"Ganzheitlich betrachtet..."

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ich denke grad weiter, jemand der sich als Energetiker gewerblich macht und dann z.B. über Hintertürchen Akupressur und zugleich Akupunktur macht, wird es anwenden, obwohl er nicht darf.

:D ich stelle mir aber grad die redseligen Patienten vor und da gibt es genug von :lachen:, die dann beim Arzt sitzen und dem Arzt von den tollen Akupunktursitzungen bei dem und dem berichten. Ja, dann wird es ganzheitlich rechtlich. :D Daher ganzheitlich, ach so. :thumbup:

Vorweg: Werd nicht müde das zu erwähnen, es gibt keine notwendige und anerkannte "Ausbildung" zum "Energetiker". Man geht in Ö. aufs Amt und wenn man raus kommt ist man plötzlich einfach "Energetiker" oder "Reikimeister", whatever.

Du, ich frag mich eben einfach, was man den "Prüflingen" *räusper* bei diesen (unnötig um das Gewerbe anzumelden zu dürfen) "Ausbildungen" zum "Energetiker" und Co. so alles erzählt... mit (Berufsbild) "Ihr dürfts dies nicht, das nicht, das schon garnicht" wird man die Leut wohl eher nicht locken, so meine unheimlich tollkühne "Vermutung"...
 
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Ich hab mir jetzt die bisher 14 Seiten erspart und würde gerne zum Ausgangsposting senfen.

Ich verstehe "ganzheitlich " so, dass Unwohlsein bzw. Krankheiten ursprünglich auf psychischer/seelischer Basis entstehen können. Ob durch permanente Belastung (zum Beispiel das berühmte Magengeschwür ), durch Raubbau am Körper (könnte man mit mangelnder Selbstwertschätzung erklären, also psychisch) oder wenn man denn mag, karmisch begründet bzw. Lernerfahrung der Seele.

In der Schulmedizin hat meiner Meinung nach schon eine Wandlung eingesetzt; Stichwort Psychosomatik. Nicht wenige Schulmediziner beziehen auch Stresslevel, Lebensumwelt und psychische Faktoren mit ein. Ein winzig kleiner Teil betrachtet sogar die Seele, wenn auch verschwindend gering. So las ich von einer onkologischen Klinik, die mit "geistheilern" zusammenarbeitet und damit auch teilweise erstaunliche Ergebnisse erzielt.

Den meisten Schulmedizinern kann man mit Energiearbeit ect. aber gar nicht ankommen. Psyche ja, Seele nö. Nun ist die Seele als solche ja kaum definier- geschweige denn beweisbar. Einem Arzt von Kreation als Lernerfahrung zu berichten, lässt die meisten wohl eher eine Überweisung zum Psychiater ausfüllen. Vielleicht ändert sich auf lange Sicht aber auch das, wenn man sich die Entwicklung der Schulmedizin in den letzen Jahren mal anschaut.

Ich denke, Schulmedizin wie auch Heilarbeit lassen sich vortrefflich kombinieren. Einem von beiden uneingeschränkt "recht" zu geben, halte ich für bedenklich. Einen entzündeten Blinddarm einfach rauszusäbeln ist mMn tausendmal sinnvoller als ihn durch Prana heilen zu wollen. Bei einer Krankheit aber neben der schulmedizinischen Behandlung Alternativen hinzuzuziehen, scheint mir sinnvoll. So wird das ganze halt "ganzheitlich".
 
Vorweg: Werd nicht müde das zu erwähnen, es gibt keine notwendige und anerkannte "Ausbildung" zum "Energetiker". Man geht in Ö. aufs Amt und wenn man raus kommt ist man plötzlich einfach "Energetiker" oder "Reikimeister", whatever.

Du, ich frag mich eben einfach, was man den "Prüflingen" *räusper* bei diesen (unnötig um das Gewerbe anzumelden zu dürfen) "Ausbildungen" zum "Energetiker" und Co. so alles erzählt... mit (Berufsbild) "Ihr dürfts dies nicht, das nicht, das schon garnicht" wird man die Leut wohl eher nicht locken, so meine unheimlich tollkühne "Vermutung"...

Also in deutschland gibt es schon eine ausbildung zum energetiker. ;)
 
Ich denke, Schulmedizin wie auch Heilarbeit lassen sich vortrefflich kombinieren. Einem von beiden uneingeschränkt "recht" zu geben, halte ich für bedenklich. Einen entzündeten Blinddarm einfach rauszusäbeln ist mMn tausendmal sinnvoller als ihn durch Prana heilen zu wollen. Bei einer Krankheit aber neben der schulmedizinischen Behandlung Alternativen hinzuzuziehen, scheint mir sinnvoll. So wird das ganze halt "ganzheitlich".

Aaaaauuuuuu, die Schulmedizin hat Recht, uneingeschränkt, siehe alleinig dein Beispiel mit dem Appendix. Da besteht gar keine Diskussion, wie bei allen Krankheiten.

Alleinig deine Ausführungen, wen man dann nun Recht geben könnte, erschreckt mich, berechtigt.

Menschen, die so meinen, haben m.E. nicht einmal im entferntesten was im Bereiche Heilung verloren. Meine Meinung.
 
Ich hab mir jetzt die bisher 14 Seiten erspart und würde gerne zum Ausgangsposting senfen.

Ich verstehe "ganzheitlich " so, dass Unwohlsein bzw. Krankheiten ursprünglich auf psychischer/seelischer Basis entstehen können. Ob durch permanente Belastung (zum Beispiel das berühmte Magengeschwür ), durch Raubbau am Körper (könnte man mit mangelnder Selbstwertschätzung erklären, also psychisch) oder wenn man denn mag, karmisch begründet bzw. Lernerfahrung der Seele.

In der Schulmedizin hat meiner Meinung nach schon eine Wandlung eingesetzt; Stichwort Psychosomatik. Nicht wenige Schulmediziner beziehen auch Stresslevel, Lebensumwelt und psychische Faktoren mit ein. Ein winzig kleiner Teil betrachtet sogar die Seele, wenn auch verschwindend gering. So las ich von einer onkologischen Klinik, die mit "geistheilern" zusammenarbeitet und damit auch teilweise erstaunliche Ergebnisse erzielt.

Den meisten Schulmedizinern kann man mit Energiearbeit ect. aber gar nicht ankommen. Psyche ja, Seele nö. Nun ist die Seele als solche ja kaum definier- geschweige denn beweisbar. Einem Arzt von Kreation als Lernerfahrung zu berichten, lässt die meisten wohl eher eine Überweisung zum Psychiater ausfüllen. Vielleicht ändert sich auf lange Sicht aber auch das, wenn man sich die Entwicklung der Schulmedizin in den letzen Jahren mal anschaut.

Ich denke, Schulmedizin wie auch Heilarbeit lassen sich vortrefflich kombinieren. Einem von beiden uneingeschränkt "recht" zu geben, halte ich für bedenklich. Einen entzündeten Blinddarm einfach rauszusäbeln ist mMn tausendmal sinnvoller als ihn durch Prana heilen zu wollen. Bei einer Krankheit aber neben der schulmedizinischen Behandlung Alternativen hinzuzuziehen, scheint mir sinnvoll. So wird das ganze halt "ganzheitlich".

der Blinddarm ist (trotz Namen) nicht einfach überflüssig. er erfüllt bekannte (und vielleicht auch noch unbekannte) Funktionen.

Die verschiedenen angesprochenen Heilmethoden stehen ja nicht nebeneinander. Sie werden auf verschiedenen Wahrnehmungsebenen ausgeführt.
Manchmal (selten) gibt es Schulmediziner die sich soweit öffnen können, dass sie 'Mehrwahrnehmer' (ich nenne sie mal so) zumindest zum Zuge kommen lassen (auch wenn sie selbst keinen Zugang zu den Ebenen haben).
=Es ist also eine Frage von schlichter Toleranz
und komplexeren Fähigkeiten.

Eine Seele/Subtiles wäre schon beweisbar; allerdings nur auf anderen Ebenen. (jemand der sie erlebt hat/die sich erschlossen hat, zweifelt ja nicht mehr an der Existenz)

...Und da es keine Bildungseinrichtungen gibt, muss man sich am ehesten selbst - arbeitend im eigenen Geist - den Zugang zu diesen weiteren Ebenen erschließen.
 
Aaaaauuuuuu, die Schulmedizin hat Recht, uneingeschränkt, siehe alleinig dein Beispiel mit dem Appendix. Da besteht gar keine Diskussion, wie bei allen Krankheiten.

Alleinig deine Ausführungen, wen man dann nun Recht geben könnte, erschreckt mich, berechtigt.


Menschen, die so meinen, haben m.E. nicht einmal im entferntesten was im Bereiche Heilung verloren. Meine Meinung.


Nö, hat sie nicht. Geb ich dir Brief und Siegel. Gibt genug Fehldiagnosen, Behandlungsfehler und einige Male schadet sie gar eher, als sie nutzt (einge Male, also in geringem Maße, bevor gemeckert wird).
Ich weiß jetzt nicht genau, wie du den fett markierten Satz meinst - schließlich sprach ich mich dafür aus, schulmedizinisch zu behandeln und wenn gewünscht, andere Optionen hinzuzuziehen. Was dich daran erschreckt, weiß ich nun nicht. Ich zum Beispiel bin in schulmedizinischer Behandlung aufgrund einer chronischen Krankheit und halte das für absolut sinnvoll. Allerdings nutze ich dabei auch alternative Optionen. Was daran macht dich anscheinend betroffen?
 
der Blinddarm ist (trotz Namen) nicht einfach überflüssig. er erfüllt bekannte (und vielleicht auch noch unbekannte) Funktionen.

Die verschiedenen angesprochenen Heilmethoden stehen ja nicht nebeneinander. Sie werden auf verschiedenen Wahrnehmungsebenen ausgeführt.
Manchmal (selten) gibt es Schulmediziner die sich soweit öffnen können, dass sie 'Mehrwahrnehmer' (ich nenne sie mal so) zumindest zum Zuge kommen lassen (auch wenn sie selbst keinen Zugang zu den Ebenen haben).
=Es ist also eine Frage von schlichter Toleranz
und komplexeren Fähigkeiten.

Eine Seele/Subtiles wäre schon beweisbar; allerdings nur auf anderen Ebenen. (jemand der sie erlebt hat/die sich erschlossen hat, zweifelt ja nicht mehr an der Existenz)

...Und da es keine Bildungseinrichtungen gibt, muss man sich am ehesten selbst - arbeitend im eigenen Geist - den Zugang zu diesen weiteren Ebenen erschließen.

Klar sollte man einen gesunden Blinddarm dort belassen, wo er ist - macht das Ding aber akut Ärger, muß es raus, da gibts nix. Auch ein gebrochenes Bein gehört geschient, bei Diabetes Insulin zugegührt ect. Ich vertrete die Ansicht, wo es passt bzw. nötig ist, ist es halt nötig.
Dabei muß man nicht für jeden Käse sofort Pillen spachteln z.b. Eine Bekannte hat ihre Migräne mit Entspannungstechniken deutlichst verbessern können. Und wie erwähnt, ich selbst wähle nicht nur den schulmedizinischen Weg.

Deinen übrigen Zeilen kann ich mich sehr gut anschließen; auch für mich ist eine Seele existent. Ich bezog mich eher auf derzeitige wissenschaftliche Beweisführung, denn eben jene gilt als evident - und nicht jeder ist eben bereit, neben dieser andere Sichtweisen zuzulassen. Aber wer weiß, was die Zukunft bringt.
 
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Du meinst also die fernöstliche TCM ist ganzheitlich.
Nein! Meine Güte, also das ist schon wieder so ein Beispiel dafür, daß Du nicht textverstehend liest, sondern einzig und allein in Dir gefangen bist bei diesem Thema. Was ist nur mit Dir los?

Ich beschrieb, daß es "Ganzheitlichkeit" in verschiedener Weise gibt. Nicht mehr, nicht weniger. Daß es ein Paradigma ist und daß es keinen Sinn macht zu erkennen: das da ist nicht ganzheitlich, weil dies dort da drin nicht vorhanden ist. (Es ist deshalb nicht sinnvoll, weil es eben verschiedenste Vorstellungen von Ganzheitlichkeit gibt!)

Und bezüglich der TCM äusserte ich mich so, daß ich für die TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) die Traditionelle Chinesische Medizin halte und nicht irgendetwas Anderes. Und ich schrieb nicht, daß ich die TCM für ganzheitlich halte, sondern ich schrieb auch hier im Zusammenhang so, daß die TCM für sich selber den Anspruch der Ganzheitlichkeit hat.

Mir persönlich ist das Thema Ganzheitlichkeit völlig schnurz, um ehrlich zu sein. Eben weil es als Paradigma nicht konkret zu gebrauchen ist.

Schön und gut. Was ist dann weiter mit "Geistheilern", "Schamanen", "Engelskanälen", etc. Sind die nun ganzheitlich?
Ja selbstverständlich sind die ganzheitlich, weil die die Ganzheit von einer anderen Perspektive aus erfassen. Bloß weil der Schamanismus als Beispiel gleichzeitig das Paradigma der Körper-Geist-Identität und der Natur-Seele-Identität zur Weltenerklärung heranzieht, wird es nicht unganzheitlich. Ganzheitlichkeit ist im Schamanismus etwas völlig anderes als in einer westlichen Medizin, unser medizinisches Körperwissen gehört dort nicht dazu. Das gleiche trifft auch Engelmedizin und auf Geistheilung zu, nehme ich an, und dadurch werden diese Traditionen nicht unganzheitlich.

Du mußt es grundsätzlich verstehen, daß Ganzheitlichkeit nicht der von Dir darunter verstandene Inhalt sein kann. Denn das wäre unganzheitlich gedacht.

Wo gehören die hin? Ost-West?
Der Schamanismus ist ein Weltphänomen. Der Schamane ist nichts anderes als der frühe Heiler. Engel oder Äquivalente dazu gab es meines Wissens auch in jeder Kultur und ihnen wurde stets Gut und Böse zugesprochen, also dann auch Heilung. Und es wird auch überall Geistheiler gegeben haben bzw. geben, hier in der Eifel gibt es z.B. jede Menge Gesundbeter. Die arbeiten deshalb ganzheitlich und dürfen das behaupten, weil sie sich um die Ganzheit des Menschen bemühen. Lies mal: Ganzheit. Nicht Trennung von Körper, Geist und Seele. Ganzheit heißt ja das Unversehrt-Heile. Darum bemühen sie sich. Sie müssen dafür nichts über den Körper wissen und seine Funktionsweise oder über die Funktionsweise von Erkrankungen.

Und egal jetzt ob man das nun Ost oder West betrachtet- einen Körper hat man ja nach beiden Paradigmen, also könnte man ja schon mal auf die Idee kommen, dass Wissen über den menschlichen Körper ned sooo unwichtig ist, wenn man sich "Ganzheitlichkeit" auf die Fahnen schreiben will, oder?
Und da ist sie wieder, die Wiederholung Deines Totschlagarguments. Nein, ein Gesundbeter muß kein medizinisches Wissen haben, wozu denn bitte? Das ist doch bei seiner Vorgehensweise völlig unerheblich. Ein Schamane ebenfalls nicht, denn die Vorstellung des Zusammenhängens der Natur ist nicht westlich, sondern schamanisch.

Also nochmal: Ganzheit ist nicht das, was Du darunter verstehst. Sondern es ist ein fluides Paradigma, das zunächst mal von der Kultur und den mit ihr verbundenen Traditionen abhängig ist, die dieses Wort verwenden. Und was nun die "richtige" Ganzheit ist, darüber kann man sich zwar streiten, aber einen tieferen Sinn macht das meines Erachtens nicht.

Man kann Paradimen nur eingeschränkt verstehen, sie sind zur Anwendung gedacht, damit verstehbares Wissen entsteht. Und welches Wissen auf einer paradigmenhaften Grundannahme entsteht, ist kultur- und traditionsabhängig.

(und jetzt kannst Du nochmal sagen, daß wer kein medizinisches Wissen vom Körper hat, doch nicht ganzheitlich arbeiten könne und kannst das wiederholen bis zum Skt-Nimmerleins-Tag. Richtiger wird es dadurch auch auch nicht.)

lg
 
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