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Nur es auch zu sehen...Erstaunlicherweise redet ihr im Großen und Ganzen vom Selben......

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Nur es auch zu sehen...Erstaunlicherweise redet ihr im Großen und Ganzen vom Selben......

Wie kann eine Seele ihren Ursprung vergessen, wie macht sie das ? Wie erklärt sie sich zB. dann, dass es sie überhaupt gibt ? (Nichtmal ein Körper kann seine Eltern vergessen !)
- Und wenn Deine Seele ihre wahre Herkunft vergessen hast - wie erkennst Du, wer Dich wieder zu ihr zurück führen kann ? Wie unterscheidest Du echte Gurus von Scharlatanen ? Wenn Du ÜBERHAUPT keine Erinnerung mehr hast ?
Aufs erste sehe ich keinen Unterschied zwischen dem, was Satsang Premananda im ersten Teil sagt, und was ich geschrieben habe - siehst Du einen ? (Der Teil über den "Meister")
Für mich hat da etwas, was ich vor Jahren in einer Aufstellung erlebt habe, meine Sicht völlig verändert :
Da ging es um die Begegnung mit dem Göttlichen, und ich fiel reflexhaft auf die Knie. Das Göttliche war befremdet und konnte damit nichts anfangen - es passte erst, als ich stand - auf Augenhöhe, von gleich zu gleich stand.
Das fiel so schwer - vor dem Göttlichen aufrecht zu stehen. Es wäre so viel angenehmer und leichter gewesen, auf die Knie zu fallen - weiter sozusagen kleines Menschlein bleiben zu dürfen, das nix kann und nix weiß, nicht die eigene Größe und die damit verbundene Verantwortung annehmen zu müssen. (Lieber noch knien bleiben - so wie man in der Früh sich noch mal im Bett umdreht und noch ein bisschen liegen bleiben möchte.)
Auch das Erleben, dass es im Göttlichen Bereich KEINE Größenunterschiede gibt, keine Hierarchie - keinen Vorwand, mit dem man sich klein machen könnte. Niemand ist größer oder kleiner als der andere - und es ist fast unerträglich, sich dem zu stellen. Die Ausrede bleiben zu lassen : Ich bin noch nicht so weit, ich bin nur ein Schüler.
LG, Reinhard
Nun warum machst du dann Familienaufstellungen - und warum kommen die Leute zu Dir ?Auch das Erleben, dass es im Göttlichen Bereich KEINE Größenunterschiede gibt, keine Hierarchie - keinen Vorwand, mit dem man sich klein machen könnte. Niemand ist größer oder kleiner als der andere - und es ist fast unerträglich, sich dem zu stellen. Die Ausrede bleiben zu lassen : Ich bin noch nicht so weit, ich bin nur ein Schüler.
Aber es ist und bleibt so, wenn du kein Vertrauen zu Gott und zu dir hast, bist du immer der Angst ausgeliefert es könnte dir einer schaden, und dann kann einer erzählen was er will sobald dann einer sagt, aber pass auf, vielleicht ist er ein Scharlatan sitzt dir sofort wieder die Angst im Nacken und lähmt dich aber das ist dann deine Entscheidung ob du es zuläßt oder ob dein Vertrauen in Gott größer ist.
Aufs erste sehe ich keinen Unterschied zwischen dem, was Satsang Premananda im ersten Teil sagt, und was ich geschrieben habe - siehst Du einen ? (Der Teil über den "Meister")
LG, Reinhard
Und woher weißt Du, dass gerade Dein Lehrer Dir das Richtige als Gott bzw. göttlich zeigt ? Wonach wählst Du Deinen Lehrer aus ?
.... und sagte an die Versammlung gewandt:
"Bitte gebt diesem Leidenden ein Heilmittel für sein bedrücktes Herz."
Einer nach dem andren meldeten sich die Anwesenden und jeder gab seine Definition der Glückseligkeit.
Der Prophet Abraham erhob sich:
"Glückseligkeit bedeutet arbeiten, verdienen und den Verdienst mit Menschen teilen."
Danach sprach Moses:
"Glückseligkeit bedeutet, sein ICH zu beherrschen, um kein Tyrann zu werden, der, gleich dem Pharao, durch seine zügellosen Begierden Unglück über die Menschen bringt."
Konfuzius sagte:
"Glückseligkeit ist, in einem Topf voller Reis alle Geschmäcker unterzubringen."
Platon bemerkte:
"Glückseligkeit bedeutet, nur erhabene Dinge zu denken."
Nun sprach Aristoteles:
"Logik, die Glückseligkeit liegt in der Logik."
Dann meldete sich Zarathustra:
"Glückseligkeit ist, nicht in der Finsternis zu bleiben."
Brahma daraufhin:
"Glückseligkeit? Nun, das ist immer das Gegenteil dessen, was jeder als solches betrachtet."
Nun ergriff der Prophet Jesus das Wort:
"Glückseligkeit ist möglich, in dem man das Gewesene vergisst, sich mict dem Jetzt begnügt und sich keine Gedanken über das Kommende macht."
Dann sprach der edle Lukman (ein Prophet im Koran):
"Die Menschen haben dieses Wort erfunden, um all das zu bezeichnen, was sie gerne hätten, aber nicht erreicht haben."
Jetzt meldete sich der Prophet Elias:
"Glückseligkeit ist eine Illusion, die sich im Herzen derer breit macht, die sich frei von Wünschen und Begierden gemacht wähnen."
Nach all diesen Erklärungen erhob sich Buddha und rief:
"O Bescheriyet! Glückseligkeit ist ein anderes Wort für das Entwerden. Nirwana, o Bescheriyet, Nirvana!"
Erschöpft fiel Bescheriyet zu Boden und rief verzweifelt:
"Oh... oh...! Was ist denn nun? Was ...?"
In diesem Augenblick erhob sich der Führer der Versammlung mit den Worten:
"O Bescheriyet, du klagst uns dein Leid und Unglück und fragst, was Glückseligkeit ist. Du fragst seit tausenden von Jahren, doch ist die Antwort in dir selbst. Ein jeder der hier Versammelten gab dir eine Antwort, und jeder sagte das gleiche in einer anderen Form, aber du bist unzufrieden und klagst, Mensch zu sein, doch warst du nie ganz Mensch. Dein geschundener Körper besteht aus Milliarden Zellen, gleichwohl bist du nur ein Schatten. Du wirst nie richtig sein, bis du nicht dein wahres Wesen erkennst. Sage mir, wer fügt dir Leiden zu? Woher stammen die Narben und wer schlug dir die Wunden?"
Weinerlich antwortete Bescheriyet:
"Nun, was sollich tun? Die Menschen, aus denen mein Körper besteht, sind die, die mich leiden lassen. Ihnen hab ich diese Narben zu verdanken und sie sind es, die mir Wunden zufügen."
"Siehst du", sagte das Oberhaupt, "und obwohl du dies weißt, fragst du nach einem Heilmittel. Ein jeder von uns hat dir zu seiner Zeit einen Weg gewiesen und dennoch bist du unachtsam mit dir selbst. Du wirst deshalb nicht eher genesen und von deinen Wunden befreit, bis dein ganzer Leib von Achtsamkeit durchdrungen ist. Denn die Achtsamkeit ist die Pforte, durch die du treten musst, um in den Garten der Wahrheit zu gelangen. In diesem Garten wächst an einem Rosenhain die Rose der Glückseligkeit."
"Wie", unterbrach Bescheriyet, "finde ich diese Pforte, und wenn ich in den Garten gelange, wie kann ich die Rose erkennen?"
"Die Pforte findest du in deinem Herzen. wenn du sie durchschritten hast, so folge der Nachtigall des Vertrauens. Sie wird dir die Rose zeigen, dir den Namen nennen, und wenn sie sich dir öffnet, erkennst du den Duft der allesumfassenden Liebe."
Bescheriyet blickte das Oberhaupt unentwegt an und es war, als würde die Nähe dieses Menschen ihn beleben, ihm neue Kraft geben. Seine Züge strafften sich, langsam richtete sich sein Oberkörper auf. Das Oberhaupt sprach weiter:
"Vertrauen sollst du, vertrauen ... Es wird dich in deiner Achtsamkeit unterstützen. Gehe den Weg, den ich dir gewiesen habe, sei wachsam, vertraue auf die Führung in dir."
Plötzlich sahg ich das lächelnde Gesicht des Oberhauptes dicht vor mir und fühlte, dass ich Bescheriyet war!
Die "Unterscheidung der Geister" hat nichts mit Angst zu tun - sondern mit Klugheit und Weisheit. Genauso wie es nichts mit Angst zu tun hat, giftige Flüssigkeiten ausserhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren. Gefahren zu erkennen, sie ernst zu nehmen und sie zu vermeiden ist nicht ängstlich - sondern sinnvoll. (Genauso, wie es sinnvoll ist, bei uns im Winter Winterreifen anzulegen - es hat nichts mit Angst zu tun, sondern damit, reale Situationen nicht auszublenden, sondern sich adäquat auf sie einzustellen.)
Es gab seit jeher politische und religiöse "Führer", die die Sehnsüchte von Menschen ausnützten und für die eigenen Zwecke einspannten.
Gott zu vertrauen, heißt nicht, die Augen zu schließen und die Verantwortung völlig auf Gott abschieben - sondern unser gottgegebenes Urteilsvermögen zu nützen, mit dem wir zB. erkennen können, ob uns jemand zu benützen versucht - oder ob jemand wirklich mit Gott verbunden ist.
LG, Reinhard
Nein - das ist kein Größenunterschied (wenn man ihn nicht künstlich konstruiert). Ich mache das, was ich am besten kann - und zb. ein Automechaniker repariert Autos, weil er das am besten kann. Das eine ist nicht wichtiger als das andere. (Auch ein Automechaniker kann Leben retten, wenn er sorgfältig arbeitet - indem er lebensbedrohliche Defekte erkennt und repariert.) Wir ergänzen einander - jeder kann für den anderen hilfreich sein.Nun warum machst du dann Familienaufstellungen - und warum kommen die Leute zu Dir ? Auch wenn es keine Größenunterschiede gibt, werden sie dennoch gemacht.