Danach wurde ein weiterer Tracker in den USA bestellt, der dieses Problem nicht hat. Der wurde nun angeblich kurz vor der Freilassung am Wahl befestigt.
Leider, das Senden unter Wasser klappt wohl trotzdem weitestgehend nicht.
(Salz)Wasser schirmt elektromagnetische Wellen fast vollständig ab, etwas bessere Chancen hat man noch direkt unter der Meeresoberfläche.
Und ein weiteres Problem ist, für Wale konzipierte Sender müssen sich mit Satelliten verbinden, um Daten zu verschicken.
Im offenen Meer stehen ja nirgendwo Funkmasten herum ...
D.h. für die Standort-Ortung müssen sich daher zeitgleich
mindestens 3
GPS-Satelliten (wegen der Raumkoordinaten) in einer für den Sender "empfangbaren" Position befinden. Außerdem muss der Wal bzw. sein Sender dabei lang genug über Wasser bzw. an der Wasseroberfläche bleiben, damit sein Standort ermittelt werden kann.
Das ist alles etwas tricky ...
Wenn also ein Wal mal kurz hochkommt und ein- und ausatmet, um danach wieder abzutauchen, kann es sein, dass die Verbindung zu wenigstens 3 GPS-Satelliten nicht so oft klappt.
Daher werden die Sender bei Walen auch möglichst weit oben - an der Finne (Rückenflosse) bzw. direkt unterhalb - angebracht, damit die besten Chancen bestehen, dass er getrackt werden kann.
Das Blöde ist, man weiß nicht, wo genau Timmys Tracker angebracht wurde/n und die Buckelwal-Finne ist ja eher klein und unscheinbar.
In
diesem Video sieht man die Finne aber ganz gut und möglich, dass man dort auch (unter der Zinksalbe) den ersten Tracker erahnen kann:
