Sehe ich auch so. Abgesehen davon... Abhängigkeiten sind sowieso immer "nur" Symptome. Wer sich zu sehr darauf fokussiert, weil er glaubt z.B. Alkoholabhängigkeit sei das eigentliche Problem, wird es entweder nicht lösen wenn er nicht "das dahinter" erkennt, oder er wird die Selbstzerstörung auf einen anderen Bereich des Lebens übertragen. Meistens ist eine Abhängigkeit sowieso nicht der einzige Bereich und man kann an vielen kleineren und größeren Erfahrungen einen Teil Selbstsabotage erkennen.
Und sorry Monk, ich meine das auch nicht mal als Kritik... aber möglicherweise ist auch bei Deinem Vorstellungsgespräch ein Teil Selbstsabotage gelaufen... Es ist sicher nicht toll, aber es ist nun mal in den allermeisten Fällen so, dass die Menschen sehr aus dem äußeren Auftreten eines Menschen Schlüsse ziehen.
Was ich glaube ist: Man muss erkennen wie man sich selbst sabotiert, WAS in einem selbst all das was man eigentlich wünscht sabotiert. Und ich persönlich glaube, dass es keine andere Ursache als eben diese gibt.. und die ist in der eigenen Psyche zu suchen. Man findet sie auch... all die Zweifel und Ängste sind Teil dessen, die Selbstbestrafung und Selbstverurteilung, aber das was es motiviert, das was dahintersteht... darum geht es meiner Meinung nach. Und das scheint blöderweise eine Lebensaufgabe zu sein.