Der Gesetzgeber hat, so meine Vermutung, ganz klar den Wunsch, dass der Außenbereich nur den privilegierten Bereichen (also z. B. der Landwirtschaft) vorbehalten sein soll.
Der "normale Bürger" soll bitteschön in die Gebiete mit Bplan (also meist in die Städte und den Speckgürtel drum herum) ziehen.
Das weite platte Land, in der Natur, soll bitteschön nicht zugebaut werden und nicht bewohnt werden.
So ganz falsch ist der Gedanke nicht. Städte und Gemeinden legen i.d.R. in Ihrer Gemeindesatzung fest, wie groß das Gebiet ist was zum B-Plan dieser Stadt oder Gemeinde gehören. Das beschreibt den Bereich wo Bebauung erlaubt ist. Das geschieht deshalb, damit definiert bleibt wie groß diese Stadt/Dorf ist und wieviel landwirtschaftliche oder anderweitige Flächen an sonsten in diesem Kreis/ Bundesland existieren. Vielfach sind auch äußerlich auf den ersten Blick unbewirtschaftete Flächen beispielweise schon als Umweltfläche festgeschrieben (das kann dann nicht wieder zurückgeschrieben werden) um eben die schon angesprochene Bodenversiegelung und versprengtes Bauen zu verhindern, damit die beschlossenen Landschaftsentwicklungen bzw die Erhaltung derselben, Biodiversidät, Tierwelt, geschütze Pflanzen oder Renaturierung überhaupt funktioniert. Also für SH habe ich das so mitgeschnitten. Außerdem möchten kleine Kommunen nicht unendlich wachsen. Die haben ein bestimmtes Kontigent an Gemeindehaushalt für die Menge an Menschen die da leben- die Infrastruktur wie Schulen, Polizei, medizinische Versorgung, Kindergärten etc....selbst die Kapazität der Verwaltung, ist damit zu bezahlen. Wenn jetzt immer mehr Einfamilienhäuser erlaubt wären, würde die Stadt/Dorf wachsen- dazu hat die Gemeinde i.d.R. nicht das Geld. Es müsste ja dann mehr Schule, mehr Kindergarten, mehr Feuerweh etc gebaut und unterhalten werden.Und selbst wenn es Mehrfamilienhäuser wären, können die ja nicht ewig hochsein,weil es das Gemeindebild verändert. Will man meistens auch nicht, weil da dan wieder ewig viele Vorgaben dran hängen, die man gut oder schlecht finden kann. (Sozialer Wohnungsbau, EU-Vorgaben, Landesvorgaben) Also weisen sie die Baugebiete nicht aus. Wohl auch weil die kleineren Kommunen keine leistungsfähigen Bauämter haben, die Raumententwicklungspläne so bearbeiten könnten, wie es vielleicht unter Berücksichtigung aller Bedürfnisse möglich wäre. Da gibts gerade einen massiven Fachkräftemangel. Also wird wie vom Land vorgegeben auf Nachverdichtung gesetzt- allerdings, klappt das auch nur bedingt, weil diese Grundstücke meistens innerhalb der ansässigen Familien weitergegeben werden, wenn überhaupt.
Nun gut-das hilft dir
@Schafgarbe jetzt nicht wirklich, erklärt aber vielleicht warum es so ist wie es ist.
Und hinzu kommt in dem ganzen Desaster, dass es völlig egal ist, ob man ein neues Haus baut mit allen energetischen Maßnahmen oder ein Altes saniert- im Endeffekt kommt das kostentechnisch oft beim Gleichen raus. Es ist so utopisch teuer, dass eine alleinstehende Person, die in Eigenleistung fast garnichts einbringen kann, immer auf Handwerk und externe Dienstleister setzen muss um die Bauausführung umzusetzen.
Ich wünsche Dir so sehr
@Schafgarbe dass sich Dein Wunsch noch erfüllt. Aber wenn ich da so auf das Deck schaue. Sarg in den Sternen, Haus im Sarg.....sorry, das ist irgendwie nich sooo toll in der gegebenen Konstellation.
Ich bin Anfängerin, also bitte beachte das. Wenn ich so auf das Blatt gucke, dann sehe ich den Reiter, der die Fische (Bank, Bankleute, Geld) da wegzieht vom Fuchsplatz. Direkt in das Schiff und danach in die Sterne. Und der Reiter ist im Haus des Kindes, das sich im Haus des Schlüssels befindet. Ich kann zwar nicht sagen, was das in der Realität konkret sein könnte, aber spontan dachte ich, da könnte noch was gehen mit der Bank und/oder mit dem Geld.
Oder habe ich da vielleicht in die verkehrte Richtung geguckt? Das kann also auch alles Quatsch sein, was ich da geschrieben habe.
Ich denke nicht das das Quatsch ist und meine zu verstehen was Du meinen könntest. Vielleicht ist einfach der Finanzierer- sprich die Bank nicht der richtige Partner für dieses Projekt.
Reiter in Kind= Enthusiastische Idee- die vielleicht nicht alle Dinge berücksichtigt die Bedacht werden müssen,
zusammen mit dem Fisch dahinter, Kosten falsch eingeschätzt. Fuchs im Haus Herz-übertriebene Liebesmüh/ Wünsche , die sich nicht umsetzen lassen, wie z.b.dieser Katzenzaun- der ja auch für mich total nachvollziehbar ist, absolut...ich wäre da genauso, aber leider teuer und zudem nicht erlaubt. Ich kau hier gerade noch auf dem Tum im Kreuz und dem Kreuz im Park rum. Mit den Büchern im Anker. Irgenwie muss ich da an Fördergelder denken. Gibt es sowas in Niedersachsen für Deine Belange? Wäre ein anderer Finanzierer hilfheich? Es gibt ja nicht nur Banken, sondern auch eigenständige Baufinanzierer, die einen beraten- mit einer Sparkasse oder Volksbank ist man vielleicht in diesem Bereich nicht sooo gut aufgestellt, die haben andere Stärken. Macht ein Bausparvertrag für eine Umschuldung von Sanierung Sinn? Klee in den Mäusen sagt- mit fix wie nix, wird wird es wohl erstmal nichts werden....jedenfalls nicht in diesem Fall...den gegebenen Bedingungen.
Übrigens, was Deine Mieterhöhung angeht...die vielleicht auch nocheinmal prüfen, ob das so erlaubt ist.
