Gestrandeter Wal in der Ostsee

Die richtige Menge Medikamente zu berechnen, ist beim Buckelwal schwierig, weil man sein Gewicht nur schätzen kann. Man will ihn damit ja nicht quälen. Außerdem: wie kriegt man die Medikamente ins Blut des Tieres? ..... Das Einschläfern eines Wals ist äußerst komplex. Es erfordert immense Mengen an Medikamenten und ist technisch schwer umzusetzen."

Das war 2012, nun haben wir bereits das Jahr 2026. Man sollte annehmen , dass innerhalb von 14 Jahren doch so einige Erfahrungen diesbezüglich gemacht werden durften. Ich denke eher, dass .....

Ich dachte, die vorgelegten Erläuterungen wären eindrücklich genug.
Aber in Sachen Machbarkeit sind "wir" halt doch ziemlich verwöhnt.
 
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Die Morddrohungen gab es gegen den Minister weil ein leidfreier Tod durch Unterlassung nicht gegeben ist. ..

Hysterisch eingeforderte total unrealistische Träumereien hätten dem Tier aber auch nicht geholfen.
Was beim Versuch, ihn stümperhaft einzuschläfern herausgekommen wäre, möchte man nicht wissen.
 
Leider auch mit Bezahlschranke, aber alleine der Abstrakt zeigt grob die Kritik auf.
Danke!
Endlich mal eine differenziertere Kritik an der Tatsache, dass der Zugang der Senderdaten noch nicht bei Wissenschaftlern ist.

Ja, es wäre wirklich wichtig ... das sehe ich auch so.
Aber mir scheint, die Geldgeber und die Beteiligten an der Rettungsinitiative sind extrem verschnupft, weil sich so viele Wissenschaftler gegen eine Rettung des Wals ausgesprochen haben.
Und den Wal so kurz nach seiner Freilassung, nach nicht mal 48 Stunden meine ich, auch noch für tot zu erklären, obwohl man Wale in Nordsee und Atlantik schon von Haus aus nicht so leicht orten kann, macht die Sache auch nicht besser.

Man gewinnt zunehmend den Eindruck, einige Wissenschaftler wünschen sich den Tod dieses Wals herbei.
Insofern kann ich irgendwie auch nachvollziehen, dass die Truppe den Zugang zu den Senderdaten nicht rausrücken will.

Ach ja, dass der Wal unbedingt den Preis dafür bezahlt, glaube ich nicht.
Den Preis dafür bezahlen Wissenschaftler und die Öffentlichkeit.
 

Leider auch mit Bezahlschranke, aber alleine der Abstrakt zeigt grob die Kritik auf.
Ich hab ihn gelesen, muss man aber nicht, daher verlinke ich ihn nicht.
Die Wissenschaft wurde auch nicht ausgeschlossen, es wurde ihnen wochenlang gelauscht - und was kam, war genau nichts.

Das haben wir hier alles schon 100 mal durch, die große Expertensicht der Wissenschaftler, die allerdings parallel nicht einen Finger gerührt haben, als das Tier wochenlang unter seinem Gewicht dahinsiechte.
Darum ging es nämlich auch, dazu Stellung zu beziehen...!
Bei normalen, richtigen Strandungen macht man es, wie sie sagen, in Ruhe lassen- da ist ein Tier von solcher Größe
aber auch meistens spätestens nach 2 Tagen tot.
Es ging und geht nicht nur darum, ob er jetzt stirbt und ob daher die Rettung sinnvoll war, das kann man durchaus
bezweifeln.
Aber:
Nach 4 Wochen! Siechtum des Tieres wurde hier was von "sanfte Palliativpflege" gemurmelt, man könnte vielleicht...
von den Herrschaften Experten.
Vorher, keine Medikamente zugelassen, obwohl Jenna Wallace das gesamte Equipment mit hatte, keine Empfehlungen zur Hautabeckung oder -behandlung, keine Gewichtsentlastung- nicht über Tage, sondern über WOCHEN nicht.
Sie hatten nichts dazu auf der Pfanne, nichts anzubieten, nichts zu sagen, außer "in Würde sterben lassen". wochenlang! unter einem Eigengewicht von ca. 12 Tonnen.
Die Kuhle nachher unter ihm haben sicher nicht die Wissenschaftler empfohlen..
Euthanasie ginge nicht, wurde auch wochenlang erzählt, bis Dr.Dörnath dann mal was dazu sagte, ansonsten
nichts, nada.

Lt Umweltministierium MeckPom war zudem nicht ein einziger dieser Experten vor Ort und hat den
Wal überhaupt angeguckt.

Die gleiche Kritikbereitschaft mal in den eigenen Reihen üben parallel, DAS wäre mal was!❗

Nur fürs Protokoll: Da ich dich soweit genug kenne, dass ichweiß, dass Diskussionen mit dir keine Ende nehmen, das ist nur ein Statement, ich werde nicht mit dir darüber diskutuieren.
 
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Den Verdacht hatte ich allerdings auch schon. Wenn man die Tierärztinnen so hört, wie sie wirklich NUR behindert wurden von Backhaus und dem Umweltministerium, also den Behörden, das war schon grotesk.. :rolleyes:

Zumal sich die Initiative schon zuvor äußerst bedeckt gab und mit kaum Infos an die Öffentlichkeit ging.

Wenn man so der Regierung eins auswischen möchte hat es eine unangenehme Note. Es werden nur Bruchstücke rausgehauen, die weder Hand noch Fuß haben, und man kommuniziert lieber mit der Bild ;) und über Insta. Was sagen diese 25 Pings aus? Dieser eine Zusatz wäre auch interessant zu erfahren, um Meldungen wie jene von den Kritikern im Keim zu ersticken.
 
Und den Wal so kurz nach seiner Freilassung, nach nicht mal 48 Stunden meine ich, auch noch für tot zu erklären, obwohl man Wale in Nordsee und Atlantik schon von Haus aus nicht so leicht orten kann, macht die Sache auch nicht besser.

Wurde er doch gar nicht. Wohl aber wurde geäußert, dass er mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht überlebt hat.

Während Wissenschaftlern dann für den Gewinn solcher Eindrücke verantwortlich gemacht werden

Man gewinnt zunehmend den Eindruck, einige Wissenschaftler wünschen sich den Tod dieses Wals herbei.

stehen so manche denjenigen, die sich bisher nicht unbedingt an Absprachen hielten, deutlich wohlwollender gegenüber.

Insofern kann ich irgendwie auch nachvollziehen, dass die Truppe den Zugang zu den Senderdaten nicht rausrücken will.
 
Interessant. Expertenbashing kommt also wieder von derjenigen, die dem "Alternativtrupp" bei der Rettung gerade deshalb Erfolg wünschte, damit die Experten mal blöd gucken würden.

Da merkt man ja, wem das Wohl des Tieres so richtig am Herzen liegt.
 
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Die Morddrohungen gab es gegen den Minister weil ein leidfreier Tod durch Unterlassung nicht gegeben ist.
Morddrohungen sind einfach ein Unding.
Auch die Schiffsbesatzungen von Fortuna B und der Robin Hood erhielten Morddrohungen.

Manche Leute haben nicht mehr alles Tassen im Schrank!
Man ärgert sich natürlich über so manche Leute und darf dann auch seinen Unmut äußern, aber die, die Morddrohungen aussprechen, gehören vor Gericht.
 
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