"Ganzheitlich betrachtet..."

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Och, ich weiß nicht, ich habe mir eine sehr interessante Ausgabe der Edda zugelegt und liebäugel tagtäglich mit ihr - Urlaubslektüre für demnächst. Leer ist die mit Sicherheit nicht, aber zählt zur Esoterik dazu.

Ob atlantische Plüschtiere hohl sind, weiß ich nicht. Der Aurastaubsauger wird es gewiss sein. :D
 
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Wissenschaft ist immer nur ein derzeitiger Stand. denn, Wissenschaft ist ein Immer-weiter-Forschen.

In der Physik ist die Wissenschaft weit fortgeschritten,. Und konnte ihre Erkenntnisse auch mathematisch untermauern. Wir Menschen können uns, im täglichen Leben, auf die Physik verlassen. Und auch auf den Ableger, die Technik.

Die Medizin hat in den vergangenen 100 Jahren sehr gut die biologischen Gesetzmäßigkeiten des menschlichen Körpers erfasst. Die Entwicklung von Antibiotika waren eine echte Überwindung der Symptombehandlung. Und die chirurgischen Methoden sind heute einfach gut.

Und nun zur Erforschung des menschlichen Geistes und des damit des Gehirns. Ein ernsthafter Neurologe sagt: Wir erfassen und verstehen derzeit vielleicht 5% dessen, was im Gehirn abgeht.
Neurologen sehen auf ihren MRTs, dass Meditation, also geistiges Handeln, durchaus nachhaltige Einflüsse auf die Durchblutung und auch Aktivität mancher Gehirnregionen hat.

Ist allerdings Alles noch wenig erforscht. Und steht ganz am Anfang.

Was mich zu der Erkenntnis bringt: Wer heute meint, er müsse Aussagen über das menschliche Sein machen und sich dabei auf die Wissenschaft beruft, ist bestenfalls naiv. Oder einfach dumm.

Jedenfalls: Was ganzheitlich ist, ist in der Wissenschaft noch nicht erforscht.
 
Klar verstehe ich dein Problem im Verständnis. Schließlich erleben wir uns ja als Körper. Aber nachdem in der Energetik ja die Aura als energetische Repräsentation des Köpers behandelt wird, ist Wissen über den Körper nicht notwendig.

Du hast zuerst geschrieben, dass "wenig Wissen über den Körper notwendig (ein bisschen Grundwissen hat ja sowieso fast jeder Mensch).", dann hast du geschrieben, dass man sich eh Wissen über den Körper aneignet "weil dann eine gezieltere Behandlung möglich ist." Was ja soviel heißen würde wie das dieses Wissen doch zu irgendwas gut ist. Und jetzt ist es wieder nicht notwendig. ? Problem im Verständnis? Ja.
Versteh auch nicht was du immer meinst wenn du von "in der Energetik" schreibst. Energetiker ist einmal ein freies Gewerbe was sich grob in drei Teile teilt. Da sind die Leute die nach Feng Shui den Leuten die Bude einrichten, dann gibt´s die die mit Tieren sprechen und die Humanenergetiker, die sich dann wiederum aufteilen auf Ayurveda, Bachblüten, etc. Die arbeiten nicht alle an irgendeiner Aura.

Mechanische Beschädigungen hatte ich schon im ersten Thread ausgenommen. Hättest ruhig auch einen verstauchten Fuß als Beispiel nehmen können. Wobei diese Erkrankung irgendwie auch ein bisschen grenzwertig ist, denn was ist die Ursache dieser Schwachstelle? Könnte einerseits durch einseitige mechanische Belastung kommen, oder aber auch eine erhöhte Abnutzung durch eine energetische Blockade hervorgerufen werden.

Wir reden hier über "Ganzheitlichkeit", oder? I´m sorry, aber du kannst nicht einfach hergehen und die "mechanischen" Beschädigungen, wie du es nennst, ausklammern. Und was ist jetzt wieder besser oder schlechter am Bsp. "verstauchter Fuß" zu einem Impingment-Syndrom? Du redest halt einfach von möglichen "energetischen Blockade" als "Ursache", weil du über körperliche Ursachen nix sagen kannst, so seh ich das.

Und wieder ein mechanisches Beispiel .....

Nein, war noch immer das selbe "mechanische Beispiel", ich schrieb vorher von einem Impingment und wenn ich schreibe, dass eine eingeklemmte Sehne die Ursache und gleichzeitig des Rätsels Lösung ist spreche ich noch immer von einem Impingment, das war nicht "Und wieder ein mechanisches Beispiel". Ging mir eigentlich darum darauf einzugehen, dass du behaupten willen, dass die Schulmedizin ja keine Ursachen kennt und nur Symptome behandelt, usw. etc. ...

Da muss ich einmal wieder darauf aufmerksam machen, dass auch die Psychologie zur Schulmedizin gehört. Damit also sehr wohl auch psychische Erkrankungen in diesen Komplex gehören.

Jo eh, die Psychologie gehört zur Schulmedizin, wir kennen auch psychosomatische Ursachen, usw. weiß nicht was du mir mitteilen willst?

Natürlich bilden die psychischen Symptome einen sehr grossen Teil der kaum ernstgenommenen Probleme. Aber es sind sehr wohl auch körperliche Geschichten. Wenn ich alleine denke, wie lange sich die Medizin gegen naturnähere Geburtsmethoden gewehrt hat. Es ist nur den esoterischen "Spinnern" zu verdanken, dass diese mittlerweile in sehr vielen Kliniken zur Verfügung stehen. Und vermeidet damit wenigstens einen Teil der Traumatisierungen, die die "alleswissende Schulmedizin" in ihrer Unkenntnis den Kindern angetan hat.

Und du kannst jetzt was? "Psychische Symptome" so deuten bevor wer überknöchelt oder wie soll ich mir das vorstellen? Und die Geburtsmethoden haben wir also den Esoterikern zu verdanken, hört hört.
 
Jedenfalls: Was ganzheitlich ist, ist in der Wissenschaft noch nicht erforscht.
Damit kommst Du zum Kern der gesamten unsinnigen Diskussion. Ganzheitlichkeit ist nicht mehr als ein Paradigma. Und es darf sich jeder eines Paradigmas bedienen und seine Lehre auf diesem Paradigma aufbauen. Im Falle der Ganzheitlichkeit tut dies jede einzelne westliche medizinische Wissenschaft, und zwar auf dem Paradigma des Westens, das ist die Einheit (und nicht die Dreigeteiltheit oder Dreiteilbarkeit) von Körper, Geist und Seele. Westliche esoterische Lehren und Praktiken befassen sich ebenfalls auf der Grundlage dieses trinitären Paradigmas mit der Erklärung von Gesundheit und Krankheit, Entstehungsgründen von Krankheiten, Behandlungsweisen und so weiter.

Ganz anders asiatische Lehren. Das Paradigma lautet hier nicht "Einheit von Geist, Körper und Seele", sondern die Polarität von Körper und Geist. Unter diesem dualen oder polaren Paradigma existiert die Annahme vom Entstehen von körperbildender Energie zwischen diesen beiden Polen. Die Erklärungsversuche sind also gänzlich anders und was im Osten ganzheitlich ist, ist es im Westen nicht und umgekehrt.

Hinzu kommt, daß nun durch die Reisefreudigkeit des Menschen und seiner gewonnenen Informationen beide Paradigmen vermischt werden. Das macht es heute noch schwerer zu definieren, was denn nun eigentlich zur Ganzheit hinzugehört, was Heilung ist, was Gesundheit, wo zu heilen ist, was krank ist.

Und daher kann dieser m.E. unsinnige Thread auch noch bis zum Skt-Nimmerleinstag weitergeführt werden, man wird bis auf sich wiederholende Argumente nichts weiter lesen. Eine Diskussion führt aber normalerweise zu einem Ergebnis. Das ist aber hier nicht zu erwarten, weil die Positionen wegen der unterschiedlichen Erklärung der Ganzheitlichkeit nicht zu einer Annäherung kommen werden.

lg
 
Hinzu kommt, daß nun durch die Reisefreudigkeit des Menschen und seiner gewonnenen Informationen beide Paradigmen vermischt werden. Das macht es heute noch schwerer zu definieren, was denn nun eigentlich zur Ganzheit hinzugehört, was Heilung ist, was Gesundheit, wo zu heilen ist, was krank ist.

Find nicht dass man das Thema nur auf Ost und West runterbrechen kann, aber dazu: Für mich gibt´s drei Arten von TCM. Die östliche, die westliche und die esoterische. :D
 
Find nicht dass man das Thema nur auf Ost und West runterbrechen kann, aber dazu: Für mich gibt´s drei Arten von TCM. Die östliche, die westliche und die esoterische. :D
hm, ich weiß nicht, ich kenne nur eine Art von TCM und das ist die fernöstliche. Weil das so ist, kann man das Thema in diesem Zusammenhang auch herunterbrechen, wie ich es tat. Eine westliche Schmerzakkupunktur am Knie ist keine ganzheitliche Behandlung, wie sie durch die TCM erfolgen kann und in deren Rahmen auch Akkupunktur stattfindet. Daheraus dann abzuleiten, ob die Akkupunktur "wirkt" oder nicht, ist zwar typisch westlich gedacht, aber eben nicht fernöstlich-ganzheitlich verstanden. Da muß man schon die 5-Elemente-Lehre verstehen und berücksichtigen, und das ist aus westlicher Herkunft kommend beliebig schwierig.

Doch, es liegt daran, daß der Begriff Ganzheitlichkeit ein Paradigma ist, daß man hier zu keinem Ergebnis kommt und es eher in Streit ausartet. Deine Art zu diskutieren zum Beispiel zeigt, daß Du ja schon gar nicht die Absicht hast, zu verstehen, was Ganzheitlichkeit eigentlich aus energetischer Sicht bedeuten könnte. (was nicht meint, daß ich es dir erklären könnte, aber in den Antworten steckt es teilweise durchaus drin, aber Du gehst eben nicht drauf ein und wiederholst wie eine Schallplatte Dein einziges Totschlagargument. So macht es eben keinen Sinn und wem dient es? Deinem Ego, das ohne Frage zu Deiner Ganzheit dazugehört.)

lg
 
hm, ich weiß nicht, ich kenne nur eine Art von TCM und das ist die fernöstliche. Weil das so ist, kann man das Thema in diesem Zusammenhang auch herunterbrechen, wie ich es tat. Eine westliche Schmerzakkupunktur am Knie ist keine ganzheitliche Behandlung, wie sie durch die TCM erfolgen kann und in deren Rahmen auch Akkupunktur stattfindet. Daheraus dann abzuleiten, ob die Akkupunktur "wirkt" oder nicht, ist zwar typisch westlich gedacht, aber eben nicht fernöstlich-ganzheitlich verstanden. Da muß man schon die 5-Elemente-Lehre verstehen und berücksichtigen, und das ist aus westlicher Herkunft kommend beliebig schwierig.

Doch, es liegt daran, daß der Begriff Ganzheitlichkeit ein Paradigma ist, daß man hier zu keinem Ergebnis kommt und es eher in Streit ausartet. Deine Art zu diskutieren zum Beispiel zeigt, daß Du ja schon gar nicht die Absicht hast, zu verstehen, was Ganzheitlichkeit eigentlich aus energetischer Sicht bedeuten könnte. (was nicht meint, daß ich es dir erklären könnte, aber in den Antworten steckt es teilweise durchaus drin, aber Du gehst eben nicht drauf ein und wiederholst wie eine Schallplatte Dein einziges Totschlagargument. So macht es eben keinen Sinn und wem dient es? Deinem Ego, das ohne Frage zu Deiner Ganzheit dazugehört.)

lg

Und ich unterscheide halt die östliche TCM- das Original, die westliche TCM- was sich die Schulmedizin daraus abgekupfert hat und den esoterischen Part. Weiß ehrlich nicht was du für ein Problem hast, dass du dich dadurch anscheinend irgendwie angegriffen fühlst?
 
Und nun zur Erforschung des menschlichen Geistes und des damit des Gehirns. Ein ernsthafter Neurologe sagt: Wir erfassen und verstehen derzeit vielleicht 5% dessen, was im Gehirn abgeht.
Neurologen sehen auf ihren MRTs, dass Meditation, also geistiges Handeln, durchaus nachhaltige Einflüsse auf die Durchblutung und auch Aktivität mancher Gehirnregionen hat.

Ist allerdings Alles noch wenig erforscht. Und steht ganz am Anfang.

Was mich zu der Erkenntnis bringt: Wer heute meint, er müsse Aussagen über das menschliche Sein machen und sich dabei auf die Wissenschaft beruft, ist bestenfalls naiv. Oder einfach dumm.

Jedenfalls: Was ganzheitlich ist, ist in der Wissenschaft noch nicht erforscht.

Naiv wäre doch jetzt eher, aufgrund des bisher Nichterforschten irgendwelche Schlüsse zu ziehen.

Wenn ein Mensch sich mit etwas beschäftigt, über sich nachdenkt, oder sonst was, haben wir auch Aktivität in machen Gehirnregionen und das hat dann nichts mit übersinnlich oder sonst was zu tun.

Gut, für einige ist mit Sicherheit schon das Nachdenken übersinnlich :lachen:

Aber genau das hat auch wieder eine ernsthafte Komponente, wer sein Gehirn nicht mehr herausfordert, demjenigen verkümmert sein Gehirn im Endeffekt. Genau hier, hat das sich Beschäftigen mit irgendwas (kann auch Esoterik sein) eine nützliche Nebenwirkung, das Hirn wird auf trapp gehalten und das hat tatsächlich positive Auswirkungen.

Aber, genau diese Umstand ist generell zu sehen, bei allen Sachen, mit denen man sich beschäftigt, wo man nachdenken muss und lernen muss.
 
Und ich unterscheide halt die östliche TCM- das Original, die westliche TCM- was sich die Schulmedizin daraus abgekupfert hat und den esoterischen Part. Weiß ehrlich nicht was du für ein Problem hast, dass du dich dadurch anscheinend irgendwie angegriffen fühlst?
Angegriffen, ich? Nö. Das ist Deine Interpretation und daß Du nicht Deine Interpretation von dem unterscheiden kannst, was Du liest könnte Dein Problem auch im Zusammenhang mit dem Begriff Ganzheitlichkeit sein.

Es ist keine TCM, wenn es eine westliche Behandlung ist. Das ist doch wohl klar wie Kloßbrühe. Und eine esoterische Behandlung hat mit TCM schon mal gar nix zu tun.

Auch wenn Du "Ganzheitlichkeit" liest verbirgt sich seltenst dahinter, was Du als Ganzheitlichkeit interpretierst.

Da liegt die Krux und das wird sich auch im weiteren Threadverlauf nicht ändern.
Kreuzfeuer schrieb:
Jedenfalls: Was ganzheitlich ist, ist in der Wissenschaft noch nicht erforscht.
 
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Doch, es liegt daran, daß der Begriff Ganzheitlichkeit ein Paradigma ist, daß man hier zu keinem Ergebnis kommt und es eher in Streit ausartet. Deine Art zu diskutieren zum Beispiel zeigt, daß Du ja schon gar nicht die Absicht hast, zu verstehen, was Ganzheitlichkeit eigentlich aus energetischer Sicht bedeuten könnte. (was nicht meint, daß ich es dir erklären könnte, aber in den Antworten steckt es teilweise durchaus drin, aber Du gehst eben nicht drauf ein und wiederholst wie eine Schallplatte Dein einziges Totschlagargument. So macht es eben keinen Sinn und wem dient es? Deinem Ego, das ohne Frage zu Deiner Ganzheit dazugehört.)

uih uih uih, wenn man sich mit der Ganzheitlichkeit des Menschen auseinander setzen will, muss man unabdingbar dazu erst mal den Menschen tatsächlich begreifen, auch von den Funktionsabläufen, wenigstens Ansatzweise.

Einfach annehmen, wie es aus energetischer Sicht sein könnte, reicht da nicht mal ansatzweise. Erstrecht keine esoterisch angehauchte energetische Sichtweise.

Würdest du jetzt schreiben, man müsse es bioenergetisch mal betrachten, wäre ich bei dir. Es würde vieles aufbröseln, aber eben auch die esoterische energetische Sichtweise komplett ins absurdum führen. Nur, man mag hier ja auch nicht das Wort Bioenergetik, eben weil die Bioenergetik mit dem Trennen und Zerlegen des Menschlichen Gehirn aufräumt und den Menschen im ganzen sieht, eigenständig, mit allen Funktionsabläufen.

Für mich das einzige Ganzheitliche, wie z.B. auch die Esoterik eigentlich sein sollte. Der individuelle Mensch in seiner ganzen eigenständigen Komplexität. Nur, diese Sichtweise, würde die heutige Esoterik ins absurdum führen. Denn da mag man doch gerne die Teilung und zugleich Klassifizierung mit klaren Vorgaben. Und zwar, so und so ist das und so funktioniert das, bei allen, mit Vorgaben.

Nur, der Mensch ist so was von individuell, so das die heutige Sichtweise der Esoterik vom Ansatz her gar nicht funken kann.
 
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