Gefühle Anderer ignorieren lernen?

http://www.experto.de/b2c/koerper-seele/hochsensibilitaet.html

Buchtipps:

Dr. Marianne Skarics: "Sensibel kompetent. Zart besaitet und erfolgreich im Beruf." Festland Verlag
Manfred Lütz: "Irre! – Wir behandeln die Falschen – unser Problem sind die Normalen" Gütersloher Verlagshaus
Georg Parlow: "Zart besaitet: Selbstverständnis, Selbstachtung und Selbsthilfe für hochempfindliche Menschen" Festland Verlag

Oder :

http://www.empathen.de/?page_id=44

Sehr komplexes Thema ,.....

Daher ein wenig am Stöbern ,...vielleicht sind die Seiten auch für andere anregend und /oder womöglicherweise erklärend .

LG Asaliah
 
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LG Asaliah

Danke,sehr schön und ich hab auch noch einen Link,einen Thread,wo
wohl so mancher erkennt und ich habe einen Pass,in dem alles steht,was
sie im Alter von 7Jahren,mit mir gemacht haben,auch das Zerstören
des Geruchssinns...wurde hier ausschliesslich über Empathie geschrieben und ich habe,mich entschuldigt,war ich vorleilig mit der
Antwort,was von Seyla höflich kommentiert wurde.

Was dann geschah...nicht meines..

ich habe nur über Empathie geschrieben...

https://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=3472768&postcount=1
 
Aus dem Text :

Die amerikanische Psychologin und Therapeutin Elaine Aron erfasst mit Fragebögen, ob Menschen in ihrem Sinne „highly sensitive" sind. Antworten Sie mit „zutreffend", wenn die Aussagen zumindest teilweise zutreffen. „Unzutreffend" steht für Aussagen, mit denen Sie sich kaum oder überhaupt nicht identifizieren.

Ich fühle mich leicht überwältigt durch starke Sinneseindrücke.

Offenbar habe ich eine feine Wahrnehmung für Unterschwelliges in meiner Umwelt.

Die Stimmungen anderer Menschen beeinflussen mich.

Ich reagiere eher empfindlich auf körperlichen Schmerz.

Ich habe an geschäftigen Tagen das Bedürfnis, mich zurückzuziehen - entweder in ein dunkles Zimmer oder an einen anderen Ort, wo ich allein sein und mich von der Stimulation erholen kann.

Auf Koffein reagiere ich heftiger als viele andere Menschen.

Ich fühle mich schnell überwältigt von Dingen wie grelle Lichter, starke Gerüche, raue Textilien auf meiner Haut oder Martinshörner in meiner Nähe.

Ich besitze ein reiches, vielschichtiges Innenleben.

Laute Geräusche bereiten mir Unbehagen.

Kunstvolle Musik bewegt mich tief.

Manchmal liegen meine Nerven derart blank, dass ich nur noch alleine sein möchte.

Ich bin ein gewissenhafter Mensch.

Ich bin schreckhaft.

Es bringt mich leicht aus der Fassung, wenn ich in kurzer Zeit viel erledigen muss.

Wenn andere Menschen sich in einer Umgebung unwohl fühlen, weiß ich eher als manche andere, was notwendig ist, um Wohlbefinden herzustellen (zum Beispiel durch eine Veränderung der Beleuchtung oder der Sitzordnung).

Ich werde ärgerlich, wenn man von mir erwartet, zu viele Dinge gleichzeitig zu tun.

Ich gebe mir große Mühe, Fehler zu vermeiden oder Dinge nicht zu vergessen.

Fernsehsendungen und Spielfilme mit Gewaltszenen meide ich.

Ich fühle mich unangenehm erregt, wenn sich um mich herum viel abspielt.

Hungergefühle stören nachhaltig meine Konzentration und beeinträchtigen meine Stimmung.

Veränderungen in meinem Leben treffen mich sehr heftig.

Ich bemerke und genieße feine Düfte, Geschmäcker, Klänge oder Kunstwerke.

Ich empfinde es als unangenehm, wenn ich mich mit mehreren Dingen gleichzeitig beschäftigen muss.

Für mich ist es sehr wichtig, mein Leben so zu organisieren, dass ich Situationen vermeide, in denen ich mich ärgern muss oder die mich überwältigen.

Laute Geräusche, chaotische Szenen und ähnliche starke Reize stören mich.

Wenn ich mit anderen Menschen konkurrieren muss oder beobachtet werde, während ich eine Aufgabe erfülle, macht mich das so nervös und unsicher, dass ich weitaus schlechter abschneide, als ich eigentlich könnte.

Als Kind haben meine Eltern und Lehrer mich als sensibel oder schüchtern angesehen.

Ergebnisse: Wenn Sie mehr als 14 Aussagen als zutreffend markiert haben, sind Sie wahrscheinlich eine Highly Sensitive Person. Sollte die Zahl zwar geringer sein, die betreffenden Aussagen aber in extremem Maße zutreffen, so könnten sie ebenfalls zu den betroffenen Menschen zählen.
© 2000 Elaine N. Aron

Anmerkung der Redaktion: Für wissenschaftliche Erhebungen nutzt Aron einen standardisierten Test, den sie anderen Forschern zur Verfügung stellt.
 
Überleben in einer unsensiblen Welt

Von Elaine N. Aron

High Sensitivity ist kein Krankheitsbild, das es womöglich zu heilen gilt. Highly Sensitive Persons befinden sich manchmal sogar anderen Personen gegenüber im Vorteil - in Situationen, die es erfordern, unterschwellige Reize wahrzunehmen und mit Bedacht zu handeln. Ins Nachtreffen geraten sie, wenn die Reize zu viele und zu heftig werden: zu schnell, zu intensiv, ohne genügend Zeit, sie zu verarbeiten. Im Zustand der Übererregung wollen die Gedanken nicht fließen, die Bewegungen werden ungeschickt, es kommt zu Fehlern. Dies gilt grundsätzlich für jeden Menschen. Highly Sensitive Persons aber erreichen diesen Punkt besonders früh. Sie sind deshalb gut beraten, für ihre Veranlagung den passenden Rahmen im Leben zu schaffen. Vor allem gilt es, Situationen der Überreizung zu meiden. Dabei hilft es, Erfahrungen aus der Vergangenheit mit dem Wissen um die Veranlagung neu zu bewerten und einzuordnen.

Tipps für die Highly Sensitive Person - zum besseren Überleben in einer unsensiblen Welt, in der Überreizungen nicht immer vermeidbar sind:

· Meditieren Sie täglich oder praktizieren Sie eine andere Methode der systematischen Tiefenentspannung. Schon eine geringe Minderung des Erregungszustands kann für einen Hochsensiblen bedeuten, dass die kritische Erregung wieder unterschritten wird.

· Nehmen Sie sich darüber hinaus mindestens eine Stunde täglich für eine Auszeit vom hochstimulierenden Alltag. Sie können sich darauf verlassen, dass Sie damit in Ihrer Arbeit produktiver werden. Vor allem werden Sie mehr gute Ideen haben.

· Falls es Ihnen möglich ist, nehmen Sie einen Tag in der Woche völlig frei. Machen Sie keine Besorgungen, erledigen Sie nichts im Haushalt. Schlafen Sie.

· Verbringen Sie Zeit in und mit der Natur. Es tut Ihnen gut, im Wald zu sein, ein Haustier zu haben oder Pflanzen zu pflegen.

· Sagen Sie „nein", wenn ein „Ja" das Gefühl der Überlastung auslösen würde. Highly Sensitive Persons haben mit dem Neinsagen besonders große Probleme, da sie von Natur aus eher gewissenhaft sind und sich ausmalen, welche negative Folgen für andere ihr „Nein" zeitigen könnte.

· Ziehen sie sich zurück, wenn Sie bemerken, dass Sie in den Zustand der Übererregung zu gleiten drohen. Sie werden überrascht sein, wie problemlos andere Menschen dies akzeptieren.

· Highly Sensitive Personen reagieren besonders empfindlich auf Hungergefühle. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie immer einen eiweißreichen Snack als Notration bei sich haben.

· Meiden Sie Koffein. Kleine Mengen davon können nützlich sein, wenn Sie sehr müde sind. Im Allgemeinen aber brauchen hochsensible Menschen kein Koffein, da sie den Zustand optimaler Erregung leicht aus sich heraus erreichen.

· In Situationen der Anspannung sollten Sie langsam atmen. Versuchen Sie, zehnmal hintereinander auszuatmen, so dass Ihr nachfolgendes Einatmen tief von der Bauchdecke kommt. Ihr Körper verbindet damit Entspannung.

· Achten Sie auf Zeichen chronischer Übererregung: gestörte Verdauung, Schlafstörungen, Anspannung, Depressionen, Herz-Rhythmus-Störungen, Veränderungen im Blutdruck. Wenn Sie diese Zeichen erkennen, machen Sie schnellstmöglich Urlaub oder unternehmen Sie etwas, um mit der Ursache des anhaltenden Stresses konstruktiv umzugehen.

· Halten Sie sich körperlich fit. Bewegung hilft Ihrem Körper sehr, Stress zu bewältigen. Auch rhythmische Bewegungen helfen Ihnen.

· Vermeiden Sie es, viele Dinge gleichzeitig zu tun.

· Seien Sie sehr wählerisch, wem Sie Ihre Aufmerksamkeit schenken, jeder will sie. Versuchen Sie zu ignorieren, worauf Sie nicht reagieren möchten.

· Haben Sie Nachsicht und Geduld mit sich selbst. Erwarten Sie nicht, vor anderen Menschen zu glänzen, wenn sie sich unwohl oder unsicher fühlen.

· Nutzen Sie Ihre Träume als ein „Frühwarnsystem", das Ihnen Hinweise gibt, welche Bereiche Ihres Lebens Veränderungen erfordern und wo unbewusster Druck auf Ihnen lastet.

Literatur

Aron, Elaine N.: The Highly Sensitive Person. How to Thrive When the World Overwhelms You. New York, Paperback bei Broadway Books, New York 1997. Erstausgabe: Birch Lane Press/Carrol, Secaucus, 1996.

Aron, Elaine N.: The Highly Sensitive Person in Love. How Your Relationship Thrives When the World Overwhelms You. Broadway Books, New York, 2000.

Aron, Elaine N.: High Sensitivity as One Source of Fearfulness and Shyness: Prelimenary Research and Clinical Implications. In: Schmidt, Louis A.; Schulkin, Jay, Hrsg: Extreme Fear, Shyness and Social Phobia. Origins, Biological Mechanisms and Clinical Outcomes. New York/Oxford, 1999.

Aron, Elaine N.: Sensory-Processing Sensitivity and its Relation to Introversion and Emotionality. In: Journal of Personality and Social Psychology, 1997, Vol. 73, No. 2, S. 345 ff.

Kagan, Jerome: Galen's Prophecy. Temperament in Human Nature. Basic Books, New York 1994.

Zentner, Marcel R.: Die Wiederentdeckung des Temperaments. Eine Einführung in die Kinder-Temperamentsforschung. Fischer Taschenbuch 13292, Frankfurt, 1998. Erstausgabe: Junfermann, Paderborn, 1993.
 
huhu nana, ich würde üben, mein eigenes Gefühl wahrzunehmen. Zum Beispiel immer öfter den Satz denken: "ich fühle mich (soundso)". Wenn Du alleine bist.

Oder auch: üben möglichst zu bemerken, wenn Du in Gedanken bist und es nicht schaffst, nur für Dich zu sein, sondern die Gefühle anderer Menschen "in Dir drin" hast. Dann bemerken: "ich bin nicht bei mir, sondern bei (dem und dem) und fühle daher (das und das)."

Also: die Selbstwahrnehmung von der Fremdwahrnehmung trennen lernen.

LG und einen schönen Sonntag,
Trixi Maus

Und das wahr der 1. Beitrag nach der Anfrage von nana.
 
Das heisst so gut wie ICH BIN GOTT von meinem täglichem Lebem und täglichen Handeln.
hauptasache ich weiss für was und wozu das GUT das dienen soll...
 
Es ist wieder so weit. Ich habe immer mal wieder Phasen, in denen ich sehr stark Gefühle anderer Menschen spüre.
Doch ich will das nicht ständig, denn es ist nicht schön zu merken, dass so viele Menschen deprimiert, gekränkt, traurig ..........sind.
Kann ich das ignorieren lernen?
Grüße Nana

Starker Wille und Verstand.
Zwischenmenschlich ist das positiv.Für Erfolge und Ego negativ:kiss4:
 
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Es ist wieder so weit. Ich habe immer mal wieder Phasen, in denen ich sehr stark Gefühle anderer Menschen spüre.
Doch ich will das nicht ständig, denn es ist nicht schön zu merken, dass so viele Menschen deprimiert, gekränkt, traurig ..........sind.
Kann ich das ignorieren lernen?
Grüße Nana

Liebe nana.

Ich habe mir jetzt bewußt nicht die Kommentare meiner Vorredner durchgelesen. Denn ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen.

Ich kann meine Hellfühligkeit nicht ignorieren. Das möchte ich allerdings auch nicht. Aber ich kann kontrollieren, zu unterscheiden, ob es sich bei den Emotionen, die da auf mich einprasseln, um die meiner Mitmenschen oder um meine eigenen handelt.
Oder anders formuliert. Ich filtere meine eigenen Emotionen heraus, was, zugegeben, nicht immer einfach ist. Gerade wenn man sich inmitten einer großen Menschenmenge befindet.
Wichtig ist meiner Meinung nach, zu lernen, die Emotionen der anderen Menschen wie z.B. Trauer, Schmerz oder Wut von sich fernzuhalten. Denn schließlich kann ich, auch wenn ich es gerne würde, nicht jedem Menschen helfen, da auch meine Seele nur in einem menschlichen Körper steckt.

Wenn man nach dem Schlafen aufsteht, gibt es zwei Möglichkeiten, sich gegen negative Emotionen seiner Mitmenschen zu schützen.

1. Nach dem Aufwachen aus dem Schlaf sich auf die Bettkante setzen. Beide Füße fest auf den Boden. Die Augen schließen und sich vorstellen, die Füße würden den Boden eines Waldes berühren. Danach stellt man sich vor, wie Wurzeln aus den Füßen sich mit dem Erdreich des Waldes verbinden. Damit kann man sich ganz gut für den bevorstehenden Tag erden.

2. Erzengel Michael um Schutz bitten. Mit ihm täglich zusammenzuarbeiten hilft auf alle Fälle sehr gut, um die Emotionen seiner Mitmenschen auch deren Emotionen bleiben zu lassen.

Mit lichtvollen Grüßen,
Ionel
 
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