Guru, Avatar, Lehrer, Scharlatan - wo sind die Unterschiede ?

  • Ersteller Ersteller AmandaJohneson
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Guru, Lehrer oder Scharlatan ? Welchen Sinn oder nicht machen spirituelle Lehrer ?

  • Mit einem Guru/s habe ich gute Erfahrungen gemacht.

    Stimmen: 6 12,8%
  • Ich bin mein eigener Guru/Lehrer, brauche keinen.

    Stimmen: 18 38,3%
  • Leider geraten sie oft in den Verdacht des Mißbrauchs der Schüler, habe meine Zweifel.

    Stimmen: 5 10,6%
  • Mein Lehrer hat mich außerordentlich bereichert und ist das Beste, was mir passieren konnte.

    Stimmen: 15 31,9%
  • Lehrer finden sich überall, sie sind immer da.

    Stimmen: 19 40,4%
  • Ich habe selbst schlechte Erfahrungen gemacht (Mißbrauch o.a.)

    Stimmen: 4 8,5%
  • Oft mündet es in einem Abhängigkeitsverhältnis Guru/Schüler.

    Stimmen: 10 21,3%
  • Ich bin unschlüssig, manches spricht dafür, manches dagegen.

    Stimmen: 6 12,8%

  • Umfrageteilnehmer
    47
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Oder mal ganz konkret nachgefragt: Welches spirituelle System oder welche spirituelle Richtung gäbe es denn, die ohne Wertung auskommt?

:confused:

Sai Baba kanns nicht sein, denn der stellt gleich ganze Kataloge von Hinweisen auf, wie richtig zu handeln wäre.
 
Noch einmal weise ich drauf hin... ist im Eifer des Gefechts vielleicht untergegangen. Der Knackpunkt steht ein paar Seiten weiter vorn zu lesen. In der Definition von Liebe, die ihrer Natur nach an sich zieht...

Solange jemand Liebe so definiert, kann kein Gespräch drüber anders verlaufen als so, wie das hier zu lesen ist. Denn da wird von vornherein als Basis ein Ungleichgewicht genommen. (Und solange man diese Definition von Liebe als gültig in sich annimmt, solange hält man auch das, was Menschen mit einem tun, die einen an sich ziehen, für die reine Liebe.)

Liebe ist aber in der Balance zu finden. Im Gleichgewicht. Liebe IST die Balance. Da zieht nix. Nirgendshin. Das ist vollkommen in sich ruhender Tanz.
 
Da ist ein Unterschied zwischen Deiner und meiner Wahrnehmung : für mich respektiert Gott die Freiheit UNEINGESCHRÄNKT. Deswegen ist für mich das Bild des "mächtigen Gottes" ein Trugbild. (Wir erleben ja täglich, dass er NICHT machtvoll einschreitet gegen all das Elend.) Kraftvoll ja - machtvoll nein - denn Macht ist IMMER Macht über andere und mit Einschränkung der Freiheit von anderen verbunden.

Wenn Du die Wahlfreiheit der Seele für Dich ablehnst - das kann ich gut annehmen und in mein Bild übersetzen. Die Seele ist frei - und sie kann deswegen freiwillig auch auf ihre Freiheit und ihre Wahlmöglichkeit verzichten. Sie kann sich sogar dafür entscheiden, die Freiheit und Wahlmöglichkeit nicht einmal mehr zu sehen.

Erstaunlicherweise redet ihr im Großen und Ganzen vom Selben......
 
Noch einmal weise ich drauf hin... ist im Eifer des Gefechts vielleicht untergegangen. Der Knackpunkt steht ein paar Seiten weiter vorn zu lesen. In der Definition von Liebe, die ihrer Natur nach an sich zieht ...

Solange jemand Liebe so definiert, kann kein Gespräch drüber anders verlaufen als so, wie das hier zu lesen ist. Denn da wird von vornherein als Basis ein Ungleichgewicht genommen.
Für mich hat da etwas, was ich vor Jahren in einer Aufstellung erlebt habe, meine Sicht völlig verändert :

Da ging es um die Begegnung mit dem Göttlichen, und ich fiel reflexhaft auf die Knie. Das Göttliche war befremdet und konnte damit nichts anfangen - es passte erst, als ich stand - auf Augenhöhe, von gleich zu gleich stand.

Das fiel so schwer - vor dem Göttlichen aufrecht zu stehen. Es wäre so viel angenehmer und leichter gewesen, auf die Knie zu fallen - weiter sozusagen kleines Menschlein bleiben zu dürfen, das nix kann und nix weiß, nicht die eigene Größe und die damit verbundene Verantwortung annehmen zu müssen. (Lieber noch knien bleiben - so wie man in der Früh sich noch mal im Bett umdreht und noch ein bisschen liegen bleiben möchte.)

Auch das Erleben, dass es im Göttlichen Bereich KEINE Größenunterschiede gibt, keine Hierarchie - keinen Vorwand, mit dem man sich klein machen könnte. Niemand ist größer oder kleiner als der andere - und es ist fast unerträglich, sich dem zu stellen. Die Ausrede bleiben zu lassen : Ich bin noch nicht so weit, ich bin nur ein Schüler.

LG, Reinhard
 
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