Du hast zuerst geschrieben, dass "wenig Wissen über den Körper notwendig (ein bisschen Grundwissen hat ja sowieso fast jeder Mensch).", dann hast du geschrieben, dass man sich eh Wissen über den Körper aneignet "weil dann eine gezieltere Behandlung möglich ist." Was ja soviel heißen würde wie das dieses Wissen doch zu irgendwas gut ist. Und jetzt ist es wieder nicht notwendig. ? Problem im Verständnis? Ja.
Zugegeben, klingt ein bisschen verwirrend. Zur Klarstellung:
Grundsätzlich bin mit den Feststellungen auf deiner Ebene, d.h. Fachwissen in diesem Kontext spezifiziert rein ärztliches Fachwissen. Unberührt davon ist natürlich Fachwissen z.B. über energetische Körperstrukturen, das natürlich unterschiedlich in den Fachrichtungen benötigt wird.
Der energetische Heiler benötigt in den meisten Fachrichtungen nur geringes bzw. grundsätzlich kein Wissen über den Körper. Trotzdem eignen es sich die meisten energetischen Heiler mit der Zeit an, weil es dazu dient Diagnosen zu verstehen und Behandlungspunkte für komplexere Behandlungen zu finden.
Einzelne Massageformen die in die Esoterik abgedrängt wurden setzten aber sehr wohl auch eine gute Körperkenntnis voraus.
Verständlicher? Leider ist es nicht so klar wer/was/wann brauchen kann.
Versteh auch nicht was du immer meinst wenn du von "in der Energetik" schreibst. Energetiker ist einmal ein freies Gewerbe was sich grob in drei Teile teilt. Da sind die Leute die nach Feng Shui den Leuten die Bude einrichten, dann gibt´s die die mit Tieren sprechen und die Humanenergetiker, die sich dann wiederum aufteilen auf Ayurveda, Bachblüten, etc. Die arbeiten nicht alle an irgendeiner Aura.
Vergleichbar mit der Schulmedizin sind einmal primär nur die Humanenergetiker. Umweltenergetik alleine ist primär Vorsorge, die im akuten Fall vom Humanenergetiker mit betreut wird oder separat als Leistung zugekauft wird. Tierenergetik würde in der Vergleichbarkeit in die Veterinärmedizin fallen.
Energetiker ist immerhin schon ein Fortschritt gegenüber Esoterikern, ein Begriff mit dem hier ja sehr flockig umgegangen wird. Und jeder etwas anderes darunter versteht, eben meistens die Richtungen die er selber kennt. Aber natürlich müsste man die einzelnen Gebiete weitaus differenzierter betrachten. Das geht aber wieder nur mit einem Gegenüber, das zumindest die grundlegenden Richtungen und ihre Arbeitsbereiche kennt.
Wir reden hier über "Ganzheitlichkeit", oder? I´m sorry, aber du kannst nicht einfach hergehen und die "mechanischen" Beschädigungen, wie du es nennst, ausklammern. Und was ist jetzt wieder besser oder schlechter am Bsp. "verstauchter Fuß" zu einem Impingment-Syndrom? Du redest halt einfach von möglichen "energetischen Blockade" als "Ursache", weil du über körperliche Ursachen nix sagen kannst, so seh ich das.
Ganzheitlichkeit ist in jedem Behandlungsfall anzuwenden. Da der Energetiker bei mechanischen Beschädigungen aber nur im Rahmen der Heilung, nicht aber bei den mechanischen Arbeiten beitragen kann, ist das eindeutig der Schulmedizin zuzuordnen.
Der "verstauchte Fuß" war einfach der zarte Hinweis, vielleicht auch aus Höflichkeit den nicht medizinisch gebildeten Mitlesern gegenüber nicht unbedingt Begriffe zu verwenden, die jeder erst einmal nachschlagen muss.
Das Thema des "warum" auch mechanische Verletzungen auf Grund energetischer Vorgänge zumindest entstehen können, habe ich bewusst hier aus der Diskussion herausgehalten, denn die Konzepte hier sind noch schwieriger zu verstehen als jede normale Heiltätigkeit.
Nein, war noch immer das selbe "mechanische Beispiel", ich schrieb vorher von einem Impingment und wenn ich schreibe, dass eine eingeklemmte Sehne die Ursache und gleichzeitig des Rätsels Lösung ist spreche ich noch immer von einem Impingment, das war nicht "Und wieder ein mechanisches Beispiel". Ging mir eigentlich darum darauf einzugehen, dass du behaupten willen, dass die Schulmedizin ja keine Ursachen kennt und nur Symptome behandelt, usw. etc. ...
Ok, war ein Missverständnis durch die beiden getrennten Absätze. Ja, bei mechanischen Schäden ist die Ursache immer ziemlich klar. Was bei anderen Krankheiten leider nicht der Fall ist.
Jo eh, die Psychologie gehört zur Schulmedizin, wir kennen auch psychosomatische Ursachen, usw. weiß nicht was du mir mitteilen willst?
Weil wir hier immer nur von mechanischen Beschädigungen und Krankheiten und Tabletten reden. Kann nicht schaden, das immer wieder ins Bewusstsein zu rufen. Auch in dem Kontext, dass in der Psychotherapie eine Nachweisführung schon wesentlich schwieriger wird.
Und du kannst jetzt was? "Psychische Symptome" so deuten bevor wer überknöchelt oder wie soll ich mir das vorstellen? Und die Geburtsmethoden haben wir also den Esoterikern zu verdanken, hört hört.
Na, wer ist denn mit natürlichen Geburten dahergekommen? Ein Teil der Hebammen (also Nichtmediziner), und vor allem in den USA die Schamanen. Eine natürliche Geburt ist ja nichts Neues ... die gibt's wirklich schon seit Adam und Eva (oder wer auch immer das war).
Genau das Thema der psychischen Ursachen für manche Dinge die einem einfach "passieren" würde ich gerne hier aus der Diskussion heraushalten. Auf Grund seiner Komplexität, und weil es auch nicht im direkten Kontext des Themas Esoterik vs Schulmedizin steht.