Gestrandeter Wal in der Ostsee

Ok, es kam so einiges aus der Richtung von auch den Wissenschaftlern, die auch wirklich was sagen konnten. Das ging nur im blinden Aktivismus unter, der daneben auch noch laut zu hören war.

Wenn z.B. sich auch der lokale Umweltminister genötigt sieht anzukündigen, dass er Nächte auf dem Boot verbringt, "um beim Wal zu sein", wahrscheinlich wohl wissend, dass das rein gar nichts bringt und auch keinerlei Entscheidungen vereinfacht oder bewirkt - eher im Gegenteil - sondern nur aufgebrachten Menschen an Land zeigen soll, dass man doch was tun will... Wie gesagt: Blinder Aktivismus, neben dem ruhigere wie auch vernünftigere Stimmen untergehen.



Es haben sehr viele Stellung bezogen. Die Tagespresse, Instagram uvm. war voll mit bezogenen Stellungen. Das ist einerseits durchaus gut, weil sich da Emphatie mit dem Tier zeigt. Wenn es aber in blinden Aktionismus umschlägt, gehen sinnvolle Stimmen unter, und es wird sinnvolles Vorgehen behindert.



Bei normalen richtigen Strandungen haben die lokalen Behörden aber häufig auch schon Pläne in den Schubladen und Erfahrungen aufgrund von häufigeren derartigen Vorfällen, so dass sie schneller abschätzen können, wann und wie sich eine Walrettung lohnt und wann nicht.



Es waren "Experten" vor Ort, die viele Selfies von sich und dem Wal gemacht haben.



Die Vorgabe wäre jetzt, Pläne zu erarbeiten, wie in zukünftigen ähnlichen Vorfällen in der Ostsee vorzugehen ist, und diese Pläne auch gesetzlich derart zu verankern, dass sie auch ggf schnell durchführbar sind und nicht selbst noch diverse behördliche Absegnungen etc. benötigen würden.
Jupp, genau, schön den Kernpunkten (Siechtum, unterlassene Hilfeleistung) ausgewichen, dachte ich mir.
Deswegen, hat keinen Sinn.
 
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10:16 Uhr: Letzte Tracking-Daten vom Buckelwal wohl vom Dienstag​

Die Geldgeberin der privaten Rettungsaktion, Karin Walter-Mommert, äußerte sich am Dienstag gegenüber der „Bild“-Zeitungzu einem Tracking-Sender, den die Initiative wohl kurz vor der Freilassung des Buckelwals an dem Tier angebracht hatte. Die Unternehmerin berichtete demnach, dass der Sender seit der Freisetzung in der Nordsee bislang wohl 25 Mal ein Signal gesendet habe – zuletzt am gestrigen Dienstag.
 
Jupp, genau, schön den Kernpunkten (Siechtum, unterlassene Hilfeleistung) ausgewichen, dachte ich mir.
Deswegen, hat keinen Sinn.

Nein, nicht ausgewichen, sondern dargestellt, was schief lief:

1. Kaum Erfahrungen mit derartigen Vorfällen in Deutschland. Es liegen keine gesetzlich abgeklopften Pläne vor, die schnell umsetzbar gewesen wären. Es gab Vorschläge, und es gibt Erfahrungen und Expertiese aus Ländern,wo derartige Vorfälle wesentlich häufiger vorkommen, aber sowas ist nicht immer schnell verwert- und umsetzbar. Warum z.B. eine gezielte Eutanasie durch Gift, Erschießung oder Sprengladung problematisch war und ist, wurde hier im Thread soweit ich weiß auch ausführlich erörtert. Schiffe, die bei der Rettung helfen und den Wal begleiten oder gar aufladen, müssen auch erst organisiert werden.

Da gibt es keine schnellen Entscheidungen. Und Menschen, die erst einmal die Situation analysieren und nachdenken wollen, sind nunmal nicht im Vordergrund sicht- oder hörbar.

2. Blinder Aktivismus, der laut in der Tagespresse und in sozialen Medien ohrenbetäubend laut ist. Da gehen bedachte Stimmen leicht unter. Sie waren da, werden aber weniger von der Allgemeinheit wahrgenommen.

Was erwartest Du also? Wer hätte wann was sagen/tun sollen? Welcher Experte hätte wie welchen Sprengstoff besorgen und den Wal so schnell vom Leid erlösen können, ohne später deswegen mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten? Welcher Experte hätte wie den Wal einschläfern können? Welcher Experte hätte wie und wo schnell ein Schiff zur Walrettung, ähnlich, wie sie geschah, organisieren können?
 
Die Vorgabe wäre jetzt, Pläne zu erarbeiten, wie in zukünftigen ähnlichen Vorfällen in der Ostsee vorzugehen ist, und diese Pläne auch gesetzlich derart zu verankern, dass sie auch ggf schnell durchführbar sind und nicht selbst noch diverse behördliche Absegnungen etc. benötigen würden.
(y)

10:16 Uhr: Letzte Tracking-Daten vom Buckelwal wohl vom Dienstag​

Die Geldgeberin der privaten Rettungsaktion, Karin Walter-Mommert, äußerte sich am Dienstag gegenüber der „Bild“-Zeitungzu einem Tracking-Sender, den die Initiative wohl kurz vor der Freilassung des Buckelwals an dem Tier angebracht hatte. Die Unternehmerin berichtete demnach, dass der Sender seit der Freisetzung in der Nordsee bislang wohl 25 Mal ein Signal gesendet habe – zuletzt am gestrigen Dienstag.
Das ist doch schon sehr beruhigend und sollte der Tracker irgendwann nicht mehr senden, kann der Wal ihn auch verloren haben, somit bedeutet es längst nicht, dass er gestorben ist.
 
Das Vertrauen in ein Blatt, welches sich täglich neu den Wünschen der Leserschaft anpasst, ist erstaunlich.
 
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Was erwartest Du also? Wer hätte wann was sagen/tun sollen? Welcher Experte hätte wie welchen Sprengstoff besorgen und den Wal so schnell vom Leid erlösen können, ohne später deswegen mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten? Welcher Experte hätte wie den Wal einschläfern können?
Es ging v.a. um Entlastung und Hilfeleistung im gesamten Zeitraum, egal, ob man ihn hätte aktiv töten können oder nicht.
Was ist daran so schwer zu kapieren??

Ich hatte es benannt,
1:. Medikamentengabe durch Jenna Wallace, sie hatte alles mit, wurde ausgeschlossen.
2.; Hautabdeckung und - behandlung und Gewichtsentlastung kamen erst nach WOCHEN! in die Gänge, als man es Tierärzten der privaten Rettungsinitiative überliess- was sich als Linderung und Entlastung herausstellte, und das sehr schnell.

Wir sind weltweit vernetzt, man kann sich durchfragen, wenn einem nix einfällt, vllt auch mal Tierärzten mit Erfahrung mit Großwalen. Auch darauf kam erst die private Rettungsinitiative, weil die vllt auch mal "Out of the Box" dachten!
Es gibt KEINE Ausreden dafür., dass solche spuckeinfachen Maßnahmen, die Kindern einfallen könnten, den Super-Experten nicht einfielen.

Aber ich bin ganz sicher, dir fallen wieder haufenweise Rechtfertigungen ein dafür.
 
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