Gespräche mit Simi über Simi, Gott und das Leben

Und dass ich mich verschliesse ist auch eine Täterschaft von mir.
Die Lästereien über mich muss ich dann auch als die Konsequenz meines verschliessens auch tragen.
Aber ich verschliesse mich ja deswegen wegen meinem chronischen beobachtungsgefühl. Ich könnte echt den ganzen tag mit keiner menschen seele reden, und doch fühle ich mich wegen meinem chronischen beobachtungsgefühl so dass ich die ganze zeit mit jedem rede. so telepathisch halt. aber in negativem sinne natürlich. :rolleyes: weil ich ja nur fiese sachen telepathisch empfange.
Andere, also normale menschen würden das nicht ertragen den ganzen tag mit niemandem zu reden und dann am ende des tages sich total einsam fühlen und dann doch mit jemandem reden, aber ich empfange ja telepathisch die ganze zeit die gedanken von allen, und dann hab ich am ende des tages "genug geredet", obwohl ich eigentlich nicht ein einziges mal meinen mund aufgemacht hab. :rolleyes:
Nuja gut. Dann tu mir mal den Gefallen und stelle Dich auf mich hier ein und dann schreib mal auf, was Du erlebst. Sei Dir mal gewiß, daß ich keinerlei Verbindung zu Dir telepathisch finde oder suche.

Und dann erzähle ich Dir aber auch, was ich da so erlebt habe - falls ich eben etwas erlebe und von Dir etwas zu mir hier durchdringt. Oki?

Ich schreib's Dir dann und beobachte ganz einfach bis dahin achtsam die Stille in mir. (Das müßtest Du vielleicht für Dich auch mal in Erwägung ziehen, ob Du das mal lernen willst.)

lg
 
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Naja ich hab ja schon geschrieben dass ich aus kontrollgründen alle leute beobachte.
Weil wenn ich garnicht mehr die leute beobachte, also zum beispiel niemandem mehr in die augen gucke oder einfach nur noch auf den boden gucke, dann steigt mein beobachtungsgefühl für sekunde um sekunde stärker und stärker an, und es wird halt stärker und stärker, und dann halte ich es nach ner zeit nicht mehr aus weil ich damit auch die "kontrolle" verloren habe dadurch dass ich niemanden mehr beobachte, und dann schutzlos allen blicken ausgeliefert bin denk ich mir, und gucke wieder nach oben bzw fange wieder an alle zu beobachten.
Es ist auch so dass ich dann alle leute im blick habe wenn ich die beobachte. Ich weiß aber nicht wieso ich überhaupt die leute im blick haben will. :rolleyes: Ich hab halt die kontrolle wenn ich alle beobachte irgendwie.
Und der selbstschutzgrund wieso ich alle beobachte der mir einfällt, ist, dass ich mich dann nicht mit mir selbst beschäftigen muss. Aber das ist kein wirklicher grund, weil wenn ich alleine bin beschäftige ich mich ja die ganze zeit mit mir selbst, und wenn ich unter menschen bin garnicht mehr. Also kann das ja nicht der grund sein.

hm, mir würde da ganz einfach Unsicherheit als Grund einfallen.
 
Weißt Du, um das zu erkennen, muß man erst mal den Beobachter wahrnehmen. Das hast Du ja, denn Du schriebst ja:

"Ich beobachte ständig alle leute. Die ganze zeit, ununterbrochen. :rolleyes:
Fühl ich mich deswegen die ganze zeit beobachtet? Weil ich es selber tue?"

Das ist das Erkennen des Inneren Beobachters - eigentlich des innersten Beboachters, wenn man da nochmal Ebenen unterscheiden will. Genau, mejn dern. :thumbup:

Trixi, was meinst du da oben mit dem Wahrnehmen des Beobachters? Wen meinst du mit "Beobachter"? Das was Chia antreibt, die anderen zu beobachten, weil er sich selber beobachtet fühlt, oder? Der innere Beobachter oder auch das Zeugenbewusstsein genannt, wäre ja die neutrale Beobachtung dieses "die anderen beobachten". Also mit mehr Bewusstsein. Ich schätz mal das meinst du.
Dieses Zeugenbewusstsein selbst soll ja auch nochmal beobachtet werden können, aber das ist mir noch nicht zugänglich geworden.
 
Klar beruht das auf Angst, wovon schreib ich denn die ganze zeit? :rolleyes:
Und ja es stimmt total, ich muss die leute auch im blick haben damit die mir nichts antun irgendwie. :rolleyes:
Ich komm mir halt oft wie ein neugeborenes baby vor dass total angst hat vor der welt, so komm ich mir halt total vor auch, hab ich ja schon geschrieben.
So in dem sinne "Jeder ist ein potentieller feind" bzw sowieso bereits ein feind.
Dabei bin ich ja eigentlich mein eigener feind oder so.

Daß Du dir wie ein neugeborenes Baby vorkommst, kann ich nachempfinden. Ich empfinde mich auch so - auf einer Ebene, die ich in mir erreichen kann.

Ich kann mich aber genauso gut als Erwachsener empfinden oder als Freund oder als Gegner oder als Vater, und ich kann Muttergühle nachempfinden und daher auch haben, kann weiß nicht was alles, weil ich eben variabel in Rollen schlüpfen kann. Und das ist das, was Dein Geist auch tut, wenn Du mal ganz genau hinschaust.

Beachte es mal: beim Beboachten wirst Du zur Energie dessen, das Du beobachtest. Der Beobachter wird zum Betrachteten, in Deinem Falle.

lg
 
nur das ein neugeborenes baby keine Angst hat vor der Welt :D
Das muß das erwachsene Kind ja aber auch erst lernen. :)

Und ich glaube: Frauen können das normalerweise schlecht empfinden, daß es so ist. Weil sie selber ja bei der Geburt große Schmerzen haben, nehme ich an. Da meint man vielleicht, dem Kind täte das ebenfalls weh. Aber das Kind ist ja weich - es hinterläßt natürlich ein Trauma, durch den engen Geburtskanal gepreßt zu werden, aber das Kind hat ja noch gar kein Potential, dieses Erleben zu wahrzunehmen als Ereignis und es von irgendetwas abzugrenzen, das geschehen könnte. Das Gehirn ist noch nicht soweit entwickelt dann.

lg
 
Nun, Du kannst noch Jahrtausende Dich intellektuell über Deine Neurosen verbreiten und sie werden weiterhin blühen und gedeihen und Dich selber verkümmern lassen. Du benimmst Dich also tatsächlich wie ein Baby, was sich hilflos anderen ausgeliefert fühlt und noch nicht fähig ist, sich selber aus der Schei**e zu helfen - so fühlst Du Dich dann entsprechend voller Schi** und beschi**en als überdimensionierter imaginärer Kindskopf...

Kann das sein, daß Dir Chia irgenetwas zeigt, das Du an Dir selber lieber verdrängst? :)
 
:)
LoL :D Ja ich weiß nicht wieso ich das tue. :rolleyes:
Also die angst intellektuell nachzuvollziehen, weil das geht ja garnicht, aber ich glaube eigentlich doch. :rolleyes:
Jedenfalls ist das problem einfach dass ich noch Hoffnung habe. hoffnung ist echt die wurzel allen übels. :rolleyes:
Ich hab halt die klitzekleine hoffnung dass es sich schon selbst regeln wird, dabei ist das so dämlich, ich hab diese angst nämlich schon mein ganzes leben, und ich hab schon vor 2 jahren gedacht bzw gehofft dass es sich schon regeln wird. Und jetzt denke ich es auch, und in 20 jahren werde ich bestimmt an dem selben punkt sein und dann immernoch hoffen dass es sich schon regeln wird. Voll der teufelskreis. Ich will nicht mein ganzes leben in diesem teufelskreis stecken.
Ich bin gedanklich auch immer in der zukunft,dass es sich da schon regeln wird, und nicht in der gegenwart. Dabei gibt es ja nur das JETZT, und das jetzt in 20 jahren wird das selbe sein wie das jetzt jetzt. :rolleyes:
Nur hoffentlich (:rolleyes:) dann ohne angst.
Weil es gibt echt so viele sachen die aus meiner angst resultieren und die ich für meine angst verantwortlich mache zum beispiel meinen körper, und deswegen denk ich auch dass ich erst 10 op´s machen muss, und dass sich dadurch auch die angst erledigen wird.
Ja, das denke ich eben auch, daß es so ist. Ich habe es eben schon öfter genau so erlebt, daß es so ist.

Ich verknüpfe meine angst halt mit 100 sachen mit denen ich unzufrieden bin, und ich denk mir halt dass ich jede dieser 100 sachen einzeln abarbeiten muss bzw erfüllen muss und dann, wenn alle 100 sachen erfüllt sind, die angst damit auch weg geht. Dabei resultieren diese 100 sachen ja aus der wahren wurzel meiner angst, oder? Und wenn ich die 100 mal erfüllt haben sollte bzw nur 10 oder so erstmal, kommen bestimmt noch mal 10 neue hinzu ohne dass ich es bewusst merke. Und so wird das bestimmt mein ganzes leben lang gehen wenn ich nicht die wahre wurzel meiner angst rausreisse.
Glaub's mir einfach: das ist die Wurzel. Nach den OPs ist das weg. Ich hab's schon zu oft gesehen, als daß ich mir da noch irgendetwas anderes vormachen würde oder die Sterne drüber befragen müßte. :rolleyes:
 
Ja.
Du kannst nicht die wahre Wurzel Deiner Angst rausreissen, sondern Dich ihr nur wie ein Mann - oder in sich aufgerichteter Mensch - stellen. Dafür bedarf es nunmal des Löwenmutes eines Angsthasens, der sich nicht zum Karnickel einer Schlange aus Worten machen lässt, auf die er sich fixiert und in ihrem Angesicht ERSTARRT.

Leben = Vitalität = Bewegung. Leben ist NICHT Tod!
Du bist jedoch für Dich der Tod, der sich nicht geistig aufleben, wachsen, blühen und gedeihen lassen kann. Dafür müsstest Du Gärtner aus Liebe sein wollen, der nicht auf Dich als zartes Pflänzchen den Daumen drauf und es unten verkümmert hält.

Warum fängst Du nicht an, Deine Stimmungen und Schwingungen in Bildern auszudrücken und Dich durch Malen zu befreien, damit mal Deine Seele Sauerstoff bekommt anstatt in Deiner geistig Dicken, angst- und unheilgeschwängerten Luft kaum noch frei atmen kann?
Mir schwant, daß Du dich in ihre Situation noch nicht so recht hineinversetzen kannst. :)
 
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