Gespräche mit Simi über Simi, Gott und das Leben

wenn du in meiner nähe wohnen würdest könnten wir zusammen joggen gehen:lachen:
ich hab mir das auch schon ne weile vorgenommen und machs nie..
da fällt mri ein ich muss ja erst noch einen guten sport bh kaufen:D
aber ich denke joggen ist ganz gut, auch für die psyche und so.
wobei ich wohl anfangs erst mal frühmorgens oder abends gehen werde..irgendwie will ich nicht das man mich dabei sieht..*lol*

Haha ja deswegen will ich eigentlich auch nicht joggen :D
Ich würd ja eh nur spät abends oder ganz früh morgens joggen, aber halt mein beobachtungsgefühl und so ist der hauptgrund wieso ich es nicht tue. :rolleyes:
Naja und dass ich dann alleine joggen würde. :rolleyes:
Naja das ist eh das problem bei mir, ich finds irgendwie überpeinlich wenn man was alleine macht, aber diese einstellung blockiert mich ja total, weil es ist ja nicht verwerflich wenn man was alleine macht, aber ich denke schon dass es das ist. :rolleyes: Würde ich diese denkweise nicht haben, könnte ich ja auch alleine irgendwo hingehen und trotzdem offen sein, und dann sogar freunde finden. Aber eben weil ich immer alleine bin, verschliesse ich mich auch und lasse niemanden an mich heran. :rolleyes:
 
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Haha ja deswegen will ich eigentlich auch nicht joggen :D
Ich würd ja eh nur spät abends oder ganz früh morgens joggen, aber halt mein beobachtungsgefühl und so ist der hauptgrund wieso ich es nicht tue. :rolleyes:
Naja und dass ich dann alleine joggen würde. :rolleyes:
Naja das ist eh das problem bei mir, ich finds irgendwie überpeinlich wenn man was alleine macht, aber diese einstellung blockiert mich ja total, weil es ist ja nicht verwerflich wenn man was alleine macht, aber ich denke schon dass es das ist. :rolleyes: Würde ich diese denkweise nicht haben, könnte ich ja auch alleine irgendwo hingehen und trotzdem offen sein, und dann sogar freunde finden. Aber eben weil ich immer alleine bin, verschliesse ich mich auch und lasse niemanden an mich heran. :rolleyes:

Schön formuliert. Aber Du wirst das nicht ändern, wenn DU nicht damit anfängst. Und überleg vielleicht nochmal, ob Dich diese Analysiererei nicht eher schadet, als daß sie Dich weiterbringt. Denn Du hast ja für alles Begründungen, warum Du nicht tun kannst, was Du willst. Schrittweise muß man sich halt auch mal ganz einfach überwinden und in eine Konfronation mit sich selbst gehen.

lg
 
Schön formuliert. Aber Du wirst das nicht ändern, wenn DU nicht damit anfängst. Und überleg vielleicht nochmal, ob Dich diese Analysiererei nicht eher schadet, als daß sie Dich weiterbringt. Denn Du hast ja für alles Begründungen, warum Du nicht tun kannst, was Du willst. Schrittweise muß man sich halt auch mal ganz einfach überwinden und in eine Konfronation mit sich selbst gehen.

lg

Was meinst du, also womit soll ich anfangen?
Und ja ich denke schon dass die Analysiererei mir schadet, allerdings hab ich vom Gefühl das gefühl dass es mir nützt, weil ich damit neue strategien entwickeln kann, und ich halt denke dass eine dieser strategien irgendwann auch mal fruchten wird. Theoretisch weiß ich ja dass jede strategie die ich entwickel von meiner angst kommt und die angst mir jede strategie diktiert, und damit sinnlos ist, aber ich weiß es halt nur theoretisch, und die theorie bringt halt nix. :rolleyes:
 
Haha ja deswegen will ich eigentlich auch nicht joggen :D
Ich würd ja eh nur spät abends oder ganz früh morgens joggen, aber halt mein beobachtungsgefühl und so ist der hauptgrund wieso ich es nicht tue. :rolleyes:
Naja und dass ich dann alleine joggen würde. :rolleyes:
Naja das ist eh das problem bei mir, ich finds irgendwie überpeinlich wenn man was alleine macht, aber diese einstellung blockiert mich ja total, weil es ist ja nicht verwerflich wenn man was alleine macht, aber ich denke schon dass es das ist. :rolleyes: Würde ich diese denkweise nicht haben, könnte ich ja auch alleine irgendwo hingehen und trotzdem offen sein, und dann sogar freunde finden. Aber eben weil ich immer alleine bin, verschliesse ich mich auch und lasse niemanden an mich heran. :rolleyes:

so denke ich ja teilweise auch,also das es peinlich ist bzw irgendwie armselig und mitleiderregend wenn man manche dinge allein macht. aber bei mir bezieht sich das eher auf "spass" sachen...allein ins kino, ins freibad, shoppen...solche sachen ja noch eher. aber joggen..? das machen eigentlich die meisten die ich so kenne allein.
 
Was meinst du, also womit soll ich anfangen?
Und ja ich denke schon dass die Analysiererei mir schadet, allerdings hab ich vom Gefühl das gefühl dass es mir nützt, weil ich damit neue strategien entwickeln kann, und ich halt denke dass eine dieser strategien irgendwann auch mal fruchten wird. Theoretisch weiß ich ja dass jede strategie die ich entwickel von meiner angst kommt und die angst mir jede strategie diktiert, und damit sinnlos ist, aber ich weiß es halt nur theoretisch, und die theorie bringt halt nix. :rolleyes:

Und was ist mit Irrationalität? Machen worauf man gerade lust hat? Ohne zu wissen was Sinn und Zweck der Übung ist?
 
Das Verständnis für die Astrologie beruht auf dem Verständnis für sich selbst.
Denn ohne sich fehlt die Mitte davon. Kein Planet macht mich nieder oder richtet mich auf. Das tun wir selber. Ebenso wie es wenig gescheiten Sinn macht, nach Planeten anstatt auf und in sich selber zu schauen, und diese für eigene Befindlichkeiten und Denkfehler verantwortlich zu machen. Die Astrologie kann eine große Sehhilfe sein. Schließlich geht es immer nur um den AUFRICHTENDEN Grund - sowohl physisch als auch psychisch, da ohne Mutterplanet und jahreszeitliche Phänomene, die sowohl eng als auch im weitesten (Fische) Sinne verstanden werden können, es zu keine Deutung kommt. Schliesslich tauchen wir nicht mit allen Sinnen in die Atmosphäre lichtjahreferner Planeten ein, die uns doch IM GEFÜHL fremd sind! Sind wir uns selber kein Rückgrat (= Saturn/Steinbock-Winter-Skelett-Qualität - was von dem Gedeihen, Blühen, Reifen zu dieser Zeit noch bleibt), sind wir uns auch kein Halt und fühlen uns haltlos, so dass wir psychischen Halt bei anderen zu finden suchen - wie ein leibhaftiges Kleinkind bei Mama oder Papa, das sich noch unsicher und schwankend (= Fische-Prinzip) auf den Beinen und wenig fortschrittlich fühlt...

jaja, sicher. Ist mir schon klar, auch wenn ich von Astrologie keine Ahnung habe. Mir ist die Bedeutung der Sterne durchaus klar und bewußt. das heißt, daß ich mich damit beschäftige und mehr muß ich persönlich nicht wissen. Wenn ich Zeit dafür habe, schaue ich mal hin.

Aber ich frage mich eben, wenn ich das bei Chia so lese, wo sie ihre Informationen so hernimmt bzw. ihre Art, sich in astrologische Informationen zu verfriemeln und sich dann als so oder so zu empfinden. Und zwar kontinuierlich und ab da nur noch innerhalb dieser Grenzen.

So liest sich's doch. Wenigstens.

@Chia: Ist es denn so? Oder mache ich mir wieder nur unnütze Sorgen? Sach ma, schätzeken. :D
 
Hallo Trixi,

"die" Astrologie als solche gibt es nicht. Es gibt ein Grundgerüst auf das sich die verschieden astrologischen Richtungen beziehen. Aber das wars dann.
Am Ende ist jede Astrologie nur so gut, wie der Tellerrand des Astrologen reicht - und bei Chia reicht er bekanntermaßen nur bis Simi.:D

lg
Gabi
Ja das ist der Untergedanke, den ich eben verdrängt habe. Gut, daß Du es ansprichst.

Denn ich frage mich ja nun in dem Zusammenhang, wie sich das mit Gott dann verhält, wenn ich selber Gott bin. Was ja meiner Überzeugung nach nicht geht, ich kann und will auch nur "in Gott" sein, aber niemals nicht Gott selber.

Ich meine: der Druck, der auf jemandem lastet, muß ja nun doch hoch sein, wenn dessen Ziel ist, Gott zu sein. Oder aber auch nur sein Ebenbild. Das ist ja nun - hui, ein ziemlich wahnwitziger Anspruch. Da fragt man sich, wo er überhaupt herkommt in einem Menschen. Wie das zustande kommt. Will man verstehen, ne.

lg
 
Mir ist was zu meinem chronischen beobachtungsgefühl aufgefallen.
Nämlich dass ich nicht nur das opfer bin, sondern auch der täter.
Ich beobachte ständig alle leute. Die ganze zeit, ununterbrochen. :rolleyes:
Fühl ich mich deswegen die ganze zeit beobachtet? Weil ich es selber tue?
Ist das in den anderen Bereichen auch so, dass man überall das was man selber tut, aufs Aussen projiziert und dann angst hat dass das einem selbst angetan wird? Also dass was man selber tut, oder denkt zu tun.
Ja, chia. Das ist unter ganz bestimmten Voraussetzungen so. Ich glaube da hast Du etwas Wichtiges für Dich verstanden. :)

Zum beispiel wenn man ständig auf 180 ist und jedem ständig eine am liebsten eine reinhauen würde. Hat so ein mensch dann auch chronische angst dass ihm eine reingehauen wird?
Ja. Man wird zum Täter, weil man Opfer war. Mitunter. Nicht nur, aber solange man so reflektiv ist, wie Du es oben beschrieben hast, ist das so.

Wenn das so ist, dann bin ich ja nicht nur nicht opfer, sondern NUR täter.
Man kann das so sehen, ja. Du bist der Verursacher.


Weißt Du, um das zu erkennen, muß man erst mal den Beobachter wahrnehmen. Das hast Du ja, denn Du schriebst ja:

"Ich beobachte ständig alle leute. Die ganze zeit, ununterbrochen. :rolleyes:
Fühl ich mich deswegen die ganze zeit beobachtet? Weil ich es selber tue?"

Das ist das Erkennen des Inneren Beobachters - eigentlich des innersten Beboachters, wenn man da nochmal Ebenen unterscheiden will. Genau, mejn dern. :thumbup:


Würde ich nämlich nicht ständig alle beobachten (ich tue das allerdings aus selbstschutz gründen und kontrollgründen irgendwie) dann würde ich nicht beobachtet werden bzw das chronische gefühl beobachtet zu werden haben! :blue2:
Ja, genau !

Das ist so. Super erkannt. :blume:

Oh gott ich werd mir das jetzt ständig vor augen halten, dass ich der Täter bin, und nicht das arme opfer, wenn ich mal wieder heulen könnte weil mich jeder angeblich beobachtet. Das ist glaube ich jetzt der richtige schritt, oder?
Das würde Dich vielleicht aber dann auch wieder nur stressen. :)



Ich kann Dir letztlich nicht sagen, was Du machen sollst, Chia.

Aber ich kann lesen, was Du oben in Klammern geschrieben hast und es Dir nochmal herkopieren:

"ich tue das allerdings aus selbstschutz gründen und kontrollgründen irgendwie"

Das ist doch gut zu erkennen. Du hast ja eben diese wunderbare Ebene der Reflektiertheit in Dir, daß Du genau erkennst, warum in Dir was wie warum und wann ist und wann es nicht so ist. Das liebe ich ja so an Dir, wir alle glaube ich.

Die Frage ist halt - wir stellen die Dir schon seit Langem: wie können wir Dir helfen?


Du schreibst:

"ich tue das allerdings aus selbstschutz gründen und kontrollgründen irgendwie"

Also: reflektiere das doch nochmal schriftlich zum Mitlesen. Zum Beispiel würde ich mich ehrlich fragen, was mich so verletzt hat oder verletzen könnte, daß ich mich selber schützen muß. Und ich würde mir die Frage stellen, inwiefern Selbstschutz nicht auch nötig und wichtig ist im Leben.

Bei Kontrolle würde ich mir die gleiche Frage stellen: was hat mich in meinem Leben kontrolliert (Vater, Mutter, Geschwister, Reaktion der Umgebung auf Dein Sosein...) und was wird mir Befreiung bringen und was ist daher mein Weg? Und was muß ich in mir selber kontrollieren lernen, um diesen Weg gehen und mein klitzekleines, bescheidenes Ziel, glücklich zu werden im Leben mit einem Partner und in einem Freundeskreis erreichen zu können?

lg
 
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