Grundeinkommen für eine bessere Zukunft

du hast schon recht, aber da müsste sich der Kunde wieder damit abfinden, dass es alles wieder nur zur jeweiligen Erntezeit gibt und die Preise würden nach oben gehen. Manchmal gibt es dann etwas auch gar nicht, wenn der Frost oder Hagel zugeschlagen hat.

Ich persönlich habe kein Problem damit, Gemüse/Obst saisonal und regional zu kaufen, mache ich grundsätzlich weitgehend. Bin auch eher ein Freund von Direktvermarktung als von "Geiz ist geil".
Unwetter- bzw. Frostschäden sind heftig. Da frage ich mich schon seit längerem, warum keine Möglichkeiten geschaffen werden, um dem zu entgehen bzw. reduzieren.
 
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Unwetter- bzw. Frostschäden sind heftig. Da frage ich mich schon seit längerem, warum keine Möglichkeiten geschaffen werden, um dem zu entgehen bzw. reduzieren.
Wie will man das machen, außer Gewächshäuser bauen? Das verteuert halt auch die Produkte.

Ich war selber auch betroffen, weil ich versuche, Selbstversorger zu sein, heuer war zweimal der Garten zerstört, zuerst vom Frost, dann vom Hagel. Wenn dann jemand sagt, Gemüse oder Obst ist zu teuer, dann wünsche ich demjenigen, mal selber für sein Essen sorgen zu müssen, nicht nur ernten, sondern umstechen, anbauen, Unkraut jäten (kein Roundup!), zuvor natürlich Grundstück kaufen, einzäunen, .... nix mit Grundeinkommen und die anderen arbeiten lassen.
 
Zitat von kulli:
Das ist die einzige Möglichkeit, weil das zumindest die Erntehelfer und den Transport einspart, bedeutet halt selber hinfahren und selber pflücken.


Kann auch großen Spaß machen, überhaupt mit Kindern. "Erdbeerland" macht das schon seit vielen Jahren so, für die ist das Geschäftsmodell. Gefällt mir. Und Kinder sehen mal was anderes als immer nur kunststoffverpackte Erdbeeren im Supermarkt. (y)

Hab das viele Jahre gemacht, Kirschen und Erdbeeren selbst gepflückt, wenn im Garten nicht genügend waren zum Einwecken oder Marmelade kochen.

Deshalb grad mein Kopfkino....?:)

Berlin ca. 4 Mill. Eiwohner, etwa ein Viertel macht mit Kind, Maus und Kegel Ausflug verbunden mit dem Nützlichen, Erdbeerpflücken.

Die armen Erdbeerfelder.....Parkplätze....Stau.....usw.
Personal zum einweisen wo gepflückt werden darf, zum abwiegen und kassieren, die zertrampelten Plantagen wieder richten.........ach ja, und alles was schon im Bauch gelandet ist muss als Verlust abgeschrieben werden.

Kopfkino eben sorry, aber doch nicht sooo sehr unrealistisch oder? :D
 
Es ist sehr wahrscheinlich das ich hier wiederhole, weil ich mich erst jetzt hier einschalte und die vorherigen Seiten nicht gelesen habe.
Aber ich glaube das einmal nichts anderes übrig bleiben wird, als so ein Grundeinkommen zu erschaffen. Immer mehr Fabriken werden mit Maschinen und Roboter versehen, immer mehr Firmen wo jemand in die Pension geht wird nicht mehr nachbesetzt. Und wenn die Menschen kein Geld haben, wird die Wirtschaft nicht angekurbelt werden können um mehr Arbeitsplätze zu erschaffen.
Viele Menschen könnten dann Arbeiten was ihnen wirklich Spaß macht und ich glaube das es dann auch viel weniger Psychische Krankheiten gibt. Und für Betriebe wie z.B. die Landwirtschaft könnte man doch Gesetze schaffen, dass Menschen abwechselt dort helfen müssen. Nehmen wir z.B. die Weinbauern, also wenn dort der ganze Ort zusammenhilft, kann es doch auch Spaß machen.
Es könnte dann sogar sein, dass sich ein paar Menschen zusammentun und sich mit ihren Ideen selbstständig machen, und sie hätten dann auch mehr Chancen ihre Ware zu verkaufen, wenn man mehr Geld in Börserl hat.
 
Die armen Erdbeerfelder.....Parkplätze....Stau.....usw.
Personal zum einweisen wo gepflückt werden darf, zum abwiegen und kassieren, die zertrampelten Plantagen wieder richten.........ach ja, und alles was schon im Bauch gelandet ist muss als Verlust abgeschrieben werden.

die rechnung möcht ich nicht sehen,
Personal zum Einweisen
personal zum Abwiegen und Kassieren
Verlust abschreiben
Personal um Plantagen wieder herzurichten

da fehlen einige Posten

den preis der Erdbeeren ist sensationell, da kann ich gleich beim Bauern direkt kaufen
 
Wie will man das machen, außer Gewächshäuser bauen? Das verteuert halt auch die Produkte.

Ich war selber auch betroffen, weil ich versuche, Selbstversorger zu sein, heuer war zweimal der Garten zerstört, zuerst vom Frost, dann vom Hagel. Wenn dann jemand sagt, Gemüse oder Obst ist zu teuer, dann wünsche ich demjenigen, mal selber für sein Essen sorgen zu müssen, nicht nur ernten, sondern umstechen, anbauen, Unkraut jäten (kein Roundup!), zuvor natürlich Grundstück kaufen, einzäunen, .... nix mit Grundeinkommen und die anderen arbeiten lassen.

Ganze Gewächshäuser nicht, aber ich bin sicher, bei etwas gutem Willen (und geistiger Flexibilität) gibt es technische Möglichkeiten, einen gewissen (wenn vlt. auch nicht vollständig) Schutz zu kreieren. Und letztendlich ist die Frage, was teurer ist.... einmal zu investieren, oder immer wieder teilweise oder auch vollständige Ernteausfälle verzeichnen zu müssen, die möglicherweise nur unzureichend von Versicherungen gedeckt sind.

Teuer ist für mich das, wofür der Konsument xx € pro kg bezahlt, der Bauer dafür aber nur wenige Cent bekommt. Dann ist klar, dass den grossen Unterschied andere "abgreifen" - Verbände und Genossenschaften, Logistik, Großhandel, Zwischenhandel etc. Ich bin ein Verfechter von Direktvermarktung.
 
Es ist sehr wahrscheinlich das ich hier wiederhole, weil ich mich erst jetzt hier einschalte und die vorherigen Seiten nicht gelesen habe.
Aber ich glaube das einmal nichts anderes übrig bleiben wird, als so ein Grundeinkommen zu erschaffen. Immer mehr Fabriken werden mit Maschinen und Roboter versehen, immer mehr Firmen wo jemand in die Pension geht wird nicht mehr nachbesetzt. Und wenn die Menschen kein Geld haben, wird die Wirtschaft nicht angekurbelt werden können um mehr Arbeitsplätze zu erschaffen.
Viele Menschen könnten dann Arbeiten was ihnen wirklich Spaß macht und ich glaube das es dann auch viel weniger Psychische Krankheiten gibt. Und für Betriebe wie z.B. die Landwirtschaft könnte man doch Gesetze schaffen, dass Menschen abwechselt dort helfen müssen. Nehmen wir z.B. die Weinbauern, also wenn dort der ganze Ort zusammenhilft, kann es doch auch Spaß machen.
Es könnte dann sogar sein, dass sich ein paar Menschen zusammentun und sich mit ihren Ideen selbstständig machen, und sie hätten dann auch mehr Chancen ihre Ware zu verkaufen, wenn man mehr Geld in Börserl hat.

Unser neuer Bundesgansler ... ähm... Bundeskanzler hat die Ur-Uralt-Idee der Maschinensteuer (oder wie man auch geschwollen sagen kann Wertschöpfungsabgabe) ausgegraben. Ist das nicht toll? :ironie:
 
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