Gnosis: Die Botschaft des fremden Gottes

Wie lange blieb Jesus nach seiner Auferstehung mit den Aposteln?

Üblicherweise wird in der gnostischen Literatur ein längerer Aufenthalt des Auferstandenen Christus angegeben, als von Lukas im Buch der Apostelgeschichte (40 Tage), siehe unten einen Vergleich.
Ein Großteil der frühchristlichen Schriftsteller betont die Länge des Aufenthalts Jesu nach seiner Auferstehung. Für die Gnostiker ist die Zeit, die Jesus nach seiner Auferstehung auf Erden mit seinen Jüngern verbrachte, die wichtigste, da Jesus erst in diesem Zeitraum direkt und offen über seine Lehre und die Mysterien des Kosmos sprach.

40 Tage
Apostelgeschichte 1,3: „Ihnen hat er nach seinem Leiden durch viele Beweise gezeigt, dass er lebt; vierzig Tage hindurch ist er ihnen erschienen und hat vom Reich Gottes gesprochen.“​

18 Monate (anderthalb Jahre)
Irenäus († um 200) in seinem Werk „Contra Haereses“ („Gegen die Häresien“), Buch I, Kap. 30,14 über die Ophiten und die Sethianer [gnostische Strömungen]:
Nach seiner Auferstehung habe er noch achtzehn Monate verweilt und, indem die Aisthesis auf ihn herniederstieg, erfahren, was die Wahrheit ist — aber das teilte er nur den wenigen seiner Schüler mit, von denen er wußte, daß sie so große Geheimnisse fassen konnten.“

Irenäus († um 200) in seinem Werk „Contra Haereses“ („Gegen die Häresien“), Buch I, Kap. 3,2 über die Valentinianer [gnostische Strömung]:
Die übrigen achtzehn Äonen aber werden dadurch angezeigt, daß er nach seiner Auferstehung von den Toten angeblich achtzehn Monate mit seinen Jüngern verkehrt habe.“​

545 Tage (geringfügig mehr als anderthalb Jahre)
Die Himmelfahrt des Jesaja 9,16: „Und wenn er den Engel des Todes geplündert hat, wird er am dritten Tag aufsteigen und er wird fünfhundertfünfundvierzig Tage in dieser Welt bleiben.“

555 Tage (etwas mehr als anderthalb Jahre)
Der Brief des Jakobus (apokryphe Schrift aus der Nag-Hammadi-Sammlung) 2,19-21: „Siehe, da erschien der Erlöser - [nachdem] er von [uns] gegangen war und wir auf ihn gewartet hatten - und zwar fünfhundertfünfundfünfzig Tage nachdem er von den Toten auferstanden war.“

11 Jahre
Pistis Sophia, Kap. 1: „Es geschah nun, als Jesus von den Toten auferstanden war, da verbrachte Er elf Jahre im Gespräch mit seinen Jüngern und belehrte sie nur bis zu den Bereichen des Ersten Gebotes und des Ersten Mysteriums innerhalb der Schleier des Ersten Gebotes.“​
 
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Hallo Teigabid,

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Zur Erinnerung ==> Das Thema lautet:
Gnosis: Die Botschaft des fremden Gottes


Servus @Plissken!


Wahrscheinlich bist Du überrascht direkt persönlich von mir zu hören.
Zu Deinem Thema brauche ich bitte noch einen Moment.
Darüber muss ich zuerst nachdenken, sonst glauben die Leute der sagt nur was ihm so einfällt …


Thomas: (11): Jesus sagte: "Dieser Himmel wird vergehen und der über ihm wird vergehen. Die Toten leben nicht und die Lebenden werden nicht sterbe." ...
[nichts Genaues weiß man nicht]

Johannes 19, 22: Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben. …
[hoch aktuell] (Der Heilige Geist #161)


… und ein :danke:

-
 
Genau - Gott ist überall!
Man muss nur genau hinsehen, bzw in sich reinspüren beim Sehen. :)
Nicht relativieren, bitte. Gott ist sowieso überall, aber hier sagt Jesus Christus explizit: "Ich bin das All".
Wenn man wirklich verstanden hat, dass der Christus das All ist, hat das einschneidendere Konsequenzen für uns persönlich, als einfach etwas "reinspüren".
 
Nicht relativieren, bitte. Gott ist sowieso überall, aber hier sagt Jesus Christus explizit: "Ich bin das All".
Wenn man wirklich verstanden hat, dass der Christus das All ist, hat das fundamentalere Konsequenzen für uns persönlich, als einfach etwas "reinspüren".

Na, für mich hat das Null Konsequenzen, denn für mich ist das reine Glaubenssache.
Ist doch vollkommen schnuppe, wie man etwas benennt, das wir eh nicht wirklich erfassen können und das All können wir nicht erfassen.
Aber wir können Gott in dem sehen, was uns begegnet - nur können wir ihn natürlich auch nicht wirklich erfassen.
Muss aber auch nicht sein.
 
Na, für mich hat das Null Konsequenzen, denn für mich ist das reine Glaubenssache.
Ist doch vollkommen schnuppe, wie man etwas benennt, das wir eh nicht wirklich erfassen können und das All können wir nicht erfassen.
Aber wir können Gott in dem sehen, was uns begegnet - nur können wir ihn natürlich auch nicht wirklich erfassen.
Muss aber auch nicht sein.
Widerspruchsgeist ist das einzige, was manche Leute an Geist besitzen.
 
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