Hartzler als Hundehaufenkontrolleure

Wum das denn? Wenn sie in der Schule entsprechende Noten hat, hat sie es überhaupt nicht nötig, auf solche Tätigkeiten zurückgreifen zu müssen.
Und der Plural von Praktikum ist Praktika....das "S" ist dabei vollkommen überflüssig.
Daß Arbeit...auch Hilfstätigkeiten wie Putzen anständig bezahlt werden muß...steht außer Frage...aber wenn ich und das habe ich selber erlebt, sehe, wie ein ca. 22-jähriger sich am Morgen mit geöffneter Bierpulle auf den Weg zum Arbeitsamt macht...dann kann ich davon ausgehen, da der null Bock auf die Aufnahme irgendeiner Tätigkeit wert legt...


Sage

Ja Sage auch das habe ich erlebt, Leute die vom Arbeitsamt eine Aufforderung bekamen und sich vorstellen kamen und von Haus aus sagten, daß sie nur die Unterschrift wollen, daß sie da waren. Aber ich habe auch erlebt, wie Theoretiker von der Hochschule kamen und in der Praxis total versagt haben, weil sie mit dem Druck nicht umgehen konnten und ihre Hochschulweisheiten vollkommen fehl am Platz waren.
 
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Zitat sage:

und das habe ich selber erlebt, sehe, wie ein ca. 22-jähriger sich am Morgen mit geöffneter Bierpulle auf den Weg zum Arbeitsamt macht...dann kann ich davon ausgehen, da der null Bock auf die Aufnahme irgendeiner Tätigkeit wert legt...


Hallo sage,um das geht es nicht denn da könnte ich auch Beispiele die ich auch ganz sicher weiss und erlebt habe.Eie ein Banker,Richter eine Fahne hat oder es Lehrer nicht mehr auf die Reihe kriegen,da könnte ich dann auch sagen ja wie machen die ihren Job ? Werden noch bezahlt obwohl sie auch nicht mehr die Leistung bringen die sie sollten.Ja das gibts doch überall in jeder Berufssparte und somit eben auch den Jugendlichen der sein Bier trinkt und vielleicht (weiss ich nicht)kein Bock hat vielleicht hat er auch Angst.Keine Ahnung.
Aber es geht darum dass Stimmung gemacht ,Einzelbeispiele angeführt werde n die aber mit den wirklichen Problemen und der Sache so wies läuft recht wenig zu tun haben.
Denn diejenigen die sich in der Realität damit auseinandersetzten die schreiben sowas nicht .Und es ist so wie oben schon von jemand beschrieben
da kann man zwischen den Zeilen die Einstellung erkennen und die ist aus meiner Sicht asozial.


Namaste Kosima
 
Zitat sage:

und das habe ich selber erlebt, sehe, wie ein ca. 22-jähriger sich am Morgen mit geöffneter Bierpulle auf den Weg zum Arbeitsamt macht...dann kann ich davon ausgehen, da der null Bock auf die Aufnahme irgendeiner Tätigkeit wert legt...


Hallo sage,um das geht es nicht denn da könnte ich auch Beispiele die ich auch ganz sicher weiss und erlebt habe.Eie ein Banker,Richter eine Fahne hat oder es Lehrer nicht mehr auf die Reihe kriegen,da könnte ich dann auch sagen ja wie machen die ihren Job ? Werden noch bezahlt obwohl sie auch nicht mehr die Leistung bringen die sie sollten.Ja das gibts doch überall in jeder Berufssparte und somit eben auch den Jugendlichen der sein Bier trinkt und vielleicht (weiss ich nicht)kein Bock hat vielleicht hat er auch Angst.Keine Ahnung.
Aber es geht darum dass Stimmung gemacht ,Einzelbeispiele angeführt werde n die aber mit den wirklichen Problemen und der Sache so wies läuft recht wenig zu tun haben.
Denn diejenigen die sich in der Realität damit auseinandersetzten die schreiben sowas nicht .Und es ist so wie oben schon von jemand beschrieben
da kann man zwischen den Zeilen die Einstellung erkennen und die ist aus meiner Sicht asozial.


Namaste Kosima

Mancher Lehrer wird heute durch die "lieben" Schüler in den Suff getrieben...und klaro hat so ein Bengelchen Schiß, wenn´s zum Amt muß...könnte ja oh eine Stelle auf ihn warten...ich hab selber leute erlebt, die jeden Job, auch wenn er gut bezahlt wurde...schon nach kurzer Zeit schmissen...Unpünktlichkeit, häufige "Krankmeldung"...komisch, daß das immer nach nem Spiel des Lieblingsvereins stattfand...und immer sind die anderen schuld...manch ener verdient sich noch schwarz was dazu und vernichtet damit weitere Arbeitsplätze...dann oft von Leuten, die wirklich arbeiten wollen.


SAge
 
Um diese Diskussion abzukürzen: Es gibt keine 5 Mio. Hartz IV-Empfänger, nur weil die alle keinen Bock haben. Ich denke, da sind wir uns einig, oder?
 
Durch die hohen Lohnnebenkosten werden viele Unternehmen gezwungen im billigen Ausland zu produzieren, oder wie im Handel, so wenig wie möglich Personal zu beschäftigen die dann durch Streß und Burn Out krank werden und dem Staat durch erhöhte Krankenkosten erst recht Geld kosten.
Würde mehr im Inland produziert, würden auch mehr Arbeitsplätze nötig sein.
 
Hallo sage

Entweder du kannst oder willst nicht verstehen was ich dir vermitteln wollte.

Ja ist halt so

Namaste Kosima

so, bevor ihr euch hier kloppt :D

genau aber das ist was die Leute im TV sehen, was sie auf der Straße sehen. Die große Propaganda > alles faule Säcke.

Auch hier wird so etwas propagiert "Dafür gehe ich nicht arbeiten" - "muss der richtige Beruf sein" "und muss mehr sein netto als Hartz incl Steuern" :D

Was wundert da einen noch Alice und Co. .... mal ganz ehrlich fragen tu ..... mich verwundern diese Ansichten überhaupt nicht. Es wird denen vorgesetzt! Wie vielen Leuten, jeden Tag!

Isse leider so.
 
Um diese Diskussion abzukürzen: Es gibt keine 5 Mio. Hartz IV-Empfänger, nur weil die alle keinen Bock haben. Ich denke, da sind wir uns einig, oder?

Ja, davon gehe ich auch stark aus. Ich habe auch niemals behauptet, dass alle Arbeitslosen zugleich arbeitsunwillig seien, oder?

Dennoch bin ich der Ansicht, dass jedem Arbeitslosen perspektivisch etwas geboten werden muss, allein schon, damit sie eine reguläre Tagesstruktur nicht verlieren. Da die Sozialleistungen aus Steuerzahlungen gespeist werden, halte ich es auch nicht für moralisch verwerflich, arbeitsfähige Arbeitslose in den öffentlichen Dienst zu integrieren, wodurch sie zugleich noch ihr Arbeitslosengeld aufstocken und sich beruflich orientieren können. Qualifikationsmaßnahmen anzubieten, halte ich weiterhin für sinnvoll, vor allem für Arbeitslose, die z. B. keine ordentliche Berufsausbildung absolviert haben. Weil Arbeitsflexibilität in unserem heutigen Wirtschaftssystem kein Fremdwort mehr ist, halte ich solche Weiterbildungsmaßnahmen aber auch für andere Arbeitslose für angezeigt. Warum nicht? Was haben sie zu verlieren? Sobald sie einen neuen Job gefunden haben, können sie diese Maßnahmen ja verlassen.
 
Arbeitsflexibilität. Liebe Alice, Du wirst noch verstehen lernen, dass das Euphemismen sind für, wenn nichts da ist, geh zu einer Zeitarbeitsfirma, die verhökern Dich gerne für ein Apfel & Ei. ;)
Fangen wir garnicht erst von Menschenwürde an, dieses Wort hatte vermutlich mal eine Bedeutung. Über die Steuerzahlungen, die für Hartzler aufgewendet werden, wird sich aller Nase lang pikiert. Für die zigfachen verschwendeten Steuergelder, die unfähige Politiker verheizen, um in Limousinchen hin und herkutschiert zu werden, ganz zu schweigen von den Milliarden, die in ein verbrecherisches Zinses-Zins-System laufen, darüber macht keiner den Mund auf, sind sie alle zu sehr der "political correctness" verschrieben. Deshalb halte ich von solch bigotten Debatten im Grunde soviel, wie von den Häufchen, die kontrolliert werden sollen.

Da die Sozialleistungen aus Steuerzahlungen gespeist werden, halte ich es auch nicht für moralisch verwerflich, arbeitsfähige Arbeitslose in den öffentlichen Dienst zu integrieren, wodurch sie zugleich noch ihr Arbeitslosengeld aufstocken und sich beruflich orientieren können. Qualifikationsmaßnahmen anzubieten, halte ich weiterhin für sinnvoll, vor allem für Arbeitslose, die z. B. keine ordentliche Berufsausbildung absolviert haben. Weil Arbeitsflexibilität in unserem heutigen Wirtschaftssystem kein Fremdwort mehr ist, halte ich solche Weiterbildungsmaßnahmen aber auch für andere Arbeitslose für angezeigt. Warum nicht? Was haben sie zu verlieren? Sobald sie einen neuen Job gefunden haben, können sie diese Maßnahmen ja verlassen.
 
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Ja, davon gehe ich auch stark aus. Ich habe auch niemals behauptet, dass alle Arbeitslosen zugleich arbeitsunwillig seien, oder?

Dennoch bin ich der Ansicht, dass jedem Arbeitslosen perspektivisch etwas geboten werden muss, allein schon, damit sie eine reguläre Tagesstruktur nicht verlieren. Da die Sozialleistungen aus Steuerzahlungen gespeist werden, halte ich es auch nicht für moralisch verwerflich, arbeitsfähige Arbeitslose in den öffentlichen Dienst zu integrieren, wodurch sie zugleich noch ihr Arbeitslosengeld aufstocken und sich beruflich orientieren können. Qualifikationsmaßnahmen anzubieten, halte ich weiterhin für sinnvoll, vor allem für Arbeitslose, die z. B. keine ordentliche Berufsausbildung absolviert haben. Weil Arbeitsflexibilität in unserem heutigen Wirtschaftssystem kein Fremdwort mehr ist, halte ich solche Weiterbildungsmaßnahmen aber auch für andere Arbeitslose für angezeigt. Warum nicht? Was haben sie zu verlieren? Sobald sie einen neuen Job gefunden haben, können sie diese Maßnahmen ja verlassen.

Ich hatte dich in diesem Fall nicht angesprochen, dich an anderer Stelle aber schon einmal gefragt, ab wann denn in deinen Augen ein Arbeitsloser faul sei. Deinen Beiträgen stellst du ja die Prämisse voran, dass jeder einen Job finden könne, wenn er denn wolle. Umkehrschluss: Wer keinen findet, will nicht?

Das, was du weiterhin beschreibst, ist eben Wunschdenken. So sieht die Realität leider nicht aus.

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole:
Ich bin auch der Meinung, dass Arbeitslosen, bei denen z.B. die Notwendigkeit einer beruflichen Qualifikation festgestellt wurde eine solche erhalten sollen, aber genau da hakt es.
Es gibt ja "Qualifizierungsmaßnahmen", die aber eben keinerlei Qualifikation beinhalten. Und in diese Maßnahmen werden wahllos Erwerbslose gesteckt, völlig egal welche Qualifikationen sie bereits mitbringen oder bräuchten.

Das mit dem Tagesablauf ist auch immer ein nettes Argument, impliziert es doch, dass er Erwerbslose nicht nur keine Erwerbstätigkeit hat, sondern auch sonst nicht alleine in der Lage ist, einem geregelten Tagesablauf nachzugehen oder etwas Produktives zu tun.

Wirkliche Weiterbildungen sind, entgegen jeglicher Logik, kaum zu bekommen. Es wird lieber Steuergeld verschwendet, um Verträge mit "Bildungsträgern" zu erfüllen, als individuell und zukunftsbezogen zu fördern.

Gefordert wird die Teilnahme von Erwerbslosen, gefördert werden Firmen, die reguläre Arbeitsplätze abbauen, um subventionierte aus dem Boden zu stampfen. Es wird auf Kosten der Zukunft ein paralleler Arbeitsmarkt installiert, nur um eine Fassade zu wahren. Die Folgen sind jetzt noch nicht abzusehen.

Du hast eine ziemliche starke Meinung. Hinterfrag sie mal und ziehe zur Meinungsbildung auch mal andere Quellen heran. Ist schon mal eine Übung zum wissenschaftlichen Arbeiten für die weitere erfolgreiche Zukunft. ;)
 
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