A
Allegrah
Guest
Hallo Inti!
Die Wahrnehmung ist bereits die Interpretation.
Die Wahrheit liegt immer vor.
Ihre interpretierte Aufnahme ist die Wahrnehmung.
Ihre ungefilterte Aufnahme ist die Erkenntnis.
Soweit ich dich verstanden habe, bezeichnest du bereits die alleinige Aufnahme einer Information als Wahrnehmung. Ich nicht, weil die Information nie wahrheitsgetreu übernommen, sondern ständig durch die Filterung des Ichs verfälscht wird. Daher nenne ich diese gefilterte Aufnahme von Informationen Wahrnehmung. Da die meisten Menschen ständig alle sie erreichenden Informationen filtern, sind sie ständig in der Wahrnehmung und können schwer erkennen, dass sie ständig am Filtern sind, statt die Information unverfälscht zu erkennen.
Die Wahrnehmungen einer Person sind meist persönlicher Natur, also gefiltert.
Ein recht materielles Beispiel:
Du siehst einen Tisch an. Siehst du auch die Atome, aus denen ein Tisch besteht? Oder was ein Tisch überhaupt ist? Was siehst du? Du siehst das, was dir deine Vergangenheit über das Gebilde Tisch aus vergangenen Erfahrungen an Definition heranträgt. Das, was du siehst, ist also deine Vergangenheit. Nie die Wahrheit, woraus ein Tisch besteht. Deine Augen sehen und dein Gehirn filtert und definiert. Die Summe dessen ist also das, was deine Vergangenheit dir darüber berichtet. Damit siehst du ständig die Vergangenheit, nie das, was „jetzt“ ist.
Was du dann siehst, ist: Inti, die Sonne, der Kosmos, Sonnenlauf, Alltag…..alles Dinge (Bilder), die DU siehst.
In der Person Inti werden diese als Wahrnehmungen dann höchstpersönlich gefiltert und bewertet: „Gut, böse, angenehm, unangenehm, schön, hässlich, kann ruhig noch mehr sein, hau bloß ab damit, ……etc.“ Je nachdem, wie es DIR in Inti gerade gefällt.
Irgendwann ist Inti dann untergegangen, wie die Sonne es auch jeden Tag tut, dann stehst DU halb nackig da und siehst dir andere Bilder an und filterst und bewertest sie als wer sonst.
Alles räumlich-zeitliche erschwert jedoch die Erkenntnis des ewigen „Jetzt“.
Entweder bist du im „Jetzt“ oder in der Raum-Zeit mit deiner Aufmerksamkeit und Arbeit, auch geistige Arbeit, ist eine Aktion in Raum-Zeit. Daher halte ich es für höchst utopisch, dass man durch geistige Arbeit bzw. durch Prozesse in der Raum-Zeit zur Erkenntnis der Wahrheit gelangt.
Viel mehr sind raum-zeitliche Prozesse Reflexionen des Geistes im „Jetzt“.
Dein Spiegelbild kann nicht deiner bewusst werden. Das kannst du aber jenseits des Spiegels sehr wohl.
Intuition kann dir bewusst machen, dass du nicht ausschließlich daraus bestehst, was du siehst. Sie ist daher authentischer.
Wenn du dir bei der Wahrnehmung (intuitiv) unsicher bist, dann ist das ein Zeichen dafür, dass da gerade gefiltert wird.
Erkenntnis macht weniger unsicher und ist nicht die Intuition selbst, sondern kann durch sie erfasst werden. Erkenntnis, ist das Erkennen der ungefilterten Wahrheit, was sehr sicher macht.
Eine Erkenntnis, die widerlegbar ist, ist nie Erkenntnis, sondern Wahrnehmung.
Ich hab nichts anderes behauptet als du - Die Wahrnehmung liegt vor der Interpretation.
Die Wahrnehmung ist bereits die Interpretation.
Die Wahrheit liegt immer vor.
Ihre interpretierte Aufnahme ist die Wahrnehmung.
Ihre ungefilterte Aufnahme ist die Erkenntnis.
Soweit ich dich verstanden habe, bezeichnest du bereits die alleinige Aufnahme einer Information als Wahrnehmung. Ich nicht, weil die Information nie wahrheitsgetreu übernommen, sondern ständig durch die Filterung des Ichs verfälscht wird. Daher nenne ich diese gefilterte Aufnahme von Informationen Wahrnehmung. Da die meisten Menschen ständig alle sie erreichenden Informationen filtern, sind sie ständig in der Wahrnehmung und können schwer erkennen, dass sie ständig am Filtern sind, statt die Information unverfälscht zu erkennen.
Die Wahrnehmungen einer Person sind meist persönlicher Natur, also gefiltert.
Ein recht materielles Beispiel:
Du siehst einen Tisch an. Siehst du auch die Atome, aus denen ein Tisch besteht? Oder was ein Tisch überhaupt ist? Was siehst du? Du siehst das, was dir deine Vergangenheit über das Gebilde Tisch aus vergangenen Erfahrungen an Definition heranträgt. Das, was du siehst, ist also deine Vergangenheit. Nie die Wahrheit, woraus ein Tisch besteht. Deine Augen sehen und dein Gehirn filtert und definiert. Die Summe dessen ist also das, was deine Vergangenheit dir darüber berichtet. Damit siehst du ständig die Vergangenheit, nie das, was „jetzt“ ist.
Ja, weil Wünsche an Raum und Zeit gebunden sind.Und meine Aufgabe sehe ich darin, mir dessen was unbewusst abläuft bewusst zu werden. Aber der Wunsch nach der wahren Wahrheit zu leben kann auch daneben sein.
Ja, weil deine Aufmerksamkeit darauf ruht, was der Person Inti nützt.Beispiel Sonne - wir wissen inzwischen, dass die Sonne um die Erde kreist, dies ist die grundlegende Wahrheit zum kosmichen Aspekt unseres Lebens in unserem Sonnensystem - aber diese Wahrheit hat keinen sonderlich relevanten Einfluss auf meinen täglichen Alltag. Im täglichen Alltag ist es relevant dass morgens die Sonne aufgeht und abends untergeht. Somit ist die Wahrheit, die ich wahrnehme (Sonnenlauf) die für mich relevante Wahrheit und nicht die wirkliche Wahrheit.
Was du dann siehst, ist: Inti, die Sonne, der Kosmos, Sonnenlauf, Alltag…..alles Dinge (Bilder), die DU siehst.
In der Person Inti werden diese als Wahrnehmungen dann höchstpersönlich gefiltert und bewertet: „Gut, böse, angenehm, unangenehm, schön, hässlich, kann ruhig noch mehr sein, hau bloß ab damit, ……etc.“ Je nachdem, wie es DIR in Inti gerade gefällt.
Irgendwann ist Inti dann untergegangen, wie die Sonne es auch jeden Tag tut, dann stehst DU halb nackig da und siehst dir andere Bilder an und filterst und bewertest sie als wer sonst.
Du kannst die Wahrnehmung als solche erkennen und zur Erkenntnis gelangen, in dem du sie als Bezugspunkt zur Erkenntnis heranziehst. Ob du jedoch überhaupt durch Ausbauen der Wahrnehmung zur Erkenntnis gelangst, halte ich für fragwürdig.Das was ich wahrnehme ist die für mich relevante Wahrheit, was ich machen kann ist, meine Wahrnehmungsfähigkeiten erweitern, also nicht nur die physischen Sinne, sondern auch die seelischen und geistigen Wahrnehmungsfähigkeiten ausbauen.
Zusammenhänge, geistige Arbeit, Ursache und Wirkung sind Raum-Zeit gebunden.Und wie ich das sehe erwächst Erkenntnis immer aus der Wahrnehmung und seinen es auch geistige Wahrnehmungen. Erkenntnis heißt für mich, dass ich Zusammenhänge erkenne, dass ich Ursachen erkenne, Erkenntnis erfordert eine geistige Arbeit und hat mit verstehen zu tun mit Bewusstwerdung von Prozessen.
Alles räumlich-zeitliche erschwert jedoch die Erkenntnis des ewigen „Jetzt“.
Entweder bist du im „Jetzt“ oder in der Raum-Zeit mit deiner Aufmerksamkeit und Arbeit, auch geistige Arbeit, ist eine Aktion in Raum-Zeit. Daher halte ich es für höchst utopisch, dass man durch geistige Arbeit bzw. durch Prozesse in der Raum-Zeit zur Erkenntnis der Wahrheit gelangt.
Viel mehr sind raum-zeitliche Prozesse Reflexionen des Geistes im „Jetzt“.
Dein Spiegelbild kann nicht deiner bewusst werden. Das kannst du aber jenseits des Spiegels sehr wohl.
Das was du als die reine direkte Erkenntnis aus dem geistigen Raum bezeichnest würde ich die Intuition nennen, das ist doch aber auch eine Wahrnehmung. Und ich kann mir nie sicher sein, dass nicht irgendwo doch noch irgendwelche Filter dazwischenliegen, die mir noch nicht aufgefallen sind. Also kann auch eine Erkenntnis die ich hatte, durch neue Erkenntnisse erweitert oder widerlegt werden.
Intuition kann dir bewusst machen, dass du nicht ausschließlich daraus bestehst, was du siehst. Sie ist daher authentischer.
Wenn du dir bei der Wahrnehmung (intuitiv) unsicher bist, dann ist das ein Zeichen dafür, dass da gerade gefiltert wird.
Erkenntnis macht weniger unsicher und ist nicht die Intuition selbst, sondern kann durch sie erfasst werden. Erkenntnis, ist das Erkennen der ungefilterten Wahrheit, was sehr sicher macht.
Eine Erkenntnis, die widerlegbar ist, ist nie Erkenntnis, sondern Wahrnehmung.
Diese 2 Perspektiven zu sehen, ist wundervoll. 
