen Unterschied, der in der deutschen Sprache nur durch das Wort "will" diesen Unteschied leider schwer nachvollziehbar macht. Im Englischen ist das "will" auf die Zukunft gerichtet während das "to will" das eigentliche Wollen bezeichnet.
D.h. bei Wille, der auf die Zukunft gerichtet ist, haben wir es immer mit Projekten zu tun und nicht mit Objekten. Zudem: die Haupteigenschaft der Vergangeneheit ist ihre Gewissheit sowie die der Zukunft ihre Ungewissheit ist. Man hat es also mit Dingen zu tun, die niemals waren, noch nicht sind und vielleicht nie sein werden. Hier überschreitet der Geist seine eigenen natürlichen Grenzen indem er unbeantwortbare Fragen stellt und sich in die Zukunft begibt. Es entstehen Vorstellungen (Imaginationen), gerichtet auf Zukünftiges, denen gefolgt werden
"KANN".