gemeinsames alternatives wohnen am bauernhof

ist das vorstellbar


  • Umfrageteilnehmer
    7
Werter Flimm!
Ich bezeichne es als Interessentensuche den ich möchte nur das mich einzelne Personen oder Gruppen kontaktieren die sich bewusst sind was es heisst eine Landwirtschaft zu betreiben.Es gibt leider genug Menschen die das romantische Bild vor Augen haben, wie wunderschön das Landleben auf einen Bauernhof ist.( Kinderbilderbücher und Filmen). Die tatsächliche Wirklichkeit heist arbeiten mit den Jahreszeiten. Auch wenn es 38 Grad hat.Die Ernte kennt kein Badewetter.Ansonsten gibt es für das vieh im Winter nichts zu fressen.Die einzelnen Personen und Verschiedensten Gruppen des gemeinsamen Wohnen und arbeiten,die bei uns vorstellig waren hatten keine Ahnung von Bewirtschaftung einer Landwirtschaftum sie tatsächlich betreiben könnten.Um so ein Projekt des gemeinsamen Wohnens und arbeiten müssen mindesten 2-3 Personen der Landwirtshaft her sein.ein qualifizierter Umgang mit Geräten und Maschinen ist grunvoraussetzung,ansonsten wird es lebensgefährlich für unbedarfte Gruppenmitglieder.Aus diesen Grund werden wir das nur an Interessenten (Pacht,miete ..)die in einem Gesprächmit uns ihr Bewirtschaftungskonzept vorlegen vergeben.Unsere Interessenten Erkundung endet mit Ende März 2016.
Gibt es keine passenden Interessenten werden die Wohnungen als Urlaubsapartemens vermietet,und der Hofladen und Hofkaffee eröffnet.
MfG
Maximilian

das ist ja mal eine Aussage mit der ich was anfangen kann.
mir ist bewusst das Landwirtschaft harte Arbeit bedeutet. Und ich denke so ein großer Hof auch einiges an Arbeit bietet, nicht nur so ein kleines Stück für den Selbstbedarf,
Da ist es kaum möglich mal zu sagen " hey ich bin jetzt mal 3 Wochen in Urlaub" oder "ich hab heut keinen Bock".

Also würde der Hof auf Pachtbasis oder Mietbasis angeboten.
Also Geld muss regelmäßig bezahlt werden, welches auch wieder woher kommen müsste.
Also da scheidet reiner Eigenbedarf dann wohl aus.

Vielen Dank für die Info
 
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zumindest die Tiere vollumfänglich ihr Futter vom Hof bekommen können...jeder Futtermittelzukauf geht wieder ins Geld..

für eine vollumfangreiche Selbstversorgung scheint der Hof dann nicht geeignet.
Genau daran sind viele interessiert.
Ich denke verschiedenes Vieh zu halten wird kein Problem sein und wenn jemand zusätzlich schlachten kann gibts auch noch gute Möglichkeiten zur Versorgung.
Nur wie soll jemand Brot backen ohne eigenen Weizen, Roggen oder Dinkel?
Gemüse und Obst mag auch noch machbar sein, dazu bedarf es keiner Äcker unbedingt.

Sind nur Gedanken jetzt dazu
 
für eine vollumfangreiche Selbstversorgung scheint der Hof dann nicht geeignet.
Genau daran sind viele interessiert.
Ich denke verschiedenes Vieh zu halten wird kein Problem sein und wenn jemand zusätzlich schlachten kann gibts auch noch gute Möglichkeiten zur Versorgung.
Nur wie soll jemand Brot backen ohne eigenen Weizen, Roggen oder Dinkel?
Gemüse und Obst mag auch noch machbar sein, dazu bedarf es keiner Äcker unbedingt.

Sind nur Gedanken jetzt dazu

Sind Gedanken, die ich mir auch schon gemacht hab, alles wird man wohl nicht selbst abdecken können. Da würde sich dann ein Netzwerk anbieten à la tausche 1 Liter Milch gegen 1 kg Brot oder so.... Vor allem ist es eine Idee, ein Konzept dass erst wachsen muß und aus sich lernen. Einen Vorteil darin sehe ich, die regionale Landwirtschaft zu stärken, weg vom Supermarkt als Hauptversorger, hin zu kleineren Betrieben.
 
Im Grunde braucht es jetzt erst mal einen Landwirtschaftsberater, ( am besten einen von einem bio. Anbauverband ) der dem TE sagen kann,was möglich ist und was nicht...wenn er das dann weiß, kann er konkrete Angaben bei seiner Suche nach Mitstreitern machen...im Moment wirkt alles noch sehr unausgegoren...
 
Sind Gedanken, die ich mir auch schon gemacht hab, alles wird man wohl nicht selbst abdecken können. Da würde sich dann ein Netzwerk anbieten à la tausche 1 Liter Milch gegen 1 kg Brot oder so.... Vor allem ist es eine Idee, ein Konzept dass erst wachsen muß und aus sich lernen. Einen Vorteil darin sehe ich, die regionale Landwirtschaft zu stärken, weg vom Supermarkt als Hauptversorger, hin zu kleineren Betrieben.

ja und Gewinn müsste dabei rauskommen, da auch Miete oder Pacht bezahlt werden muss.
Also es geht eigentlich nicht anders als einen Hofladen, Milch-und Käseprodukte, vielleicht Fleischprodukte , da könnten auch feriengäste angenommen werden gerade wegen des Schwimmbades und der gegend?
 
Im Grunde braucht es jetzt erst mal einen Landwirtschaftsberater, ( am besten einen von einem bio. Anbauverband ) der dem TE sagen kann,was möglich ist und was nicht...wenn er das dann weiß, kann er konkrete Angaben bei seiner Suche nach Mitstreitern machen...im Moment wirkt alles noch sehr unausgegoren...

nein müsste er nicht, er sagte doch, :

"Aus diesen Grund werden wir das nur an Interessenten (Pacht,miete ..)die in einem Gesprächmit uns ihr Bewirtschaftungskonzept vorlegen vergeben."

ich habe nicht den Eindruck als wenn der TE mitmachen möchte bzw Mitstreiter ist, habe das eher anders verstanden.
Der Hof wird dazu angeboten....
 
ja und Gewinn müsste dabei rauskommen, da auch Miete oder Pacht bezahlt werden muss.
Also es geht eigentlich nicht anders als einen Hofladen, Milch-und Käseprodukte, vielleicht Fleischprodukte , da könnten auch feriengäste angenommen werden gerade wegen des Schwimmbades und der gegend?
Ein Hofladen braucht Auswahl, sonst kommt niemand...um eigenen Käse herzustellen, brauchst du Fachwissen und eine gut ausgestattete Käseküche..so wie in den 80-igern, wo jeder noch seinen selbstgefriemelten Käse einfach so verkaufen konnte, geht es nicht mehr..es müssen ganz viele Hygieneauflagen erfüllt werden ..usw....
Jede Landwirtschaft ( es sei denn, der Betrieb ist schon Jahrhunderte in Familienbesitz) ist auch ein Zuschußbetrieb..das wiederum muß eine Gemeinschaft finanziell auch stemmen können, gerade auch dann, wenn Missernten, Viehverluste ect das sogenannte Wirtschaftsjahr komplett * verhageln *...
Ich selbst habe mit meinem Mann und einen weiteren Landwirt innerhalb einer Gemeinschaft einen 300ha -Demeterbetrieb ( den gibt es jetzt mittlerweile 40 Jahre...) bewirtschaftet...wir hatten neben einer Käserei und Bäckerei ( dafür brauchts dann auch Fachleute, die wiederum bezahlt werden müssen) einen Marktwagen, mit dem wir 3x die Woche verschiedene Märkte anfuhren...es gab ganz viel Kundenbindung ( mit Hoffesten , Liederabenden, Kabarett und Theater ) und trotzdem konnte auch dieser große Betrieb in dieser Form nur existieren, weil Gelder aus der Gemeinschaft flossen..will sagen: eine Landwirtschaft ist von x Faktoren abhängig : guter( !!) Boden, gutes Wetter, gute Mitarbeiter, gute Maschinen und einem finanziellen Polster im Hintergrund, um halbwegs um die Runden zu kommen..das macht man nicht eben mal mit links und schon gar nicht mit der von Colombi postulierten Sozialromantik..
 
nein müsste er nicht, er sagte doch, :

"Aus diesen Grund werden wir das nur an Interessenten (Pacht,miete ..)die in einem Gesprächmit uns ihr Bewirtschaftungskonzept vorlegen vergeben."
Doch den Berater braucht es unbedingt. Es muß vorweg schon klar sein, was möglich ist und was nicht, sonst interessiert sich kein Landwirt/ Gärtner dafür! Es geht ja schließlich auch um Existenzen.
 
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Ein Hofladen braucht Auswahl, sonst kommt niemand...um eigenen Käse herzustellen, brauchst du Fachwissen und eine gut ausgestattete Käseküche..so wie in den 80-igern, wo jeder noch seinen selbstgefriemelten Käse einfach so verkaufen konnte, geht es nicht mehr..es müssen ganz viele Hygieneauflagen erfüllt werden ..usw....
Jede Landwirtschaft ( es sei denn, der Betrieb ist schon Jahrhunderte in Familienbesitz) ist auch ein Zuschußbetrieb..das wiederum muß eine Gemeinschaft finanziell auch stemmen können, gerade auch dann, wenn Missernten, Viehverluste ect das sogenannte Wirtschaftsjahr komplett * verhageln *...
Ich selbst habe mit meinem Mann und einen weiteren Landwirt innerhalb einer Gemeinschaft einen 300ha -Demeterbetrieb ( den gibt es jetzt mittlerweile 40 Jahre...) bewirtschaftet...wir hatten neben einer Käserei und Bäckerei ( dafür brauchts dann auch Fachleute, die wiederum bezahlt werden müssen) einen Marktwagen, mit dem wir 3x die Woche verschiedene Märkte anfuhren...es gab ganz viel Kundenbindung ( mit Hoffesten , Liederabenden, Kabarett und Theater ) und trotzdem konnte auch dieser große Betrieb in dieser Form nur existieren, weil Gelder aus der Gemeinschaft flossen..will sagen: eine Landwirtschaft ist von x Faktoren abhängig : guter( !!) Boden, gutes Wetter, gute Mitarbeiter, gute Maschinen und einem finanziellen Polster im Hintergrund, um halbwegs um die Runden zu kommen..das macht man nicht eben mal mit links und schon gar nicht mit der von Colombi postulierten Sozialromantik..
nicht ohne Grund ist Landwirt bzw Diplomökonom ein Ausbildungsberuf. Da geht's um Fachwissen und nicht um Romatik
 
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