FreeStar
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Jupp, genau, schön den Kernpunkten (Siechtum, unterlassene Hilfeleistung) ausgewichen, dachte ich mir.Ok, es kam so einiges aus der Richtung von auch den Wissenschaftlern, die auch wirklich was sagen konnten. Das ging nur im blinden Aktivismus unter, der daneben auch noch laut zu hören war.
Wenn z.B. sich auch der lokale Umweltminister genötigt sieht anzukündigen, dass er Nächte auf dem Boot verbringt, "um beim Wal zu sein", wahrscheinlich wohl wissend, dass das rein gar nichts bringt und auch keinerlei Entscheidungen vereinfacht oder bewirkt - eher im Gegenteil - sondern nur aufgebrachten Menschen an Land zeigen soll, dass man doch was tun will... Wie gesagt: Blinder Aktivismus, neben dem ruhigere wie auch vernünftigere Stimmen untergehen.
Es haben sehr viele Stellung bezogen. Die Tagespresse, Instagram uvm. war voll mit bezogenen Stellungen. Das ist einerseits durchaus gut, weil sich da Emphatie mit dem Tier zeigt. Wenn es aber in blinden Aktionismus umschlägt, gehen sinnvolle Stimmen unter, und es wird sinnvolles Vorgehen behindert.
Bei normalen richtigen Strandungen haben die lokalen Behörden aber häufig auch schon Pläne in den Schubladen und Erfahrungen aufgrund von häufigeren derartigen Vorfällen, so dass sie schneller abschätzen können, wann und wie sich eine Walrettung lohnt und wann nicht.
Es waren "Experten" vor Ort, die viele Selfies von sich und dem Wal gemacht haben.
Die Vorgabe wäre jetzt, Pläne zu erarbeiten, wie in zukünftigen ähnlichen Vorfällen in der Ostsee vorzugehen ist, und diese Pläne auch gesetzlich derart zu verankern, dass sie auch ggf schnell durchführbar sind und nicht selbst noch diverse behördliche Absegnungen etc. benötigen würden.
Deswegen, hat keinen Sinn.