Gestrandeter Wal in der Ostsee

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Wurde er doch gar nicht. Wohl aber wurde geäußert, dass er mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht überlebt hat.
Mit oder ohne hohe Wahrscheinlichkeit, "es sei davon auszugeben, dass der Wal tot sei".
So erklärte es das Meeresmuseum letzten Dienstag, 2 Tage nach seiner Freilassung.

Quelle:

Siehe auch:
 
Zumal sich die Initiative schon zuvor äußerst bedeckt gab und mit kaum Infos an die Öffentlichkeit ging.

Wenn man so der Regierung eins auswischen möchte hat es eine unangenehme Note. Es werden nur Bruchstücke rausgehauen, die weder Hand noch Fuß haben, und man kommuniziert lieber mit der Bild ;) und über Insta. Was sagen diese 25 Pings aus? Dieser eine Zusatz wäre auch interessant zu erfahren, um Meldungen wie jene von den Kritikern im Keim zu ersticken.
Stimmt. So sehr man das nachvollziehen kann, es ist trotzdem egozentrisch mittlerweile.
Denn es geht nicht nur um ihre Konflikte und die eigene Suppe mit dem Ministerium,
es geht auch auch um die Menschen, die sich Sorgen um das Tier machen.
 
Die Morddrohungen gab es gegen den Minister weil ein leidfreier Tod durch Unterlassung nicht gegeben ist. .......

Du schreibst das so, als wären Morddrohungen in diesem Fall völlig legitim.

Das ist eine Unterstellung die ich so nicht im Raum stehen lassen möchte. ....


Das ist keine Unterstellung. So liest sich halt dein Kommentar. 🤷

Finde ich nicht. Etwas erklären, heißt noch lange nicht, es zu befürworten, sondern man hat´s einfach bloß erklärt.
Möchtest du darüber hinaus ihre Haltung dazu erfahren, frag doch am besten danach. Das ist besser als vermuten.
 
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Am 26.4. wurde ein bereits befestigter Tracker erwähnt, der aber nur über Wasser funktioniert.
„Der Wal soll durch eine mehr als hundert Meter weit gebaggerte Rinne auf den Kahn schwimmen. „Für ein Wildtier ist das schon ziemlich komfortabel im Rahmen unserer Möglichkeiten“, meinte Tönnies zu dem Becken. Ein bereits befestigter Tracker soll später seine weitere Position zeigen. Allerdings gibt es dabei ein gravierendes Problem: Der Tracker funktioniere nicht unter Wasser, sagte Backhaus. Sollte der Wal also abtauchen oder ertrinkend auf den Grund sinken, wäre er wohl nicht mehr zu erfassen. An einer neuen Lösung werde gearbeitet, so der Minister.“

Danach wurde ein weiterer Tracker in den USA bestellt, der dieses Problem nicht hat. Der wurde nun angeblich kurz vor der Freilassung am Wahl befestigt.
Meiner Meinung nach sendet der 1. Tracker Signale, immer wenn der Wal zum Atmen auftaucht. Erst wenn diese Signale ganz ausbleiben kann man davon ausgehen, dass der Wal gestorben ist.
 
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Ich hab ihn gelesen, muss man aber nicht, daher verlinke ich ihn nicht.
Die Wissenschaft wurde auch nicht ausgeschlossen, es wurde ihnen wochenlang gelauscht - und was kam, war genau nichts.

Oh, es kam so einiges aus der Richtung von auch den Wissenschaftlern, die auch wirklich was sagen konnten. Das ging nur im blinden Aktivismus unter, der daneben auch noch laut zu hören war.

Wenn z.B. sich auch der lokale Umweltminister genötigt sieht anzukündigen, dass er Nächte auf dem Boot verbringt, "um beim Wal zu sein", wahrscheinlich wohl wissend, dass das rein gar nichts bringt und auch keinerlei Entscheidungen vereinfacht oder bewirkt - eher im Gegenteil - sondern nur aufgebrachten Menschen an Land zeigen soll, dass man doch was tun will... Wie gesagt: Blinder Aktivismus, neben dem ruhigere wie auch vernünftigere Stimmen untergehen.

Das haben wir hier alles schon 100 mal durch, die große Expertensicht der Wissenschaftler, die allerdings parallel nicht einen Finger gerührt haben, als das Tier wochenlang unter seinem Gewicht dahinsiechte.
Darum ging es nämlich auch, dazu Stellung zu beziehen...!

Es haben sehr viele Stellung bezogen. Die Tagespresse, Instagram uvm. war voll mit bezogenen Stellungen. Das ist einerseits durchaus gut, weil sich da Emphatie mit dem Tier zeigt. Wenn es aber in blinden Aktionismus umschlägt, gehen sinnvolle Stimmen unter, und es wird sinnvolles Vorgehen behindert.

Bei normalen, richtigen Strandungen macht man es, wie sie sagen, in Ruhe lassen- da ist ein Tier von solcher Größe
aber auch meistens spätestens nach 2 Tagen tot.

Bei normalen richtigen Strandungen haben die lokalen Behörden aber häufig auch schon Pläne in den Schubladen und Erfahrungen aufgrund von häufigeren derartigen Vorfällen, so dass sie schneller abschätzen können, wann und wie sich eine Walrettung lohnt und wann nicht.

Lt Umweltministierium MeckPom war zudem nicht ein einziger dieser Experten vor Ort und hat den
Wal überhaupt angeguckt.

Es waren "Experten" vor Ort, die viele Selfies von sich und dem Wal gemacht haben.

Die gleiche Kritikbereitschaft mal in den eigenen Reihen üben parallel, DAS wäre mal was!❗

Die Vorgabe wäre jetzt, Pläne zu erarbeiten, wie in zukünftigen ähnlichen Vorfällen in der Ostsee vorzugehen ist, und diese Pläne auch gesetzlich derart zu verankern, dass sie auch ggf schnell durchführbar sind und nicht selbst noch diverse behördliche Absegnungen etc. benötigen würden.
 
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